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Jeder Topf findet sein Deckel oder auch nicht ... (fm:Romantisch, 1633 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 18 2026 Gesehen / Gelesen: 541 / 483 [89%] Bewertung Teil: 9.34 (29 Stimmen)
Finden Frederike und Johann ihr Glück?

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3.

Das Licht des Südens und die Schatten der Eitelkeit

Die Zeit ist ein unerbittlicher Bildhauer; sie schleift die Kanten ab, vertieft die Furchen oder poliert das aus, was ohnehin schon glänzte. Drei Jahre waren vergangen, seit Johann Schwartz und Nicole Hoffmann Hamburg den Rücken gekehrt hatten, um in der Ewigen Stadt eine Zukunft zu finden, die nicht auf dem Schein, sondern auf dem Sein basierte.

Teil 1: Das römische Idyll - Die Heilung der Herzen In den sanften Hügeln von Frascati, nur eine kurze Autofahrt von der pulsierenden Hektik Roms entfernt, lag ein kleines Haus aus ockerfarbenem Tuffstein. Es war kein Palast, aber es besaß eine Seele. Wilder Wein rankte sich um die Terrasse, und der Duft von Rosmarin und Pinien mischte sich mit dem fernen Aroma von frisch geröstetem Kaffee. Hier hatten Johann und Nicole ihre Zuflucht gefunden.

Johann war im Policlinico Gemelli längst mehr als nur ein ausländischer Arzt in Ausbildung. Seine deutschen Wurzeln - die Disziplin, die Genauigkeit - gepaart mit der italienischen Intuition, die er in den Operationssälen Roms aufgesogen hatte, machten ihn zu einem der angesehensten jungen Herzchirurgen der Klinik. Er beherrschte das Skalpell nun mit einer traumwandlerischen Sicherheit, doch seine größte Leistung lag nicht in der Medizin, sondern in seinem Privatleben.

An diesem Nachmittag saß er auf der Terrasse und beobachtete Nicole. Sie war im fünften Monat schwanger. Ihr Bauch wölbte sich deutlich unter dem leichten Leinenkleid, und sie strahlte eine Ruhe aus, die Johann jeden Tag aufs Neue faszinierte. Sie bereitete gerade eine Caponata vor, ihre Bewegungen waren fließend und zufrieden. Die italienische Lebensart war ihr ins Blut übergegangen. Sie liebte die Wochenmärkte, das Palaver mit den Nachbarn und die Tatsache, dass hier niemand nach dem PS-Wert eines Autos fragte, sondern danach, wie es der Familie ginge.

"Johann, er bewegt sich wieder", sagte sie leise und legte ihre Hand auf ihren Bauch.

Johann stand sofort auf, trat hinter sie und legte seine Hände über ihre. Er spürte das zarte, rhythmische Klopfen ihres gemeinsamen Kindes. Tränen der Rührung stiegen ihm in die Augen. Wenn er an sein Leben vor drei Jahren dachte, an die bittere Kälte in Kiel, kam es ihm vor wie eine Erzählung aus einem fernen, dunklen Märchen.

"Unser kleiner Römer", flüsterte er und küsste Nicole in den Nacken.

Ihre Bindung war in diesen drei Jahren auf einem Fundament aus bedingungsloser Ehrlichkeit gewachsen. Sie hatten keine Geheimnisse. Wenn Johann von einem schweren Tag in der Klinik nach Hause kam, erzählte er ihr von seinen Ängsten, einen Patienten zu verlieren. Und Nicole erzählte ihm von ihren Träumen und Sorgen. Es gab keine Machtspielchen, keine Dominanz. Es gab nur Respekt und die tiefe Gewissheit, dass sie miteinander alt werden würden. Johann liebte Nicole nicht wegen ihrer Schönheit oder ihres Talents auf dem Parkett - er liebte sie für ihren wunderschönen Charakter, für ihre Herzlichkeit, die wie ein warmer Mantel um seine Seele lag.

In Rom hatten sie das Tanzen wiederentdeckt, aber diesmal war es anders. Es war kein Turniertanz mehr. Keine Schiedsrichter, kein Glitzer, kein Konkurrenzkampf. Sie tanzten abends auf ihrer Terrasse zur Musik eines alten Radios, nur für sich. Wenn Johann sie jetzt hielt, roch er nicht mehr das Haarspray und den Selbstbräuner, sondern den Duft von Freiheit, Olivenöl und der Frau, die ihn gerettet hatte.

Teil 2: Der goldene Käfig - Frederike und Olaf

Während in Italien die Sonne schien, lag über Frederike Fischers Leben in Hamburg ein bleierner Glanz. Es hatte Jahre gedauert, bis sie aus dem tiefen Tal der Depression nach Johanns Verschwinden herausgekrochen war. Lange Therapiesitzungen hatten versucht, ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen, doch der Kern ihres Wesens war unverändert geblieben: Sie definierte sich über die Spiegelung in den Augen anderer.

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