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Vom Regen in die Traufe (oder so) (fm:Verführung, 3821 Wörter) [1/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: May 29 2012 Gesehen / Gelesen: 42495 / 33867 [80%] Bewertung Teil: 9.51 (245 Stimmen)
Joe wird verlassen und entdeckt seine beste Freundin von einer neuen Seite.

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© John Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Joe ging es elend. Er hatte die Nacht zum Tage gemacht, als er von Claudia erfuhr, dass ihn Jacqueline betrog. Einige, nein etliche Long Islands hatten ihn daran gehindert, die morgens einsetzende Sonnenröte in Krefeld als etwas schönes zu begreifen.

Er stand auf, sah sich im Spiegel an und dachte 'OK. Das war's dann wohl'. Er stellte sich unter die Dusche und versuchte, seinen 35-jährigen Körper mit kaltem Wasser Leben einzuhauchen. Es gelang eher schlecht als recht, immerhin konnte er denken und wusste wo er war: In seiner neuen Wohnung, in Krefeld.

Es war Freitag und er musste bald zur Arbeit. Eigentlich recht zügig und so bestellte er sich ohne Kaffee und Toast ein Taxi, indem er sein iPhone dazu überredete, die 22222 zu wählen. Das Telefon meldete noch 10% Kapazität und Joe bemerkte, dass es wohl dürftig sei, um eine Stunde bis Köln Podcasts zu hören. Er ignorierte die 9 Anrufe in Abwesenheit und die vielen SMS als Antwort auf seine einzige SMS mit den Lettern "SCHLUSS" an sie und schaltete auf Flugmodus um. Einmal um Strom zu sparen und um von ihr nichts mehr zu hören. Das war das zweite und definitiv letzte Mal dachte er sich.

Zwei Dosen Red Bull schafften es, Joe ansatzweise auf Betriebstemperatur zu bringen. Der Regionalexpress der Linie 7 Richtung Köln traf ausnahmsweise pünktlich ein und Joe schlenzte sich in den allerletzten Sitz im vorletzten Wagen und drehte die Musik voll auf. Armin van Buuren's Podcast war ihm zu traurig und so wählte er Franck Lido als seinen bevorzugten Deejay. In ein paar Wochen würde er alles hinter sich lassen und in einen Flieger nach Nizza sitzen und bestimmt noch mehr seiner geliebten DJ's hören, hoffentlich auch live.

Gerade noch pünktlich stempelte er ein und bewegte sich an seinen Arbeitsplatz und ignorierte die Blicke seiner Kollegen. "Wohl durchgesoffen bis heute früh, wa?" Kam ihm die Berliner Schnauze seines Vorgesetzten in die Quere. Joe antwortete nicht. "Hast Du Dich um die Datenbank gekümmert?" fragte Joe. "Nein, kam nicht dazu". Joe knurrte leise "oh my god \"§%!\, dann ist das Backup auch nicht durch, oder...". "Das habe ich gehört", kam zurück. "Backup wird eh völlig überbewertet" sagte Joe schamlos und meinte - "Ich mach die Hütte neu und dokumentiere. Die ist eh hin. Alles andere macht keinen Sinn".

Joe beendete seine Arbeit mit einem zufriedenen Grunzen. Seine Kollegen hatten die Bank schon längst verlassen, als er endlich die Datenbank auf den neuen Server umgezogen hatte und in's Backup eingebunden hatte. Die Updates zogen sich bei der spärlichen Bandbreite der Bank und sorgten für mehrere, bezahlte Raucherpausen, die er alleine, draußen, in Rufbereitschaft mit der DECT-Funke für das Firmengelände verbrachte, die bis unter den Kirschbaum reichte. Er hatte sein Mobiltelefon umgeleitet und ignorierte, dass die Umleitung auch dafür sorgte, dass die Sekretärin ihm eine Telefonnotiz nach der anderen von Jacqueline zukommen ließ. Später entschuldigte er sich bei ihr dafür mit einem Kaffee und zog sorgenvolle Blicke der Telefonistin auf sich.

Es war warm, als er sich gegen 19:00 Uhr auf den Fußweg Richtung Domplatte machte. Ein paar Autos mit lauter, abartiger Musik zogen an ihm vorbei und er wünschte sich nichts mehr, als wieder einen eigenen Wagen mit einem Quattro-5ender, wie er ihn zuvor bewegte. Aber das würde noch dauern, bis er den Arbeitgeber wechselte.

Starbucks hatte noch offen und er holte sein Frühstück mit einem Venti-Latte nach. Er war leicht verschwitzt, da Joe's Definition von warm wohl doch eher 32 Grad auf dem Quecksilberbarometer in der stickigen, fast stehenden, Kölner Nachtluft bedeutete. Er schlenderte zu den hinteren Bahngleisen, um auf den Regionalexpress nach Krefeld zu warten.

In der gelben Markierung zündete er sich eine Davidoff an und bemerkte Jenny, die ihr iPhone in der Tasche versteckte und etwas entrückt aussah, als sie auf ihn zulief und dabei fast eine ältere Dame umstieß.

Er fuhr mit ihr die gleiche Strecke. Ab und an trafen sie sich im Abteil und quatschten miteinander und hatten sich über die 5 Jahre, die Joe in Köln arbeitete, besser kennengelernt. Inzwischen verstanden sie sich blind. Es war wie eine Beziehung zwischen Bruder und Schwester, obwohl Joe sie sehr attraktiv fand. Jenny war knapp 1,70, naturblond und eine

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