Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Stiefelknecht (fm:Ältere Mann/Frau, 35020 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Nov 08 2020 Gesehen / Gelesen: 5812 / 5265 [91%] Bewertung Geschichte: 9.44 (59 Stimmen)
Ein junger Mann beschreibt seinen Faible und wie sich das entwickelte, aber auch unerwartete Veränderungen.

[ Werbung: ]
sadorado
BDSM bei Sadorado, die knallharte Flatrate!


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© lost_of_mind Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Ein junger Mann beschreibt seinen Faible und wie sich das entwickelte, aber auch unerwartete Veränderungen. Autorenrechte © bei lost_of_mind, bitte keine weitere Veröffentlichung.

Stiefelknecht

Viele lange Geschichten beginnen mit "Es war einmal in ferner Vergangenheit auf einem fremden Planeten...". Meine Geschichte beginnt ziemlich genau um 1998 herum, der Zeit in der sich die Hormone in meinem jungen Körper änderten und ich urplötzlich sehr viel andere Interessen entwickelte. Ganz Bodenständig auf der Erde, in einer Kleinstadt in einem Newfiveland.

Meine Eltern sind auch Bodenständig. Also höflich Ausgedrückt. Andere würden das als abgrundtief Spiessig oder als bodenlosen bürgerlichen Mief bezeichnen. Andere? Unsere Nachbarn zum Beispiel im Plattenbau, die auf dem Balkon so seltsame Blumenkübel stehen haben, mit Pflanzen mit gezackten Blättern, umringt von ein paar Tomatenstauden zur Tarnung. Oder die Schwester meiner Mutter, Tante Elli.

Mein Vater arbeitet auf dem Amt und wartete genau genommen schon seit 20 oder mehr Jahren auf seine Pensionierung. Meine Mutter ist die klassische Hausfrau mit einem kleinen Nebenjob, so zwei oder drei Nachmittage je Woche in der Verwaltung eines Kleinbetriebes. In diesem Kleinbetrieb konnte ich auch später meine Ausbildung beginnen. Es war nicht mein Traumberuf, aber mit meinem Notendurchschnitt musste ich froh sein überhaupt etwas zu bekommen.

Der einzige Höhepunkte im Leben meiner Eltern waren "Wetten dass" am Samstag Abend im Fernsehen, Donnerstag wenn im Discounter die neuen Sonderangebote eingeräumt wurden und 3 Wochen im August, wenn sie wie seit über 20 Jahren nach St.Johann in den Urlaub fahren. Wobei es ein mittleres Drama war, wie ihre alte Pension aus Altersgründen geschlossen wurde und sie fortan in ein Hotel ausweichen mussten.

Genauso miefig wie meine Eltern lebten versuchten sie mich auch zu erziehen. Sie meinten es sicher gut mit mir, aber die Vorstellungen eines im grunde hirntoten Beamten lassen sich schlecht mit der Lebensfreude eines pubertären Jugendlichen verbinden. Tu das nicht, lass das, dies ist zu Gefährlich und sowas macht man nicht...

Um diesen endlosen lähmenden Diskussionen aus dem Weg zu gehen beschloss ich irgendwann alles heimlich zu machen. Meine Eltern lebten ruhiger, ich freier. Dazu kam dass um diesen Zeitpunkt herum gerade das neuartige Internet auch für den Normalbürger vernünftig nutzbar wurde, ein 56K Modem war Stand der Technik und damals aufregend schnell.

Vor allem war plötzlich Porno reichlich und in verschiedenster Coleur verfügbar, was man als junger Mann natürlich ausgiebig nutzt. Mit einer bequemen Suchfunktion für unterschiedliche Vorlieben. Meine Eltern haben bis heute keinerlei Ahnung von sowas, beide blieben irgendwie im Karteikarten-Zeitalter hängen. Sie wunderten sich nur manchmal über die hohe Telefonrechnung, da noch nach Minuten abgerechnet wurde.

Und unsere Verwandschaft? Ja, hatten wir. Gesehen hat man die nicht oft. Die einen nur immer wenn sie etwas brauchten, die anderen nur zu den gezwungenen üblichen Familienfesten. Meine Eltern wurden etwas gemieden. Nicht weil sie so unleidlich waren, sondern weil ihre Interessen- und Begeisterungslosigkeit auf Dauer sehr anstrengend wirken können. Ich kenne es ja nicht anders.

Die einzige die öfter mal kam war Tante Elli. 5 Jahre älter wie meine Mutter, wirkte jedoch 10 Jahre jünger. Damals wusste ich auch noch nicht ob sie sich immer wegen meinen Eltern so auffallend provokativ kleidete oder ob das ihrem gelebten Alltag entsprach. Mein Vater wachte bezeichnenderweise noch nicht einmal auf wenn bei Elli mal wieder die halbe Oberweite aus der Bluse oben heraus wuppte.

Ich sah gerne hin. Dahin und noch woanders. Elli war auch der einzige Besuch, der seine Strassenschuhe in der Wohnung anlassen durfte. Wo kein Drama darum gemacht wurde dass die dünnen Absätze den teuren Parkettboden ruinieren könnten. Wo meine Eltern am liebsten noch Schonbezüge über ihre eigenen Hausschuhe gemacht hätten.

Tja, Tante Eleonore, die einzige Verbindung zur restlichen

Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 4150 Zeilen)



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
lost_of_mind hat 13 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
Profil für lost_of_mind, inkl. aller Geschichten
Ihre Beurteilung für diese Geschichte:
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für lost_of_mind:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Ältere Mann/Frau"   |   alle Geschichten von "lost_of_mind"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)