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Oktoberfest (fm:Dreier, 7737 Wörter)
Autor: cowgirlVeröffentlicht: Nov 03 2008Gesehen/Gelesen: 29675/26381 [89%]Bewertung Geschichte: 9.17 (134 Stimmen)
Ich fahre nur aus einem Grund zum Oktoberfest - die Mädels in ihren scharfen Dirndeln. Lest selbst, was ich so alles unter dem Drindl erlebt habe.
 

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© cowgirl
Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die 
schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. 
Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Endlich ist es wieder soweit, Oktoberfest. Seit Jahren schon fahre ich
auf das größte Volksfest der Welt. Schon bei der Abreise im Hotel buche 
ich für das nächste Jahr. Ich liebe diese Riesenfete. Bier, super 
Stimmung und vor allem rattige Frauen. Das ist der eigentliche Grund, 
warum ich immer wieder dorthin fahre. Vor Jahren erlebte ich meinen 
ersten Sex mit einer reifen Münchnerin auf dem Oktoberfest. Seither 
zieht es mich jährlich in den Bann. Und es wurde von Jahr zu Jahr 
besser. Schon beim zweiten Mal wurd ich gleich von zwei Madeln 
abgeschleppt. Seither fahre ich mit dem Ziel auf die Wies'n, mich 
richtig auszutoben. 

Ich bein kein besonders auffälliger Typ. Auch bei den Frauen läuft es
nicht so richtig rund. Scheinbar bin ich mehr der Typ für eine Nacht. 
Die Mädels sagen immer, ich sei gut im Bett. Nun ja, Ihr denkt, na 
klar, wer sagt das nicht von sich selbst, aber woran liegt es sonst, 
dass ich meinen Trieb regelmäßig ausleben kann. Seit drei Jahren 
studiere ich in Leipzig und die Kommilitoninnen sind mir recht zugetan. 
Einmal wäre es beinahe etwas geworden, doch schon kam eine andere 
dazwischen. Ich liebe die Frauen und scheinbar kann ich ihnen etwas 
bieten, was andere nicht können. Einmal sagte eine Studentin aus dem 
ersten Semester zu mir, sie habe nur mit mir geschlafen, weil sie es 
von den anderen gehört habe. Mir konnte es egal sein. Ich war 
ungebunden, hatte keine Verpflichtungen, machte keine Versprechen und 
genoss mein Jungesellendasein in vollen Zügen. 

Also hieß es am vergangenen Donnerstag auf zu vier Tagen Oktoberfest. Je
näher ich der Partyhauptstadt kam, desto voller wurde der Zug. Ich 
fragte mich, wie so mancher das Oktoberfest überhaupt überstehen wolle, 
wenn er sich schon so im Zug abschießt. Na ja, mir war es egal. Ich war 
ja nicht nur zum Saufen da. 

Gegen 15 Uhr kam ich in München an. Der Bahnhof glich einem
Ameisenhaufen. Es war brechend voll. Nur mühsam bahnte ich mir meinen 
Weg zum Hotel. Die Wirtin begrüßte mich wie jedes Jahr sehr freundlich. 
Nachdem ich mein Zimmer bezogen und mich etwas frisch gemacht hatte, 
ging ich die paar hundert Meter zur Festwiese. Die Besucher drängten 
sich durch das Eingangstor. Es war etwa halb fünf und viele strömten in 
die Zelte, um ihren Feierabend hier zu genießen. Eigentlich mag ich es 
in der Woche lieber. Da sind mehr Einheimische da und nicht so viele 
besoffene Touris. Ausserdem stehe ich auf die Frauen in ihren heißen 
Dirndeln. Ich schwamm mit dem Strom, der mich schnurstracks ins erste, 
große Festzelt trieb. Als einzelner war es auch kein Problem, einen 
Platz zu bekommen. Ich war allerdings etwas wählerisch. Ich wollte 
nicht irgendeinen Platz. Ich war nur vom Anblick der Frauen schon ganz 
riemig. Ich schlenderte durch die Reihen. Plötzlich lief vor mir ein 
Prachtstück von Frau. Sie war zierlich und hatte ein kurzes, rosa 
Dirndl an. An ihrer Hand führte sie ihre kleine Tochter. So ein Mist, 
dachte ich, aber ich folgte ihr dennoch. Sie hatte schulterlange, 
schwarze Locken. Ein junger Kerl stieß sie an und sie drehte sich um. 
Wow. Sie blickte mich an und ich versank in ihren braunen Augen. Sie 
trug einen dezenten Lippenstift und reichlich Lippgloss. Protestierend 
öffnete sie ihre rosa Lippen. Noch immer starrten wir uns an. Dann 
lächelte sie, drehte sich wieder um und ging mit ihrer Tochter weiter. 
Wie ein notgeiler Hund lief ich ihr nach. Ich wurde ganz wuschig, wie 
sich ihr Rocksaum bei jedem Schritt bewegte. Was mochte sie wohl 
drunter tragen? Strümpfe oder eine Strumpfhose. Auf jeden Fall Nylon. 
Sie trug dicke Bergsteigerschuhe, aus denen weiße Socken schauten. Mein 
Blick blieb auf ihren schlanken Beinen hafften. Zu gerne hätte ich ihr 
mit der Hand über ihren Po gestreichelt, doch ich traute mich nicht. 
Plötzlich blieb sie stehen. Ich wurde aber weiter geschoben und stieß 
mit ihr zusammen. Wieder wow! Sie roch einfach wunderbar, dieses 
betörende Parfüm. Ihre Haare rochen frisch. Meine Hand suchte halt und 
fand ihre Hüfte. "Oh, Verzeihung. Das war keine Absicht. Aber Sie sehen 
ja...", entschuldigte ich mich. "Schon ok. Ja, es ist wirklich voll 
hier." Sie drängte sich zwischen die beiden Bänke. Zunächst hob sie 
ihre Tochter hoch und setzte sie auf die Bank. Dann hielt sie ihren 
Rock fest und stieg ebenfalls mit einem Bein über die Bank. Nun saß sie 
mir breitbeinig gegenüber. Ich stand da und wusste nicht, wo ich zuerst 
hinschauen sollte, auf ihre Beine oder in ihren Ausschnitt. Ich 
entschied mich fürs Gesicht. Zu spät, sie hatte meinen Blick bereits 
bemerkt und grinste mich wissend an. Ich lief rot an, was mir 
normalerweise nicht passiert. Während sie mich anschaute, schwang sie 
ihr linkes Bein ebenfalls über die Bank. Ich wagte es nicht 
hinzuschauen. "Sind Sie allein?" brüllte sie über den Lärm. "Ja, ich 
bin gerade erst angekommen." "Wollen Sie sich setzen?" fragte sie mich. 


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