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Harte Kerle mit weichen Herzen (fm:Romantisch, 21553 Wörter)

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Veröffentlicht: May 15 2020 Gesehen / Gelesen: 9251 / 8139 [88%] Bewertung Geschichte: 9.68 (183 Stimmen)
Gefangen in einer Ehe, die keine mehr ist, begegnet mir ausgerechnet beim Besuch eines Rockkonzertes der Mann, der mein Leben vollkommen verändert

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"Na klar kommst du mit! Kannst du dich noch dran erinnern, wie gut es dir vor zwei Jahren gefiel? Es ist doch was ganz anderes es live zu hören - die Stimmung in der Halle und die harten Bässe, die deinen ganzen Körper vibrieren lassen, die es dir unmöglich machen, dich nicht vollkommen der Musik hinzugeben und jeden anderen Gedanken aus deinem Kopf pusten ... ", mein Stiefbruder Basti, versucht mich gerade davon zu überzeugen, dass es mir gut tun wird, ihn und seinen Mann zu einem Rockkonzert zu begleiten. Eigentlich war geplant, dass Mark und Sven mitfahren, ebenfalls ein homosexuelles Paar, aber Sven brach sich gestern das linke Bein und Mark will seinen Partner nicht allein lassen.

"Komm schon Maddy, das ist deine Chance, es dem alten Sack heimzuzahlen. Hab Spaß mit uns, wir feiern ein bisschen, gehen zum Konzert und hängen im Wellnessbereich des Hotels ab. Zwei Nächte Spaß! Du kannst dich auf uns verlassen Sweety, von uns erfährt niemand etwas, wenn du weißt , was ich dir damit andeuten will!" Grinsend zwinkert er mir zu, zieht mich an sich und drückt mir einen Kuss auf den Mund.

Maddy - das bin ich, Madeleine, 36 Jahre alt, seit 11 Jahren mit dem "alten Sack" verheiratet, der eigentlich Rainer heißt, 9 Jahre älter ist als ich und in dessen Hosentasche ich letzte Woche eine Quittung fand, bevor ich den Anzug in die Reinigung brachte.

"Definitiv ein Swingerclub", sagte Basti, nachdem er im Internet recherchierte. "Und ich dachte der alte Sack kriegt keinen mehr hoch", meinte er gehässig. Die zwei sind wie Feuer und Wasser. Zum Glück ist Rainer beruflich viel unterwegs und die beiden treffen selten aufeinander.

Ich legte Rainer die Quittung auf seinen Teller, bevor er sich letzten Sonntag an den Mittagstisch setzte. Er behauptete, dass er dort nur zwei Bier getrunken hätte und als er merkte, was das für ein Laden sei, hätte er das Lokal gleich verlassen.

Naja, es könnte eventuell möglich sein, dass er die Wahrheit sagte, aber ich glaube ihm nicht. Es ist wohl unwahrscheinlich, dass man so ganz zufällig einen Swingerclub betritt, ich denke mal, die lassen dort niemanden herein, der nicht vorher Eintritt zahlt. Aber natürlich kenne ich mich damit nicht aus.

Seitdem hängt der Haussegen noch mehr schief, als er es für gewöhnlich schon tut. Nur gut, dass es nie mit Kindern geklappt hat. Ich bin drauf und dran ihn zu verlassen, aber anders herum bin ich der Meinung, dass man nicht so schnell alles hinwerfen sollte. Allerdings ist die Sache mit dem Swingerclub nicht der einzige Grund, warum ich es satt habe. Na gut - soviel zu diesem Thema.

"Was überlegst du denn noch Maddy? Du liebst die Mucke genauso wie wir ... ' neue deutsche Härte' und dazu noch deine Lieblingsband ... lass uns richtig abrocken und sehen, was sonst noch alles passiert. Life is live, Sweety!"

"Okay, ich mache es, aber lasst mich bloß nicht irgendwo alleine stehen!"

"Quatsch Maddy, haben wir das jemals getan, wenn du mit uns unterwegs warst? Aber alleine wirst du eh nicht lange herumstehen. Wenn ich da an unseren letzten Clubbesuch denke ... Du hast die Kerle angezogen, wie das Licht die Motten!"

Er kneift mir in den Hintern und meint: "Na los Sweety, pack die Klamotten, in zwei Stunden hauen wir ab, ich muss auch schnell noch was erledigen. Und denke dran: Dresscode ist schwarz wie die Nacht!"

Er drückt mir noch einen Kuss auf die Lippen und weg ist er.

Schmunzelnd gehe ich ins Schlafzimmer und packe. Ja der letzte Clubbesuch ... oh Mann, hatten wir Spaß. Dass ich ausgerechnet immer von Kerlen angetanzt wurde, die viel jünger waren als ich, will ich gar nicht erwähnen.

Basti und Leon, sein Ehemann, der gleichzeitig auch mein Chef ist, amüsierten sich köstlich, als einige direkt auf Tuchfühlung gingen. Aber jedesmal rettete mich einer von ihnen aus meiner brenzligen Lage.

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