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Der Club der 30 (fm:Gruppensex, 5373 Wörter)
Autor: BarbaraVeröffentlicht: Jul 23 2007Gesehen/Gelesen: 101986/82326 [81%]Bewertung Geschichte: 9.28 (532 Stimmen)
Ein Abend grösster Lust verbrachte ich mit Gleichgesinnten.
 

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© Barbara
Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die 
schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. 
Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Seit vier Monaten war ich Single. Glücklicher Single. Grundsätzlich
fehlte mir eigentlich nichts: Gute Freunde für die Samstagabende waren 
in genügender Anzahl und Interessenrichtungen vorhanden. Mit meinen 
Kolleginnen und Freundinnen pflegte ich einen herzlichen, engen 
Kontakt. Der Aufbau meines eigenen Geschäftes stand für mich im 
Mittelpunkt meines Lebens und so hatte ich eigentlich gar keine Lust 
mich um mein männliches Umfeld - im Hinblick einer Beziehung - zu 
kümmern. Ja, ich gebe zu: Zweimal nahm ich einen netten, jungen Kerl 
mit nach Hause. Es waren schöne Nächte. Aber dann riefen sie täglich 
an... Und das war einfach nicht das was ich wollte in dem 
Lebensabschnitt. 

Natürlich brauchte ich den Sex. Sehr sogar. Ich schätze das
"Begehrtsein", spiele auch gerne damit, ziehe reizvolle Klamotten an 
und geniesse die lustvollen Blicke der Herren. Mit meinen dreissig 
Lenzen war ich voll im Schuss, schlank, sportlich, nichts hing, nichts 
klapperte... Also zeigten die Kerle schon Interesse. Aber damals zog 
ich mich zurück - und machte es mir halt lieber selber... Keine 
Verpflichtungen, keine Komplikationen. Und eigentlich gar nicht sooo 
schlecht. 

Ich habe mir regelrechte Rituale angeeignet zu Hause für den Sex "ganz
für mich alleine". Ich legte mich nicht einfach auf die Couch und 
rubbelte mir den Kitoris wund, nein, ich inszenierte das Ganze mit viel 
Lust. Ein gutes Abendessen, ein schönes Bad, eine warmen Bademantel auf 
der Haut, den ich mir "feierlich" ausziehe, dann eine schöne, erotische 
Geschichte vor Augen und dann geht's los mit dem sanften Streicheln... 
Lippen, Hals, Oberschenkel, Füsse, dann langsam zu den Brüsten, die 
Seiten, die Vorhöfe. Erst wenn ich schon richtig heiss bin geht's 
érunter an die Klit, in die Vagina, manchmal auch weiter hinten... Auch 
hier langes Spielen mit der Hand, den einzelnen Fingern, 
Positionswechsel, eventuell der Einsatz meines Glas-Dildos und dann... 
Herrlich! Ich hatte eigentlich immer starke Orgasmen, die mich tief 
befriedigten. 

Also war ich auch sexuell gesehen glücklich? Ja, eigentlich schon.
Ausser... ja, Sie können es sich ja denken. Es fehlte halt doch etwas. 
Ich ertappte mich immer mehr, dass ich beim Anblick eines attraktiven 
Mannes sofort eindeutige Gedanken hatte, verstohlen auf küssende Paare 
schaute und mich sogar ein Pfundskerl in Badehosen sogar nur vom 
Anblick erregte. 

Moni ist so etwas wie "meine beste Freundin". Wir trafen uns damals im
Schnitt einmal in der Woche zu einem Mittagessen und tratschten was das 
Zeugs hielt. Aber wir diskutierten auch unsere ernsteren Problemchen. 
Bei Moni drehte sich das vor allem um ihre Kinder: Zwei Stück hat sie, 
vier und sieben waren die damals. Da ging die Post ab. Aber sie hat 
einen wirklich tollen Mann, der ihr - trotzt seiner guten Position in 
einer Bank - zu Hause viel hilft und die Kinder beschäftigt. Eine 
glückliche Ehe. Offensichtlich auch im Bett. Wenn das Thema aufkam, 
verdrehte Moni immer die Augen und gab zu verstehen, dass trotz bald 
zehn Jahren Ehe bei Ihnen die Libido noch alles andere als 
eingeschlafen ist. Das Geheimnis dieses Glücks wollte ich émal 
erfahren. Moni sieht zwar wirklich toll aus, aber das alleine konnte es 
ja nicht sein... 

Und darum habe ich damals Moni auch gebeichtet, dass ich doch langsam
Sehnsüchte nach einem Männerkörper und dem Dazugehörigen verspüre. Sie 
musste herzhaft lachen, kam mit dem zu erwartenden "nimm Dir doch 
einen". Meine Entgegnungen nahm sie verstehend zur Kenntnis. 
"Vielleicht weiss ich eine Lösung...." sagte sie am Schluss unseres 
Treffens geheimnisvoll. Sicher schenkt sie mir jetzt einen Vibrator 
oder so etwas, das würde zu ihrem Humor passen - dachte ich. Ich liebe 
meine Moni.... 

Zwei Wochen lang sprachen wir die Sache nicht mehr an. Die Kinder und
mein neues Geschäft bestimmten die Gespräche. Aber in der dritten Woche 
riss Moni das Thema plötzlich wieder an. Was denn so laufe in Sachen 
Orgasmen und so.... "Ich habe mir ein Buch gekauft mit erotischen 
Geschichten" war meine Antwort. Status quo also. Sie schmunzelte und 
begann anschliessend mich ganz ernsthaft mit intimen Fragen 
einzudecken. Was für Phantasien ich hätte beim Masturbieren, was für 
Männertypen ich anziehend fände, ob ich voyeuristische Veranlagungen 
hätte, ob ich schon mit einer Frau... Spannend fand ich das, und es 
erregte mich auch ein bisschen über solche Dinge Auskunft zu geben. Als 


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