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Interview mit Fetischisten (fm:Fetisch, 56600 Wörter)

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Veröffentlicht: Aug 01 2020 Gesehen / Gelesen: 4092 / 2918 [71%] Bewertung Geschichte: 9.32 (22 Stimmen)
Eine Frau bemerkt über Jahre hinweg das gesteigerte Interesse von Männern an bestimmten Details, beginnt nachzuforschen, entdeckt dabei neue Horizonte.

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Eine Frau bemerkt über Jahre hinweg das gesteigerte Interesse von Männern an bestimmten Details und beginnt nachzuforschen, entdeckt dabei neue Horizonte. Fetisch mit Schuhen, Füssen und Brüsten. Autorenrechte © bei lost_of_mind, bitte keine weitere Veröffentlichung.

Interview mit Fetischisten

Einige Leser von Euch werden schon bemerkt haben dass mich auch Themen vom Rande der Erotik beschäftigen. Manchmal aus eigener Erfahrung, manchmal durch Beobachtungen. Im ersteren Fall kann ich natürlich ganz einfach berichten, im zweiten Fall muss ich dazu recherchieren. Wobei das nicht immer so wirklich wissenschaftlich zu verstehen ist, es steckt auch eine gehörige Portion weibliche Neugierde oder gar Sensationslust dahinter. Viele gaffen beim Autobahn-Unfall, mich interessiert eben sowas exotisches.

Im Falle von Nachforschungen ist es nicht immer einfach dann einen Gesprächspartner zu finden, der/die das nicht als plumpe billige Anmache auffassen sondern als tatsächliches wissenschaftliches oder schriftstellerisches Interesse. Klingt ganz schön geschwollen, was? Lasse ich nach aussen zuviel Neugierde durchblicken (obwohl ich ja wirklich Neugierig bin) dann könnte das schon wieder als persönliches Interesse am Gegenüber oder dessen Faible missverstanden werden und es folgt sofort eine plumpe Anmache oder ein widerliches Anbiedern. Schwierig bleibt auch sich innerlich dann ausreichend davon abzugrenzen, etwas nicht zu sehr an sich heran zu lassen wenn es dann mal vollkommen schräg werden sollte.

Trotzdem erhoffe ich mir eine gewisse Ehrlichkeit der Gesprächspartner, denn sie wissen natürlich dass ich das Erfragte veröffentlichen werde. So ist die grösste Schwierigkeit erstmal Vertrauen aufzubauen und die Gesprächspartner davon zu überzeugen dass man sie so weit verfremden wird dass ihre Identität nicht mehr erraten werden kann. Dennoch möchte ich aber ja so nah als möglich an der Realität bleiben.

Beim Comic Lucky Luke muss einer der Gebrüder Dalton wegen seiner ungezügelten Agressionen zum Psychologen. Seine Therapie begann er mit dem Satz: "Alles fing damit an dass ich als Kind immer das Fette vom Fleisch mitessen musste."

Erst mal Amüsant, aber verdammt realistisch. Denn im groben Prinzip genau so beginnen die meisten Faible oder Fetische. Dass Menschen mit etwas für sie ungewöhnlichem konfrontiert werden und daran entweder Gefallen finden oder dass die Abneigung dagegen anderweitige Psychosen ausbildet. Manchmal soll das neue Verhalten auch nur irgendwas kompensieren. Wie viele Gewalt- und Straftäter reden sich heute noch vor Gericht darauf hinaus dass sie als Kind in der fünften Klasse mal ein schlechtes Pausenbrot mit hatten und deshalb zum Serienkiller oder Vergewaltiger werden mussten?

Wie findet man also einerseits vernünftige Gesprächspartner, ohne selbst dann gemeuchelt oder vergewaltigt zu werden, die andererseits aber intelligent genug sind um sich selber angemessen refelektieren zu können und beim Thema bleiben? In meinem erweiterten Bekanntenkreis gäbe es durchaus den einen oder anderen Kandidaten, wo ich durch alltägliche Beobachtung zu Recht einen Faible vermuten könnte. Aber ich kann nicht einfach den Mann meiner Freundin anquatschen, er würde immer leugnen, da er befürchten müsste hinterrücks doch an seine Frau verraten zu werden.

Es ergab sich dann eher, na ja, zufällig kann man jetzt auch nicht sagen. Ich bin in einem Seglerverein. Da man sich im Winter wenn die Boote eingemottet sind kaum noch in der unbeheizten Bootshalle treffen mag, sich jedoch trotzdem manchmal was zu sagen hat, haben die Jüngsten im Verein eine geschlossene Chatgruppe eingerichtet. Natürlich habe ich mich dazu angemeldet, ich fand es Witzig und Praktisch. Diese Chatgruppe war eingebettet in ein ganzes Chatportal, wo auch völlig andere Themen diskutiert werden.

Manchmal sind Winter etwas Schmuddeliger und Einsamer, das Fernsehprogramm mit seinen lähmend endlosen Krimis und Kochsendungen, 36 Wiederholungen irgendwelcher völlig unrealistischen Liebesschnulzen und 50% Werbeunterbrechungen auch nur noch verblödend, so streifte ich an einem dieser Abende durch die restlichen Chatgruppen. Hoppla! Was

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