Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Die Bibliothekarin und eine myst, Eleonora, 3/6 Der Funke unter der Asche (fm:Exhibitionismus, 3971 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

Autor:
Veröffentlicht: Jul 21 2026 Gesehen / Gelesen: 129 / 112 [87%] Bewertung Teil: 10.00 (4 Stimmen)
Als das Handy endlich vibriert, liegt Lena bereits auf dem Holzboden, ihr dunkelrotes Kleid ein nasser Schatten unter ihrem Körper. Ihre Partnerin, die Kontrolle gewohnt, hat sie mit sanfter Bestimmtheit entwaffnet, während Lena zwischen Lust und dem Wart

[ Werbung: ]
lustagenten
Lustagenten: Singles wollen Poppen und Fremdgehen!


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© Misttueck Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

als jede Berührung.

„Ich schaue dich immer von unten an", sagt sie, und ihre Stimme hat etwas, das ich nicht erwartet habe – nicht Schüchternheit, nicht Zögern, sondern etwas, das klingt wie jemand, die etwas zum ersten Mal ausspricht und feststellt, dass es wahr ist. „Ich schaue dich immer von unten an, und jetzt..." Sie bricht ab. Ihre Finger streichen über meine Brust, umrunden die Brustwarze, ohne sie zu berühren, und ich spüre, wie sich mein Rücken krümmt, wie mein Körper ihrer Hand folgt, als wäre er es gewohnt, geführt zu werden, was nicht stimmt, denn ich werde nicht geführt, ich führe, aber jetzt – „Jetzt schaue ich von oben", sagt sie, und ihre Stimme ist leiser, aber sicherer, und ihre Finger schließen sich um meine Brustwarze, Daumen und Zeigefinger, ein sanfter Druck, der mich zusammenzucken lässt.

Ich schließe die Augen. Hinter meinen Lidern sehe ich etwas, das nicht hier ist, nicht in diesem Raum, nicht in diesem Moment – ich sehe Worte auf einem Bildschirm, Worte von jemandem, die ich nicht kenne, jemandem, die mir befohlen hat, Knöpfe zu öffnen, jemandem, die geschrieben hat: Geh. Jetzt. Allein. Und ich sehe mich selbst, wie ich auf einer Treppe stehe, in einem Brief, den ich geschrieben habe, und die Treppe führt nach unten, und ich bin hinabgestiegen, Stufe für Stufe, und jetzt liege ich hier, und jemand anderes führt mich hinab, und das Kopfkino, das Miststück entfacht hat, spielt weiter, leise, indirekt, ein Film im Hintergrund, dessen Ton ich nicht höre, dessen Bilder ich nur erahne, aber die Bilder sind da, und sie mischen sich mit den Berührungen, und ich kann nicht sagen, was hier ist und was dort, was real ist und was vorgestellt.

Ihre Lippen berühren meine Brust. Nicht meine Brustwarze, nicht direkt, sondern die Haut daneben, die empfindliche Stelle zwischen Brust und Achselhöhle, wo die Haut dünner ist, und ich spüre ihren Mund, warm, offen, ihre Zunge, die einen Streifen zieht, langsam, als würde sie eine Linie malen, und ich denke an meine eigenen Farben, an Pinselstriche auf Leinwand, an das Rot, das ich immer verwende, und dann denke ich an gar nichts mehr, denn ihr Mund wandert, folgt der Kurve meiner Brust, und ich vergesse, wie man denkt.

Ihre linke Hand hält meine Schulter fest, während ihr Mund arbeitet. Sie küsst, leckt, saugt, nicht heftig, nicht gierig, sondern mit einer Geduld, die mich wahnsinnig macht, denn ich bin es gewohnt, Geduld zu haben, nicht sie zu ertragen. Ich bin es gewohnt, die zu sein, die wartet, die andere zittern lässt, die kontrolliert, und jetzt zittere ich, und sie kontrolliert, und ich weiß nicht, wohin mit meinen Händen. Ich greife nach den Dielen. Meine Finger krallen sich in das Holz, in die Rillen zwischen den Brettern, und ich halte mich fest, als könnte ich fallen, obwohl ich schon liege, obwohl es kein Fallen gibt, nur dieses Liegen, nur dieses Warten, nur ihr Mund, der mich umkreist, ohne einzukehren.

Ihr Mund findet meine Brustwarze. Ihre Lippen schließen sich darum, weich, warm, und ihre Zunge zeichnet Kreise, kleine, präzise, und ich keuche, ein Ton, der aus meiner Kehle kommt, den ich nicht kontrolliere, der mir nicht gehört, der mir gehört. Sie saugt, und ich biege mich nach oben, mein Rücken hebt sich vom Boden, und ihre Hand drückt mich zurück, sanft, aber bestimmt, und ich liege wieder flach, und sie löst sich einen Moment und sieht mich an, und in ihren Augen ist etwas, das aussieht wie Entdeckung, wie jemand, die etwas findet, von dem sie nicht wusste, dass es da war, und es gefällt ihr, sehe ich es, es gefällt ihr, dieses Finden, dieses Halten, dieses Von-oben-Hinabschauen, und ich sehe, wie sie es probiert, wie sie es kostet, wie der Geschmack ihr zusagt.

„Du bist schön, wenn du nicht kontrollierst", sagt sie, und ihr Mund verlässt meine Brustwarze, und die Kälte, die er hinterlässt, ist schlimmer als jeder Schmerz.

„Ich kontrolliere immer", sage ich, aber meine Stimme ist nicht meine Stimme, sie ist dünner, höher, ein Faden, der reißt.

„Nein." Sie beugt sich über meine andere Brust, ihr Atem auf der Haut, und ich spüre, wie sich meine Brustwarze anspannt, bevor sie sie berührt, als würde mein Körper auf etwas warten, das er schon kennt, das er schon will. „Jetzt nicht."

Ihre Zunge leckt über meine Brustwarze, ein einzelner Strich, feucht, heiß, und dann nimmt sie sie in den Mund, saugt, und ihre Zähne kratzen leicht über die empfindliche Haut, und ich stöhne, laut, lauter als vorhin, und meine Hände lösen sich vom Boden und greifen nach ihrem Kopf, nach ihren Haaren, und ich halte sie fest, drücke sie an mich, und sie lässt es geschehen, einen Moment, zwei, dann löst sie sich, hebt den Kopf, sieht mich an.

„Hände weg", sagt sie.

Ich starre sie an. Niemand sagt mir, wo meine Hände sein sollen. Niemand. Ich bin die, die sagt, wo Hände sind. Ich bin die, die befiehlt. Ich bin die, die führt. Und sie – sie ist die, die gehorcht. So war es immer. So ist es. So –

Meine Hände sinken auf den Boden.

Sie lächelt, und es ist ein Lächeln, das ich kenne, aber von der falschen Seite. Es ist das Lächeln, das ich trage, wenn ich weiß, dass ich gewonnen habe. Das Lächeln, das ich im Ring trage, wenn der andere auf den Knien ist. Mein Lächeln, auf ihrem Gesicht, und etwas in mir dreht sich um, etwas Schweres, das fällt, und ich weiß nicht, wohin, aber es fällt, und der Fall ist lang, und der Fall ist warm.

Sie kehrt zu meiner Brust zurück, und diesmal nimmt sie beide, ihre Hände umschließen sie, drücken sie zusammen, und ihr Mund wandert von einer zur anderen, saugend, leckend, beißend, und ich liege da, meine Hände am Boden, meine Finger in den Dielen, und ich atme in Stößen, und ich spüre, wie sich etwas in mir sammelt, etwas, das nicht vorhin da war, etwas Neues, etwas, das mit jedem Saugen ihrer Lippen wächst, mit jedem Zungenschlag, und der Holzboden ist nass, nein, nicht der Boden, mein Höschen, der Stoff, der noch an mir ist, feucht, durchtränkt, und ich spüre, wie sich die Nässe ausbreitet, wie sie den Stoff durchdringt, wie sie zwischen meine Schenkel sickert, und ich will, dass sie dort ist, dass ihre Finger dort sind, dass sie –

Ihre Hand verlässt meine Brust. Gleitet abwärts. Über meine Rippen, über meinen Bauch, und ich spanne meinen Bauch an, unwillkürlich, und sie murmelt etwas, das ich nicht höre, denn ihre Finger sind an meinem Höschen, an dem nassen Stoff, der an meiner Muschi klebt, und sie schiebt ihn zur Seite, nicht hinunter, nicht aus, sondern zur Seite, als würde sie etwas aufdecken, das vergraben war, und die kühle Luft trifft meine nasse Spalte, und ich zucke zusammen, und ihre Finger streichen über meine Schenkelinnenseite, kommen näher, näher, und ich spreade meine Beine, ohne dass sie es sagen muss, und das ist auch etwas Neues, denn normalerweise spreize ich nicht, normalerweise werde ich gespreizt, normalerweise ordne ich an, aber jetzt öffne ich mich, und das Öffnen ist freiwillig, und das Freiwillige ist demütigender als jeder Befehl.

„Du bist nass", sagt sie, und es ist dieselbe Feststellung wie vorhin, aber jetzt mit etwas anderem darunter, etwas, das klingt wie Stolz, wie Verwunderung, wie jemand, die etwas zum ersten Mal in der Hand hält, das sie immer bewundert hat, von der anderen Seite, und ihre Finger spielen mit meinem Schenkel, streichen die Innenseite entlang, und ich presse meine Zähne zusammen, denn ich will nicht betteln, nicht noch einmal, aber mein Körper gehorcht mir nicht, mein Rücken krümmt sich, meine Hüften heben sich, und ich presse mich gegen ihre Hand, und sie zieht sie zurück.

„Geduld", sagt sie, und ich könnte sie schlagen, ich könnte sie auf den Rücken werfen und mich auf sie setzen und ihr zeigen, wie Geduld aussieht, wenn ich sie nicht habe, aber ich tue es nicht, ich liege da, und meine Hände greifen nach dem Kleid unter mir, verkrampfen sich im roten Stoff, und ich warte, und das Warten ist ein Brennen, und das Brennen ist ein Puls, und der Puls ist zwischen meinen Beinen, und ihre Finger sind nicht dort, wo sie sein sollten, wo sie müssen.

Sie wartet auch. Ihr Finger ruht auf meiner Muschi, bewegungslos, und ich spüre meinen Puls dort, spüre, wie mein Herz gegen ihre Fingerspitze schlägt, und es ist demütigend, es ist aufregend, und ich denke an Miststück, an ihre Worte, an die Art, wie sie schreibt, an die Art, wie sie Befehle erteilt, als wären sie Geschenke, und ich frage mich, ob Miststück so ist, ob sie jemanden so berühren würde, ob sie jemanden so warten lassen würde, und das Kopfkino spielt weiter, ein Bild nach dem anderen, nicht klar, nicht scharf, sondern ein Flimmern, ein Ahnen, ein Sich-Vorstellen, und mein Körper reagiert auf die Vorstellung, auf die Bilder, auf die Worte, die in meinem Kopf weiterklingen, und ich bin nass, nasser als vorhin, nass genug, dass es auf den Holzboden tropft, und sie sieht es, ich sehe, wie sie es sieht, wie ihre Augen weiter werden, einen Moment, und dann –

„Bitte", sage ich, und das Wort kommt aus mir heraus wie etwas, das ich verschluckt habe, etwas, das nicht heraus sollte, und ihre Augen werden größer, einen Moment, nur einen Moment, und dann lächelt sie, und es ist kein spöttisches Lächeln, es ist ein Lächeln, das sagt: Ich wusste es. Ich wusste, dass es da ist. Ich wusste, dass du es hast.

Ihr Finger gleitet in mich hinein. Langsam. Zentimeter für Zentimeter, und ich spüre, wie sich meine Muschi um ihn schließt, wie sie ihn zieht, wie sie ihn will, und ich keuche, und mein Mund ist offen, und ich höre mich selbst, diese feuchten, gebrochenen Töne, und es ist mir egal, denn ihr Finger ist in mir, und er bewegt sich, langsam, heraus und hinein, und ich bin so nass, dass ich es höre, das Schmatzen, das saugende Geräusch meiner Muschi, die ihren Finger festhält, die ihn nicht loslassen will.

„Miststück", flüstere ich, und es ist nicht ihr Name, es ist der Name der Frau, die dies begonnen hat, die Frau, die mir befohlen hat, Knöpfe zu öffnen, die Frau, die geschrieben hat, ich solle gehen, allein, und ich bin nicht allein gegangen, ich bin hier, mit meiner Partnerin, die mich fickt, während ich an eine andere denke, und das Kopfkino spielt weiter, Bilder, die nicht real sind, Szenen, die nicht stattfinden, Miststücks Finger, die nicht hier sind, aber in meinem Kopf sind sie es, und mein Körper reagiert auf beide, auf die, die hier ist, und die, die es nicht ist, und die Reaktion ist dieselbe, und das verwirrt mich, und das Verwirren macht mich nasser.

Sie fügt einen zweiten Finger hinzu. Ich schreie. Nicht vor Schmerz, nicht vor Überraschung, sondern vor der Fülle, vor dem Druck, der sich ausdehnt, und ihre Finger bewegen sich schneller, und ich spüre ihre Knöchel in mir, spüre, wie sie mich öffnet, wie sie mich dehnt, und ihre andere Hand legt sich auf meinen Unterbauch, drückt mich nach unten, hält mich fest, während ihre Finger mich ficken, und ich liege da, und ich kann nichts tun, nichts als nehmen, nichts als empfangen, und es ist – es ist anders. Es ist nicht die Kontrolle, die ich kenne. Es ist nicht die Dominanz, die ich lebe, auf dem Motorrad, im Ring, in diesem Bett, in diesem Leben. Es ist das Gegenteil, und es ist warm, und es ist heiß, und es ist richtig, und das Schlimmste ist, dass es richtig ist, dass es sich richtig anfühlt, dass mein Körper sich öffnet, als wäre er dafür gemacht, dass meine Muschi ihre Finger umschließt, als wäre sie es gewohnt, dass mein Rücken sich krümmt, als wäre er es gelernt, und nichts davon war vorher so, nichts davon war meins, und jetzt ist es meins, und ich nehme es, und ich will mehr.

„Fick mich", sage ich, und es ist nicht meine Stimme, es ist die Stimme von jemandem, die unten liegt, die bittet, die nimmt, und sie fickt mich, ihre Finger rammen in mich hinein, hart, schnell, und das Schmatzen wird lauter, und meine Säfte fließen, ich spüre sie, an meinen Oberschenkeln, an ihren Fingern, an dem Höschen, das zur Seite geschoben ist, und der Holzboden ist feucht unter mir, und ich meine es nicht metaphorisch, ich spüre die Nässe, meine Nässe, die sich ausbreitet, und sie fickt mich weiter, und ich presse mich gegen ihre Hand, und sie drückt zurück, und ihre Finger finden einen Rhythmus, und der Rhythmus ist nicht meiner, er ist ihrer, und ich tanze nach ihm, und ich tanze gut, und sie sieht es, und ihre Augen sind dunkel, und ihre Lippen sind offen, und sie atmet schwer, und ich sehe, dass es sie anmacht, dass es sie geil macht, mich so zu sehen, mich unter sich, mich schreiend, mich nass, und das wiederum macht mich nasser, und der Kreis schließt sich, und er schließt sich fest.

Ihr Daumen findet meine Klitoris. Drückt sie. Reibt sie, und ich – ich schließe die Augen, und hinter meinen Lidern sehe ich Miststück. Nicht ihr Gesicht, nicht ihre Hände, sondern ihre Worte, die Worte auf dem Bildschirm, die Befehle, die Anweisungen, die Geschichten, die sie schreibt, und ich frage mich, ob sie sich das vorstellt, ob sie sich vorstellt, wie ich hier liege, wie ich gefickt werde, wie ich schreie, und der Gedanke, dass sie es vielleicht tut, dass sie vielleicht an mich denkt, während sie irgendwo sitzt, an einem Handy, in einer Bar, oder wo auch immer sie ist, während ihre Worte mich hierher gebracht haben, auf diesen Boden, unter diese Hände – der Gedanke ist ein Funke, und der Funke trifft das Pulver, und das Pulver brennt.

„Ich komme", sage ich, und es ist eine Warnung, eine Bitte, ein Geständnis.

„Komm", sagt sie, und ihre Stimme ist fest, sicher, und ihre Finger bewegen sich schneller, und ihr Daumen reibt meine Klitoris, und ich –

Ich schreie. Es ist kein Schrei, den ich kontrolliere, kein Schrei, den ich wähle. Es ist ein Schrei, der aus mir herausbricht wie etwas, das zu lange eingesperrt war, und mein Körper krümmt sich, meine Muschi verkrampft sich um ihre Finger, und ich komme, und es ist nicht wie vorhin, nicht sanft, nicht gehalten, sondern hart, überwältigend, und ich spüre, wie meine Säfte über ihre Hand fließen, über ihre Finger, über ihren Handrücken, tropfend auf den Holzboden, und sie fickt mich weiter, durch den Orgasmus hindurch, und ich schreie immer noch, oder ich stöhne, oder ich wimmere, ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich nicht aufhören kann, dass mein Körper nicht aufhört, dass die Nässe nicht aufhört, und ihre Finger sind noch in mir, und sie bewegen sich, langsam jetzt, sanfter, und ich zucke bei jeder Bewegung, und es ist zu viel, und es ist nicht genug, und es ist beides gleichzeitig, und ich halte beides in mir, das Zuviel und das Nichtgenug, und sie passen zusammen, wie alles in diesem Moment zusammenpasst.

Ich liege auf dem Boden. Das rote Kleid unter mir, nass, mein Schweiß, meine Säfte, und ihre Hand liegt noch zwischen meinen Beinen, ihre Finger noch in mir, unbeweglich, und ich atme, und mein Atem ist das einzige Geräusch im Raum, abgesehen von der Uhr, die immer noch tickt, als wäre nichts geschehen, als hätte sich nichts verändert, aber alles hat sich verändert, und ich liege auf dem Rücken, und ich bin nicht die, die ich vorhin war, und sie ist nicht die, die sie vorhin war, und der Holzboden ist nass, und das rote Kleid ist nass, und alles ist nass, und es ist gut.

Sie zieht ihre Finger zurück. Langsam. Und ich spüre, wie sich meine Muschi schließt, leer, klaffend, und ich höre das Schmatzen, als ihre Finger mich verlassen, und dann sehe ich ihre Hand, nass, glänzend, und sie hebt sie an ihren Mund und leckt sie ab, und ich sehe, wie ihre Zunge über ihre Finger fährt, wie sie meine Säfte schmeckt, und etwas in mir dreht sich wieder um, das Schwere, das fiel, und jetzt liegt es irgendwo, wo es hingehört, und ich weiß nicht, wo das ist, aber es ist gut dort.

Sie beugt sich über mich. Ihr Gesicht ist nah, und ich sehe mich in ihren Augen, und es ist ein anderes Bild als sonst, nicht das Bild von oben herab, nicht das Bild der Kontrollierenden, sondern das Bild von unten, das Bild der Liegenden, und es ist nicht hässlich, es ist nicht schwach, es ist – etwas, das ich nicht kenne, ein Gesicht, das ich noch nicht gesehen habe, und ich starre es an, und ich will es behalten, und ich will es verstehen.

„Du hast geschrien", sagt sie, und ihre Stimme ist leise, fast ehrfürchtig.

„Ja."

„Du schreist nie."

„Nein."

Sie streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und die Geste ist so zärtlich, dass etwas in meiner Brust schmerzt, nicht vor Schmerz, sondern vor etwas, das ich nicht benennen will, das ich nicht benennen kann, das aber da ist, und es ist warm, und es ist groß, und es passt nicht in meinen Körper, aber es ist trotzdem da.

„Es hat dir gefallen", sagt sie, und es ist keine Frage.

Ich antworte nicht. Aber ich nicke. Und das Nicken ist schwerer als jeder Schlag, den ich je im Ring eingesetzt habe, schwerer als jeder Griff, den ich je geschlossen habe, schwerer als jedes Wort, das ich je befohlen habe. Es ist das Nicken von jemandem, die etwas zugibt, die nicht zugibt, und die zugibt, dass es gut war, es gut ist, und dass sie es wieder will. Und ich sehe, wie meine Partnerin das Nicken sieht, wie es in ihr etwas auslöst, etwas, das wächst, etwas, das gefällt, und ich erkenne es, denn ich kenne es – es ist der Geschmack von Macht, süß und schwer, und sie kostet ihn zum ersten Mal, und er schmeckt ihr.

Und dann, in der Stille, in dem Moment, in dem ich auf dem Boden liege, nass, erschöpft, mit dem roten Kleid unter mir und ihrer Hand auf meiner Wange, denke ich an Miststück. An die Nachricht, die ich gesendet habe. An die Antwort, die noch nicht gekommen ist. Und ich frage mich, ob sie weiß, was sie angerichtet hat, ob sie ahnt, dass ihre Worte, ihre Befehle, ihre Geschichten eine Kette von Ereignissen ausgelöst haben, die hier enden, auf diesem Holzboden, mit meiner Partnerin über mir und meinen Säften auf ihrer Hand. Und ich frage mich, ob das der Punkt ist. Nicht die Antwort. Sondern das Warten. Das Warten, während man auf dem Boden liegt, und jemand anderes die Kontrolle hat, und das Kopfkino im Hintergrund weiterläuft, und die Uhr tickt, und das Handy dunkel bleibt.

Das Handy leuchtet auf.

Ich drehe den Kopf. Sie dreht den Kopf. Der Bildschirm erhellt den dunklen Raum, ein kaltes Licht auf dem Holzboden, auf meinem Körper, auf ihrem Gesicht, und ich sehe die Benachrichtigung, eine Nachricht, ein Name, und mein Herz schlägt einmal, hart, gegen meine Rippen, und ich liege noch immer auf dem Boden, und die Rolle ist nicht getauscht, nicht wirklich, nicht dauerhaft, aber für einen Moment, für diesen Moment, war ich nicht die, die ich immer bin, und sie war nicht die, die sie immer ist, und Miststück – Miststück war der Katalysator, der Funke, der das Pulver entzündet hat, und das Pulver war immer da, es lag nur unter etwas, das sich Kontrolle nannte.

Ich strecke die Hand aus. Meine Partnerin reicht mir das Handy. Ich öffne die Nachricht



Teil 3 von 3 Teilen.
alle Teile anzeigen  



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon Misttueck hat 4 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für Misttueck, inkl. aller Geschichten
email icon Email: misttueck@gmail.com
Ihre Beurteilung für diesen Teil:
(Sie können jeden Teil separat bewerten)
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für Misttueck:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Exhibitionismus"   |   alle Geschichten von "Misttueck"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english