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Größe 44/46 (fm:Ehebruch, 4027 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 20 2026 Gesehen / Gelesen: 2746 / 2487 [91%] Bewertung Geschichte: 8.80 (25 Stimmen)
Der Wäschevertreter Rolf bringt seiner Kollegin Sabine vergessene Turnschuhe vorbei. Die öffnet ihn sehr freizügig, besser: garnicht, gekleidet, die Türe, was bei Rolf zum sofortigen Fickwunsch führt und dem Sabine so garnicht abgeneigt ist.

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© Bolera Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

bemerken, dass Rolf und Valerie schon 63 sind und ich mit meinen 25 Jahren eine recht üppige Figur hatte, mit sehr ausgeprägten weiblichen Rundungen. Rubens, denke ich, hätte seine helle Freude gehabt. Und Rolf anscheinend auch.

Er löste seinen Blick dann doch einmal von meinen Schenkeln. Wahrscheinlich hatte er es selbst als aufdringlich empfunden, mich dauernd so intensiv zu mustern, und ließ seinen Blick durch den Raum wandern. An meinen Bildern blieb er hängen.

„Du hast tolle Bilder“, meinte er bewundernd. „Sammelst du?“

„Nein, das sind eigene Werke!“, sagte ich mit einem gewissen Stolz.

„Du malst?“, staunte er.

„Ich bin Malerin!“, schmunzelte ich. „Wusstest du das nicht?“

Er schüttelte den Kopf. „Nein, woher denn …“

Ja, über unsere Berufe hatten wir uns beim Sport oder in der Sauna nie unterhalten, deshalb fragte ich ihn: „Und was machst du beruflich?“

„Ich?“, überlegte er, „ich bin Vertreter.“

„Was vertrittst du denn?“, fragte ich etwas belustigt.

„Äh, Wäsche. Damenwäsche.“

„Oh ... Dessous?“ Mein Interesse war schlagartig geweckt.

Er nickte. „Ja, Dessous!“

„Hast du da auch so etwas wie … sagen wir, Muster?“

Er nickte wieder. „Klar, nur mit Papierbildchen geht’s doch nicht. Die Kunden, besser gesagt Kundinnen, wollen doch was Richtiges sehen.“

„Kundinnen?!“, wunderte ich mich. „Bedienst du Kundinnen direkt?“

„Ja, klar“, bestätigte er.

„Auch bei der Anprobe …?“

„Na ja, so direkt auch wieder nicht“, räumte er ein.

„Wäre aber schon toll manchmal, gell?“, fragte ich lauernd.

Er lachte leise. „Das kannst du glauben! Da sind schon Prachtexemplare dabei.“

„Und fällt dir das dann nicht schwer, so als Mann?“

„Was denn?“

„Na, die Beherrschung nicht zu verlieren, zum Beispiel.“

„Nein, nein. Das geht gar nicht. Nein … niemals“, entgegnete er entrüstet.

„Wobei …“, er beugte sich ein wenig zu mir und kam mir sehr nahe. „Unter uns“, er senkte seine Stimme, obwohl wir ja alleine waren, „ab und zu sitze ich dann schon im Auto …“

„Und?“ Neugierig war ich ja gar nicht.

„Dann verliere ich mich eben in meinen Fantasien und sorge selbst für Erleichterung…“, flüsterte er beschämt.

„Nicht dein Ernst …“

„Doch, manchmal helfe ich mir auch mit einem meiner Dessous-Muster ...“

„Sag bloß.“ Mehr konnte ich in dem Moment nicht von mir geben. Rolf bemerkte wohl, dass ich etwas überrascht war. Er trank rasch aus.

„Ich … äh, ich muss jetzt gehen. Es ist ja schließlich schon spät … Sorry noch mal, dass ich so spät gekommen bin …“

Wer weiß, ob du nicht schon in Gedanken so weit bist…, dachte ich schmunzelnd.

Als ich Rolf zur Türe gebracht hatte, verabschiedete er sich noch einmal kurz; er wirkte etwas beschämt. Ich lächelte ihm freundlich hinterher, wartete aber nicht, bis er in seinen Wagen eingestiegen war. Es war doch ein wenig kühl, so nur im Bademantel.

Am Dienstag der folgenden Woche hatte ich unser Gespräch schon lange vergessen.

Ich dachte mir nichts Schlimmes dabei, als es abends gegen 18 Uhr klingelte.

Ich hatte den ganzen Tag an meinem neuen Bild gearbeitet und war eben dabei, meinen Pinsel auszuwaschen.

Wenn ich den ganzen Tag zu Hause malen kann, mache ich das gerne völlig unbeschwert. Ohne irgendetwas an. Doch halt, einen Malerkittel trage ich schon über der nackten Haut. So war ich auch gekleidet, als es an der Tür läutete. Es machte mir nichts aus, schließlich kam es ab und zu vor, dass ich so öffnete. Mein Malerkittel war ja nicht durchsichtig!

„Rolf! Das ist aber eine Überraschung!“, grüßte ich ihn. „Bringst du mir wieder Schuhe?“

„Ach, nein, nein!“, lächelte er. „Ich habe dir etwas anderes mitgebracht.“ Er deutete auf seine Aktentasche. „Ich dachte mir, nach unserem letzten Gespräch … Du sagtest doch, du interessierst dich für meine Kollektion. Ich habe da ein paar exklusive Musterstücke, die perfekt zu deinen … Rundungen passen würden.“

Ein amüsiertes Blitzen trat in meine Augen. Das war also sein Plan. Er nutzte den Dienstagabend, an dem Valerie weg war, für einen geschäftlichen Besuch der besonderen Art.

„Ach ja?“, fragte ich lauernd und trat einen Schritt beiseite, um ihn einzulassen.

„Eine private Präsentation direkt im Haus? Na, dann komm erst mal rein.“

Rolf schluckte hörbar und strich sich über den Oberlippenbart, während er an mir vorbeiging. Im Flur legte er seinen Musterkoffer auf die Kommode und öffnete den Verschluss. Zum Vorschein kamen edle Stoffe: schwarze Spitze, schöner roter Seidensatin und hauchdünner Tüll.

„Ich dachte, als Malerin hast du ja ein Auge für Ästhetik“, stotterte er leicht, während er ein besonders knappes, schwarzes Spitzen-Babydoll herauszog.

„Und, nun ja … eine richtige Kundin für dieses Modell habe ich in meiner Kartei eigentlich nicht. Das verlangt nach einer ganz bestimmten Figur. So einer tollen Figur, wie du sie hast. Einer Rubensfigur, wie du neulich sagtest.“

Ich trat näher an ihn heran. Der Kittel öffnete sich durch die Bewegung ein winziges Stück am Ausschnitt, was Rolfs Blick sofort magisch anzog. Seine Hände zitterten leicht, als er mir den feinen Stoff hinhielt.

„Verstehe“, raunte ich und strich mit den Fingerspitzen über die Spitze. „Und du meinst, das steht mir? Aber Rolf, ich kann das doch hier schlecht über meinem Kittel anprobieren.“

„Nein, nein, natürlich nicht“, entgegnete er hastig, und seine Stimme überschlug sich fast vor Aufregung. „Du müsstest … du müsstest den Kittel dafür natürlich ablegen. Ich könnte dich dabei … professionell beraten, … was den Sitz angeht.“

Ich nahm ihm das Stück Stoff aus der Hand. Seine warmen Finger streiften meine Haut, und ein Schauer durchfuhr ihn offensichtlich. Ich lächelte triumphierend.

„Na gut, Rolf. Dann spielen wir eben Kundin und Berater“, flüsterte ich, drehte mich langsam um und ging in Richtung Wohnzimmer. „Setz dich schon mal aufs Sofa. Ich gehe mich kurz umziehen. Aber nicht gucken!“

Ich ging ins Schlafzimmer und ließ die Tür einen Spaltbreit offen stehen.

Ein bisschen Nervenkitzel durfte sein.

Ich legte den Malerkittel ab und schlüpfte in das schwarze Spitzen-Wunderwerk. Der Stoff war hauchdünn, fast transparent, und spannte sich eng über meine Kurven. Er überließ praktisch nichts der Fantasie. Ich betrachtete mich kurz im Spiegel, strich mein Haar zurück und lächelte mein Spiegelbild an. Perfekt. Dann zog ich mir noch das dazu passende, filigrane Spitzenunterhöschen an, sehr praktisch, mit Öffnung zwischen den Beinen.

Als ich das Wohnzimmer betrat, saß Rolf nicht auf dem Sofa. Er stand mitten im Raum, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben. Als er mich sah, weiteten sich seine Augen. Er atmete hörbar ein und schluckte.

„Und?“, fragte ich mit Glitzern in den Augen und drehte mich einmal aufreizend langsam um die eigene Achse.

„Entspricht das den Vorstellungen des Fachberaters?“

Doch Rolf antwortete nicht. Die anfängliche Schüchternheit und das verlegene Stottern waren wie weggeblasen. In seinem Blick lag plötzlich eine intensive, fordernde Leidenschaft, die mir gefiel. Er machte zwei schnelle Schritte auf mich zu.

„Du bist der Wahnsinn, Sabine“, raunte er. Seine Stimme klang seltsam rau.

„Ein absoluter Traum.“

„Gefällt dir, was du siehst?“, erwiderte ich und wollte mit leichtem Spott auf Distanz gehen. Ich trat einen Schritt zurück, doch Rolf setzte sofort nach. Ehe ich mich versah, fasste er mich fest an den Oberarmen. Er zog mich nah an sich, sodass ich seinen schnellen, heißen Atem im Gesicht spürte.

„Rolf, lass das. Was soll das?“, sagte ich, etwas schärfer, als ich wollte. Ich versuchte vorsichtig, mich aus seinem Griff zu winden, doch er hielt mich fest.

„Du bist so atemberaubend“, keuchte er und drängte mich weiter rückwärts, bis meine Knie gegen die Kante des Sofas stießen. Ich verlor kurz das Gleichgewicht und sank auf die Polster zurück. Rolf ergriff die Gelegenheit, warf sich sofort über mich und suchte meine Nähe.

„Rolf, das geht doch nicht … bitte!“, versuchte ich ihn zu bremsen.

„Erst im Bademantel, jetzt das hier … Du willst das doch auch. Erzähl mir nichts.“

Und wie ich das wollte. Seine Hand fuhr fordernd an meiner Hüfte hinab, um den Saum des Babydolls nach oben zu schieben, während sich seine körperliche Erregung deutlich und hart gegen mich drängte. Ich öffnete meine Beine ein wenig, um die Distanz zwischen uns schmelzen zu lassen. Er drängte sich sofort dazwischen. Doch alles ging mir jetzt fast zu schnell; die anfängliche Aufregung musste sich erst in echte, tiefe Hingabe verwandeln.

„Ah, du bist schon so bereit …“, stöhnte er, als er meine wachsende Erregung feucht zwischen meinen Beinen spürte.

Was? Wenn das für dich schon alles ist … Kennst du das so von deiner Valerie?, dachte ich mir. Laut sagte ich jedoch: „Da ist schon noch mehr drin …“

Einladend bewegte ich mich unter ihm, um ihn vollends um den Verstand zu bringen. Er öffnete seine Kleidung, und seine volle Männlichkeit kam zum Vorschein.

Ich beugte mich vor und verwöhnte ihn intensiv mit den Lippen, hielt ihn fest im Griff und setzte meine ganze Verführungskunst ein.

„Wahnsinn“, stammelte er. „Hör bloß nicht auf …“

Und ich machte weiter. Er stöhnte und schnaufte heftig, während er in meiner Hand noch härter und dicker wurde. Rolf war bald so erregt, dass er völlig die Kontrolle zu verlieren drohte. Er bewegte sich stoßweise gegen meine Hand, und ich merkte, dass er kurz vor dem Höhepunkt stand. Ich spürte, wie heiß und bereit ich selbst inzwischen war.

„Willst du … ganz zu mir?“, hauchte ich in sein Ohr.

„Ja, ja!“, keuchte er aufgeregt.

„Aber langsam … damit wir auch was davon haben …“, flüsterte ich.

Ich war gerade dabei, sein Glied in mich einzuführen, als Rolf nach Luft japste und sein Unterleib zuckte. Seine intensive Erregung entlud sich ungebremst über uns und hinterließ ihre heißen Spuren auf dem feinen Stoff des Babydolls.

Rolf jaulte kurz auf: „Jaa … Sabine … ja!“

Dann war es auch schon vorbei.

Rolf lag schwer atmend neben mir auf dem Sofa, den Kopf in den Nacken gelegt. Das triumphierende Lächeln auf meinen Lippen konnte er zum Glück nicht sehen. Er wirkte sichtlich geknickt und starrte peinlich berührt auf das von seinen Spuren gezeichnete Babydoll.

„Tut mir leid, Sabine …“, murmelte er und versuchte, mit einem ungeschickten Griff nach seiner Hose zu greifen. „Das … das ging jetzt irgendwie ein bisschen zu schnell. Normalerweise passiert mir das nicht.“

Von wegen „normalerweise“. Der gute Mann hatte wahrscheinlich seit Jahren keinen solchen Orgasmus mehr, dachte ich mir belustigt.

Laut gab ich mich jedoch verständnisvoll, strich ihm sanft über den Oberarm und raunte: „Mach dir keinen Kopf, Rolf.“

Dann küsste ich ihn. Er küsste zurück – lang und leidenschaftlich. Donnerwetter, das konnte er! Meine eigene Erregung flammte sofort wieder auf.

„Wow, Rolf …“, japste ich, nachdem ich wieder Luft bekam. „Das machen wir öfter!“

„Willst du das wirklich?“, fragte er aufgeregt.

Ich nickte, zog ihn eng an mich und ließ ihn spüren, wie heiß und verlangend ich immer noch war. „Kannst du noch mal?“, hauchte ich.

„Wir probieren es“, flüsterte er mir ganz aufgeregt ins Ohr.

„Komm …“ Ich war aufgestanden. „Zieh dich erst mal ganz aus.“ Ich nahm ihn am Arm und führte ihn ins Schlafzimmer.

„Sag mir“, fragte ich, „letzte Woche, als du hier warst … Bist du da auch schon so geil gewesen?“

„Und wie!“, nickte er.

Ich war neugierig: „Hast du dir dann auch im Auto … du weißt schon, Erleichterung verschafft?“

Er stammelte verschämt: „Ging nicht mehr … Das ist schon passiert, als ich noch bei dir auf dem Sofa saß, nur vom Zusehen!“

Jetzt war ich wirklich baff. „In deinem Alter? Das gibt’s doch gar nicht!“

„Du bist einfach so faszinierend, Sabine. Dein Anblick, nur im Bademantel … Es ging halt irgendwie von alleine los.“

„Wie läuft es denn eigentlich sonst bei dir und Valerie?“

„Seit Jahren läuft da gar nichts mehr …“

„Und …?“, stellte ich die unausgesprochene Frage.

„Na ja, Fantasien eben. Das Internet und so.“

„Wie oft hilfst du dir mit deiner Fantasie denn so auf die Sprünge?“

„Zwei- oder dreimal die Woche, so ungefähr.“

„In der Woche?“

„Täglich!“

Ich sah ihn mit großen Augen an, dann legte ich das Babydoll und die Spitzenwäsche ab und stand völlig nackt vor ihm. Er hatte sein Hemd ebenfalls abgelegt und stand mir aufgeregt gegenüber.

„Bin ich dir zu üppig?“

„Spinnst du? Du bist perfekt! Wo was sein soll, ist was … Genau so mag ich das. Sieh dich doch an, du bist einfach atemberaubend!“

Ich sah an ihm hinunter und sah seine Reaktion. „Ich glaube, da geht tatsächlich noch was …“, kicherte ich und nahm ihn in die Arme.

Um ehrlich zu sein: So intensiv und lang anhaltend hatte ich Sex noch selten erlebt.

Als wir uns wieder beruhigt hatten, lagen wir entspannt nebeneinander. Ich tastete nach Rolfs Hand und sah ihn an. „Das war so schön, Rolf.“ Ich drehte mich zu ihm und küsste ihn. „Wenn du willst, können wir das gerne …“ Ich sah ihm tief in die Augen. „Willst du?“

Er strich mir zärtlich über die Brust und nickte lächelnd. „Klar!“

Meine Nippel reagierten sofort.

„Du bist ja eine Unersättliche, Sabine. Eine faszinierende, unglaublich reizvolle Frau.“

„Danke“, schnurrte ich. „Und du bist ein echter Genießer!“ Ich richtete mich auf. „Ich verspreche dir eines: Du brauchst in Zukunft nicht mehr einsam im Auto deinen Fantasien nachzuhängen, nachdem du bei deinen Kundinnen warst.“

„Nächsten Dienstag?“, fragte ich, als ich ihn schließlich an der Haustür verabschiedete.

Und es blieb nicht bei diesem nächsten Dienstag.

Aus dem einmaligen Abenteuer wurde schnell eine feste Routine, voll brennender Sehnsucht und Leidenschaft.

Meine Wäscheschublade im Schlafzimmer, in der früher nur schlichte Unterwäschse lag, platzte bald aus allen Nähten. Jede Woche hinterließ Rolf ein neues Stück aus seiner Kollektion auf meinem Sessel. Es waren seine absoluten Prachtstücke – allesamt in Größe 44/46. Er gestand mir einmal, dass er diese Größen sonst nur ungern zum Vorführen mitnahm, weil sie im Koffer so viel Platz wegnahmen. Jetzt aber bestellte er im Lager alles, was Stoff für echte Kurven bot. Ich liebte es, wie sich der tiefrote Seidensatin oder der hauchdünne schwarze Tüll prall über meine Rundungen spannte und wie er den Atem anhielt, während er den Verschluss eines BHs schloss, der meine üppige Oberweite kaum halten konnte. Er bezahlte den Eintritt in mein Bett mit Musterexemplaren für stolze Vollweiber, und ich trug sie voller Stolz.

Mittwochmorgens brauchte ich meistens keinen Kaffee mehr, um wach zu werden. Das Erwachen kam von ganz allein, wenn ich im Badezimmerspiegel die zarten Rötungen an meinem Hals und den Innenseiten meiner Oberschenkel betrachtete. Rolfs Dreitagebart hinterließ überall seine Spuren, wo meine Haut weich und rund war. Er liebte es, sich regelrecht in meinem Schoss zu verlieren. Wenn ich dann an meine Staffelei trat, veränderten sich meine Bilder. Die sanften, hellen Landschaften wichen wilden, erotischen Aktstudien. Auf fast jeder Skizze tauchten sie auf – markante, ältere Männerhände, die tief in weiche, üppige Formen griffen, meine Formen. Und meine Kurven auf der Leinwand wirkten noch lebendiger und unmittelbarer, als sie ohnehin schon waren.

Das Aufregendste war jedoch das Versteckspiel im Fitnessstudio, besonders in der Sauna.

Freitags trafen wir uns dort wie zufällig.

Wir würdigten uns keines Blickes, doch jede Bewegung war inszeniert. Ich setzte mich stets auf die mittlere Bank, breitete mein Handtuch aus und ließ mich völlig ungeniert nackt darauf nieder. Der Schweiß lief mir über den Rücken und die Brust. Verglichen mit den durchtrainierten, sehnigen Frauen im Studio wirkte ich mit meiner Größe 44/46 wie aus der Zeit gefallen – und genau das machte ihn verrückt.

Rolf saß meistens zwei Bänke höher und tat so, als starrte er an die Decke. Doch im Spiegelglas der Saunatür sah ich, wie seine Augen wie magnetisch an meinem rosigen Schoß und meinen feuchten Schenkeln hängen blieben. Wenn es voll wurde, kam der beste Teil: Er rutschte auf der Bank herum, wechselte den Platz und setzte sich scheinbar gedankenverloren so nah an mich heran, dass sich unsere feuchten Oberarme beim Atmen fast berührten. Einmal ließ er beim Aufguss wie aus Versehen die hölzerne Kelle fallen. Sie rollte genau vor meine Füße. Als er sich bückte, um sie aufzuheben, drückte er seine Schulter für den Bruchteil einer Sekunde fest gegen mein Knie. Beim Hinausgehen suchte er dann den engsten Weg. Sein Handtuch streifte wie zufällig meine Wade – eine flüchtige Berührung, die ausreichte, um mich augenblicklich wieder in lodernde Vorfreude zu versetzen.

Monatelang ging dieses Spiel. Bis zu jenem Freitagabend, an dem wir endgültig die Beherrschung verloren.

Es war kurz vor Schluss des Fitnessstudios. Die Saunalandschaft schien wie leergefegt. Der aromatische Dunst des letzten Aufgusses hing noch schwer im Raum, als ich mich auf die oberste Bank legte. Rolf kam herein, die Tür fiel hinter ihm ins Schloss. Er blickte sich kurz nervös um, doch als er mich dort liegen sah – nackt, träge von der Hitze, meine üppigen Formen im warmen Licht –, brannten bei ihm alle Sicherungen durch. Die monatelange Disziplin des Versteckspiels war mit einem Schlag vergessen.

Er kam die Stufen hoch und ohne ein Wort zu sagen, kniete er sich zu mir. Seine Hände vergruben sich gierig in den weichen Rundungen meiner Oberschenkel.

„Rolf, spinnst du? Wenn jemand kommt …“, keuchte ich, doch ich öffnete meine Beine für ihn nur noch weiter. Das Risiko spornte mich augenblicklich an.

„Es kommt keiner mehr“, raunte er heiß gegen meine Haut und legte sein Handtuch ab. Seine erregierte Penis war unübersehbar und drängte fordernd in mich.

Wir hatten uns nicht im Griff. Die leidenschaftliche Bewegung unserer Körper hallte von den Holzwänden wider, mein keuchendes Stöhnen vermischte sich mit seinem schweren Atem. Die Hingabe war so intensiv, dass das Holz unter uns bedrohlich knarrte. Ich krallte meine Fingernägel in seinen Rücken, vergaß die Zeit, vergaß die Welt.

Genau in dem Moment, als Rolf sich stöhnend in mir entlud, ertönte das scharfe Klacken der Saunatür. Das grelle Licht aus dem Vorraum schnitt durch den halbdunklen Raum. Wir erstarrten mitten in der Bewegung. Rolf drehte panisch den Kopf, während er noch eng mit mir verbunden war.

In der Tür stand Valerie.

Sie wollte ihren Mann wohl nur vom Sport abholen. Ihr Blick wanderte von Rolfs nacktem Rücken direkt dorthin, wo er vollständig in meinen Schoß versunken war. Einen endlosen, mörderischen Moment lang herrschte Totenstille, in der man nur das gleichmäßige Zischen der heißen Steine auf dem Ofen hörte.

Valeries Gesicht verzog sich zu einer Fratze aus purem Entsetzen und aufkeimendem, eiskaltem Hass. Sie sagte kein Wort. Sie knallte die schwere Holztür so heftig zu, dass die Glasscheibe erzitterte. Rolf löste sich bleich wie die Wand aus mir, suchte hastig nach seinem Handtuch, um seine Spuren zu verbergen, und stolperte fluchend die Saunastufen hinab. Er rannte ihr hinterher, ohne sich noch einmal nach mir umzusehen.

Ich blieb allein auf dem heißen Holz zurück, das Herz hämmerte mir bis zum Hals. Nun war es raus. Und mir war klar, dass das noch ein Nachspiel haben würde.

Dieses Nachspiel holte mich am darauffolgenden Dienstag im Fitnessstudio ein. Ich stand gerade unter der Dusche, als die Kabinentür aufgerissen wurde. Sie stieß mich gegen die geflieste Wand der Duschkabine. Ihr Gesicht war so nah, dass ich ihren heißen Atem spürte.

„Du mieses Stück!“, zischte sie. Ich zuckte zusammen. „Du mieses, unverschämtes Ding.“

Ihre Hand fuhr brutal an meine Oberschenkel und packte mich fest im Schritt.

„Bei deinen fetten Kurven verliert man ja völlig den Überblick!“, fauchte sie.

Zugegeben, ich war kurvig, aber so fett? Massiv übertrieben.

„Dein Mann mag meine Kurven ja sehr gerne …“, raunte ich herausfordernd und hielt ihrem Griff stand. „Und du packst auch ganz schön fest zu. Mach ruhig weiter …“

Mit einem Ruck entzog Valerie mir ihre Hand und starrte mich fassungslos an. „Du und er …?“

„Nicht nur ich und er, Valerie. Er kann gar nicht genug von mir bekommen“, konterte ich hämisch. „Er verliert völlig die Beherrschung bei mir.“

„Ich zeig dir gleich, wer hier die Beherrschung verliert, du Schlange!“, schrie sie mir ins Gesicht. „Mit einer wie dir lässt er sich niemals fest ein!“

„Und ob er das tut“, grinste ich. „Jedes Mal, wenn du deine liebe Mami besuchst. Dienstagabends … Er verwöhnt mich nach allen Regeln der Kunst. Und du hast doch selbst gesehen, wie leidenschaftlich er mich eben in der Sauna geliebt hat. Was soll also dein hilfloser Auftritt hier…?“

Valeries Augen blitzten voller blankem Hass. „Er verliert sich doch nur in seinen Fantasien, du billiges Ding! Das bedeutet ihm überhaupt nichts!“ Sie deutete voller Verachtung auf mich.

„Sein Bart auf meiner Haut fühlt sich jedenfalls fantastisch an, wenn er mich liebt“, entgegnete ich kühl.

Sie holte Schwung für eine Ohrfeige, besann sich aber eines Besseren und riss stattdessen den Kaltwasserhahn auf. Der eiskalte Schwall traf mich wie ein Schlag.

„Aua! Spinnst du?!“, schrie ich.

Ich packte sie an der Schulter, um den Spieß umzudrehen, doch wir rutschten beide auf den nassen Fliesen aus. Wir schlugen der Länge nach auf dem Boden auf. Ich landete über ihr, während das Wasser unbarmherzig auf uns niederprasselte.

Ich rappelte mich auf und stand tropfnass über ihr. Wütend versetzte ich ihr einen gezielten Stoß mit dem Fuß gegen die Hüfte. Valerie krümmte sich weinend und blieb jammernd in der Pfütze liegen.

Ungerührt nahm ich mein Handtuch und trocknete mich ab. Valerie kämpfte sich derweil fluchend auf den glitschigen Fliesen auf die Beine und warf mir mörderische Blicke zu.

„Du bist nur eine Affäre, Sabine. Ein billiges Flittchen!“

„Dein Mann hat angefangen“, gab ich kühl zurück.

„Erzähl keine Märchen!“

„Er stand vor meiner Wohnung und wollte mich unbedingt verführen.“

„Lügnerin!“, zischte sie.

Es stimmte aber. Zumindest im Kern.

Ich zuckte nur ungerührt mit den Achseln, warf mir das Handtuch über die Schulter und trat einen Schritt auf sie zu. Ich fixierte ihre brennenden Augen und lächelte kühl.

„Glaub, was du willst, Valerie. Aber wenn du ihn heute Abend auf dem Sofa sitzen siehst, dann frag ihn ruhig nach dem schwarzen Spitzen-Babydoll in Größe 46 – das liegt nämlich noch bei mir. Und frag ihn auch gleich, warum der schöne Stoff von seinen Spuren so verklebt ist.“

Ich ließ den Satz einen Moment wirken, genoss das fassungslos-gierige Ersticken ihrer Wut und ging dann elegant an ihr vorbei zu den Umkleiden. An der Tür drehte ich mich noch einmal um und blickte in den nassen Nebel der Dusche.

„Ich weiß jedenfalls, dass der nächste Dienstag gar nicht mehr so weit weg ist.“



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