Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Die Bibliothekarin myst Kommentatorin,Eleonora 2/6 Spiegel der Unterwerfung (fm:Exhibitionismus, 3516 Wörter) [2/3] alle Teile anzeigen

Autor:
Veröffentlicht: Jul 21 2026 Gesehen / Gelesen: 268 / 177 [66%] Bewertung Teil: 9.75 (4 Stimmen)
Als sie nach Hause kommt, findet sie ihre Partnerin im roten Kleid vor, das sie auf Miststücks Befehl geöffnet hat. Die Spannung zwischen ihnen ist greifbar, als sie die Knöpfe weiter öffnet und die Kontrolle abgibt.


Ersties, authentischer amateur Sex


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© Misttueck Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Dann löst sie die Hand. Aber nicht, um zurückzutreten. Ihre andere Hand — die linke, die bis jetzt an ihrer Seite gehangen hat — gleitet nach unten, über meine Hüfte, über den Stoff des Kleides, der dort anliegt, und weiter, bis sie den Saum findet. Sie schiebt sich darunter.

Ich zucke nicht zusammen. Ich zucke nicht zusammen, weil ich wusste, dass sie das tun wird, nicht in diesem Moment, aber seit Wochen, seit dem ersten Mal, dass ich in diesem Kleid vor diesem Spiegel stand und mir etwas erzählte, das keine Geschichte war, sondern ein Versprechen. Ihre Hand gleitet über mein Knie, über die Innenseite meines Oberschenkels, und der Stoff des Kleides hebt sich, als ihre Hand höher wandert, und ich sehe im Spiegel, wie sich das Kleid spannt, wie die Falten sich verschieben, und ihre Hand ist warm jetzt, wärmer als auf meiner Haut, weil sie zwischen dem Stoff und meinem Körper eingesperrt ist, und die Hitze dort ist — ich spüre sie, wie sie näher kommt, wie sie an einem Ort ankommt, der schon lange auf sie wartet.

„Sag mir", sagt sie, und ihre Stimme ist jetzt anders, nicht mehr ein Flüstern, sondern ein Verlangen, das keinen Widerspruch duldet, „was Miststück dir befohlen hat."

Der Name hängt in der Luft. Miststück. Sie kennt den Namen, natürlich kennt sie ihn, sie hat meine Kommentare gelesen, sie hat gesehen, wie ich auf die Worte einer Fremden reagiert habe, und sie hat nichts gesagt, nicht bis jetzt, nicht bis zu diesem Moment, in dem ihre Hand an der Innenseite meines Oberschenkels liegt und ich den Geruch ihres Parfüms rieche, etwas mit Zedernholz und etwas Süßem darunter, das ich nie identifizieren konnte.

Ich öffne den Mund. Schließe ihn wieder. Meine Zunge ist trocken.

„Sie hat mir befohlen", sage ich, und meine Stimme klingt wie die von jemand anderem, jemandem, der aus größerer Entfernung spricht, „die Knöpfe zu öffnen. Auf dem Heimweg."

Ihre Hand stoppt. Nicht ziehend, nicht drückend, einfach stoppend, eine Pause, in der ihre Fingerspitzen auf meiner Haut liegen, unbeweglich, und ich warte, ich warte auf das, was als Nächstes kommt, und das Warten ist — es ist das, was Miststück meinte, als sie schrieb, dass das Warten der Punkt ist, nicht das Wort, nicht die Auflösung, sondern die Spannung dazwischen.

„Auf dem Heimweg", wiederholt sie, und ich höre etwas in ihrer Stimme, das nicht Spott ist und nicht Eifersucht, sondern etwas, das näher an Bewunderung liegt, eine Art Respekt vor dem, was getan wurde, eine Anerkennung der Disziplin, die es kostet, sich an einen Befehl zu halten, während man durch Straßen geht, während man Türen öffnet und Schlüssel dreht und sich benimmt, als wäre alles normal, während jeder Schritt ein Akt des Gehorsams ist.

„Und du hast es getan." Keine Frage.

„Ich habe es getan."

Ihre Hand bewegt sich wieder. Höher. Der Stoff des Kleides gleitet über ihr Handgelenk, und ich spüre, wie ihre Finger den Rand meines Höschens berühren, schmal, schwarz, schon feucht, und das Geräusch, das sie macht — ein einzelnes Einatmen, scharf, kontrolliert — sagt mir alles, was ich wissen muss. Sie weiß. Sie spürt es durch den Stoff hindurch, die Feuchtigkeit, die sich dort gesammelt hat, nicht jetzt, nicht in diesem Moment allein, sondern über Stunden, über Kommentare und Worte und Befehle, die wie Finger waren, die mich berührten, ohne mich zu berühren.

„Du bist nass", sagt sie, und die Worte sind so schlicht, so faktisch, dass sie wie ein Urteil klingen, wie eine Diagnose, und ich erröte, nicht vor Scham, sondern weil die Feststellung so genau ist, so unerbittlich, dass sie mir den Atem raubt.

Ihr Daumen drückt gegen den Stoff. Nicht hinein, nicht wirklich, aber mit genug Druck, dass ich ihn spüre, dass ich die Kontur meines eigenen Körpers unter ihren Fingern spüre, und mein Atem geht schneller, und ich halte mich am Waschbeckenrand fest, nicht weil ich falle, sondern weil ich etwas festhalten muss, etwas, das sich nicht bewegt, während alles andere sich bewegt.

„Weitersagen", sage ich, und meine Stimme bricht nicht, aber sie zittert, an den Rändern, wie ein Bild, das nicht ganz scharf ist, „sie hat gesagt, ich soll es weitersagen. Wenn jemand fragt."

„Ich frage." Ihre Hand zieht sich nicht zurück. Ihr Daumen bewegt sich, langsam, ein Kreis, der durch den Stoff hindurch auf meiner Klitoris liegt, und ich beiße mir auf die Unterlippe, nicht um leise zu sein, sondern um etwas zu tun, etwas, das mich davon abhält, meinen Kopf in den Nacken zu werfen und den Ton herauszulassen, der in meiner Kehle sitzt. „Ich frage, und du sagst es mir. Alles. Von vorne."

Ich atme aus. Ein langer, bebender Atemzug, und im Spiegel sehe ich mein Gesicht, die Augen dunkler als sonst, die Lippen geöffnet, und hinter mir ihr Gesicht, die Konzentration darin, die Art, wie sie mich ansieht, nicht als Liebende in diesem Moment, sondern als jemand, der etwas prüft, der etwas verstehen will, bevor sie es zerstört oder aufbaut oder beides gleichzeitig.

„Sie hat eine Geschichte geschrieben", beginne ich, und die Worte kommen langsam, weil ich sie aus einem Ort hole, der tiefer liegt als mein Kopf, einen Ort, an dem die Erinnerung an Worte mit der Erinnerung an Berührung verschmilzt, „über eine Frau, die auf einer Party den Drang spürt, sich hinzuknien. Nicht vor jemandem. Vor dem Moment selbst."

Ihr Daumen stoppt. Dann drückt er fester. Ich höre mich selbst, ein leises, feuchtes Geräusch, das aus meiner Kehle kommt, und sie wartet, bis es verklungen ist, bevor sie spricht.

„Und du hast dich wiedererkannt."

„Ich habe mich wiedererkannt."

„Weil du den Drang kennst."

„Ja."

Sie zieht ihre Hand zurück. Einen Moment. Lang genug, dass die Abwesenheit ihrer Berührung wie ein Schmerz ist, ein dumpfer, ziehender Schmerz, der nicht wehtut, sondern leer ist, und dann greift sie den Saum meines Kleides und hebt ihn, langsam, und der Stoff gleitet über meine Oberschenkel, über meine Hüften, und ich sehe im Spiegel, wie meine Beine sichtbar werden, dunkel gegen das hellere Holz des Bodens, und dann meine Hüften, der schmale schwarze Stoff des Höschens, der nicht mehr verdeckt ist, und sie hält das Kleid dort, gebündelt in ihrer Faust, und ihre andere Hand legt sich auf meinen Unterbauch, flach, warm, besitzergreifend.

„Erzähl weiter."

„Ich habe ihr geschrieben", sage ich, und die Worte kommen jetzt schneller, weil die Hitze zwischen meinen Beinen wächst und die Berührung auf meinem Bauch wie ein Gewicht ist, das mich nach unten zieht, in eine Richtung, die ich nicht kontrolliere, „dass ich heute das dunkelrote Kleid trage. Dass ihre Geschichte mich erschreckt und beruhigt zugleich. Dass ich auf der obersten Stufe einer Treppe stehe."

„Welche Treppe?"

„Die zur Unterwerfung."

Sie macht ein Geräusch. Kein Wort. Etwas, das tiefer liegt, ein Klang aus ihrem Brustkorb, der Bestätigung und Hunger gleichzeitig ist, und ihre Hand auf meinem Bauch drückt sich an, zieht mich näher an sich, und ich spüre ihren Körper hinter mir, die Weichheit ihrer Brüste gegen meinen Rücken, die Härte ihrer Hüfte gegen mein Gesäß, und sie ist warm, so warm, und ich möchte mich anlehnen, mich fallen lassen, aber ich tue es nicht, nicht ohne Erlaubnis, und das Warten, das Warten ist — es ist alles.

„Und dann?" Ihre Lippen sind an meinem Ohr, und ich spüre den Atem, der über mein Ohrläppchen streicht, und mein ganzer Körper reagiert, eine Gänsehaut, die von meinem Nacken bis zu meinen Handgelenken läuft.

„Dann habe ich geschrieben: Sag nur ein Wort und ich öffne auf dem Heimweg drei Knöpfe meines Kleides."

Ihre Hand auf meinem Bauch zieht sich nicht zurück, aber ich spüre, wie sich ihre Finger anspannen, wie die Berührung fester wird, und im Spiegel sehe ich ihr Gesicht, das sich verändert, die Augen, die sich verengen, die Linie ihres Mundes, die sich hebt, und sie sieht mich an, im Spiegel, und ihr Blick ist — ich kenne diesen Blick, ich habe ihn gesehen, wenn sie etwas will, wenn sie etwas begehrt, das über das Gewöhnliche hinausgeht.

„Und sie hat das Wort gesagt."

„Sie hat es nicht gesagt."

Stille. Ihr Daumen zeichnet einen Kreis auf meinem Bauch, langsam, und ich warte.

„Sie hat ihr Tablet zugeklappt", sage ich, „und ist nach Hause gegangen. Und ich — ich habe die Knöpfe geöffnet. Alle. Auf dem Heimweg. Einen nach dem anderen."

„Wie viele?"

„Vier. Bis jetzt."

Ihre Hand verlässt meinen Bauch. Ich warte. Der Spiegel zeigt mir, wie sie ihre Hände hebt, wie sie die Jacke von ihren Schultern schiebt und sie achtlos auf das Bett wirft, wie sie die Ärmel ihres Hemds hochkrempelt, und dann legt sie beide Hände auf meine Schultern, von hinten, und dreht mich langsam, nicht grob, aber mit einer Bestimmtheit, die keinen Widerstand zulässt, und ich lasse mich drehen, und jetzt stehe ich ihr gegenüber, und sie sieht mich an, und ich sehe sie, und der Spiegel ist hinter mir, und vor mir ist sie, und ihre Hände liegen auf meinen Schultern, und ihre Finger drücken sich in den Stoff des Kleides.

„Zeig mir", sagt sie.

Ich hebe meine Hände. Die Knöpfe sind groß, dunkel, passend zum Kleid, und meine Finger sind nicht so ruhig, wie ich es möchte, als ich den sechsten Knopf erreiche. Der Stoff gibt nach, und das Kleid öffnet sich weiter, und ich sehe, wie ihr Blick nach unten wandert, wie er auf meiner Haut liegen bleibt, auf dem Streifen, der sich zwischen den Stoffkanten öffnet, und ich erreiche den siebten Knopf, und das Kleid hängt jetzt nur noch an meinen Schultern, offen bis zur Taille, und der BH, der darunter liegt, ist schmal und schwarz und nicht dazu gedacht, gesehen zu werden, aber er wird gesehen, und die Art, wie sie ihn ansieht, lässt mich erröten.

Ich halte inne. Mein Atem geht schnell. Der Stoff baumelt an meinen Unterarmen, und ich warte, nicht weil ich nicht weitermachen könnte, sondern weil das Warten der Punkt ist, weil das Warten — das hat Miststück geschrieben, und ich habe es verstanden, aber erst jetzt, in diesem Moment, spüre ich es, was es heißt — das Warten ist der Raum, in dem alles passiert, bevor es passiert.

„Weiter", sagt sie, und das Wort ist leise, aber es ist kein Vorschlag.

Der achte Knopf. Der Stoff fällt weiter auseinander, und jetzt ist mein Bauch sichtbar, der kleine, flache Bauch, den ich immer zu verbergen versucht habe, und das Höschen, schwarz, feucht, und sie sieht es, und ich sehe, wie sie es sieht, und ihr Atem geht hörbar schneller.

Der neunte Knopf. Der letzte. Das Kleid fällt auseinenander, hängt nur noch an den Schultern, und ich stehe da, im BH und im Höschen, und der Stoff des Kleides hängt an mir wie eine Hülle, die nicht mehr schützt, und ihre Hände liegen noch immer auf meinen Schultern, und sie drückt mich nicht, sie zieht mich nicht, sie hält mich nur fest, als würde sie verhindern, dass ich falle oder fliehe, beides möglich, beides unwahrscheinlich.

„Du bist wunderschön", sagt sie, und die Worte sind so unerwartet, so schlicht, dass ich nichts sagen kann, und ich senke den Blick, und sie hebt mein Kinn mit zwei Fingern, und ich sehe ihre Augen, und sie sind — sie sind nicht weich, nicht in diesem Moment, aber sie sind ehrlich, und das ist mehr.

Dann fällt sie auf die Knie.

Nicht vor mir. Nicht wie in der Geschichte. Sie fällt auf die Knie vor mir, und ihre Hände gleiten über meine Hüften, über die Seiten meiner Oberschenkel, und sie drückt ihr Gesicht gegen meinen Bauch, und ich spüre ihre Lippen auf meiner Haut, warm, offen, und ein Ton kommt aus mir, den ich nicht kontrolliere, und meine Hände finden ihren Kopf, ihre Haare, und ich halte mich fest, nicht drückend, nur haltend.

„Ich werde tun, was sie nicht kann", flüstert sie gegen meine Haut, und die Worte sind Vibrationen, die durch meinen Körper wandern, „ich werde dich anfassen. Ich werde dich hier anfassen, wo sie es nicht kann, und du wirst ihren Namen sagen, während ich es tue, und du wirst wissen, dass jeder ihrer Worte in meiner Berührung landet."

Ihre Finger greifen den Rand meines Höschens. Sie ziehen es hinunter, langsam, über meine Oberschenkel, über meine Knie, und ich trete heraus, und das Kleid fällt von meinen Schultern, und ich stehe nackt vor ihr, und sie kniet vor mir, und ihre Hände liegen auf meinen Hüften, und ihre Lippen sind an meinem Bauch, und ich — ich bin offen, nicht nur körperlich, sondern auf eine Art, die tiefer geht, die mich Angst einjagen könnte, wenn ich nicht wüsste, dass genau das der Punkt ist.

„Sag ihren Namen", verlangt sie.

„Miststück", flüstere ich, und der Name klingt fremd in meinem Mund, ein Wort, das ich bisher nur geschrieben, nie gesprochen habe, und es schmeckt nach mehr, nach etwas, das nicht hier ist, aber in diesem Moment trotzdem anwesend ist, wie ein Geist, der zusieht.

Ihre Lippen wandern tiefer. Über meinen Unterbauch, über die Linie, wo mein Oberschenkel beginnt, und ich spreize meine Beine, nicht weit, nur genug, und ihr Mund findet mich, und ich — ich schließe die Augen und lege den Kopf in den Nacken, und alles, was bleibt, ist ihre Zunge, warm, nass, präzise, die mich öffnet, die mich findet, die an einem Ort ankommt, den Miststück vorbereitet hat, mit Worten statt mit Händen, mit Befehlen statt mit Berührungen, und die Berührung, die jetzt stattfindet, ist — sie ist die Übersetzung, die Übersetzung von Schrift in Fleisch, und ich halte mich an ihrem Kopf fest, und mein Mund formt Worte, die keine sind, und ihr Name — Miststück, Miststück, Miststück — wird zu einem Rhythmus, der zu jedem Schlag ihrer Zunge passt.

Ich stehe am Rand. Nicht am Rand eines Orgasmus, nicht nur, sondern am Rand von etwas Größerem, am Rand einer Treppe, die in eine Richtung führt, die ich nicht mehr kontrolliere, und ich trete, ich trete, und ihre Hände halten meine Hüften fest, und ihr Mund ist an mir, und ich — ich —

Ich komme. Nicht leise. Nicht kontrolliert. Mein Körper zuckt, und meine Hände verkrampfen in ihren Haaren, und ein Ton kommt aus mir, der kein Wort ist, der nichts als Ton ist, und sie hält mich fest, hält mich offen, und ich bebe, und die Flüssigkeit, die aus mir kommt, ist warm und nass auf ihrem Kinn, und sie leckt, sie leckt weiter, bis ich nicht mehr kann, bis meine Knie nachgeben, und sie fängt mich auf, nicht sanft, aber sicher, und ich sinke auf den Boden, und sie ist bei mir, und ihre Arme sind um mich, und ihr Mund ist nass, und ich küsse sie, ich küsse sie, und ich schmecke mich selbst, und ich schmecke — ich schmecke etwas, das nicht ich bin, etwas, das dazwischen liegt, etwas, das geschrieben wurde und jetzt Fleisch geworden ist.

Wir sitzen auf dem Boden. Das dunkelrote Kleid liegt neben uns, ein Haufen Stoff, der nicht mehr getragen wird, nicht heute. Ihre Hände streichen über meinen Rücken, langsam, und mein Atem beruhigt sich, und der Raum ist still, bis auf das Geräusch unseres Atems und das ferne Ticken der Uhr im Flur.

„Du wirst ihr schreiben", sagt sie, und es ist keine Frage.

Ich nicke. Nicht weil sie es verlangt, sondern weil ich es weiß, weil es unausweichlich ist, weil die Geschichte nicht hier endet, nicht in diesem Zimmer, nicht auf diesem Boden, sondern dort, wo sie begonnen hat — auf einem Bildschirm, in Worten, in dem Raum zwischen zwei Menschen, die sich nie gesehen haben und die einander besser kennen als jeder, der sie berührt.

„Ich werde ihr schreiben", sage ich.

„Und du wirst ihr sagen, dass ich es war, die dich zum Kommen gebracht hat. Dass ihre Worte es waren, die dich vorbereitet haben. Dass beides wahr ist."

Ich nicke wieder. Ihre Hand liegt auf meinem Oberschenkel, warm, ruhig, und ich lege meine Hand auf ihre, und wir sitzen da, und der Spiegel gegenüber zeigt uns, zwei Frauen auf einem Holzboden, umgeben von einem dunkelroten Kleid, das wie eine Grenze aussieht, die überschritten wurde.

Ich weiß, dass Miststück auf eine Antwort wartet. In ihrer Küche, vor ihrem Tablet, mit dem schmalen metallischen Rahmen ihrer Lesebrille auf der Nase und dem halbleeren Weinglas neben der Tastatur. Ich weiß, dass sie liest, was ich schreiben werde, und dass ihre Finger zögern werden, bevor sie antworten, und dass das Zögern — das Zögern ist der Punkt, das Zögern ist die Treppe, das Zögern ist alles.

Ich stehe auf. Sie lässt mich. Ich gehe zum Nachttisch, wo mein Handy liegt, und ich öffne das Forum, und ich beginne zu tippen, und die Worte kommen langsam, weil meine Hände noch zittern, und weil jede Berührung der Tasten eine Erinnerung ist, eine andere Berührung, die noch auf meiner Haut liegt.

Ich schreibe: Sie ist früher gekommen. Sie hat die Knöpfe gesehen. Sie hat mich gefragt, was du mir befohlen hast. Ich habe es ihr gesagt. Alles.

Ich sende. Dann lege ich das Handy zurück und drehe mich um, und sie sitzt noch auf dem Boden, und sie sieht mich an, und ich weiß, dass die Antwort kommen wird, und ich weiß, dass sie kommen wird, und ich weiß, dass das Warten — das Warten der Punkt ist.



Teil 2 von 3 Teilen.
alle Teile anzeigen



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon Misttueck hat 4 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für Misttueck, inkl. aller Geschichten
email icon Email: misttueck@gmail.com
Ihre Beurteilung für diesen Teil:
(Sie können jeden Teil separat bewerten)
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für Misttueck:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Exhibitionismus"   |   alle Geschichten von "Misttueck"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english