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Marcias Fußkettchen (fm:Ehebruch, 5602 Wörter)

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Veröffentlicht: Nov 13 2020 Gesehen / Gelesen: 14601 / 13070 [90%] Bewertung Geschichte: 9.47 (172 Stimmen)
Marco entdeckt am Fußgelenk der Frau am Nebentisch ein Kettchen mit Anhänger. Auf diesem steht: Married butů

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Marcias Fußkettchen

An einem Freitagabend Ende Juni saß ich mit zwei Freunden bei unserem Griechen auf der Terrasse. Am Tisch schräg gegenüber hatte ein Pärchen platzgenommen. "Hübsche Frau" dachte ich mir, als ich die Beiden bemerkt hatte. Der elegante Kleidungsstil und auch wie sie sich benahmen ließen Rückschlüsse auf eine gute Kinderstube und einen gewissen Wohlstand zu. Auf eine ganz besondere Art faszinierte mich diese Frau. Immer wieder ging mein Blick verstohlen zu dem Pärchen, besonders natürlich zu ihr, hinüber. Dunkle Haare, insgesamt ein südländisches Aussehen, kein Hungerharken, nein, eine eher frauliche Figur. Ihr Dekolleté wurde unterstrichen durch eine Halskette mit einem markanten Anhänger. Und sie trug einen Ehering. Mehrfach trafen sich unsere Blicke. Sie war sich ihrer Ausstrahlung durchaus bewusst und ich konnte mir nicht anders helfen, als jedes Mal freundlich zu lächeln. Versuchte sie mit mir zu flirten? Das Gespräch mit meinen Freunden wurde für mich mehr und mehr zur Nebensache. Selbst als unser Essen kam, besagtes Pärchen am Nebentisch war gerade damit fertig, schielte ich, viel öfter als es der Anstand erlaubte, in ihre Richtung. War es Absicht oder bildete ich mir das nur ein? Immer wieder drehte die Frau ihren rechten Fuß, so als wollte sie sagen: schau doch mal. Sie trug eine dunkle Siebenachtelhose und Plateausandalen. Dazu ein Fußkettchen mit Anhänger.

Der besagte Anhänger hatte zwei Worte eingraviert. Auf die Distanz waren sie jedoch nicht zu entziffern. Die leeren Teller waren abgeräumt und auf unseren Wunsch hin kassierte der Kellner unsere Zeche. Meine Fantasie forderte zu erfahren, was auf dem Anhänger des Fußkettchens eingraviert war. Sollte sie wirklich...?

Ich spielte ein wenig mit einem Bierdeckel und schnippte ihn scheinbar ungeschickt vom Tisch, darauf hoffend, beim Aufheben nah genug an den Fuß der fremden Frau heranzukommen. Ich musste einfach wissen, was darauf stand.

Die Frau stellte sogar den Fuß etwas nach außen, als ich mich bückte. Zwei Worte waren unzweifelhaft dort zu lesen: Married but...

Will sie tatsächlich...?

Ich sah der Fremden ins Gesicht. Sie zuckte nur kurz mit den Lippen, ließ sich aber sonst nichts anmerken. Öfter schon hatte ich von Frauen gelesen, die auf diese Weise signalisierten, dass sie, vorsichtig ausgedrückt, einem Abenteuer nicht abgeneigt wären. War dies bei ihr auch so? Oder bildete ich mir das nur ein und sie trug diesen Schmuck nur aus Spaß? Und wie passt ihr Begleiter in dieses Spiel? Oh, oh; reimte ich mir da etwas zusammen? Andererseits ... mit dieser Frau im Bett ... ein Traum! Nein, schalt ich mich selbst. Du bildest Dir das nur ein. Wie alt mochte sie wohl sein grübelte ich? Fünfunddreißig? Achtunddreißig? Oder doch schon Vierzig? Das wäre mir Egal. Auch wenn ich erst vierundzwanzig bin und das Studium noch nicht abgeschlossen habe. Nein, die will sicher nichts von Dir übertönte meine Vernunft alle Phantastereien. Oder doch?

"Hallo Marco!" Meine Freunde rissen mich aus meinen Gedanken. "Kommst Du noch mit nachher?" Sie hatten besprochen, wohin sie wollten. Ich lehnte ab, "Geht doch ohne mich...!" Und bevor eine Diskussion entstand fügte ich hinzu: "Ich muss noch lernen!"

Vielleicht traute ich mich ja doch das Pärchen anzusprechen und zu fragen, ob es eine Bedeutung gibt? Oder bildete ich mir ihre Signale doch nur ein?

Um die beiden loszuwerden fing ich an, in meinem Smartphone nach Mails zu suchen. Erfolgreich. Max und Florian verabschiedeten sich von mir und gingen.

Aus reiner Verlegenheit orderte ich noch eine kleine Apfelschorle, die der Kellner auch umgehend zu mir an den Tisch brachte und dabei auch gleich die gewünschte Rechnung am Tisch des Pärchens gegenüber abkassierte. Zwischenzeitlich war die Frau aufgestanden und suchte den Weg zu den Toiletten auf. Ich fasste all meinen Mut zusammen und sprach den Mann gegenüber an. "Entschuldigen Sie. Darf ich Sie etwas fragen?"

Der Angesprochene nickte und meinte: "Ja, gerne!"

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