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Nachbarn (fm:1 auf 1, 3266 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 20 2020 Gesehen / Gelesen: 13220 / 10505 [79%] Bewertung Geschichte: 9.26 (140 Stimmen)
Wie Nachbarschaftshilfe zu engeren Kontakten führt. Auf dem Weg zum Sport hilft er seiner Nachbarin und sie kommen sich näher.

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Die ersten hundert Meter ging es die Straße herauf. Das war mehr ein Stolpern als Laufen. Dann ging es nach links und es kamen zweihundert Meter in denen sich langsam ein Rhythmus bilden konnte, bevor es nochmals links zu den Feldern ging. Erst ab hier begann das eigentliche Laufen. Auf dem Weg dorthin kannte man jedes Haus und jeden Nachbarn. Man grüßte sich nett und wusste kaum etwas voneinander. Das letzte Haus bevor es auf die Felder ging war ein etwas gediegeneres Einfamilienhaus. Zumindest war es einmal so gedacht gewesen. Die Besitzer waren vermeintlich wohlhabend. Er war Vermögensberater und sie arbeitete bei einer Investmentfirma in Frankfurt. Entsprechend war das Haus und der Garten gestaltet. Fernöstliche Buddafiguren sollten dem Garten etwas weltmännisches geben und die groben Arbeiten lies man von einem Gärtner erledigen. Aber wenn man genau hinschaute, erkannte man die kleinen Fehler im System. Bei genauer Betrachtung fehlte die eine oder andere Schönheitsreparatur am Haus. Zwar lies man Instandsetzungsarbeiten machen, aber auch kleine Arbeiten dauerten sehr lange. Ein Gärtner pflegte mindestens zweimal im Jahr den Garten, aber nur an der Straßenseite. Ansonsten sah man vor allem 'sie' die Gartenarbeiten erledigen, die eigentlich zu schwer für eine Frau waren. Sie war jetzt auch schon Mitte fünfzig, aber sie hatte sich gut gehalten und ihre roten Haare leuchteten immer noch. Ihre Figur hatte in den letzten zwanzig Jahren etwas gelitten, aber bei wem ist das nicht so. Und insgesamt war sie immer noch eine weit überdurchschnittlich attraktive Erscheinung. Wenn man sich begegnete grüßte man sich und ansonsten hatte man aber kein Interesse aneinander.

Als er heute loslief war es nasskalt und grau. Es hatte in der Nacht ordentlich geregnet und es würde etwas dauern, bis er warmgelaufen war. So trabte er noch etwas träge im Kopf los. Genauso wie er es schon seit zwanzig Jahren jeden Tag machte, wenn er zuhause war. Als er an dem Haus entlang lief, sah er flüchtig, dass sie im Garten am Arbeiten war. Also stieß er ein kurzes höfliches, aber desinteressiertes 'Guten Morgen' hervor. Wäre er nur geringfügig schneller an diesem Morgen gewesen, wäre er schon vorbei gewesen. Jetzt war ihm aber, als ob er statt eines ebenso gelangweilten 'Guten Morgen' ein gepresstes 'Hilfe' gehört hätte. Er stoppte, lief fünf Schritte zurück und versuchte, über das Gartentor hinweg und zwischen den Büschen hindurch zu erkennen, was vor sich ging. Dann sah er, wie sie offensichtlich mit einer Schubkarre kämpfte und Mühe hatte sie zu halten. Er rief über das Gartentor 'Ist alles in Ordnung?' als Antwort kam wieder nur ein gepresstes 'Hilfe' und ein Kopfschütteln. Also öffnete er das Tor und war mit wenigen Schritten bei ihr. Sie versuchte krampfhaft eine Schubkarre zu halten, in der zwei große Ballen Gartenerde lagen, wie auch immer sie diese in die Karre hinein bekommen hatte. Die Schubkarre stand in der Böschung zu Terrasse. Er konnte nicht erschließen, ob sie versucht hatte, die Schubkarre hinauf zu schieben oder rückwärts runter zu fahren. Jedenfalls erkannte er jetzt, dass ihr rechtes Bein unter der Querstrebe der beiden Schubkarrenfüße eingeklemmt war. Vermutlich hatte sie versucht, die Schubkarre zu stoppen, indem sie den Fuß dagegen stemmte, war aber langsam von dem Gewicht immer weiter überrollt worden. Sofort stemmte er sich neben ihr gegen die Karre und versuchte sie soweit zu halten und zu kippen, dass die Ballen nicht hinaus und auf sie fielen, aber ihr Fuß frei wurde. Als sie ihren Fuß unter der Karre hervorgezogen hatte, rutsche sie die Böschung hinab. Als sie außerhalb des Gefahrenbereichs war, ließ er die Karre los und machte einen Satz zur Seite. In dem völlig aufgeweichten Boden rutschte er und fiel auf den Boden. Sie lag ebenfalls noch am Boden. Er stand auf und reichte ihr seine Hand, um ihr beim Aufstehen zu helfen. Als Sie stand, war sie noch immer aus der Puste. Sie waren beide völlig verschmutzt. Nun richtete sie sich wieder gerade auf, sah ihn an und sagte "Danke. Jetzt können wir auf den Schreck erst mal einen Kaffee gebrauchen." Er lehnte zuerst ab und erklärte, dass er gerne weiterlaufen wollte. Sie sah ihn an und sagte dann amüsiert: "So verschmutzt können Sie nicht mehr laufen. Schauen Sie sich an." Er musste feststellen, dass sie leider Recht hatte. Nicht nur sein Laufdress war völlig verschmutzt, auch seine Schuhe waren verschlammt. "Also kommen Sie, ich mache uns erst mal den Kaffee." Er folgte ihr hinauf auf die Terrasse und von dort in das Haus. Es war ein riesiges Wohnzimmer, an dessen Ende eine Theke und dahinter eine Küchenzeile stand. Sie wies ihm einen Platz an der Theke zu. "Wieso hat ihr Mann ihnen nicht geholfen" fragte er. "Der ist auf Dienstreise nach Südfrankreich und kommt erst in anderthalb Wochen wieder. Möchten Sie Milch oder Zucker im Kaffee?" "Nur etwas Milch, keinen Zucker" antwortete er. Sie tranken gemeinsam den Kaffee, als sie zu ihm meinte:

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