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Wann ist ein Mann ein Mann? (fm:Cuckold, 18311 Wörter)

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Veröffentlicht: Aug 04 2026 Gesehen / Gelesen: 229 / 152 [66%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Eine Anti-Cuckold Story, mit freundlicher Genehmigung des Autors angelehnt an die Geschichte „An Sandras Seite“

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Vor mehr als vier Jahren hatte ich mich aus dem Forum zurückgezogen, weil ich glaubte, über dieses leidige Cuckold-Thema alles gesagt zu haben, was man darüber sagen muss.

Dem ist offenbar nicht so. Mittlerweile werde ich ununterbrochen angeschrieben und regelrecht angefleht, mich zu einer Geschichte zu äußern, die so diffizil, stilistisch hervorragend, aber gleichzeitig seelisch grausam geschrieben ist, dass es einige Leser glatt zerreißt.

Jemand schrieb mir: „Der Rächer der Entehrten“ möge doch bitte zurückkehren (hier gehören drei tränenlachende Smileys her) und der geschundenen, männlichen Figur, der eine angeblich liebende Frau nach und nach jedwede Männlichkeit nimmt, beistehen.

Nun fehlt mir allerdings die Zeit, die mittlerweile 18 veröffentlichten Teile komplett zu lesen. Deshalb beziehe ich mir nur auf einige Passagen, die mir beim Überfliegen des wirklich gut geschriebenen Textes in Erinnerung geblieben sind. Wer die folgende Geschichte aber zur Gänze verstehen will, dem empfehle ich die Lektüre von „An Sandras Seite“. Die Story ist wirklich hervorragend ausformuliert, wenn auch verstörend, weil sie nach meinem Dafürhalten tief in menschliche Abgründe blicken lässt.

Mit dem Verfasser bin ich mittlerweile im netten Kontakt, und er hat mir seinen Segen und freie Hand gegeben, seine Story neu zu interpretieren und ein Massaker zu veranstalten. Nun denn.

Zwischen zwei Romanprojekten habe ich gerade etwas Zeit für eine Fortsetzung von „Ein Mann tut, was ein Mann tun muss …“. (Bitte dort die Vorgeschichte nachlesen.) Und jetzt genug der Vorrede, viel Spaß!

Georg

Ich saß hinter meinem Schreibtisch und war wieder einmal daran, an der Welt zu verzweifeln. Gab es nicht schon genug Elend auf dieser unserer Erde, Kriege, Terroranschläge, Hunger, grausame Krankheiten und was sonst noch alles? Konnten da nicht wenigstens Paare, die sich angeblich liebten, vernünftig miteinander umgehen?

Seit sich herumgesprochen hatte, dass unsere Kanzlei Männer vertrat, die von ihren Frauen erniedrigt, gequält, drangsaliert und permanent gedemütigt wurden, rannte man uns sprichwörtlich die Bude ein. Mittlerweile beschäftigte sich eine ganze Abteilung mit mehr als dreißig Anwälte und Anwältinnen und deren Assistenten nur mit solchen Fällen, die oft an seelischer, aber auch physischer Grausamkeit kaum zu überbieten waren und mich immer wieder in Abgründe schauen ließ, die ich mir nie hatte vorstellen können. Bis es mich selbst getroffen hatte, aber das habe ich in der vorangegangenen Geschichte erzählt.

Nur noch in Ausnahmefällen beschäftigte ich mich persönlich damit, schließlich war ich in erster Linie Wirtschaftsanwalt und weltweit tätiger Unternehmensberater. Aber wenn es besonders schlimm war, wie im Fall des Mandanten, der mein Büro soeben verlassen hatte, dann nahm ich mich doch persönlich der Sache an.

Gregor, nennen wir den armen Kerl einfach so, hatte eine glückliche Ehe geführt, bis seine Frau eines Tages seinen Browserverlauf offen vorgefunden und durchgeschnüffelt hatte. Von dem Moment an wurde alles anders. Er hatte sich Videos über Cuckoldfantasien angesehen und Geschichten darüber gelesen – einfach nur so zur Entspannung.

Doch seine Frau nahm das für bare Münze und gab seinem Affen Zucker. Anfangs fand Gregor das ganz nett, schließlich war er sexuell aufgeschlossen. Aber nach und nach geriet er in eine Abhängigkeit, aus der es kein Zurück mehr gab. Seine Frau brachte ihre Liebhaber mit nach Hause, fickte mit ihnen in ihrem Ehebett, während er auf einem Stuhl in der Ecke hockte, innerlich zerbrochen, aber nach außen hin zu signalisieren hatte, dass ihm das gefiel. Sein Schwanz steckte mittlerweile in einem Monstrum von Käfig und der Schlüssel lag in einem Safe, zu dem er keinen Zugang hatte.

Der Mann war mehrfacher Millionär, ein angesehener Geschäftsmann und Inhaber eines mittelständigen Unternehmens! Ich konnte so etwas einfach nicht fassen! Aber dann trieb es seine Gattin doch zu weit und rüttelte ihn damit wach. Sie war geschwängert worden und verlangte von ihm, dass

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