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Miriam - Überraschung und Qualen (fm:Bisexuell, 11541 Wörter) [1/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 16 2020 Gesehen / Gelesen: 6755 / 4612 [68%] Bewertung Teil: 9.72 (118 Stimmen)
Folgegeschichte der `Entgleisung`. Miriam sucht den richtigen Weg und erlebt eine Überraschung. Ein Teil mit ganz wenig Erotik. Für alle die nur viele Sexszenen lesen wollen, nicht das Richtige.

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Leander liegt einfach da und starrt ins Leere. Vermutlich ist er genauso ratlos wie ich. Hätte ich nur nicht gefragt. Vermutlich wäre es dann so weitergelaufen wie bisher. Aber nun müssen wir Farbe bekennen, eine Lösung für unsere Beziehung finden. Mir fällt nichts dazu ein, aber am liebsten würde ich einfach die Zeit anhalten und mit ihm hier, in diesem Hotel in London, im Bett bleiben.

Seine Stimme klingt leer, monoton und nachdenklich als er nach einer Weile anfängt zu reden.

"Es gibt drei Möglichkeiten. Erstens, wir trennen uns sofort und werden in Zukunft nur noch rein geschäftlich gegenübertreten, so wie vor dem Waldhotel. Zweitens, wir machen weiter wie bisher, sind im Büro Hund und Katz, sobald wir unterwegs sind Kater und Kätzchen, oder drittens, wir beide gehen, wenn du mich ebenfalls liebst, eine offene Beziehung ein, mit allen Konsequenzen, an denen allerdings du hauptsächlich zu leiden hast, denn ich bin ohne jegliche Bindung und habe auch keine Probleme mich mit dir öffentlich zu zeigen. Du bist keine Frau mit der man sich verstecken muss. Ganz im Gegenteil. Für mich bist du äußerst attraktiv, gutaussehend, freundlich, höflich, nett, lustig und intelligent. Wenn wir uns unterhalten, haben wir die gleichen Interessen und oft auch dieselben Ansichten, können reden und zusammen diskutieren. Genau das was ich mir wünsche. Aber ich möchte nicht, dass du darunter leidest. Dafür bist du mir nämlich zu schade."

Mir läuft es abwechselnd heiß und kalt den Rücken hinunter. Das war eine Liebeserklärung, ein Werben um mich - von einem Mann. Solche Komplimente habe ich noch nie von einem Menschen gehört. Nüchtern, sachlich und treffend hat er soeben gesagt, was er von mir hält, warum er mich liebt, mir den Boden unter den Füßen weggezogen auf dem ich fest gestanden hatte, in meiner Liebe zu Katja und allgemein zu Frauen, den ´Felsboden´ welchen er allerdings schon leicht ins Wanken gebracht hat, während dem Abend im Waldhotel. Es waren keine dummen Anmachsprüche, zärtliche Liebeserklärungen und Übertreibungen von einem frisch verliebten Teenager, oder einem Gigolo, der eine Frau verführen will, sondern es klang nach ehrlichen Aussagen, was ihm an mir gefällt.

Katja sagt immer sie liebe mich, jedoch nicht warum und was sie an mir mag. Höchstens mal mein Näschen, meine Brüste und mein Fötzchen werden als Ziel ihrer Liebe bezeichnet, aber nie ich als ganze Frau, mein Aussehen und der Charakter. Das ist ein Schlag ins Kontor. Ich starre an die Decke. Wie soll ich reagieren?

Was macht er jetzt?

Beobachtet er mich und wartet auf eine Antwort?

Was soll ich sagen?

Meine Gedanken fahren plötzlich total Achterbahn. Ich traue nicht ihn anzublicken. Miriam, das ist alles nicht wahr. Das kann nicht sein. Verzweifelt versuche ich meine Gedanken zu ordnen. Was läuft hier gerade ab? Was ist aus mir geworden und wie soll es weitergehen?

Ich weiß es nicht. Zurück zu Katja und ihn vergessen? Nein das geht nicht. Mehrmals pro Woche haben wir miteinander zu tun. Auch wenn ich den Außendienstjob annehme werde ich ihm begegnen, ganz sicher brauchen. Was wäre, wenn wir unsere Touren so legen, uns immer im angrenzenden Gebiet treffen und zusammen übernachten? Wie lange könnten wir das geheim halten?

Die beiden Schlangen aus der Personalabteilung würden sofort merken, wenn wir in denselben, oder nahe beieinander liegenden Unterkünften übernachten. Einmal wäre es vielleicht Zufall, aber nicht öfter.

Auch gemeinsame Schulungen kann ich mir aus dem Kopf schlagen, wenn ich in einem anderen Gebiet unterwegs bin. Dann muss ich meine eigenen Fortbildungsangebote organisieren und koordinieren.

Eine offene Beziehung. Ja, das wäre es - sofort die richtige Lösung. Aber abgesehen von der Tatsache, was Katja dazu sagt - im Betrieb wäre die Hölle los, den Spott könnte ich nicht ertragen, müsste sofort meinen Job wechseln.

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