Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Blind-Blind-Blind-Date (fm:Gruppensex, 2012 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Nov 06 2026 Gesehen / Gelesen: 1835 / 1391 [76%] Bewertung Geschichte: 9.55 (20 Stimmen)
Urlaub an der Ostsee verspricht Romantik und meine Ferienwohnung verspricht Anonymität. Also lade ich mir Besuch ein...

[ Werbung: ]
mydirtyhobby
My Dirty Hobby: das soziale Netzwerk für Erwachsene


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© Karo kommt Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Blind-Blind-Blind-Date

Ich schreibe das auf, während mir noch die Oberschenkel zittern und der Kaffee in der Tasse kalt wird. Damit ich es später selbst noch glaube. Und damit du, liebe Leserin, dir ein Beispiel an mir nehmen kannst — oder dich zumindest amüsierst.

Zu Hause wäre das nie gegangen. Reihenhaus, dünne Wände, Nachbarin Inge, die schon bei einer lauten Mikrowelle die Gardine lupft. Nein danke. Ich habe mir für eine Woche eine Ferienwohnung an der Ostsee gemietet. 32 Quadratmeter, Dachschräge, ein Bett, das aussieht, als hätte es schon viel mitgemacht und ein Fenster zum Meer, das man wegen der Möwen besser geschlossen hält. Der Vermieter ist ein älterer Herr, der bei der Schlüsselübergabe sagte: „Falls Sie Besuch kriegen, die Parkplätze sind hinten."

Er hat es gewusst. Der Mann hat es einfach gewusst.

Männer kennenlernen ist nicht schwer. Man meldet sich auf so einer Plattform an, schreibt „46, unkompliziert, mag Meer" und innerhalb von fünf Minuten hat man vierzehn Nachrichten, davon elf Schwanzbilder. Und ich meine das nicht abwertend — ich bin ehrlich: Ich habe sie gesammelt. Verglichen. Sortiert. Wie eine Frau, die im Baumarkt vor den Bohrern steht und sich fragt, welcher am besten ins Loch passt.

Drei sind übriggeblieben.

Kevin, 38, Klempner. Auf seinen Fotos sieht man Handwerkerhände wie Minibagger, ein Grinsen mit einer Zahnlücke und eine Glatze. Sein Schwanzbild: ein Monster. Ehrlich. Ich habe das Handy weghalten müssen, um es ganz zu sehen. Unter dem Bild steht: „Bock auf meinen Mösenspalter?" Ich habe laut gelacht und zugesagt.

Der Zweite: Thorsten, 41, IT-Spezialist. Hornbrille, kariertes Hemd, Wohnzimmer mit zu vielen Kabeln. HDMI, USB-A bis C, SCART. Ich hasse Stecker, aber ich mag reinstecken. Sein Schwanzbild war... durchschnittlich. Solide. Wie ein Auto, das zuverlässig anspringt, denke ich. Dazu schrieb er drei Absätze mit Kommas an den richtigen Stellen. Ich mag Menschen, die Kommas richtig setzen.

Dann Maximilian, 49, Manager. Sportwagen, Segelyacht, Uhrensammlung. Und ein Schwanz, der offensichtlich nicht durch seinen Luxusfuhrpark kompensiert werden muss. Unter dem Bild: „Ich mag klare Ansagen." Ich auch, Maxi. Ich auch.

Keiner weiß von den anderen. Ich habe sie im halbstündigen Abstand einbestellt — 19:00, 19:30, 20:00 —, in der Hoffnung, dass beim Klingeln des Nächsten schon etwas läuft. Dann muss ich nichts erklären. Dann öffne ich einfach die Tür, sehe in ein verdattertes Gesicht und sage: „Komm rein, zieh dich aus, und stell keine Fragen." Das ist das Konzept. Das ist praktisch meine Philosophie für heute.

Um Viertel vor sieben stehe ich im Bad. Kontrollblick. Der Sommer hat mir Sommersprossen auf die Schultern gemalt. Ich trage schwarze Spitze, die den Arsch zur Geltung bringt wie ein Geschenk, das ausgepackt werden will, und darüber ein Negligee, hauchfein, fast nichts. Kein BH. Wenn ich mich bewege, sieht man alles. Wenn ich mich nicht bewege, auch.

Dann Kerzen. Sechs Stück, auf der Fensterbank, auf dem Tisch, auf der Kommode. Dazu eine Flasche Sekt, vier Gläser, eine Schale Salzstangen, weil ich zwar nicht die Bin-ich-nett-Gastgeberin spielen muss, aber ein bisschen.

Und dann klingelt es.

Punkt sieben. Der Mann ist pünktlich, das spricht für ihn. Ich atme einmal tief durch, öffne, und da steht Kevin mit einem Strauß Tankstellenblumen, und seine Augen machen genau das, was ich gehofft habe: Sie wandern von meinem Gesicht über die Schultern nach unten, bleiben am Negligee hängen, gehen weiter, und auf dem Rückweg bleiben sie am Arsch hängen, weil ich mich beim Öffnen etwas gedreht habe. Kokett. Die Blumen sinken langsam.

„Ich hab gar nicht...", sagt er. „Also. Du bist... ja."

Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 202 Zeilen)



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon Karo kommt hat 4 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für Karo kommt, inkl. aller Geschichten
email icon Email: karoklaro@tutamail.com
Ihre Beurteilung für diese Geschichte:
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für Karo kommt:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Gruppensex"   |   alle Geschichten von "Karo kommt"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english