Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Erbengemeinschft (fm:Romantisch, 35447 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Aug 27 2020 Gesehen / Gelesen: 14503 / 13489 [93%] Bewertung Geschichte: 9.51 (186 Stimmen)
Eine Frau erbt unerwartet ein Haus. Aber leider nicht alleine.

[ Werbung: ]
yooflirt
Viele heiße Girls warten auf dich zum flirten!


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© lost_of_mind Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Eine Frau erbt unerwartet ein Haus. Leider nicht alleine. Autorenrechte © bei lost_of_mind, bitte keine unerwünschte Veröffentlichung.

Erbengemeinschaft

Trauerfälle haben ihren Namen im Ursprung gefunden. Es beschreibt normalerweise einen Zustand über den man sich wenig freut. In meinem Fall ist die Trauer sehr geteilt. Warum? Es traf meine ältere Schwester und deren Mann. Beide verschwanden zusammen auf einer Winterreise ans Nordkap. Man fand den Campingbus an der Küste auf einem Stellplatz. Einheimische Spaziergänger sahen beide auf dem Eis und warnten sie noch ausdrücklich zu weit hinaus zu gehen, der Tidenhub kann unerwartete Eisbewegungen auslösen. Niemand weiss genau was geschah, fest steht nur sie tauchten so nicht mehr auf.

Im Falle meiner Schwester ist die Trauer nicht ganz so groß. Manche Menschen mögen ihre Geschwister. Ich nicht. Dafür tut mir das mit ihrem Mann leid. Das hat einen handfesten Grund: Sie hat mir damals meine große Liebe ausgespannt.

Ich war erst 16 und wir gingen in die selbe Schule. Gymnasium. Ich schwärmte jedoch schon mehrere Jahre für ihn, obwohl er 3 Klassen über mir war. Oder gerade weil er älter war, manchmal ist gerade das unerreichbar scheinende der grosse Reiz. Andere Verehrer wimmelte ich immer ab. Entweder ihn oder keinen. Damals war ich eben so.

Irgendwann schien es als könnte es etwas werden. Er war in einer Motorradgruppe. Mit 16 konnte ich endlich den Moped-Führerschein machen. Damals noch für die lahmen 80-er. Eigentlich interessierte mich die Thematik weniger, aber ich sah es als Chance. Wenn sie mich schon nicht hinten drauf mitnahmen so konnte ich mich endlich aufdrängen. Dachte, hoffte ich.

Diese Entscheidung fiel in jugendlicher Unkenntnis. Natürlich ist es völlig Utopisch zu Glauben dass man mit einem Moped bei den großen Jungs mithalten kann. Vor allem wenn diese es garnicht wollen, denn aus deren Sicht war ich ja noch ein Kind. Bis ich immer die langen Haare geordnet, meinen Helm auf, meine Karre angekickt hatte waren die schon über alle Berge und ich konnte nur noch mit schnuppernder Nase den Abgaswolken folgen. Damals roch man Motoren noch: Castrol TTS. Manche von Euch werden wissen was ich meine. Meistens wusste ich wo sie hin wollten und trudelte dann nach einer gefühlten Ewigkeit noch ein, wie die anderen längst schon die erste Pizza und das erste Bier verzehrt hatten.

Damals gab es die deutschen Mopeds, mit Blechpressrahmen. Die sahen noch aus wie Mopeds. Und es gab die Japaner, das waren richtige Motorräder die für den deutschen Markt notdürftig kastriert wurden. Mit großen Alu-Rädern, Verkleidung und Scheibenbremsen. Wo ich nur gerade noch mit den Zehenspitzen den Boden erreichte. Genau sowas wollte ich haben. Schloss in meiner Unwissenheit vom Aussehen auf die Fahrleistungen. Ein grober Fehler: Kastriert bleibt kastriert. Meine Oma sponsorte mir das Ding gegen den Willen meiner Eltern.

In dieser größeren Motorradgruppe gab es tatsächlich auch den einen oder anderen Verehrer für mich. So wirklich hässlich war ich ja nicht. Sie erbarmten sich um mir zu imponieren und halfen meinem Moped etwas auf die Sprünge. Wobei - etwas - ist leicht untertrieben. Ich hatte ja eh keine Ahnung von dem Zeugs, wollte mich auch garnicht weiter damit befassen, sondern einfach nur dazugehören. Also zumindest einem bestimmten möglichst Nahe sein.

Eduard, einer aus der Gruppe, fuhr damals Motocross. Leider nicht sehr erfolgreich, er flog oft ab. Sein Fahrgestell wurde total verbogen, einzig der Motor blieb heile. Die selbe Marke wie mein Moped. Und er war es auch der auf die total schräge Idee einer Organtransplantation kam, eben um mir zu imponieren. Ich hatte eh keine Ahnung und ließ die Jungs einfach machen.

Die Anschlüsse passten oder wurden passend gemacht. Äußerlich konnte ich auch kaum einen Unterschied erkennen, nur der Auspuff hatte dreifaches Volumen. Und der Klang war sehr viel anders, deutlich aggressiver. Bei der Probefahrt war der halbe Club anwesend, so eine verrückte Show wollte sich niemand entgehen lassen. Sie sagten mir noch dass ich unbedingt aufpassen solle, das Ding sei jetzt echt biestig! Jaja,

Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 4154 Zeilen)



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
lost_of_mind hat 9 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
Profil für lost_of_mind, inkl. aller Geschichten
Ihre Beurteilung für diese Geschichte:
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für lost_of_mind:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Romantisch"   |   alle Geschichten von "lost_of_mind"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)