History: Schiffbruch (fm:Romantisch, 4758 Wörter) | ||
| Autor: sinah | ||
| Veröffentlicht: Jan 17 2026 | Gesehen / Gelesen: 2727 / 2327 [85%] | Bewertung Geschichte: 9.17 (46 Stimmen) |
| Eine Robinsonade. Schiffbrüchige in einer fremden Welt. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte
Befehlsgewalt ab. Joe akzeptierte widerwillig.
Das Zeitgefühl hatten sie nach kurzer Zeit verloren. Charlys Kopf-Wunde heilte, zurück blieb eine grosse hässlich Narbe. Art hatte sich liebevoll um Charly gekümmert und die Wunde versorgt, so gut es eben ging. Und Charly kümmerte sich liebevoll um Art, lutschte an seinem Schwanz, küsste den Schaft, trank den Saft.
Immer öfter vertieften sie am Strand ihre Liebe, verloren sich im Liebesspiel, liessen sich dabei von Wellen überrollen, die am Strand ausliefen und kümmerten sich um ihr Wohlbefinden, um ihre Körper, um ihre Schwänze und immer weniger um die anderen.
An Bord eines Schiffes waren Frauen verboten, deshalb vergnügten sich Matrosen mit anderen. In den Nächten hörte man sie. Die Rangordnung war klar, es gab Matrosen, die man wie Frauen hielt, und andere, die sich als Männer benahmen. Hier auf der Insel war es die Liebe, die zu Art und Charly fand.
Es war an irgendeinem frühen Morgen als Jim aufwachte. Er traute seinen Augen und Ohren nicht. Vor dem Strand war ein Boot, auf dem Strand befanden sich splitternackte Frauen und Männer. Jim stand auf, machte auf sich aufmerksam, weckte die anderen, sie hofften gerettet zu werden.
Die Menschen vom Boot umringten die kleine Gruppe, sie versuchten sich verständlich zu machen. Es gelang nicht, sie konnten einander nicht verstehen. Die Fremden schienen sich zu beraten, offensichtlich war ihnen klar geworden, dass die vier von der Insel weg wollten.
Plötzlich tauchten auch Joe und seine Leute auf. Für alle war das Boot zu klein. Die Fremden deuteten an, dass sie vier der Schiffbrüchigen mitnehmen können. Charly und Art wollten nicht weg, wollten auf der Insel bleiben, wo sie ihre Liebe gefunden hatten.
Nach langem Palaver entschieden die Fremden, dass sie die restlichen fünf mitnehmen. Es war eng im Boot, das Meer blieb ruhig, der Himmel wolkenlos. Essen und Trinken wurde rationiert, für so viele Personen war der mitgenommene Vorrat nicht gedacht. Nach fast zwei Tagen erreichten sie eine Insel, die Heimat der Fremden.
Alle waren erleichtert. Die Einheimischen weil sie trotz Übergewicht das Boot nach Hause gebracht hatten. Die Schiffbrüchigen weil sie hier die Rückkehr in die Zivilisation erwarteten.
Vom Strand aus war etwas wie ein Dorf zu erkennen. Die Bewohner strömten zum Strand als sich herumsprach, dass Fremde gekommen waren. Die Schiffbrüchigen wurden angestarrt, aus- oder angelacht weil sie nichts verstanden, weil sie merkwürdig aussahen mit dieser von der Sonne verbrannten Haut und den Stofffetzen um die Hüften. Sie waren ganz anders als die Insulaner.
Joe, der Steuermann, wollte gleich das Kommando übernehmen. Er ging auf die Einheimischen zu, drängte sich an all den Frauen, die zuvorderst standen, vorbei und wandte sich an einen alten Mann, er wollte zum Dorfhäuptling. Der alte Mann lachte nur, er verstand nichts und wusste nicht was Joe wollte. Auch Joes Handzeichen konnte der alte Mann nicht deuten.
Unter den Palmen standen Langhäuser, fünf an der Zahl, Sie waren mit Blättern bedeckt, hatten offene Wände. Nachdem sich die Inselbewohner an den Neuankömmlingen satt gesehen hatten, verzogen sie sich, liessen die Schiffbrüchigen stehen. Denn ein Gespräch war unmöglich.
Junge Männer begaben sich zum Fischfang, ältere werkelten an wenigen alleinstehenden Hütten oder reparierten irgend was an den Langhäusern. Andere wiederum gingen mit kurzen Speeren auf die Jagd. Alte setzten sich in den Schatten von Palmen. Sie kicherten und lachten und spielten mit kleinen dünnen Ästen. Andere kümmerten sich um das Feuer und begannen Fleisch zu garen und Früchte zu schälen und zu zerteilen.
Alle Frauen setzten sich auf den Platz inmitten der Häuser und schienen zu diskutieren. Jim und Ben und Jerry und Phil interessierte das nicht, sie waren schon froh, dass es schien, als seinen diese Insulaner keine Kannibalen. Sie sassen im Schatten und wussten nicht, was sie tun sollten. Sie waren einfach nur froh, dass sie unter Menschen waren, die sich in diesem Teil der Welt, mindestens auf dieser Insel, auskannten.
Joe war noch immer auf der Suche nach dem Oberhaupt des Stammes.
Eine der Frauen kam zu Jim, redete Unverständliches und zeigte auf seinen Lendenschurz. Schliesslich bückte sie sich, und nahm ihn weg. Sie schaute sich seinen Schwanz an, zuckte mit den Schultern. Dann zeigte sie auf die anderen. Sie nahm sich alle Stofffetzen und ging zurück.
Die Frauen in der Runde konnten sich nicht vorstellen, warum die fremden Männer so etwas trugen, was sie nützen sollen. Alle Einheimischen waren nackt. Sie scherten sich nicht drum, dass man ihre Brüste, Schwänze, Muschis, Pos sehen konnte. Es war natürlich, es war normal. Alles gehörte zu Menschen und ihren Körpern.
Jim sah, dass sie die Stofffetzen verbrannten, sagte es den andern. Als Joe von seiner ergebnislosen Suche nach dem Dorfhäuptling zurück kehrte, war auch er pudelnackt.
Jerry verliess sie, ging zu den Männern am Feuer. Er zeigte auf das Fleisch, sagte sein englisches Wort dafür, dann auf eine Frucht, die er nicht kannte. Er sagte hier einfach den Namen einer Frucht, die es in seiner Heimat gibt, verstehen konnten sie ihn nicht. Aber sie wussten, was er meinte, und nannten nun die einheimischen Namen, die sie benutzten.
Interessiert sah Ben zu. Es ist wichtig, dass wir sie verstehen, sagte er und ging auch. Er ging zu den Frauen, hatte aber kein Glück, sie redeten noch immer und ignorierten ihn. Deshalb schaute er jungen Männern beim Fischen zu. Er machte das gleiche wie Jerry, nannte Fischnamen, erhielt dafür die einheimische Bezeichnung. Am liebsten hätte er alles aufgeschrieben, aber zum Schreiben war nichts da.
Als Trommeln ertönten erhoben sich die Frauen und setzten sich rund um die Feuerstelle. Das Essen wurde ihnen von den Männern serviert. Dazu gab es Wasser und Fruchtsäfte. Joe wollte sich dazu setzen, er war schliesslich Gast, und hatte, so fand er, ein Recht darauf. Er wurde fortgeschickt.
Einer der Männer drückte ihm Früchte in die Hand und bedeutete ihm, dies den Frauen zu bringen. Als Joe sie trotzdem essen wollte, nahmen sie ihm die Früchte weg, führten ihn zu einer Palme, damit er sich darunter setzen konnte.
Joe wollte sich noch immer als Chef inszenieren. Er protestierte, es war sinnlos, niemand verstand ihn, niemand redete mit ihm. Er musste unter der Palme sitzen bleiben. Die einheimischen Männer achteten auf ihn.
Erst nachdem die Frauen sich satt gegessen hatten, assen auch die Männer. Joe brachten sie ein paar Reste, die er unter der Palme essen konnte. Die anderen schlugen sich den Bauch voll, es hatte genug für alle. Nur Joe musste für seine Unbedarftheit büssen. Phil nannte das anders, Unverschämtheit, man müsse die Regeln hier einhalten.
Die Sonne hatte die Welt verlassen, nur das Feuer erleuchtete die nähere Umgebung. Ein Mann setzte sich zu Jerry und brachte ihm Wörter bei. Jerry wiederholte sie gewissenhaft und auch Ben begann Wörter zu lernen. Bald hatte sich ein Kreis aus Männern und Frauen gebildet, die interessiert zuschauten und zuhörten. Manchmal lachten sie, manchmal wussten Jerry und Bern nicht genau, auf welchen Gegenstand, den sie benannten, gezeigt wurde,
Phil und Jim begannen mitzumachen, nur Joe blieb stur an seinem Platz sitzen.
Das Feuer ging langsam aus, das einzige Licht kam vom Mond, er spiegelte sich im Wasser und liess die Wellen glitzern. Es sah seltsam schön aus. Männer gingen zu den Langhäusern, verteilen sich in zwei davon, Jugendliche hatten ihre eigenen, eines für Knaben, eines für Mädchen. Frauen mit Babys standen kleinere Hütten zu Verfügung.
Der Mann, der sie die Sprache lehrte, wies sie in das vordere Langhaus. Es war grosszügig ausgestaltet, mit Malereien und Zeichen, die sie nicht deuten konnten. Was am Boden lag konnten sie nicht erkennen, aber es war weich und sanft. Joe erhielt einen Platz ganz vorne beim Eingang, die anderen konnten sich hinlegen, wo sie wollten.
Dann erklommen die Frauen das Haus. Sie suchten sich ihren Platz aus, den Mann, bei dem sie schlafen wollten. Nur Joe blieb alleine am Eingang. Bei Jerry nächtigten gleich zwei Frauen. Eine wandte sich nach kurzer Zeit direkt wieder ab. Jerry genügte ihren Ansprüchen offenbar nicht. Die andere, so schien es, blieb nur aus Höflichkeit. Ein paar andere Frauen teilten sich einen Mann und alle, so schien es und so hörte es sich an, fickten sich in den Schlaf.
Jerry versuchte am nächsten Tag die Frau zu finden, in der er sich ausgespritzt hatte. Es war aussichtslos. Es war dunkel gewesen, ihren Körper hatte er gefühlt, es war ein schönes neues Gefühl, das er nicht kannte. Und jetzt war sie eine von vielen und er erkannte sie nicht.
Alle gingen an den Strand um sich zu waschen, zu schwimmen. Die Jungs blieben dort um zu Fischen. Die Frauen sammelten sich wieder am Platz mitten im Dorf und besprachen etwas. Ben und Jerry, Phil und Jim sassen wieder mit ihren Sprachlehrern zusammen. Es kamen noch zwei Jungs, die beim Lernen helfen wollten.
Eine Frau kam dazu. Sie hatte schwere Brüste, ein schönes Lächeln und mischte sich ein. Etwas schien ihr wichtig zu sein. Immer wieder deutete sie auf Joe, der keine Notiz von ihnen nahm, sich neben einem Busch hingelümmelt hatte.
Ben hatte Probleme sich zu konzentrieren, immer wieder sah er zu den Frauen, er versuchte immer noch heraus zu finden, wer die Nacht mit ihm verbracht hatte. Er versuchte sich vorzustellen, wie sich die Brüste, die er im Tageslicht sah, bei Nacht in seinen Händen angefühlt haben könnten. An welchen Nippeln er gelutscht hatte. Es gab so viele Brüste, kleine, grosse, hängende, schwere. Es gab so viele Nippel, lange, kurze, mit grossen und kleinen Vorhöfen. Die kleinen Brüste schloss er aus, die hängenden auch. Bei der Suche schaute er nach den schweren und grossen.
Jim setzte sich mit dem Rücken zum Platz, an dem die Frauen sassen. Er befürchtete, dass er sonst gleich geil werden würde, dass man es sehen könnte, wenn er einen steifen Schwanz bekam. So viele nackte Frauen hatte er noch nie gesehen. Bisher nur eine einzige, es war eine Nutte, die er gefickt hatte, bevor er den Frachter geentert hatte.
Aber in dieser Nacht, in diesem Dorf, war er in eine Ekstase geritten worden, die ihn überwältigt hatte. Er sehnte sich danach, es wieder zu erleben. Er hoffte auf die Nacht, die langen Stunden bis dahin musste er überbrücken.
Im puritanischen England hatten die Matrosen nur wenig und nur im versteckten mit Frauen Sex haben können. Die Schiffbrüchigen hatten keine Erfahrung. Wenn sie Prostituierte besuchten, lagen oder sassen sie einfach da und liessen sich befriedigen ohne selbst etwas zu tun. Meist lagen sie bei billigen Hafenhuren, die sich keine Zeit lassen konnten, denn sie brauchten das Geld und mussten möglichst viele Männer bedienen.
Was sie in dieser Nacht mit den Eingeborenen erlebt hatten, war für sie bisher unvorstellbar. Sie waren davon überwältigt, auch überfordert.
Nach dem Essen, das wiederum von den Männern zubereitet und serviert worden war, setzten sie sich zum Lernen an den Strand. Kinder machten sich einen Spass darauf, irgendwas zu bringen, einen kleinen Ast, einen Stein, Pflanzen, gar Sand vom Strand, warfen sie in die Runde und brüllten den Namen. Mehr Spass aber hatten sie an den Strandspielen und dem Fischen, und so hielten sie nicht lange durch.
Später kamen zur Sprachlehr-Runde weitere Männer dazu. Gelehrt wurden vor allen die Namen von Gegenständen. Grammatik und Verben würden sicher noch folgen. Sie lachten viel, weil die Aussprache für die Engländer nicht leicht war.
Später wurden sie von vier Frauen gestört. Sie sprachen auf die Männer ein. Die Insulaner schauten die Engländer merkwürdig an, diese wiederum verstanden kein Wort.
Joe schmollte noch immer, welcher der Männer der Dorfältesten sein konnte, hatte er nicht heraus gefunden. Er war aber überzeugt, dass einer das Kommando haben musste. Er stellte sich das Dorf wie ein Schiff vor, einer befiehlt und alle gehorchen.
Am Nachmittag führten die vier Frauen und ein paar Männer die Schiffbrüchigen zu einer kleinen Lichtung im Dschungel, abseits des Dorfes. Sie bauten kleine Unterstände, bedeckt mit grossen Blättern, sie polsterten den Boden mit einer Art Gras, das sanft und bequem war. Die Ungeschicklichkeit der Weissen belustigte die Dunkelhäutigen, denn sie waren keine Hilfe, sondern verzögerten den Bau. Das störte nicht, denn Zeit hatten sie über alle Massen.
Beim Bau lernten sie neue Wörter, jetzt auch Verben, beim Bauen kommt man nicht ohne aus.
Joe sass am Rand des Dorfes. In der Nacht war er leer ausgegangen, keine der Frauen hatte sich zu ihm gelegt. Jetzt sah er sie im Tageslicht, all die Brüste, Muschis, Pos. Er sah auch, dass sich Männer und Frauen paarten, hemmungslos nahmen sich Frauen Männer vor, führten sie etwas abseits um sich stossen zu lassen bis sie kamen.
Joe hatte so was noch nie gesehen. Es widerte ihn an, für sich nannte er das Ausschweifungen. Und doch wollte er auch. Es rumorte in seinen Gedärmen, sein Schwanz war steif. Doch die Frauen ignorierten ihn und er konnte nicht einfach fragen. Er kannte kein einziges Wort von den vielen, die hier gesprochen wurden.
Joe sah, dass seine Kumpane vom Schiff kleine Hütten bauten, er sah das Einvernehmen der Einheimischen mit den Engländern, die viel lachten, viel sprachen, die Frauen und Männer um sie herum. Eifersucht ergriff ihn.
Als er sah, dass Phil mit einer Frau und einem Mann weg ging, schlich er hinter ihnen her. Was er sah, liess seinen Schwanz explodieren, er spritzte auf den Boden. Der Mann und die Frau hatten, offenbar auch als Teil des Unterrichtes, Phil zusehen lassen, wie sie Sex haben. Danach durfte sich Phil mit der Frau vergnügen, der Mann sah zu und schien Erklärungen oder Anweisugen abzugeben. Joe konnte dem nicht zusehen, denn die Frau schien schon älter zu sein, ihre Brüste hingen genauso wie ihr Po.
Joe ging weg, er verachtete Phil, denn es gab viele schönere und jüngere Frauen im Dorf. Er machte sich auf, er wollte eine von ihnen haben. Weit kam er nicht, um nicht gesehen zu werden, machte er einen kleinen Umweg. Dabei fiel er über einen Haufen Früchte. Er fiel und im Fallen sah er zwei Leiber die sich vereinigten. Die beiden hatten offenbar ihre Arbeit beendet und feierten das, indem die Frau dem Mann ihre Muschi gab.
Er steckte tief in ihr, lag auf ihr, sie hielt seinen Kopf, streichelte ihn während er stiess. Joe wollte zuschauen, er wollte weg, er wollte auch. Er wusste nicht, was er tun und wie er es anstellen sollte, schliesslich schlich er sich weg. Hin zum Dorf, hin zu den anderen Frauen.
Während Joe durch den Dschungel irrte, lernte Phil, dass man Frauenkörper verehren und feiern muss. Er machte genau, was der Mann ihm zeigte.
Er glaubte die Worte und Gesten der beiden zu verstehen. Frauen stellen das Gefäss zur Verfügung, in dem sich Männer ausspritzen, sie gebären die Kinder, sie befriedigen die Männer so, dass sie immer wieder wollen. Frauen hatten die wahre Macht auf der Insel. Sie suchten sich die Männer aus, sie sorgten dafür, dass niemand darben musste, sie sorgten für Frieden und Freiheit.
Und sie zeigten diesen fremden Männern, wie es richtig geht. Für diese Schiffsmänner, die nichts anderes kannten als andere Matrosen und Hafenhuren war es ein erster Schritt, um sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.
Aus den Augenwinkeln sah Phil, dass auch Ben gerade in einer der Frauen steckte, dass er sie zum Stöhnen brachte und stolz darauf war. Ben konnte er hören und er glaubte dass auch Jim und Jerry ihre Lektionen bekamen.
Es waren ältere Frauen, die den Schiffbrüchigen den richtigen Gebrauch von Muschi und Mund und Schwanz und Händen zeigten. Es waren diejenigen, die jeweils auch die jungen Männer unterwiesen, wenn sie alt genug waren, um mitzumachen. Keine Frau sollte leiden, weil ein Mann keine Ahnung hatte und sich nur ausspritzen wollte. Jedes Mannes Pflicht war es, dafür zu sorgen, dass auch Frauen ihre Freude und ihre Orgasmen hatten.
Joe ging es nicht gut, er musste unbedingt seinen Schwanz entleeren, bevor er zu schmerzen begann. Er rubbelte hinter einem Busch, im versteckten. Ein Mann lachte, er hatte es gesehen, er ging vorbei. Joe war schon fast beim Dorf als ihm zwei andere auffielen, eine Frau und ein Mann, Sie waren auf den Knien, die Oberkörper aufrecht, schauten sich in die Augen.
Joe fielen die kleinen, spitzen Brüste auf und der lange schlaffe Schwanz. Die beiden streichelten ihre Gesichter, die Wangen, strichen mit einem Finger über Nasen und Lippen. Sie waren nah beieinander, umarmten sich, streichelten sich den Rücken hinunter bis zum Po, drückten sich aneinander, streichelten wieder hinauf, legten sich die Hände um den Hals und drückten Nasen und Stirn aneinander um den Atem zu teilen.
Lange verharrten sie in dieser Stellung, wurden durch das Teilen des Lebensatem zu einer Einheit, zeigten sich so ihre Zuneigung. Langsam streichelten sich ihre Händen nach unten, zu Muschi und Schwanz. Der Mann setzte sich, die Frau auch, auf seinen Schwanz, der durch die Hand der Frau gewachsen und steif geworden war.
Sie wippte anfangs nur langsam auf ihm, dann legte er sich hin, sie legte an Tempo zu, nahm ihn tief in sich auf. Die beiden genossen es, sie seufzten und stöhnten ihre Lust hinaus. Sie legten sich keinen Zwang an, es störte niemanden, auch nicht, dass man es hörte, denn es war normal, denn Sex gehört zum Leben.
Nur Joe störte es. Ihn störte alles am neuen Leben. Dass seine Kumpane Sex hatten, dass er den Dorfältesten nicht fand, dass ihn niemand verstand. Er ging zum Strand um sich den Schweiss abzuwaschen. Noch immer fischten Jungs im Gewässer, noch stand die Sonne am Horizont. Joe dachte daran, wie schön es hier sein könnte, wenn alles richtig organisiert wäre.
Joe blieb alleine. Er schaute zu, was ablief. Er glaubte noch immer, dass ein Dorf einen Häuptling braucht. Vielleicht, dachte sich Joe, war er gerade unterwegs, zu anderen Stämmen oder zum Jagen. Joe wollte warten, bis er wieder da ist.
Beim Essen wurden wieder die Frauen von den Männern bedient. Jim, Jerry, Phil und Ben wurde bedeutet, dass sie zuerst den Frauen Essen und Trinken servieren sollten, die ihnen am Nachmittag beigebracht hatten, wie man Frauen liebt. Sie taten es ohne sich darüber zu wundern. Sie wunderten sich darüber, dass sie sich nicht wunderten.
Die vier Frauen waren nun dabei, als der Sprachunterricht weiter ging. Die Frauen deuteten auf sich selbst, nacheinander nannten sie ihre Namen: Kiara, Jazmín, Coral, Estela. Die vier Seeleute taten es ihnen nach. Die Frauen setzten sich zu ihnen, zu denen, die sie gelehrt hatten, wie man Frauen richtig liebt.
So sassen sie zusammen, die Lehrerinnen in Sachen Sprache und Sex mit ihren Schülern. Kiara sass neben Jim, Jazmín bei Jerry, Coral bei Phil und Ben war von Estela auserkoren worden. Sie legten sich paarweise in die kleinen Hütten, die sie gebaut hatten. Für jedes Paar eine Hütte, für jeden Matrosen eine Frau. Der Unterricht ging weiter, fing eigentlich erst richtig an.
Sie bezogen ihre Hütten, machten es sich unter dem Blätterdach bequem. Die Matrosen brauchten Geduld, sie fügten sich, auch wenn es ihnen schwer fiel.
Vor der Vereinigung von Schwanz und Muschi, kam die Vereinigung der Seelen. Stirn an Stirn, Nase an Nase, teilten sie den Lebensatem miteinander. Sie atmeten tief ein, tief aus, atmeten ein, was gegenüber ausgeatmet wurde. Für die Matrosen war das eine ganz neue Erfahrung. Reiner Atem einer anderen Person füllte ihre Lungen, machte die Körper willig, machte ihnen Lust auf mehr.
Hände berührten Brüste, Bäuche, Po und Schwänze, Zungen leckten an Fingern und Hals und Lippen, Muschis wurden nass und Schwänze steif. Es war ein Fest der Sinne, ein Fest der Sinnlichkeit. Muschis nahmen Schwänze auf, führten zur Ekstase, führten zu Orgasmen, zu Schreien und Stöhnen, führten nach der Vereinigung der Seelen zur Vereinigung von Körpern. Schwänze atmeten Sperma in Muschis aus, Muschis atmeten Sperma ein. Dann lagen sie eng beieinander, hielten sich fest, streichelten überall, leckten Schweiss weg, konnten sich riechen.
Der Geruch der Körper vermischt mit dem Geruch der Insel, dem Geruch der frischen Meeresbrise, dem Geruch von Sex, vielleicht gar dem Geruch von Liebe. Es waren Gerüche, durch die Muschis weit und tief geöffnet und Schwänze lang und hart wurden. Und die zu erneuten Vereinigung führten, zu neuen Orgasmen, zu neuem Stöhnen und Seufzen. Zur Erfüllung von Sehnsüchten der Seeleute, zur Füllung einheimischer Muschis, zur Freude der Seelen.
Die Frauen zeigten den Matrosen wie man liebt, dass man überall lieben kann, sie zeigten ihnen die Umgebung des Dorfes, sie brachten ihnen Wörter ihrer Sprache bei, sie nahmen sie mit in ihre Welt. Den Männern schien es, dass hier nur die Liebe zählt. Die Liebe zwischen Geschlechtern, die Liebe zur Insel, zur Sonne, zur Natur.
Nachmittags trafen sie sich immer zum Sprachunterricht. Sie kannten keine Wörter um die Zeit zu bestimmen, trotzdem waren sie immer zur gleichen Zeit am Strand um zu lernen. Intensiv war der Unterricht. Die Seeleute lernten schnell, die Einheimischen bemühten sich und nach einiger Zeit konnten sie sich verständigen, trotz der vielen Lücken im Wortschatz, die sie mit Gesten auszugleichen versuchten.
Joe übernahm eine der vier Hütten, als die Frauen fanden, dass die Seeleute bereit seien, um wieder in einem Langhaus zu schlafen. Dass sie bereit waren, Frauen zu verehren und ihre Körper zu feiern.
Joe war alleine und einsam inmitten der vielen Menschen. Er bekam zu Essen, sie brachten es ihm schweigend. Denn auch Joe redete nicht, versuchte nicht die Sprache zu lernen oder sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.
Joe passte die Insel nicht, ihm war langweilig weil er von allen gemieden wurde. Aber er mied auch alle. Manchmal ging er auf der Insel umher um zu sehen, ob er etwas zu sehen bekam, Paare die kopulierten zum Beispiel, Paare, die sich zum fröhlichen ficken trafen.
Joe war unruhig, für ihn stimmte nichts. Es war viel zu ruhig, viel zu fröhlich, viel zu freundlich. Es gab keine Streitereien, keine Schlägereien, es gab nur Frieden. Und Freiheit. Was Joes Leben bisher ausgemacht hatte, der ewige Kampf, der Wille zum Sieg, gab es hier nicht.
Es war alles so anders als zu Hause auf den britischen Inseln.
Nichts war versteckt, alles war offen, alle waren glücklich. Joe, auch die anderen Seeleute, hatten so etwas noch nie erlebt. Es war einfach Natur pur, natürlich.
So wie man Bananen und Papaya in den Mund steckt, so steckt man Schwänze in Muschis. So wie man klares Wasser trank, trank man die Säfte aus Schwänzen und Muschis. So wie man kleine Kinder oder junge Tiere streichelte, streichelte man Brüste, Muschis und Schwänze.
Alles gehörte zum Leben, Essen, Trinken, Liebe und Sex. Nichts davon war, wie in der Heimat, den britischen Inseln, irgendwie anrüchig. Man teilte sich das Essen, man teilte sich das Wasser, man teilte sich Frauen und Männer.
Es gab kein "Mein" und kein "Dein", es gab nicht mal ein Wort dafür, es gab kein Wort für Besitz. Schon gar nicht, wie in der restlichen Welt, ein Wort für den Besitz von Menschen, für Sklaverei. Alle waren frei. Auch frei vor Angst.
Es gab Diskussionen, verschiedene Ansichten, verschiedene Auffassungen. Joe sah und bemerkte, obwohl er nichts verstand, dass es bei den Zusammenkünften der Frauen darum ging, eine für alle annehmbare Lösung zu finden. Kein Richter entschied, sondern die Gemeinschaft der Frauen und alle akzeptierten die Lösungen der Frauen widerspruchslos, denn niemand ging als Verlierer vom Platz.
Es war eine Weiberwirtschaft, sagte sich Joe, eine, die er nicht verstehen konnte und nicht verstehen wollte. Denn eine Person musste immer im Recht sein, eine im Unrecht. Er hätte, so fürchtete er, sich dieser Weiberwirtschaft unterordnen müssen, wenn er sich in die Dorfgemeinschaft integrieren würde. Das wollte er nicht. Er war der geborene Befehlshaber, hier konnte er nichts befehlen.
Joe isolierte sich weiter, profitierte trotzdem davon, dass die Einheimischen ihn mit Essen versorgten. Er hatte niemanden, mit dem er sprechen konnte, er vertraute niemanden, schon gar nicht den ehemaligen Seeleuten, die sich hier als Weicheier entpuppten. Weil sie sich an die Regeln hielten.
Versuche, Joe dazu zu bringen, im und mit dem Dorf zu leben, gaben die Seeleute bald auf. So gut und friedlich wie hier hatten sie noch nie gelebt. Und noch nie geliebt. Sie kamen sich vor wie im Paradies. Von Joe wollten sie sich nicht stören lassen.
Joe wollte weg, er hasste hier alles, vor allen die Frauen, die ihn ignorierten. Kein Schiff kam, er baute sich ein Floss. Er bekam alles was er begehrte, er ignorierte alle Warnungen. Joe musste sich nach der Sonne und dem Polarstern richten, einen Kompass hatte er nicht. Er wollte zu einer Schifffahrtsroute.
Joe wurde zu einer blassen Erinnerung, dann wurde er vergessen, niemand vermisste ihn.
Einmal fuhr Jim mit den Insulanern zur Insel, an die sie angeschwemmt worden waren. Charly und Art fanden sie nicht. Vielleicht wollten sie für sich bleiben. Vielleicht lebten sie nicht mehr.
Auch an sie dachte bald niemand mehr.
Hier, in diesem Dorf hatten die Engländer eine neue Heimat gefunden und die Liebe. Hier feierten und verehrten und liebten sie die Frauen. Und hier wurden sie geliebt, hier lebten sie. An England zurück dachten sie nie.
Hier hatten sie Leben und Lieben gelernt. Hier blieben sie. Bis dass der Tod sie schied.
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
sinah hat 30 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für sinah, inkl. aller Geschichten Email: sinah5868@gmail.com | |
|
Ihre Name: |
|