Die richtige Lösung (fm:Dreier, 2273 Wörter) [3/4] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Andre Le Bierre | ||
| Veröffentlicht: Oct 26 2026 | Gesehen / Gelesen: 723 / 518 [72%] | Bewertung Teil: 9.33 (3 Stimmen) |
| Die junge Anna Polina war mit ihrer besten Freundin Milena Maria und ihre Stiefbruder Jonas beim Kleinstadtfest. Jonas sollte auf die beiden aufpassen und lässt die beiden auch am nächsten Tag nicht aus dem Auge ... | ||
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Am nächsten Tag waren wir noch etwas müde. Milena Marie und ich lagen auf meinem Bett. Ich hatte weiße Hotpants und ein enges Stretchoberteil mit orangen Blumenmuster ohne Träger an. Milena, die bei uns allen nur Milli hieß, trug dunkelblaue Hüft-Hotpants, die ihren süßen Arsch richtig in Szene setzten. Dagegen war ihr kurzes Knappes von gestern Abend weniger scharf. Ihr lässiges roséfarbenes schulter- und bauchfreies Oberteil war schon wirklich süß.
Wir lagen auf dem Bauch nebeneinander und quatschten über den Abend. Wir tuschelten und mein Handy lag vor uns. „Schau noch mal rein! Es muss doch irgendwas über gestern geben!“, sagte Milli. „Nein, da ist nix!“, meinte ich. „Ich habe alles drei mal gecheckt!“ Milli überlegte und fragte: „Anna, was meinst du, was da noch abging? Was war mit dieser Barfrau?“
Dann stand mein Stiefbruder Jonas neben meinem Bett und sagte: „Steffi! Die Dorfmatratze! Ist schon klar, dass euch das nicht entgangen ist!“
Ich kicherte: „Ja, er hat sie bestimmt mit nach Hause genommen und sie dann ganz romantisch verführt!“ Milli lachte: „Ja, und die sitzen jetzt zum späten Frühstück am Tisch! Sie nur halb bekleidet und er immer noch geschafft von der Nacht! Meinst du, dass er das durch gehalten hat?“ Da fuhr uns Jonas in die schönen Gedanken und sagte: „Nee, ist klar! Lars ist verheiratet! Die sind nicht zu ihm nach Hause! Außerdem war er ziemlich angetrunken! Vielleicht haben die sich heute morgen im Wald am See verabredet! Und romantisch war das bestimmt nicht, wenn er sie auf dem alten Bretterfloß im Stehen geknallt hat. Sicherlich ist sie dabei gekommen und er vielleicht auch! Aber ihr seht ja überall rosa Blümchen!“
Milli verzog das Gesicht und sagte: „Toll! Jonas! Nicht mal diesen hübschen Traum lässt du uns! Ich hab mir das gerade vorgestellt, wie in diesem Film, ‚Lovers Lane‘, wo die Jugendlich hingefahren, um ihr erstes Mal zu erleben!“ Jonas lachte und meinte: „Das ist nicht Lovers Lane, das ist einfach nur der Bumsbalken von Kloetendorf!“ Ich sah zu Jonas und fragte:
„Was machst du eigentlich hier? Du solltest gestern Abend auf uns aufpassen. Aber jetzt sind wir zu Hause!“ Milli tippte mich an und sagte: „Ich weiß, was er hier noch so herum steht! Er hat sich an uns geil geguckt und hat jetzt einen Steifen!“ Ich sah Jonas an und sagte: „Quatsch! Der ist einfach nur neugierig!“ Milli stieß mich noch mal an und zeigte mit dem Finger auf Jonas’ kurze blaue Jeans. Ich sah an Jonas hoch … hellblaues T-Shirt, die blaue kurze Jeans und die schwarzen Sneakers ohne Socken. „Der hat einen Steifen! Ich sag’s dir!“, zischte sie.
„Hallo? Er hat einen Namen! Wieso sprecht ihr mit mir in der dritten Person? Und nein, ich habe keinen Steifen! Was soll der Quatsch?“ Nun holte Milli aus und sagte: „Du brauchst dich nicht einmal zu schämen. Deine Stiefschwester Anna sieht einfach geil aus! Manchmal werde ich auch ein bisschen feucht, wenn ich sie ansehe!“ Boah, damit hatte sie wieder voll auf die Zwölf gehauen. Jonas hielt sich die Hände vor die Hose und sagte: „Ihr spinnt doch!“ Dass er sich die Hände vor die Hose hielt, konnte nur heißen, dass Milli recht hatte. „Dann beweise es doch!“, sagte Milli.
„Zieh’ einfach deine Hose runter und zeige uns doch, dass du keinen Steifen hast!“, meinte sie. „Milli! Das langt!“, sagte ich. Doch Milli machte weiter und setzte sich auf: „Nein, das langt nicht! Wieso wird bei euch immer alles tot geschwiegen? Ihr seid Stiefgeschwister, aber nicht blutsverwandt! Das ihr euch mögt, ist doch eh klar. Das sehen auch Blinde! Nur weil eure Mum Christel mich gerne an Jonas’ Seite sehen würde, heißt das doch nicht, dass ihr keine Gefühle füreinander haben dürft! Und ganz ehrlich? Erregung ist doch nichts Schlimmes!“
Da hatte sie mal was vom Stapel gelassen. „Was?“, fragte er. „Mum will, dass ich etwas mit dir anfange? Ist die jeck? Ich kenne dich schon seit du damals in Blümchenstrumpfhosen bei mir im Zimmer gespielt hast!“ Milli lachte: „Ja, da hattest du auch keinen Steifen! Entschuldigt mich kurz, ich muss mal auf die Toilette! Und Jonas! Nutz’ doch einfach die Zeit und frag Anna ganz nett, ob sie dir einen runter holt! Das macht die bestimmt, wenn du ganz lieb zu ihr bist!“ Dann stolzierte sie aufs Klo. „Echt jetzt? Du hast `ne Latte?“, fragte ich.
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Andre Le Bierre hat 110 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Andre Le Bierre, inkl. aller Geschichten Email: storywriter@fantasymail.de | |
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