Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Die Nebenrolle (fm:Verführung, 17035 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Oct 23 2026 Gesehen / Gelesen: 347 / 241 [69%] Bewertung Geschichte: 9.50 (2 Stimmen)
Nach der Premiere flüchten Karl und Alice vor aufdringlichen Blicken aufs Hoteldach. Ein Joint, flüchtige Berührungen, ein Blick, und plötzlich ist die Distanz vom Set weg. Was als unverbindliche Nacht beginnt, wird heißer und intensiver als erwartet...

[ Werbung: ]
privatamateure
PrivatAmateure: Bilder, Videos, chatten, flirten, Leute treffen!


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© Womanizer Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Ich stehe einen Moment lang vor dem Eingang und zieh die Luft ein. Der Zoo Palast ist hell erleuchtet, die Buchstaben über der Tür leuchten warm gegen den Abendhimmel, und draußen steht schon eine kleine Traube aus Leuten, die rauchen oder Fotos machen. Mein Anzug sitzt etwas eng über den Schultern. Ich habe ihn extra für heute aus dem Schrank geholt, dunkelgrau, dazu ein schwarzes Hemd, die oberen Knöpfe offen. Die Haare habe ich mit Gel nach hinten gestrichen, sie glänzen rötlich unter den Lichtern. Der kurze Bart ist frisch getrimmt, das Nasenpiercing sitzt, und an den Fingern glänzen die lackierten Nägel, die ich nicht versteckt habe. Die Tattoos an den Unterarmen, der Drache und die anderen Linien, sind unter den Ärmeln kaum zu sehen, aber ich weiß, dass sie da sind.

Ich bin groß, zwei Meter, und stehe hier etwas über den anderen. Das fällt auf. Mein Herz schlägt schneller als nötig. Nicht vor Aufregung, eher vor diesem unruhigen Gefühl, das kommt, wenn man etwas gemacht hat und jetzt warten muss, ob es jemandem gefällt. Der Film. Meine Arbeit als Regieassistenz steckt da drin, die langen Tage am Set, die kleinen Entscheidungen, die niemand sieht. Heute Abend läuft er zum ersten Mal vor Publikum.

Ich trete durch die Tür. Drinnen ist es warm, es riecht nach Teppich und dem süßlichen Duft von Parfüm, das sich mit dem Geruch von Popcorn mischt. Die Lobby ist voll. Leute in Anzügen und Kleidern stehen in Gruppen, reden, lachen leise. Ich erkenne ein paar Gesichter vom Set, nicke ihnen zu, bleibe aber nicht stehen. Meine Schuhe klacken auf dem Boden. Ich gehe langsam weiter, die Hände in den Taschen, und spüre, wie sich die Vorfreude in mir ausbreitet. Nicht laut, eher wie ein Summen unter der Haut. Heute Abend gehört der Film nicht mehr nur uns. Heute Abend gehört er allen hier.

Ich reiche mein Ticket der Frau an der Tür, sie nickt, und ich gehe weiter in den Saal. Die Reihen steigen leicht an, die Sitze sind dunkelrot, und das Licht ist noch gedämpft. Vorne links steht die Regisseurin, Lena, in einem schwarzen Kleid, die Haare hochgesteckt, und spricht mit zwei Leuten vom Vertrieb. Ich gehe zu ihr hin.

„Hey“, sage ich, und sie dreht sich um, lächelt.

„Karl. Schön dass du da bist.“ Sie legt kurz die Hand an meinen Unterarm, dann lässt sie sie wieder sinken. „Hast du den Schnitt noch mal gesehen, bevor er rausgegangen ist?“

„Einmal, gestern Abend. Die Szene im Flur funktioniert jetzt.“ Ich zucke die Schultern. „Obwohl ich immer noch denke, dass der Take mit dem umgefallenen Lichtstativ besser gewesen wäre.“

Sie lacht leise. „Du und das Stativ. Wenn wir das genommen hätten, würde der Film jetzt mit einem lauten Knall und deinem Fluchen beginnen.“

„Wenigstens ehrlich“, sage ich, und sie schüttelt den Kopf, noch immer lächelnd. Dann nickt sie jemandem hinter mir zu, und ich gehe weiter zu meinem Platz, Reihe sieben, Sitz elf, etwas rechts von der Mitte. Ich setze mich, lege die Hände auf die Knie und atme durch. Die Gespräche um mich herum werden leiser. Das Licht geht langsam weiter runter.

Ich beobachte die ankommenden Gäste, zum Teil Filmcrew, zum Teil Anhängsel, dann sehe ich sie. Alice sitzt allein, zwei Reihen weiter vorne, links von mir, ungefähr zehn Meter entfernt. Ihr blondes Haar ist zu einem lockeren Knoten hochgesteckt, einzelne Strähnen fallen an den Seiten herunter. Sie trägt ein dunkles, eng geschnittenes Kleid mit dünnen Trägern, die Schultern frei, und an den Handgelenken glänzen mehrere schmale Armbänder. Ein langer Ohrring hängt an ihrem linken Ohr, fängt das restliche Licht. Sie sitzt aufrecht, die Beine übereinandergeschlagen, eine Hand liegt auf dem Knie, die andere hält ein Programmheft, das sie nicht liest. Ihr Gesicht ist im Profil zu sehen, schmal, die Nase klein, der Mund breit und geschlossen. Sie schaut nach vorne zur Leinwand, unbewegt, als würde sie auf etwas warten, das noch nicht begonnen hat. Niemand sitzt direkt neben ihr. Der Platz rechts ist leer, der links auch. Sie wirkt ruhig, fast zurückgezogen, die Schultern entspannt, aber der Rücken gerade, als hätte sie sich vorgenommen, den Abend allein durchzustehen.

Sie hebt den Kopf ein wenig, als hätte sie etwas weiter vorne bemerkt, und ihre Augen, die von hier aus blau wirken, bleiben einen Moment lang

Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 1778 Zeilen)



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon Womanizer hat 7 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für Womanizer, inkl. aller Geschichten
email icon Email: xwomanizerx@yahoo.de
Ihre Beurteilung für diese Geschichte:
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für Womanizer:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Verführung"   |   alle Geschichten von "Womanizer"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english