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Santa Claus – ein ganz und gar irdischer Weihnachtsmann (fm:Romantisch, 3860 Wörter)
Autor: dolman46Veröffentlicht: Dec 21 2007Gesehen/Gelesen: 10756/8623 [80%]Bewertung Geschichte: 9.35 (119 Stimmen)
Ein modernes Weihnachtsmärchen
 

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© dolman46
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Santa Claus - ein ganz und gar irdischer Weihnachtsmann ©dolman46 

Dieser Text enthält explizit sexuelle Beschreibungen und darf nicht von
Minderjährigen gelesen oder ihnen zugänglich gemacht werden. Die 
Sprache schwankt zwischen zart und hart. Wer derartiges nicht mag 
sollte sich anderen Lesestoff suchen. 

Ich bemühe mich so fehlerfrei zu schreiben wie ich kann. Wer trotzdem
einen Fehler findet darf ihn behalten. 

dolman46 

Santa Claus - ein ganz und gar irdischer Weihnachtsmann 

Claus schimpfte wütend vor sich hin. Flo, sein Studienkumpel und Freund
hatte ihn wieder einmal versetzt. "Wahrscheinlich fickt der wieder 
seiner Bea den Verstand aus'm Hirn" fluchte er halblaut vor sich hin. 
"Warum bin ich auch so blöd und lass mich immer wieder von ihm 
bequatschen? - Zwei Stunden hat er gesagt, >Mensch sieh mal, ich hab so 
einen Samenstau, den muss ich eben mal bei Bea abarbeiten! Nur zwei 
Stunden< hat der Scheißkerl gesagt, und ich steh hier schon seit über 
sieben Stunden. Mir hängt der Magen schon zwischen den Knien." 

Wütend packte er einen Weihnachtsbaum und schleuderte ihn in eine Ecke,
weil er ihm im Wege stand. Kalt war ihm und Hunger hatte er auch. Claus 
beschloss Florian dafür kräftig bluten zu lassen. 

"Entschuldigen sie bitte" ertönte eine zarte Stimme hinter seinem
Rücken. Claus drehte sich um und sah eine verhärmte junge Frau von etwa 
25 Jahren vor sich. "Entschuldigen sie bitte, hat der Baum den sie eben 
weggeworfen haben einen Fehler? Kann ich ihn dann billiger kriegen?" 
fragte sie errötend. Meike schämte sich ein wenig wegen dieser Frage. 
Aber sie war nun einmal nicht auf Rosen gebettet. Seit ihr ehemaliger 
sie vor fünf Jahren verlassen hatte, als er erfuhr, dass sie ein Kind 
von ihm erwarte, kämpfte sie allein um ihre inzwischen fünfjährige 
Tochter zu ernähren. Das war ein hartes Brot. 

"Wie kommen...." Und dann brach Claus seine Rede verlegen ab. Sie hatten
sich in Richtung des sie interessierenden Objektes bewegt und gerieten 
so in den warmen Schein einer großen Weihnachtsbeleuchtung. Claus 
konnte erkennen, dass die junge Frau wohl wirklich ziemlich arm war. 
Sie muss einmal sehr hübsch gewesen sein dachte er. Wenn sie wieder ein 
wenig aufgepäppelt wäre, würde sie wohl wieder so hübsch wie vorher 
sein. 

"Ach wissen sie was? Ich schenke ihnen einfach einen schönen Baum, weil
sie so lieb gefragt haben." 

"A... ab... aber können sie das denn einfach so machen?" 

"Na klar, sonst würde ich das ja nicht sagen, oder?" 

Meike sah sich den edlen Spender näher an. Sie sah einen knapp
30jährigen mit offenem Gesicht und lustigen Augen vor sich. Er musste 
wohl noch Student sein, wenn er so nebenbei jobbte, wie sie vorhin aus 
seinen Flüchen entnehmen konnte. "Na ja, wenn sie das so sagen nehme 
ich das gerne an" lächelte sie Claus an. Und der sah die Sonne an einem 
Winterabend kurz vor Heiligabend aufgehen! Die junge Frau hatte ihn mit 
ihrem zauberhaften Lächeln in ihren Bann geschlagen. Verlegen räusperte 
er sich, um seine Stimme wieder in den Griff zu kriegen. Krampfhaft 
suchte er nach einer Gelegenheit, mehr von ihr zu erfahren. 

"Bewahren sie den Baum noch etwas für mich auf? Ich muss meine Tochter
noch aus dem Hort holen." 

Das war die Gelegenheit und Claus packte sie beim Schopfe. "Wissen sie
was, sie geben mir ihre Adresse und ich bringe ihnen den Baum." 

"Nein, das kann ich nicht annehmen." 

"Doch das können sie, und ich bekomme Gelegenheit sie etwas näher kennen
zu lernen." Claus war über sich selbst erschrocken. So hatte er noch 
nie zu einer Frau gesprochen. Aber dieses Wesen hatte ihn verzaubert 
und ihn seinen Bann geschlagen. 



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