Stille (fm:Ehebruch, 6591 Wörter) | ||
| Autor: Joystick | ||
| Veröffentlicht: Feb 20 2026 | Gesehen / Gelesen: 1419 / 1175 [83%] | Bewertung Geschichte: 9.30 (54 Stimmen) |
| Wenn es zu ruhig wird… | ||
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selbst: „OK, du willst Stille, bei Gott dann gebe ich dir Stille!“
Unsere Kämpfe waren mit der Zeit immer schlimmer geworden. Das erste Jahr unserer Ehe würde ich als glückselig beschreiben; das zweite als ziemlich glücklich und das dritte etwas beunruhigend. Ich liebte Kate immer noch, aber wir schienen immer weniger in der Lage zu sein, miteinander zu harmonieren. Es gab weniger glückliche Zeiten, angespannte Momente und unterschiedliche Meinungen über triviale Dinge.
Ein großes Problem waren meine Reisen. Als Vertriebsmitarbeiter für ein Sanitärversorgungsunternehmen hatte ich mindestens einmal im Monat eine 3-4-tägige Reise. Kate mochte es nicht so sehr, dass ich weg war. Aber sie wusste bereits bevor wir heirateten, dass das passieren würde.
Sie wollte auch, dass wir eine Familie gründen, was ich für die nächsten beiden Jahre ablehnte. Ich erwartete zu diesem Zeitpunkt eine Beförderung, die es mir ermöglichen würde keine Reisen mehr durchführen zu müssen. Ich wollte einfach kein Baby, wenn ich so oft nicht zu Hause sein würde.
Das waren also die großen Probleme - aber in letzter Zeit schien es immer mehr so, als ob selbst kleine Dinge in einen Kampf ausarten würden. Das Reservoir der Liebe und des guten Willens schien fast versiegt zu sein und ich wusste nicht warum.
Ein Teil von dem was sie gesagt hatte, hat mich besonders geärgert, nämlich dass mein Gerede beim Sex „das Gegenteil von dem war, was sie anmachen würde“. Bedeutete das, dass sie bereits Sex mit jemand anderem genossen hatte, mit jemandem der dabei nicht sprechen würde?
Es schien lächerlich weit hergeholt, aber nur bis ich anfing, ein wenig mehr darüber nachzudenken. Während meiner letzten Reise, etwa 10 Tage zuvor, konnte ich sie abends zweimal telefonisch nicht erreichen, obwohl sie eigentlich schon längst von der Arbeit hätte zuhause sein sollen. Beim zweiten Mal hatte ich ihr Handy angerufen, aber sie hatte es ausgeschaltet. Als ich am nächsten Tag anrief, sagte sie, dass sie mit ein paar Freunden von der Arbeit auf ein Bier ausgegangen wäre - was auch hätte sein können. Es war bloß komisch, dass ich gegen 22:30 Uhr im Haus angerufen hatte und sie immer noch weg war.
Dann gab es die drei Male im letzten Monat, als ich ans Telefon ging und die Person am anderen Ende aufgelegt hat. Keine große Sache, aber vor dem letzten Monat war es höchstens einmal im Jahr passiert.
Also ja, ich wurde immer misstrauischer. Und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen und etwas dagegen unternommen.
*** *** ***
In den nächsten zwei Wochen muss Kate gedacht haben, dass sie mit einem Taubstummen zusammenlebt. Sie bekam kein Geschwätz von mir, kein belangloses Gespräch, keine liebevollen Worte, es sei denn es war absolut notwendig. Anstelle von „Könntest du das Salz weitergeben, Schatz?“, bin ich aufgestanden und habe es mir selbst geholt. Als Antwort auf ihre Frage „Wie wird das Wetter heute werden?“, habe ich ihr die Wetterseite der Zeitung gegeben.
Wenn sie mich bat, an dem betreffenden Abend das Abendessen zuzubereiten, bekam sie nur ein schlichtes „OK“. Als sie zur Arbeit ging und sagte: „Auf Wiedersehen, Schatz“, gab ich ihr nur ein Lächeln und hob die Hand.
Es wurde zu einer Art perversen Spiels, um zu sehen, wie wenige Worte ich an einem Tag mit ihr wechseln würde.
Kate wusste, dass ich wütend und verletzt war und wusste auch warum. In den ersten Tagen schien es ihr egal zu sein, aber danach versuchte sie sich wieder zu versöhnen. Sie entschuldigte sich nicht gerade - das war ein seltenes Ereignis in unserem Haus - aber sie wurde viel anhänglicher. Küsse begrüßten mich morgens im Bett, vor dem Weg zur Arbeit, als wir nach Hause kamen, vor dem Schlafengehen und manchmal zwischendurch.
Sie beugte sich vor und umarmte mich, während ich morgens beim Kaffee die Zeitung las. Oder sie tätschelte mir die Schultern, während wir zusammen einen Film sahen.
Es war aber eine lustige Sache. Selbst als sich meine Wut allmählich legte - niemand kann über einen Zeitraum von Tagen so richtig wütend bleiben - sagte ich immer so wenig wie möglich. Bevor ich einen Satz aussprach, fragte ich mich, ob ich ihn wirklich sagen müsste. Normalerweise war die Antwort nein. Ich hörte mehr zu, beobachtete mehr und behielt meine Gedanken für mich.
Ungefähr zehn Tage nach dem Streit beschloss Kate, dass wir mal wieder zusammen schlafen sollten. Ob sie es wirklich wollte oder ob das nur wegen ihres schlechten Gewissens war, konnte ich nicht sagen. Nach dem Abendessen, bei dem sie mir einige Geschichten über die Arbeit erzählte und ich nicht mehr als 6-8 Wörter sprach, stand sie auf und nahm mich an die Hand.
„Komm schon, Steve, lass das Geschirr stehen. Es gibt etwas, das ich jetzt brauche.“ Dies wurde mit einem großen warmen Lächeln gesagt, als sie mich in unser Schlafzimmer führte.
Sie verschwand kurz im Badezimmer und tauchte in meinem Lieblings-Nachthemd auf, das ihre Beine zeigte und ihren schönen festen Brüsten schmeichelte. Es war schwarz, aber durchsichtig.
Sie führte mich zum Bett, zog mich vorsichtig aus und kniete zu meinen Füßen. Trotz ihres Aussehens war ich noch nicht im Geringsten erregt. Aber als sie meine Oberschenkel, dann meinen Schwanz und meine Eier streichelte und ihn dann in ihren Mund nahm, erregte sie meine volle Aufmerksamkeit!
Als ich hart war, lagen wir zusammen auf dem Bett, küssten und streichelten uns. Ich fühlte mich extrem seltsam. Ich war erregt - Kate ist sehr sexy und wir hatten seit mehr als einer Woche keine Liebe gemacht - aber gleichzeitig war ich unglaublich distanziert. Das fühlte sich nicht wie Liebe mit meiner geliebten Frau an, sondern wie Sex mit jemandem, den ich kaum kannte.
Hatte sich die Distanz zwischen uns vergrößert, weil ich so still war? Oder war ich still, weil wir so weit auseinander gedriftet waren? Ich hatte keine Ahnung. In der Zwischenzeit küsste ich jedoch ihre Brüste und streichelte ihre Muschi. Als sie reichlich nass war und schwer atmete, schob ich meinen Schwanz sanft in sie hinein.
Es ist wohl unnötig zu erwähnen, dass ich während all dem kein Wort gesagt hatte! Und als wir uns leicht und vertraut paarten, blieb ich immer noch völlig still. Es fühlte sich für mich unnatürlich an - kalt und distanziert. Ich war mir nicht einmal sicher, ob es das war was Kate wirklich wollte. Aber natürlich wollte ich nach diesem Streit beim Sex kein Wort mehr sagen!
Es schien mir, als ob Kate nicht so richtig Spaß hatte. Wir haben etwa zehn Minuten lang gefickt, dann habe ich schneller in sie hineingestoßen und meinen Orgasmus gehabt. Die ganze Zeit bewegte sich Kate mit mir im Einklang, aber abgesehen von ihrer schweren Atmung kommunizierte sie keine wirkliche Aufregung oder Freude.
Als wir fertig waren, rollte ich von ihr weg. Sie kuschelte sich an mich, sagte „mmm“ in einem scheinbar fröhlichen Ton und wir entspannten uns eine Weile zusammen. Immer noch ohne Worte.
Ich wusste nicht, wie die Erfahrung für sie gewesen war. Für mich war der Sex kalt und leer. Ob das nur an der Stille lag, wusste ich allerdings nicht.
*** *** ***
Nach ein paar weiteren Tagen der „fast stillen Behandlung“ begann Kate wütend auf mich zu werden. „Kannst du nicht mal was sagen?“, schrie sie mich eines Abends beim Abendessen an. „Hast du mir nicht eine einzige verdammte Sache zu sagen?“
Nach ein wenig Nachdenken antwortete ich ihr: „Ich dachte, das ist es was du wolltest.“
„Nein, das ist es nicht! Ich möchte einen Ehemann, der mit mir kommuniziert, der seine Gefühle mit mir teilt. Ich kann mich nicht erinnern, eine Schaufensterpuppe geheiratet zu haben!“
Ich lachte vor mich hin - das war ja mal ein gutes Beispiel, Kate, dachte ich.
Ich sagte zu ihr: „Letzte Woche hast du dich darüber beschwert, dass ich nie aufhören würde zu reden, Kate. Ich versuche etwas dagegen zu tun.“
„OK, OK! Es tut mir leid, dass ich das gesagt habe. Du hast es einfach zu weit getrieben, Steve. Deine Schweigephase hat jetzt lange genug gedauert.“
Ich sah sie einen Moment lang an, bevor ich etwas sagte. Auf der einen Seite wollte ich sie natürlich ärgern, auf der anderen Seite war ich wirklich verwirrt.
„Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du willst, Kate. Erst rede ich zu viel, dann zu wenig. Woher soll ich wissen, was ich jetzt machen soll?“
Sie starrte mich an, offensichtlich sehr wütend. „Steve, das führt zu nichts, OK? Sei einfach der Mann, den ich geheiratet habe! Ich hätte nicht sagen sollen, was ich gesagt habe. Du redest NICHT zu viel. Wir haben uns gestritten, ich war sauer und ich habe dir das an den Kopf geworfen.“
Wieder habe ich gewartet, bevor ich geantwortet habe. „Alles klar, Kate. Aber bei deinen Worten haben ich gedacht, dass ich vielleicht zuviel rede ohne vorher darüber nachzudenken, ob ich wirklich etwas zu sagen habe.“
Ich dachte noch einen Moment nach. Dann lächelte ich sie an. „In gewisser Weise war das alles hilfreich.“
Sie lächelte mich warm an, ihre Wut schien jetzt weg zu sein. Für einen Moment spürte ich die Nähe zwischen uns, die in den letzten Monaten so gefehlt hatte.
Ich habe nicht versucht, einen neuen Streit vom Zaun zu brechen - aber ich wollte es jetzt wirklich verstehen. „Beim Liebemachen,“, fuhr ich fort, „meintest du, was du dazu gesagt hast - dass ich nicht mehr mit dir sprechen soll?“
Anstatt meine Frage zu beantworten, sagte Kate nur: „Verdammt noch mal, Steve!“, und verließ den Tisch. Für den Rest des Abends gab sie mir die kalte Schulter, was in meinen Augen nicht wirklich fair war. Ich hatte ehrlich versucht, ihre Gefühle zu verstehen.
*** *** ***
Trotz des abrupten Endes des Gesprächs der vergangenen Nacht wachte ich am nächsten Morgen mit mehr Hoffnung auf. Kate hatte sich für ihren Angriff quasi entschuldigt und es schien, dass unser Leben vielleicht zu einem wärmeren und normaleren Miteinander zurückkehren würde.
Leider hatte Kate wohl eher das Ende des Gesprächs im Kopf. Ihre Blicke und ihre engen Lippen beim Frühstück machten deutlich, dass die Temperatur zwischen uns immer noch eisig war, zumindest was sie betraf. Es kam mir fast ironisch vor - dieses Mal gab sie mir die stille Behandlung, sei es als bewusste Strafe oder nur weil sie zu wütend war, um mit mir zu sprechen.
Es dauerte weitere 3-4 Tage, bis sich Kates Stimmung wieder drastisch änderte. Sie kam von der Arbeit nach Hause, sah sehr verärgert aus und ging direkt unter die Dusche. Beim Abendessen war sie abgelenkt, sagte wenig und verlor oft den Überblick über unser Gespräch. Das war nicht mehr die wütende stille Behandlung - sie war eindeutig mit etwas beschäftigt. Aber als ich sie fragte, ob etwas nicht stimmen würde - und ich fragte sie mehrmals - machte sie nur eine vage Geste und erwähnte „ein Problem bei der Arbeit“. Ich bemerkte jedoch, dass sie mir nicht in die Augen sehen konnte oder wollte, als sie das zu mir sagte.
Ich hatte keine Ahnung was sie störte, aber ich dachte, meine beste Option war, ruhig zu bleiben und zu sehen, was noch kommen würde.
Und dann bekam ich am nächsten Tag einen Anruf bei der Arbeit.
*** *** ***
Ernie Mattazollo ließ mich während meiner Mittagspause in sein Büro kommen. Er gab mir einen Umschlag und informierte mich über das, was er herausgefunden hatte.
„Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, Steve, es war das, was du vermutet hast. Sie sind nicht einmal besonders vorsichtig. Sie fährt nachmittags zu seiner Wohnung - ich habe gesehen, wie sie das ein paar Mal gemacht hat - und parkt direkt auf dem Parkplatz. Er hat nach hinten raus eine Wohnung im zweiten Stock. Dort befindet sich ein Hügel und ich konnte mit einem Teleobjektiv einige Fotos schießen.“
Ich bedankte mich bei ihm, schrieb ihm einen Scheck aus, schüttelte ihm die Hand und ging.
Ich war immer der zuverlässigste Mitarbeiter der Welt, aber an diesem Tag bin ich nicht wieder zur Arbeit gegangen. Ich rief dort an, hinterließ eine Nachricht über eine Magen-Darm-Grippe und ging nach Hause. Ich habe mir die Fotos angesehen und sie dann wieder in den Umschlag gesteckt. Die einzige Überraschung war der Typ.
Adam Findley war nicht mein „Best Man“ bei unserer Hochzeit gewesen, aber er war einer meiner Trauzeugen, als ich Kate heiratete. Er hatte immer gedacht, dass sie ein Superweib wäre und sagte es mir immer, wenn er und ich zusammen waren. Aber es kam mir nie in den Sinn, ihn damals oder heute als Bedrohung zu betrachten. Er war allerdings ein Frauenheld und war fast nie ohne Mädchenbegleitung.
Ich wusste, dass ich später noch traurig sein würde. Aber jetzt fühlte ich einfach nur noch eine Leere in mir - wie das letzte Mal als Kate und ich zusammen im Bett waren. Jetzt ahnte ich auch, warum sie plötzlich der Meinung war, dass ich im Bett zu viel geredet habe!
Ich saß lange da und schaute aus dem Fenster. An alles denken, an nichts denken. Ich habe die Fotos herausgeholt und sie mir noch einmal angesehen. Sie sahen genauso aus wie beim ersten Mal. Ich habe sie weggelegt.
*** *** ***
Als Kate nach Hause kam, war sie überrascht, dass ich einfach auf der Couch saß und nichts tat. „Hallo Schatz, was ist los?“
Ich habe nicht geantwortet, sondern sie nur angeschaut. Ich war der Ansicht, dass mein Gesicht eher neutral als wütend aussah.
„Steve, ist etwas los? Warum sitzt du einfach nur da?“ Ihr Ton wurde anders, irgendwo zwischen besorgt und genervt.
Ich sah sie immer noch an. Kate konnte sehen, dass etwas los war und muss gespürt haben, dass es nichts Gutes war.
„Verdammt Steve, was ist los? Ist dir heute etwas passiert? Sind wir wieder bei der alten 'stillen Behandlung'?“ Sie sagte dies mit Spott in der Stimme.
Ich saß aufrecht. „Wie lange fickst du ihn schon?“
„Was?“ Kate sah geschockt aus und trat instinktiv zurück. Sie fiel auf den Stuhl gegenüber von mir. „Wovon zum Teufel redest du?“
Ich schwieg. Sie tat es auch, sah mich an und versuchte etwas herauszufinden - aber sie konnte nicht still bleiben.
„Steve, nochmal, was ist los? Ich habe niemanden gefickt! Woher kommt diese lächerliche Frage?“ Ihr Gesicht war sehr blass und sie wusste nicht, was sie mit ihren Händen machen sollte. Schließlich legte sie sie auf ihren Schoß.
Sie konnte die Stille und meinen Blick nicht ertragen.
„Würdest du mir bitte sagen, worum es hier geht, Steve? Wie kannst du es wagen, mich zu beschuldigen dich betrogen zu haben? Vielleicht hast du ein schlechtes Gewissen wegen etwas?“
Sie sah mich an, als hätte sie erwartet, dass mich die letzte Frage treffen würde. Ich habe nichts gesagt.
Schließlich konnte sie es nicht mehr ertragen. „Nun, das wird mir zu dumm! Ich werde mich frisch machen.“
Sie ging zum Schlafzimmer, blieb aber kurz stehen und sah mich an, als ich den Umschlag hochhielt. Ohne ein Wort zu sagen holte ich mein Lieblingsfoto aus dem Stapel heraus und gab es ihr.
Es war eine Aufnahme von Kate auf Adams Bett. Nackt, auf Händen und Knien, ihre schönen Brüste sichtbar. Das Foto zeigte Kates Gesicht. Adam stand hinter ihr. Ihre Augen waren geschlossen und ihr Mund zu einem „Ooh“ geformt, sodass es schien, als wäre gerade sein Schwanz in sie gerutscht - ob Muschi oder Arsch konnte ich nicht sagen.
Kate sah das Foto nur einen Moment lang an - dann ließ sie es fallen und sprang zurück, als wäre es giftig. Sie brach wieder in ihrem Stuhl zusammen, errötete und konnte mich nicht ansehen.
„Steve, es ist ... Ich ... es ist nicht ...„ Sie ging zurück und konnte den Satz nicht beenden.
„Wie lange?“, habe ich noch einmal gefragt.
Sie hatte die Arme fest um sich geschlungen und schüttelte den Kopf.
„Schatz, ich ... es ist ... oh Steve, es tut mir so leid!“
Ich wartete und sah sie an. Es muss mindestens eine ganze Minute gewesen sein. Sie konnte die Stille nicht ertragen.
„Steve, bitte lass mich nicht ... darüber reden!“
„Ich verlasse dich.“, sagte ich zu ihr. Ich stand auf und ging ins Schlafzimmer, um zu packen.
„Warte!“ Sie weinte jetzt. „Steve, bitte - warte, ich werde es dir sagen. Ich werde dir alles erzählen, aber bitte geh nicht!“
Ich setzte mich wieder hin und sah sie an.
Sie sah mich flehend an. Aber sie konnte meinen Blick nicht standhalten, konnte nicht auf mein unerbittliches Gesicht schauen und blickte nach einem Moment nach unten.
Ich habe gewartet. Schließlich sah sie wieder mit nassen Augen zu mir hoch und sagte: „Er sagte mir, dass du es auch tust.“
Überrascht hätte ich fast herausgeplatzt: „Wovon zum Teufel redest du?“ Stattdessen schwieg ich und gestikulierte ihr zu fortzufahren.
„Adam sagte es mir. Dieser BASTARD! Und zu der Zeit war ich wütend auf dich - er war so überzeugend und ich glaubte ihm.“
„Kate, du erzählst mir besser die ganze Geschichte.“
Sie fing an. Vor etwas mehr als einen Monat war sie Adam im Supermarkt über den Weg gelaufen und sie hatten ein zwangloses Gespräch. Sie kannten sich einigermaßen gut und er war immer charmant und freundlich gewesen, sogar ein wenig kokett. Im Supermarkt hatte Kate erwähnt, dass ich beruflich unterwegs war. An diesem Abend tauchte er mit einer Pizza und einer Flasche Wein bei uns auf und bot Kate auf zurückhaltende Weise an, ihr etwas Gesellschaft zu leisten, da ich ja weg wäre.
Sie hatten einen entspannten, freundlichen Abend. Aber gegen Ende fing er an besorgt auszusehen. Als Kate ihn nach dem Grund fragte, sagte er ihr, dass ich sie betrogen hätte.
„Er hat verdammt gut geschauspielert, Steve. Ganz widerstrebend, sein Kopf hing nach unten und er schaute mich nicht an. Er erzählte mir, dass ihr beide ein paar Wochen zuvor gesprochen hättet. Du hättest ihm von diesem Mädchen erzählt, das du gefickt hast, als du auf einer deiner Reisen warst. Er hatte viele überzeugende Details über ihr Aussehen, wo du sie kennengelernt hast und wie toll sie im Bett war.“
„Ich fing natürlich an zu weinen. Adam hielt mich fest, streichelte meinen Rücken und tröstete mich. Er sagte, ich sei so schön und sexy. Er könne nicht verstehen, wie ein Mann mich betrügen könnte. Er erzählte mir wie traurig er wäre mich so verärgert zu sehen und dass er alles tun würde, damit ich mich besser fühle ... und eine Weile später waren wir zusammen im Bett.“
„Und ich habe erst gestern herausgefunden, dass es alles Blödsinn war, die ganze Geschichte.“
Ich wartete ausdruckslos. Schließlich fuhr sie fort und sah trauriger aus als je zuvor.
„Ich war in seiner Wohnung und wir hatten es gerade ... getan. Er sah mich mit diesem selbstgefälligen Gesichtsausdruck an und sagte: „Stell dir vor, wenn Steves Affäre mit Julia nicht gewesen wäre, hätten wir nie entdeckt wie toll wir zusammen passen.“
„Ich habe ihn nur angestarrt. Er hatte mir beim ersten Treffen gesagt, dass der Name deiner angeblichen Geliebten Joanne war. Also fing ich an ihn genauer zu befragen. Er konnte sich an nichts erinnern, was er mir vorher erzählt hatte - wie sie aussah, wie du sie kennengelernt hast, irgendetwas davon.“
„Schließlich habe ich ihn einfach angeschrien mir die Wahrheit zu sagen, ob du mich wirklich betrogen hast? Und er lachte. Er hat über mich gelacht! Und er sagte: „Nein, das war nur eine Geschichte, die ich mir ausgedacht habe, um in deine Hose zu kommen.“
Kates Gesicht war jetzt rot vor Wut. „Ich sprang aus dem Bett, zog mich an und schrie ihn die ganze Zeit über an. Ich habe ihm gesagt, was für ein Arschloch er wäre. Ich habe ihm gesagt, dass er Glück hätte, dass ich es dir nie sagen könnte, weil du ihm dann nämlich in den Arsch treten würdest. Er lag nur lächelnd da und fühlte sich nicht im Geringsten schuldig.
„Er hat mich zum Narren gehalten, Steve! Und ich ... und ich ... Oh, Gott, ich kann nicht glauben, was ich getan habe!“ Plötzlich konnte sie nicht mehr sprechen. Sie schluchzte, ihr Gesicht lag in ihren Händen, ihr ganzer Körper bebte.
Ich verspürte den Drang zu Kate zu gehen und sie zu trösten. Aber ich konnte es einfach nicht. War sie wirklich so dumm? Oder war unsere Liebe so verloren gegangen, dass sie mehr als bereit war selbst auf die absurdesten Märchen reinzufallen?
Dazu kam noch meine Wut auf Adam, mit dem ich seit fünfzehn Jahren befreundet war.
Ich saß still da. Kate schnaubte.
Nach etwa fünf Minuten stand ich auf. Kate beobachtete mich ängstlich. Ich nahm ihr Handy aus ihrer Handtasche und steckte es in meine Tasche. Dann ging ich ins Schlafzimmer und in die Küche und zog die beiden Telefone aus den Steckdosen und steckte sie ebenfalls in die Tasche. Mit der Tasche unter dem Arm holte ich ein Sixpack Sam Adams aus dem Kühlschrank und ging zur Tür.
Bevor ich ging, wandte ich mich an Kate und sagte zu ihr: „Ich komme zurück. Geh nirgendwo hin. Sprich mit niemandem.“ Ich sprach leise, aber sie sah verängstigt aus, als sie zustimmend nickte.
*** *** ***
Auf der Fahrt zu Adam konzentrierte ich mich auf meine Atmung. Ich musste ruhig und freundlich aussehen.
Als Adam seine Tür öffnete, sah er überrascht und nervös aus. Ich wackelte mit dem Sixpack und sagte zu ihm: „Hey, Alter, hast du Lust auf ein paar Bier? Vielleicht könnten wir uns die Phillies anschauen. Kate ist in einer Besprechung.“
Ich merkte sofort, dass er mich aufmerksam beobachtete, aber er sah mich freundlich an und entgegnete: „Sicher, komm rein. Ich bin immer froh das Bier eines anderen zu trinken. Wie geht es dir, Steve?“
Wir saßen in seinem Wohnzimmer während das Spiel lief und unterhielten uns. Ich behielt einen lockeren Ton bei und konnte sehen, wie Adam sich allmählich entspannte. Er dachte wohl, dass dies nur ein zufälliger Besuch war und dass ich immer noch im Ungewissen schweben würde. Ich brauchte mehr als eine Stunde, um dann zum Thema Sex zu kommen.
Ich fragte ihn nach seinen Frauen, mit denen er zusammen war. Wieder sah er für einen Moment nervös aus, aber mein lächelndes Gesicht beruhigte ihn. Er erzählte mir von einem Mädchen von der Arbeit, mit dem er seit ein paar Wochen zusammen sei und wie fabelhaft ihre Brüste wären. „Sie hat jedoch nie gelernt, wie man einen Schwanz lutscht - ihre Blowjobs sind schrecklich.“
Ich lachte. „Adam, selbst ein schlechter Blowjob ist ein toller Blowjob.“ Er lachte auch und antwortete: „Ja, aber ein toller Blowjob ist ein wirklich toller Blowjob!“ Wir haben wieder gelacht.
Dann sagte ich beiläufig: „Ich hatte eine Freundin im College, die beim Sex gerne viel redete. Hat mich eigentlich ziemlich verrückt gemacht. Es lenkte einen immer so ab.“
Und Adam nahm den Köder auf. „Ich weiß, was du meinst, Mann. Ich mag es am liebsten einfach: Klappe halten und ficken. Das Quatschen ist für vorher oder nachher - wenn wir nackt sind, geht es nur noch um das eine.“, sagte er und lachte wieder. Dann, voll von sich überzeugt, erzählte er weiter.
„Und die Sache ist die, dass die Mädels es auch so mögen. Sie denken vielleicht, dass sie die Küsse auf den Hals und das „Oh Schatz, ich liebe dich“ mögen - aber wenn du sie einfach fickst oder im Doggy-Stil hinter ihr bist und es ihr besorgst, fangen sie an wie verrückt zu kommen.“
„Ich habe so viele Mädchen gekannt, die denken, dass sie es süß und liebevoll wollen - dann zeige ich ihnen, dass sie wirklich das Tier in mir haben wollen. Sie mögen es wirklich.“ Er seufzte, ein zufriedenes Lächeln auf seinem ganzen Gesicht.
Ich lehnte mich etwas näher an ihn heran. „Wie war es mit Kate? Wie hat es ihr gefallen?“
Er erstarrte vor Schock, seine Augen weit aufgerissen. Einen Moment später schlug ich ihn mit der rechten Faust an die Seite seines Kopfes. Da ich vorher eine Rolle von Münzen in meine Hand genommen hatte, fiel er wie ein nasser Sack vom Stuhl.
Adam war bewusstlos, also hatte ich etwas Zeit. Ich zog ihn aus, schleppte ihn zu einem Küchenstuhl, setzte ihn drauf und band ihn mit Stromkabeln und Klebeband fest an den Stuhl. Dann steckte ich ihm seine Boxershorts in den Mund, und umwickelte seinen Kopf mit etwas Klebeband. Anschließend suchte ich in der Küche nach einer schönen und vor allem scharfen Truthahnschere.
Als ich alles hatte, goss ich ihm einen Topf mit kaltem Wasser über den Kopf. Er begann langsam aufzuwachen. Fast sogleich erkannte er, dass er sich nicht bewegen konnte. Er merkte auch sofort, dass er nicht sprechen konnte und begann laut durch die Boxershorts zu schreien. Ich stand nur da und grinste ihn an.
„Siehst du diese Schere, Adam? Damit kann man deinen Schwanz locker abschneiden, findest du nicht?“ Er krümmte sich hektisch.
„Folgendes wird jetzt passieren, Adam. Wenn du ruhig und nett bist, dann werde ich dir deine Shorts aus dem Mund nehmen. Aber wenn du auch nur einmal schreist oder brüllst, nur ein einziges Mal, werde ich diese Schere benutzen, um dir den Schwanz abzuschneiden, verstanden?“
Er nickte erneut mit weit geöffneten Augen. Ich lächelte ihn an, zog dann das Klebeband ab und die Shorts aus dem Mund. Er schnappte nach Luft, schwieg aber und sah mich ängstlich an.
„Du warst mein Freund, du Schwanzlutscher. Jemand von dem ich dachte, ich könnte ihm vertrauen - nicht jemand, der meine Frau anlügen würde, damit du sie hinter meinem Rücken ficken kannst.“
Zu meinem Erstaunen erschien trotz seiner Angst ein beschissenes Grinsen in seinem Gesicht. „Ah, komm schon, Steve, es ist nicht wirklich so eine große Sache, oder? Sie ist nur eine von vielen Frauen ...“ Er sah mir dabei unsicher ins Gesicht.
Ich starrte ihn völlig ungläubig an. Was für ein Arschloch! Wie konnte ich jemals mit diesem Typen befreundet sein? Langsam stand ich auf und gab ihm einen weiteren Schlag gegen den Kopf.
Er heulte auf, wurde dann aber schnell still, als ich mit der Schere vor seinem Gesicht herumfuchtelte.
„Schon besser, du Arschloch. Jetzt werden wir eine kleine Erzählstunde haben. Du wirst mir alles erzählen - und ich meine wirklich ALLES - über dein kleines Liebesspiel mit Kate. Ich habe bereits mit ihr gesprochen, wenn du mich also über irgendetwas anlügst, werde ich es wissen.“
„Während du redest, werde ich dir die Haare schneiden. Wenn du Glück hast, werden es nur die Haare auf deinem Kopf sein. Wenn du mir irgendeinen Scheiß erzählst, werden es deine Brusthaare sein, ein Zentimeter von jedem deiner Fingernägel oder vielleicht sogar die letzten paar Zentimeter von deinem Schwanz. Hast du das verstanden?“
Mit weit aufgerissenen Augen nickte Adam mir zu.
„Fang an!“, sagte ich, packte ein Stück seines welligen braunen Haares und schnitt es mit der Schere ab. „Wenn du Glück hast, wirst du nur vom Hals aufwärts wie ein Penner aussehen.“
Während ich ihm weiterhin die Haare abschnitt, erzählte er die Geschichte - und es war fast genauso, wie Kate es mir mitgeteilt hatte. Er hatte sich schon immer zu ihr hingezogen gefühlt und monatelang mit ihr geflirtet, wann immer er sie getroffen hatte. Er war an dem Wochenende ohne Freundin, als er Kate im Supermarkt traf. Zuerst dachte er, er könnte sie einfach verführen; aber als klar wurde, dass sie mich auf keinen Fall betrügen würde, erfand er die Geschichte über meine Affäre.
Er machte sie so wütend, dass er keine Schwierigkeiten hatte, sie unser Bett zu bringen. Danach hatten sie sich noch etwa fünf Mal gesehen, immer in seiner Wohnung.
Zu meinem Erstaunen zögerte er überhaupt nicht, über den Sex zu sprechen. Sein Eifer, damit zu prahlen, überwand sogar seine Angst vor der Schere.
„Das erste Mal war nicht so toll, Bruder,“, sagte er, „weil sie so verärgert über dich und deine Affäre war. Sie weinte viel, aber die nächsten paar Male waren fantastisch. Wir haben es genau so gemacht, wie ich vorhin erzählt habe. Kein Gerede, nur Küssen, Berühren und Ficken. Wir waren wie die Tiere und sie hat sich wirklich darauf eingelassen.“ Er sah in meine Augen und hörte plötzlich auf, darüber zu reden wie toll es war.
Inzwischen hatte ich seine Haare fast bis zu den Wurzeln abgeschnitten - es sah total bizarr aus und ich hatte ein wenig Freude daran mir vorzustellen, dass er seinen Kopf für die nächsten Wochen unter einer Mütze verstecken musste.
„Ist es jetzt vorbei?“, fragte ich ihn mit eisiger Stimme. Er zögerte einen Moment und ich packte daraufhin ein Stück Brusthaar und schnitt es ab. „Hey, Mann, hör auf damit!“, heulte er.
„Ja, es ist vorbei. Gestern hat sie mich erwischt ... Ich konnte mich nicht mehr an den Namen der erfundenen Tussi erinnern, von der ich sagte, dass du sie gefickt hast. Sie fing an, mir Fragen zu stellen und erkannte, dass ich mir die ganze Sache ausgedacht hatte. Sie wurde wütend und machte Schluss.“
Plötzlich wollte ich einfach nur weg von ihm. Ich hätte ihn noch weiter drängen können, aber ich fühlte mich einfach leer. Ich steckte seine Shorts wieder in seinen Mund, klebte sie an seinem Gesicht fest, schnappte mir eine Papiertüte und steckte sie über seinen Kopf.
„Nun, Adam, du hast Dinge mit deinem Schwanz gemacht, die du nicht hättest tun sollen, also ist es wohl an der Zeit, ihn abzuhacken.“
Er fing an zu weinen. „Nein, nein!“, schrie er durch die Boxershorts und wimmerte, aber er hatte quasi keine Bewegungsfreiheit. Ich bückte mich, legte die scharfen Klingen der Schere ein paar Zentimeter vom Unterleib entfernt um seinen Schwanz und begann zu drücken.
Er jammerte immer noch und war jetzt völlig verängstigt. Plötzlich pisste er sich an, sein Urin spritzte auf seine Oberschenkel und tropfte auf den Boden. Ich zog die Tüte von seinem Kopf und trat zurück, um ihn anzusehen. „Das sieht jetzt aber nicht schön aus, Adam.“, sagte ich zu ihm.
Ich ging in sein Schlafzimmer und tauchte einen Moment später mit seiner Digitalkamera wieder auf. Ich machte eine Reihe von Aufnahmen, die deutlich den nackten Adam, seinen wahnsinnigen Haarschnitt, einen fehlenden Teil seiner Brusthaare und den unter seinem Stuhl verspritzten Urin zeigten.
„Unsere Freundschaft endet hier und jetzt, 'Bruder'“, sagte ich kalt. „Du könntest eventuell versuchen, dich an mir zu rächen. Aber dann musst du vielleicht jedem erklären, warum diese Bilder von dir im Internet sind. Also keine Polizei, okay?“
Er nickte nur und sah mich an, mehr gedemütigt als wütend. Ich zog die Boxershorts aus seinem Mund und er bettelte: „Machst du mich wenigstens los, bevor du gehst?“
Ich lächelte ihn an. Dann sagte ich zu ihm: „Die Schere liegt direkt im Flur. Ich lasse die Wohnungstür geöffnet. Du solltest in der Lage sein, dir selbst zu helfen.“
Dann verließ ich die Wohnung ohne nochmal zurückzuschauen, die Speicherkarte in der Hand.
*** *** ***
Als ich zurückkam, saß Kate in ihrem Bademantel auf der Couch. Sie hatte geduscht und sah sehr verängstigt und unglücklich aus.
Ich ging durch die Wohnung und legte die Telefone wieder an ihren Platz. Dann kam ich zurück und setzte mich auf einen Stuhl ihr gegenüber. Wir sahen uns an, aber ich sagte nichts.
Schließlich fragte sie: „Was hast du getan?“
Ich sagte: „Adam und ich hatten ein nettes kleines Gespräch. Ich habe ihn nicht getötet oder so, aber ich glaube nicht, dass wir in nächster Zeit von ihm hören werden.“
Sie blickte finster drein und sagte: „Ich wünschte fast, du hättest ihn getötet, diesen Bastard! Außer, dass er es nicht wert ist, dass du dafür in den Knast wanderst.“
Sie starrte mich mit einem beunruhigten Gesichtsausdruck an und sagte: „Können wir darüber hinwegkommen, Steve? Ich kann nicht glauben, was ich getan habe. Ich war so ein Idiot! Aber ich liebe dich und weiß, dass du mich ebenfalls liebst. Bitte, bitte, kannst du mir verzeihen?“
Ich sah sie eine lange Minute lang an, bevor ich antwortete. Wenig mit ihr zu sprechen, war irgendwie zur Gewohnheit geworden. „Ich weiß es nicht.“, sagte ich schließlich. Und es stimmte auch.
Sie fing an zu weinen, stand auf, kam zu mir und setzte sich auf meinen Schoß. Sie legte ihre Arme um mich und ließ ihren Kopf auf meine Schultern fallen. Ich hielt sie fest und saß bewegungslos da, während sie mehrere Minuten lang zitterte und schluchzte.
Schließlich beruhigte sie sich wieder. Als sie sich aufsetzte, putzte sie sich die Nase und wischte sich mit einem kleinen Lächeln die Tränen aus dem Gesicht. Dann lehnte sie ihr Gesicht an meins und flüsterte: „Süßer, bitte liebe mich? Ich brauche dich gerade so sehr!“
Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Aber ich ließ mich von ihr an der Hand ins Schlafzimmer führen. Sie warf ihren Bademantel auf einen Stuhl, darunter trug sie eines ihrer süßesten Nachthemden.
Der Sex war ungefähr so wie beim letzten Mal. Sie war eifrig und energisch, was auch gut war, denn ich war eigentlich nicht so interessiert. Aber selbst wenn du wütend, taub oder verletzt bist, neigt eine schöne halbnackte Frau, die deinen Schwanz lutscht, dazu, eine Erektion zu erzeugen.
Dieses Mal ignorierte ich ihre Versuche, mich in die Missionarsposition zu ziehen. Ohne ein Wort zu sagen rollte ich sie auf den Bauch und legte ein Kissen unter sie. Dann stieg ich aus dem Bett und kniete mich hinter sie. Ich betrat sie zunächst sanft im Doggystyle und fickte sie dann zu Tode.
Es war kalter, unbeteiligter, liebloser Sex. Ich habe sie nicht verletzt - tatsächlich glaube ich, dass es ihr gefallen hat - aber ich habe sie einfach zu meinem Vergnügen benutzt. Niemals in den fünf Jahren, in denen ich Kate kannte, hatte ich jemals Sex mit ihr, der so kalt und gefühllos war. Sie hätte genauso gut eine Fremde oder sogar eine Hure sein können.
Es war nicht so, dass ich das wollte - es war einfach das, was passiert ist. Es gab keine Wärme zwischen uns, keine Zärtlichkeit, nicht einmal eine Verbindung. Da wusste ich, dass wir miteinander fertig waren.
Am Morgen ging Kate in die Küche und blinzelte mit den Augen. Ich war schon seit ein paar Stunden wach und sie lächelte über das Frühstück und den Kaffee, die auf dem Tisch warteten. „Wow, Baby, das sieht köstlich aus.“, sagte sie und kam auf mich zu, um einen Kuss zu bekommen. Dann blieb sie kurz stehen und erblickte die beiden großen Koffer, die an der Tür standen.
„Steve ... was ... du gehst nicht, oder? Steve?“ Tränen traten ihr in die Augen.
Ich wäre gerne ohne ein Wort (!) gegangen, aber ich konnte das nicht tun. Ich schenkte ihr eine Tasse Kaffee ein und bat sie, sich an den Tisch mir gegenüber zu setzen.
„Kate, es ist vorbei. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich weiß nicht warum, aber es ist vorbei. Wir waren anfangs so toll zusammen, aber seit mindestens einem Jahr sind wir es nicht mehr. Wir sind ungeduldig und bissig miteinander, wir streiten uns die ganze Zeit und es fehlt die Wärme und Zuneigung zwischen uns.
„Der verdammte Adam ist nicht der alleinige Grund, warum ich gehe, aber ... Weißt du, du bist einfach nicht so dumm, wie eine Frau sein müsste, um auf seinen Bullshit hereinzufallen. Du bist trotz meiner Nachfragen nie zu mir gekommen und hast mir die Frage gestellt: 'Schatz, ist alles in Ordnung? Hast du eine Affäre?' Du hast dir von Adam eine nicht ganz so überzeugende Geschichte erzählen lassen, dass ich dich betrogen habe. Und schon ging es rein in seine Kiste!“
„Dann hast du ihn weiter gefickt - und du hast mir quasi gezeigt, dass dir die Art und Weise wie er dich gefickt hat, besser gefallen hat als die Art, wie ich es getan habe. Die Frau, die ich früher geheiratet habe, hätte einfach keines dieser Dinge getan. Du musst schon ziemlich bereit gewesen sein in das Bett eines anderen zu springen oder es wäre nie passiert.“
Ich blieb stehen und wartete. Sie weinte leise und hielt ihr Gesicht in ihren Händen. Als ich aufhörte zu reden, sah sie mich flehend an. Ich gab ihr Zeit zu sprechen. Mir zu versichern, dass ich falsch lag. Und um zu erklären, wie wir die Liebe und Zuneigung zurückbekommen könnten.
Aber sie tat es nicht. Sie sah mich nur immer wieder an und weinte.
Ich ging zur Tür. „Auf Wiedersehen, Kate.“, sagte ich. Ich packte meine Koffer und ging.
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