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Corona-Date (fm:Sonstige, 2211 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Jun 20 2020 Gesehen / Gelesen: 1247 / 805 [65%] Bewertung Geschichte: 8.50 (6 Stimmen)
Ein Vampir-Geschichtenschreiber trifft auf eine Vampirin im Underworld (Selene) Stil

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Ich bin ein Geschichten-Schreiber und habe sogar eine eigene, kleine Homepage, auf der ich meine "Meisterwerke" der weltweiten Öffentlichkeit zugänglich mache. Allerdings scheint sich der Besucherandrang sehr übersichtlich zu gestalten. Nach über einem Jahr online hat sich noch niemand in meinem Gästebuch verewigt oder hat mir ein Feedback zukommen lassen. Deswegen war ich total überrascht und hoch erfreut, als ich eines morgens eine Mail in meinem Postfach fand. goth-vampire@hotmail.com hatte wohl meine Geschichten gelesen und schrieb : "Deine Geschichten sind sehr interessant. Wenn du wirklich mal einen echten Vampir treffen willst, melde dich bei mir. Dunkle Grüße" Ich freute mich, überhaupt jemand mit meinen Geschichten erreicht zu haben und antwortete auf diese Mail : "Hallo. Schön, dass dir meine Geschichten gefallen. Ja klar wäre es interessant einem echten Vampir zu begegnen." Ich wusste dass es Personen gibt, die sich für einen Vampir halten und auch Blut trinken, aber der Skeptiker in mir war dominant und ich hielt es nicht für möglich, dass so etwas auch wirklich wahr sein könnte.

Dennoch entwickelte sich erst reger Mail- und später Kontakt über WhatsApp. Über Wochen entwickelte sich so langsam eine gewisse Vertrautheit, auch wenn es keinerlei Austausch von Bildern gab, aber irgendwann fragte ich sie dann doch: "Darf ich denn wissen, wie du aussiehst? Ein Bild wäre sehr schön. Ich schick dir eines von mir" und übermittelte es ihr gleichzeitig. Ich dachte schon, ich hätte sie damit vertreiben , doch es dauerte nur einige Zeit, bis sie antwortete. "Gut zu wissen, wie du aussiehst. Ich würde dich aber gerne überraschen. Ich komm dich besuchen. Du wirst mich erkennen, wenn ich vor dir stehe. Lass uns einen Treffpunkt und eine Zeit ausmachen." Das klang jetzt recht geheimnisvoll, aber ich muss zugeben, ich war durchaus neugierig auf dieses Zusammentreffen unter diesen Voraussetzungen und stimmte schließlich zu. Wir vereinbarten uns in vier Wochen in einem Pub meiner Heimatstadt zu treffen. Ich freute mich wahnsinnig darauf, doch dann kam das Corona-Virus....

Da ich aber meine Heimatadresse nicht preis geben wollte, verabredeten wir uns am Hauptbahnhof. Ihr Zug sollte um 20.16 Uhr ankommen und ich hatte mich bereits Minuten vorher am Bahnsteig von Gleis 7 eingefunden wo ich mit meinem Mund- und Nasenschutz der einzige war, der sich dort aufhielt. Mit der üblichen Verspätung und nach 2 Zigaretten gegen die Ungeduld, fuhr auch dann wenige Minuten vor 21 Uhr der angekündigte Zug ein. Ich fühlte wie durch die Anspannung und Neugier mein Herz etwas schneller zu schlagen begann. Ich hatte mich in der Mitte des Bahnsteiges platziert, um den Überblick zu behalten und schaute nun angestrengt nach links und rechts um sie nicht zu verpassen. Ich wurde jedoch auf eine harte Probe gestellt, denn es quollen zwar beständig Reisende aus dem Zug, aber es war niemand dabei, dem ich zugetraut hätte meine Vampirin zu sein. Ich hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben weil nun nur noch kaum jemand ausstieg, als dann doch noch eine Person den letzten Waggon verließ. Automatisch drehte ich meinen Kopf in diese Richtung und wusste sofort, dass sie nicht zu viel versprochen hatte, als sie sagte, ich würde sie sofort erkennen. Zwar konnte ich in der anbrechenden Dämmerung nicht alles erkennen, doch eine erkennbar weibliche Gestalt mit einem wehenden langen schwarzen Mantel kam schnurstracks auf mich zu. Mit jeder Sekunde konnte ich nun mehr und mehr Details erkennen. Unter dem Mantel, der aus Leder zu sein schien trug sie einen eng anliegenden, glänzend schwarzen Catsuit und hohe, bis knapp unter das Knie reichende geschnürte Stiefel. Unwillkürlich fühlte ich mich an die Filmfigur Selene aus Underworld erinnert. Sie ging wirklich komplett in ihrer Rolle als Vampirin auf, das musste ich durchaus erfreut anerkennen. Ich stand wie angewurzelt da, als sie die letzten Schritte auf mich zu machte und starrte sie wohl ungläubig an. Sie schien auch größer als ich zu sein und überragte mich wohl gut und gerne um einen halben Kopf. Nun konnte ich auch ihr Gesicht erkennen. Lange schwarze Haare, gespickt mit ein paar pinken Strähnen krönten ein Gesicht, in dem unergründliche eisgraublaue Augen die durch das Tragen einer Maske nur noch mehr betont wurden das Highlight bildeten.

Sie blieb im gebotenen Sicherheitsabstand vor mir stehen und ich war komplett wie in Hypnose in ihren Augen versunken, als mich ihre dunkle, aber angenehm sanfte und warme Stimme aus meiner Traumwelt riss. "Hallo, schön dass du auf mich gewartet hast" Noch immer stand ich da wie eingefroren und war unfähig ihr auf irgend eine Weise zu antworten. Erst langsam schaffte ich es aus meiner Überraschung zu lösen. "Ja, hallo. Jede Minute des Wartens hat sich gelohnt" antwortete ich mit

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