Morgendämmerung der Begierde (fm:Ehebruch, 14993 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr.big | ||
| Veröffentlicht: Mar 27 2026 | Gesehen / Gelesen: 446 / 401 [90%] | Bewertung Teil: 8.00 (2 Stimmen) |
| Tyra bereitet sich auf ein Vorstellungsgespräch vor, während Marcel zur Arbeit geht. Doch die Anwesenheit von Mustaf und die Erinnerung an einen Alptraum, in dem sie sich selbst berührt, während er sie filmt, schaffen eine angespannte AAtmosphäre. | ||
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Der schrille Ton des Weckers reißt Marcel und Tyra jäh aus dem Schlaf. Ein grelles, rhythmisches Piepen füllt das Schlafzimmer, durchdringt die noch schwüle Luft der Nacht und lässt Tyras Muskeln unwillkürlich zusammenzucken. Marcel stöhnt leise, sein Arm schießt nach vorne, tastet blind über den Nachttisch, bis seine Finger den kleinen Plastikknopf finden. Mit einem dumpfen Klick verstummt der Alarm.
Die Stille, die folgt, ist fast greifbar. Marcel bleibt noch einen Moment regungslos liegen, die Augen geschlossen, als könnte er die letzten Fetzen des Traums festhalten, wenn er sich nur nicht bewegt. Doch dann atmet er tief durch, wirft die Decke zur Seite und richtet sich auf. Die kühle Morgenluft streicht über seine nackte Haut, lässt die feinen Härchen auf seinen Armen aufstellen. Ohne ein Wort zu sagen, ohne Tyra auch nur einen Blick zuzuwerfen, steht er auf. Seine Muskeln spannen sich an, als er sich reckt, die Wirbelsäule knackt leise. Dann dreht er sich um und geht mit langsamen, müden Schritten Richtung Bad.
Tyra beobachtet ihn durch halb geschlossene Lider. Das schwache Licht, das durch einen Spalt in den Vorhängen fällt, zeichnet seinen Körper in sanften Konturen nach – die breiten Schultern, die sich leicht nach vorne neigen, den muskulösen Rücken, der sich mit jedem Schritt anspannt, das feste Gesäß, das sich bei jedem Schritt leicht hebt und senkt. Gott, wie ich ihn liebe, denkt sie, und für einen kurzen Moment vergisst sie die Unruhe der letzten Nacht, den Traum, der sie schweißgebadet hat aufwachen lassen, die Erinnerung an Mustafas Blick, der sie auch im Schlaf verfolgt hat. Jetzt gibt es nur Marcel – seinen Geruch, der noch in den Laken hängt, die Wärme, die sein Körper im Bett zurückgelassen hat, die vertraute Art, wie er sich bewegt, ohne Eile, aber mit einer bestimmten Zielstrebigkeit.
Sie hört, wie die Badezimmertür ins Schloss fällt, dann das leise Klirren der Zahnpastatube, das Rauschen des Wassers. Ein Lächeln spielt um ihre Lippen, als sie sich vorstellt, wie er jetzt vor dem Spiegel steht, die Zähne putzt, das Gesicht noch verschlafen, die Haare in alle Richtungen abstehend. Sie könnte aufstehen, zu ihm gehen, sich von hinten an ihn schmiegen, ihre Hände über seinen Bauch gleiten lassen, bis sie tiefer wandern – aber nein. Heute nicht. Heute hat sie andere Pläne. Heute muss sie stark sein.
Mit einem leisen Seufzen rollt sie sich auf den Rücken, streckt die Arme über den Kopf und dehnt sich wie eine Katze. Die Bewegung lässt ihre Brüste sich heben, die bereits von der kühlen Luft hart werden. Sie schließt die Augen, atmet tief ein und spürt, wie ihr Körper langsam erwacht. Die Erinnerung an den Traum kehrt zurück – Mustafas Hände, sein Atem, die Kamera, die sie filmt – und sofort zuckt ihr Unterleib zusammen, ein warmes, fast schmerzhaftes Pochen zwischen ihren Schenkeln. Nein, denkt sie entschlossen und schüttelt den Kopf, als könnte sie die Bilder damit vertreiben. Heute nicht. Heute zählt nur das Vorstellungsgespräch.
Sie lauscht. Marcel hat das Wasser abgedreht, jetzt hört sie seine Schritte, die sich entfernen, dann das leise Knarren der Küchentür. Er muss den Kaffee vorbereiten. Sie zählt im Kopf bis zehn, dann wirft sie die Decke endgültig zur Seite und setzt sich auf. Die kühle Luft streicht über ihre nackte Haut, lässt sie frösteln, aber sie ignoriert es. Stattdessen steht sie auf, geht zu dem noch halb gefüllten Umzugskarton, der in der Ecke des Schlafzimmers steht, und wühlt zwischen den Kleidungsstücken.
Ihre Finger finden schnell, was sie sucht: ein weißes, kurz geschnittenes Top, das ihre Brüste kaum bedecken wird, einen schwarzen Micro-String, der mehr verspricht als verdeckt, und eine enge, glänzende Leggings, die jeden Kurve ihres Körpers betont. Sie hält die Stücke hoch, mustert sie kritisch. Perfekt. Nicht zu aufreizend – zumindest nicht auf den ersten Blick – aber trotzdem genau das, was sie braucht: etwas, das ihr Selbstvertrauen gibt. Etwas, das sie daran erinnert, wer sie ist.
Mit den Kleidungsstücken in der Hand geht sie zum Bad. Die Tür steht einen Spalt offen, und sie drückt sie weiter auf, ohne zu klopfen. Marcel ist nicht mehr da, wie sie erwartet hat. Der Raum ist noch feucht von seiner Dusche, der Spiegel leicht beschlagen. Sie stellt die Sachen auf das Waschbecken, dreht das Wasser auf und wartet, bis es warm wird. Währenddessen betrachtet sie sich im Spiegel.
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