Der Klassenkamerad - 6. Das Angebot (fm:Dominanter Mann, 1916 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Helene O. | ||
| Veröffentlicht: Oct 25 2026 | Gesehen / Gelesen: 919 / 792 [86%] | Bewertung Teil: 9.45 (11 Stimmen) |
| Ich lag nackt in unserem Ehebett. Ich zog an meinen Fesseln. Aussichtslos. Beide Handgelenke waren mit einer stabilen Kette ans Bett gefesselt und meine Augen waren verbunden. Es war sinnlos, noch etwas ändern zu wollen. Die Würfel waren gefallen | ||
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Das Angebot
Am nächsten Abend lag ich nackt in unserem Ehebett. Ich zog an meinen Fesseln. Aussichtslos. Beide Handgelenke waren mit einer stabilen Kette ans Bett gefesselt und ihre Schlösser waren eingerastet. Meine Augen waren verbunden, ich konnte nicht sehen, ob irgendwo die Schlüssel lagen. Aber auch wenn – wie hätte ich sie erreichen können?
Mein Kopf fiel zurück auf das Kissen. Es war sinnlos, noch etwas ändern zu wollen. Die Würfel waren gefallen und ich hatte keine Möglichkeit, es wieder rückgängig zu machen. Mir blieb nichts übrig, als zu warten, bis mein Mann nach Hause kommen würde. Und dann durfte ich nur warten, wie er reagieren würde. Ich bereitete mich innerlich darauf vor, was er machen würde, wenn er mich so sah und kaute nervös auf meinem Knebel.
Seit dem Erlebnis im Eiscafé gestern hatte ich darüber nachgedacht, was ich jetzt machen sollte. Die letzten Monate waren ein Sturm gewesen. Was ich an Erregung und Lust erlebt hatte, konnte und wollte ich nicht mehr vermissen. Viel zu lange hatte ich mich mit schlechtem Sex begnügt, das wollte ich nicht mehr, darüber war ich hinaus. Aber meine Suche danach und das Abenteuer mit meinem Liebhaber war in eine Sackgasse geraten. Er hatte mich auf seine schlaue Weise so weit gebracht, dass ich in Gefahr war, dass ich mein Leben und meine Ehe zerstören würde. Gestern war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich eine Entscheidung treffen musste. Ich wusste, was ich wollte und ich wusste inzwischen auch, was mir wichtig war. Und ich würde meinem Mann ein Angebot machen. Und ganz vielleicht, wenn wir beide viel Glück hatten, würde er es annehmen.
Es mussten Stunden gewesen sein, die ich allein in der Dunkelheit lag. Wo blieb er nur? Gedämpft drangen die Geräusche der Straße an mich, mehrfach glaubte ich zu hören, wie das Auto meines Manns auf unsere Auffahrt rollte. Aber jedes Mal war es falscher Alarm, eine Einbildung meiner überreizten Ohren, meiner verzweifelten Sehnsucht danach, dass er endlich kommen würde. Ich lag in meinem Bett, hörte das Pochen meines Herzschlags, mein Atmen; ansonsten war nur Dunkelheit und Stille um mich herum.
Ich verlor völlig das Gefühl, wie viel Zeit vergangen war, bis endlich die Erlösung kam. Die Haustür ging, dieses Mal war es keine Einbildung, da war ich sicher. Mein Puls beschleunigte sich, das musste mein Mann sein. Er rief nach mir. Dann Schritte die Treppe hoch bis vor unser Schlafzimmer. Die Klinke ging, ich hörte, wie die Tür sich öffnete und seine Schritte, als er ins Zimmer trat.
Ich hielt den Atem an. Ein Augenblick der Stille, dann zog er erschrocken die Luft ein. Er war im Zimmer, ich hörte seinen Atem, aber nichts geschah. Plötzlich schloss sich die Tür wieder. Rascheln von Stoff, er schien sich auszuziehen. Warum befreite er mich nicht? Ich versuchte, etwas zu sagen, aber der Knebel erstickte jedes Wort von mir, ich bekam nur unverständliches Murmeln heraus. Ich hörte seine Schritte auf dem Parkettboden, er stand neben dem Bett.
Nichts geschah. Es blieb still bis auf die leisen Geräusche der Außenwelt. Ich hörte sein schnelles Atmen, wie er vor dem Bett stand und stellte mir vor, wie er mich ansah, meinen wehrlosen, nackten Körper. Seine Frau, die sich ihm völlig ausgeliefert hatte. Er würde meine Brüste sehen, obwohl es mir verboten war. Ich zerrte wieder an den Fesseln, wollte ihm etwas sagen. Dann plötzlich spürte ich eine Berührung. Ich erschrak mich, zuckte zusammen, aber er strich mit seiner Hand über meinen Körper, streichelte meine Brüste, meinen Bauch, berührte sanft meine Wange. Er zog die Hand zurück und stand wieder still, sagte kein Wort. Die Zeit verstrich, mein ganzer Körper prickelte in Erwartung, was er als Nächstes tun würde.
Zack! Ein brennender Schmerz, quer über meinen Bauch. Zack! Der nächste Schlag, genau an dieselbe Stelle. Ich schrie in meinen Knebel, warf mich hin und her, aber hatte keine Chance, dem Gürtel auszuweichen, der wieder und wieder auf mich niederfuhr. Ich heulte vor Schmerz und Frustration. Dann endeten die Schläge endlich, ich hörte, wie er den Gürtel achtlos auf den Boden warf und ins Bett stieg, die Matratze niederdrückte. Er griff meine Knöchel mit festem Griff, dann drückte er meine Beine auseinander, bis ich weit gespreizt vor ihm lag. Einen bangen Augenblick geschah nichts und ich fühlte mein Herz pochen, dann drang er mit einem harten Stoß in mich ein und begann, meinen hilflosen
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