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Freya (fm:Romantisch, 12835 Wörter) [1/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 05 2020 Gesehen / Gelesen: 14970 / 12926 [86%] Bewertung Teil: 9.54 (213 Stimmen)
Eine junge Frau ist verzweifelt und braucht dringend Geld

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Freya

"Freya!", sagte meine Mutter mit brüchiger Stimme. "Gut, dass du da bist."

"Hast du Schmerzen, Mama?", frage ich besorgt.

"Es ist so weit."

"Nein! Bleib bitte stark, Du kannst noch nicht sterben. Nicht jetzt!"

"Ich kann einfach nicht mehr."

"Du kannst mich doch nicht alleine lassen!"

"Ich muss, mein Mädchen. Ich muss! Du kannst mir glauben, ich wäre auch froh, wenn es anders wäre. Aber wir müssen uns nun mal damit abfinden. Wir können uns nicht gegen das Schicksal wehren. Bitte schau auf deine Geschwister und deinen Vater."

"Mama!", rief ich flehend.

"Versprich es mir!", flüstert sie. Lauter konnte sie nicht mehr sprechen. "Bitte!"

"Ja, ich verspreche es dir. Keine Sorge! Ich werde mich um die Familie kümmern und für sie sorgen."

Mit Tränen in den Augen und zugeschnürter Kehle, bekam ich diese wenigen Worte nur sehr schwer über die Lippen. Immer wieder muss ich schlucken. Ich versuche ja, stark zu sein - für sie. Aber es ist aber verdammt schwer. Die Situation ist kaum zu ertragen - für mich zumindest. Ich sitze am Bett meiner totkranken Mutter und halte ihre Hand, die immer kälter wird. Ich kann deutlich spüren, wie das Leben zunehmend aus ihr schwindet. Es zerreißt mir das Herz, zu wissen, dass sie bald sterben wird.

"Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich dir eine immens schwere Bürde auflade, Freya. Aber ich habe doch nur dich."

Die Stimme meiner Mutter ist dünn und sie muss oft eine Pause einlegen. Schon nach wenigen Worten schafft sie es nicht mehr und muss Kraft sammeln, um weiterreden zu können. Das Sprechen ist für sie ein ungeheurer Kraftakt. Die Ärzte haben mich ins Krankenhaus gerufen. Sie haben mich wissen lassen, dass es mit meiner Mutter zu Ende geht. Ich habe einen dicken Kloß im Hals.

Seit diese heimtückische Krankheit meine Mutter ans Bett fesselt, kümmere ich mich, um meine Geschwister und meinen Vater. Trotzdem versuche ich so oft ich kann, an ihrem Krankenbett zu sein. Sie soll sich nicht alleingelassen fühlen.

"Dein Vater ist ein guter Mann und er arbeitet auch fleißig. Aber er schafft es nicht alleine."

"Ich weiß."

"Ich habe dich unglaublich lieb!", haucht Mutter. "Du bist meine Erstgeborene und hattest in meinem Herzen immer einen ganz besonderen Platz. Das sollst du nie vergessen!"

"Mutter!"

"Ich weiß, dass ich mich auf dich verlassen kann. Das macht mir das Sterben leichter."

"Mutter!", schreie ich voller Verzweiflung.

Sie aber neigt ihr Haupt zur Seite. Auch wenn man meinen möchte, sie sei nur eingeschlafen, bin ich mir dessen bewusst, dass meine Mutter in diesem Augenblick still und leise, für immer aus meinem Leben geschieden ist. Ich vergrabe mein Gesicht in meinen Händen und beginne zu weinen. Ich lege meine Stirn auf das Bett und lasse meinen Schmerz heraus. Ich muss nicht mehr stark sein. Für wen auch? Sie ist ja nicht mehr da. Ich lasse deshalb meinen Tränen freien Lauf. Ab jetzt bin ich

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