Der Silvesterball (fm:Ehebruch, 3558 Wörter) | ||
| Autor: dergraue | ||
| Veröffentlicht: Feb 15 2026 | Gesehen / Gelesen: 5633 / 5069 [90%] | Bewertung Geschichte: 9.52 (199 Stimmen) |
| Eine Ehe bröckelt, die Risse werden auf der Weihnachtsfeier größer und der Showdown bringt die Silvesterparty völlig durcheinander, aber ganz anders, als es die Ehebrecher dachten. | ||
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Strahlend stand das Kempinski Vier Jahreszeiten, eines der Nobelhotels der Großstadt München vor dem grauen, fast schwarzen Hintergrund, den die Schneewolken bildeten und genau so strahlend wirkten die beiden für den Silvesterball vorbereiteten Säle.
Langsam trudelten die Gäste ein. Eine Limousine nach der anderen fuhr vor und die festlich gekleideten Gäste stiegen aus und wurden vom Personal mit großen Schirmen als Schutz vor dem fallenden Schnee in die Lobby des Hotels geleitet. Leise Musik stimmte sie auf den in beiden Sälen stattfindenden Silvesterball ein.
Im großen Saal feierten die Stadtverwaltung der Stadt München und die Uni München ein nach ihrer Meinung gut gelaufenes Jahr und wollten auf weitere Erfolge im neuen Jahr anstoßen. Nun, über Erfolge kann man streiten, aber wir sollten ihnen die Feier gönnen. Es gab schon schlimmere Jahre und wesentlich teurere Feiern.
Im kleineren Saal feiert die Führungsriege der Firma meiner Frau und ich freue mich schon auf die Feier und besonders auf den zu erwartenden Showdown. Und noch mehr auf die Gesichter meiner Frau und ihres verhältnismäßig neuen Chefs. Vielleicht lässt sich meine Ehe ja noch retten, obwohl ich nicht viel Hoffnung habe. Heute Abend bzw. in den Morgenstunden des neuen Jahres soll nach ihrer Planung meine endgültige Niederlage eingeläutet werden. Wir werden sehen.
Einige kurze Worte zu mir und zu der Situation. Mein Name ist Lothar. Ich bin 32 Jahre alt, ein recht großer schlanker Mann mit einem Hochschulabschluss in Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Finanzen und arbeite in einer Beratungsgesellschaft, die sich auf die Beratung wankender Firmen spezialisiert hat. Wir prüfen die Lage, wobei mir das Finanzielle untersteht und machen Vorschläge zur Lösung von Problemen. Dabei kann es sein, dass wir zur Aufgabe, zur Reorganisation oder auch zum Verkauf raten. Und nein, ich bin nicht Inhaber oder Teilhaber, ich bin nur ein Angestellter, aber ich mag meinen Job.
Seit nunmehr fünf Jahren bin ich mit Silvia, einer wunderschönen, nun für mich wunderschönen Frau verheiratet und eigentlich sollte für uns der zweite Abschnitt unserer Ehe beginnen. Wir wollten Kinder. Nun, es scheint, als ob nur ich Kinder will. Silvia ist eine etwa 168 cm große schlanke Frau mit zur Figur passenden Rundungen, die fest und straff sind und leider immer wieder die Blicke von anderen Männern anziehen. Ihre schulterlangen Haare sind heute rotblond und glänzen in der Hochsteckfrisur. Das Kleid, das sie heute trägt, hat ein leicht ärgerliches Grummeln bei mir erzeugt, aber sie ist wie schon einige Zeit über meine Bemerkung hinweg gegangen und mir nur mit einem vernichtenden Schnauben geantwortet. Nun gut, sie sieht darin sicher toll aus, wenn sie auf der Jagd nach einem Mann wäre. Dazu noch die Hochhackigen, die wir früher Beide als „Fick-mich“ Pumps bezeichnet haben. Hat sich aber auch geändert.
Genau wie unsere Ehe. Früher liebevoll, zärtlich und toll im Bett. Jetzt herablassend, kühl und Ebbe im Bett. Wenn schon mal, dann so etwa, als ob sie mir einen Gefallen tut, einen Happen zuwirft. Ne, da verzichte ich lieber.
Es fing alles an, als sie von der Sekretärin im Vorzimmer des CEO ihrer Firma zur persönlichen Mitarbeiterin des CEO befördert wurde. Ihr Kleidungsstil änderte sich von lässig und praktisch zu kurz, figurbetont, zu der Anfangszeit noch nicht zu offen.
Aber auch das hat sich geändert. Heute trägt sie Blusen über BH`s, die ihre nun wirklich schönen Kurven zur Schau stellen, kurze Röcke und fast immer Strümpfe, keine Strumpfhosen und eigentlich für einen Achtstundentag unbequeme Schuhe. Ihr versteht schon.
Aber meine Meinung, meine Ängste galten ja nichts mehr. Einfach für Blödsinn weg geschoben und dann begann sie langsam, ein Gespräch mit einem Grinsen zu beenden ohne auch nur einen Ton zu sagen. Und es war ein fieses Grinsen. Schon damals sah ich das Ende meiner Ehe voraus und begann mich darauf einzustellen. Ein wenig Geld zur Seite schaffen. Die Gehaltserhöhung und die Prämie gingen nicht mehr auf das gemeinsame Konto. Aber es war immer noch viel zu wenig, insbesondere weil die Ausgaben meiner Frau langsam die Ersparnisse auffraßen. Auch da war sie zu keiner Diskussion bereit, sie braucht die Sachen und damit basta.
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