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Josefas neues Leben (1) (fm:Romantisch, 12829 Wörter) [1/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jun 05 2020 Gesehen / Gelesen: 13931 / 10791 [77%] Bewertung Teil: 9.85 (297 Stimmen)
Nach der Operation muss sich Josefa in einer für sie neuen Welt zurechtfinden.

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© rudirabe Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Für den Nachmittag zum Kaffee, hatte Gabi die in der näheren Umgebung wohnende Verwandtschaft eingeladen. Josefa war sauer, denn gerade ihren Onkel Willi mochte sie nicht, der hatte ihre Blindheit in Gegenwart des damals kleinen Mädchens als Strafe Gottes bezeichnet, sie immer wie ein lästiges Anhängsel der Familie behandelt und sich oft in ihrer Gegenwart negativ geäußert, nach dem Motto, wer nichts sieht der hört auch nichts. Als Gabi einlud und sagte, es gäbe eine große Überraschung rief er bei Anna an, was die Überraschung wäre und spekulierte, nachdem die Nichte schwieg, dass Josefa von diesem Jo Himmel schwanger sei, der bei den Siegerehrungen ihre Blindheit ausnutzte, um sie schamlos in der Öffentlichkeit zu küssen. Vermutlich hatte er sie geschwängert. Das hatten ja auch schon einige Boulevardzeitungen vermutet.

"Der wird heute aber schauen", grinste Josefa.

Ihre Mutter zeigte Fotos der Onkels und Tanten. Sie erkannte einige anhand der Bilder, wobei Jo beobachtete wie sich ihre Finger bewegten, denn in Gedanken wurden die Gestalten "gescannt". Die markanten Gesichter konnte man sich gut einprägen. Onkel Willi - langer Bart, Tante Rosi -rundes Gesicht, geflochtenes Haarnest, Onkel Bepi - klein, Glatze, Tante Margit ebenfalls klein, mit kurzen, dauergewellten Haaren. Die beiden mochte sie besonders, denn sie hatte als Kind immer mit ihnen gespielt, die Glatze des lustigen Onkels gestreichelt und auch Tante Margit, gab sich viel mit ihr ab, während Onkel Willi und Tante Rosi es nicht so mochten, wenn sie ihnen mit den Händen im Gesicht herumfuhr den Onkel am Bart zupfte, waren immer auf Distanz gegangen.

Dazu kamen noch Anna mit dem kleinen Peter und ihrem Mann, sowie Thomas mit seiner Verlobten Lisa. Es würde Josefa ganz schön fordern, prophezeite Jo und bat sie, noch etwas auszuruhen, während er nach dem Essen eine Runde lief.

Danach weckte er seine Freundin vorsichtig. Es waren bereits Gäste da, die sie anhand der Stimmen als Onkel Willi und ihren Bruder identifizierte.

Beide kamen gerade die Treppe herunter als es an der Türe läutete.

"Ich mach auf", rief Josefa und öffnete die Haustüre.

"Grüß dich Onkel Bepi, grüß dich Tante Margit", sagte sie strahlend. Die blieben wie angewurzelt stehen. Der Onkel fasste sich als erster nach einigen Sekunden wieder.

"Grüß dich Josefa...................sag mal - kannst du uns sehen?" fragte er überrascht.

"Ja", sagte sie und fiel beiden im nächsten Moment um den Hals.

Zusammen betraten die vier wenig später das Wohnzimmer, alle außer Jo mit Tränen in den Augen.

Josefa musste sich zuerst orientieren. Ihr Bruder stand da - daneben - das ist vermutlich Lisa, seine Freundin. Die hat ja einen leichten Bauch. Bekam sie am Ende gar ein Baby? Man hatte ihr noch nichts darüber gesagt. Aha - da saß also Tante Rosi und daneben Onkel Willi mit dem Bart. Der sah sie komisch an.

"Hast du in Amerika gelernt, dass man die Gäste welche als letztes kommen, zuerst begrüßt?", sagte er.

"Jetzt halt aber mal die Luft an du alter Krauterer", fuhr ihn Tante Margit an. "Da kommt das Mädchen mit sechs Goldmedaillen heim, kann sehen, und du weißt nichts Besseres als sie dumm anzureden. Schäm dich. Dich hätte man heute hier gar nicht gebraucht."

"Was, wie, wer kann sehen?" fragte er erstaunt.

"Die Josefa natürlich. Für die ist es eine Strafe Gottes so einen Onkel wie dich zu haben," schimpfte Margit weiter.

"Ja, wie ist das denn gegangen? Ist das dann wohl die Überraschung?", meinte er total emotionslos und fast gelangweilt.

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