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Ein heisser Frühlingsanfang (fm:Verführung, 1198 Wörter)

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Veröffentlicht: May 01 2006 Gesehen / Gelesen: 17246 / 12126 [70%] Bewertung Geschichte: 6.61 (44 Stimmen)
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Heute hält der Frühling bei uns Einzug: Es ist sonnig und warm. Grund genug, die Zeitung nach dem Mittagessen im Stadtpark zu lesen. Es ist herrlich dort. Man hört die Vögel pfeifen und kann die Frühlingsstimmung so richtig in sich aufsaugen. Als 40 jähriger, selbständiger Geschäftsmann leiste ich mir ab und zu den Luxus und bliebe einfach etwas länger sitzen. Besonders heute, denn es sind viele Frauen unterwegs, die nach dem langen Winter wieder Haut zeigen und luftig gekleidet sind. Ich liebe den Frühling. Unauffällig beobachte ich also die Frauen, als eine schlanke, ca. 30-jährige Schwarzhaarige mit attraktiven Kurven an mir vorbei rauscht, in schwarzen, hohen Stiefeln und einem blumigen Sommerkleid. Mir klappt kurz der Kiefer runter: eine Traumfrau. Sie blickt mich an und in ihren Augen steht geschrieben: "Ich weiss genau, was du gerade denkst".

Autsch, offenbar sind meine Beobachtungen doch nicht so unauffällig gewesen. Ich fühle mich ertappt und schaue verschämt in die Zeitung, kriege aber gerade noch mit, dass sie lachen muss. Perplex schaue ich auf, aber sie hat ihren Blick schon wieder abgewandt und ich kann nur noch zuschauen, wie sie ihren schönen Körper in Richtung Parkausgang bewegt und kurz danach um die Ecke entschwindet. Schade. Ich widme mich dem Tagesgeschehen in der Zeitung und einige Meldungen später höre ich eine Frauenstimme fragen: "Ist hier neben dir noch frei?" - "Ja, klar" antworte ich fast automatisch und blicke auf. Erfreut sehe ich, dass es die Schwarzhaarige von vorhin ist. Mein Herz beginnt stärker zu schlagen. Ich rutsche ein wenig zur Seite und sie nimmt neben mir Platz.

Soll ich sie jetzt ansprechen oder weiter in die Zeitung starren? Tausend Gedanken schiessen mir durch den Kopf. Kurz bevor die Situation endgültig peinlich wird, sagt sie: "Du hast mich vorhin mit den Augen fast ausgezogen". Ich schaue zu ihr rüber: "Äh, nein, ja, sorry, äh..." stammle ich, doch sie unterbricht mich: "Möchtest du mich denn nackt sehen?". Mein Herz pocht wild und in meiner Hose erwacht ein schlafender Tiger. "Was? Ja! Schon..." höre ich mich sagen. Die Frau bringt mich völlig durcheinander. "Was wäre dir das wert?" will sie wissen und nun bin ich völlig baff. Eine Professionelle? Sie liest mir die Frage wohl von den Augen ab und präzisiert schnell: "Ich meine nicht Geld, sondern ein paar Pumps. Heute Morgen war's noch kühl und nun verschwitze ich fast in diesen blöden Stiefeln. Keinen Sex, nur anschauen und streicheln, und ich blase dir einen, wenn du willst". Ich schaue sie nun von oben bis unten an. Frauen - jede ist auf ihre Art schön - und diese hier, ich weiss noch nicht mal ihren Namen, gefällt mir ausgesprochen gut. Sie zieht ihren Rock über das Knie hoch und legt ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Wir einigen uns darauf, dass sie mir die Schuhe im Laden zeigt und ich dann entscheiden werde.

Nadine, so nennt sich die Schöne, hängt sich an meiner Seite ein und dirigiert mich in ein Schuhgeschäft, wo wir offenbar die einzigen Kunden sind, kein Wunder bei dem schönen Wetter. Die beiden Verkäuferinnen lächeln mich an, als wüssten sie genau, was hier abläuft. Eine holt die gewünschten Schuhe in der Grösse 39. Nun verstehe ich, Nadine war also schon vorher da gewesen. Was sie den beiden wohl erzählt hat? Die zwei tuscheln, kichern und grinsen immer wieder zu mir rüber. Meine Aufmerksamkeit gilt aber Nadine. Beim Ausziehen der Stiefel beugt sie weiter vor als nötig und gewährt mir so einen tiefen Einblick in ihren Ausschnitt. Sie trägt einen weinroten Spitzen-BH. Ich bin total scharf auf sie. "Aaah, das tut so gut" witzelt Nadine, als sie den Fuss aus dem Stiefel zieht und dabei auf die Ausbuchtung in meiner Hose blickt. "Endlich bin ich raus aus diesen Dingern, du glaubst ja nicht, wie heiss einem darin wird". Nadine schlüpft in die Pumps, steht auf und zieht ihren Rock leicht hoch: "Sind die nicht traumhaft?" - "Ja wirklich, sensationell, wirklich" bestätige ich, immer noch an ihre Brüste denkend. Aber auch Nadines Beine sehen in den Pumps und dunklen Strümpfen noch hinreissender aus.

Sie hat mich inzwischen so angespitzt, dass ich einwillige, sie solle die Schuhe anbehalten. Freudig küsst sie mich spontan auf den Mund und umarmt mich. Die beiden Verkäuferinnen grinsen weltmeisterlich. An der Kasse stelle ich fest, dass Nadine nicht nur einen guten, sondern auch ziemlich kostspieligen Geschmack hat, egal. Wir verlassen gemeinsam das Schuhgeschäft und Nadine zieht mich in den Kleiderladen gleich nebenan. Zielstrebig steuert sie die Umkleidekabinen an, schnappt sich beiläufig einen Pulli aus einem Regal, zieht mich in die hinterste Kabine und den Vorhang zu.

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