Nackte Maus im Urlaub 1-3 (fm:Lesbisch, 6566 Wörter) | ||
| Autor: Kellythesub | ||
| Veröffentlicht: Jan 24 2026 | Gesehen / Gelesen: 562 / 420 [75%] | Bewertung Geschichte: 9.38 (8 Stimmen) |
| Ich habe diesen geheimen Kink mich zu zeigen, und meine beste Freundin Jule dominiert mich in unserem Urlaub auf die süßeste Art und Weise. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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Früher war sie so ein süßes kleines Ding. Wir haben sie gebabysittet, als sie noch klein war. Haben mit ihr "Die Eiskönigin" geguckt und Pfannkuchen gemacht und ihr die Haare geflochten. Sie hat uns immer angehimmelt, weißt du? So wie kleine Geschwister das machen, wenn die großen Schwestern ihrer großen Schwester so cool sind.
Aber jetzt? Jetzt ist sie so... Gen Z. Immer am Handy. Immer irgendwie genervt. Immer diese Kopfhörer auf. Und sie trägt Sachen, bei denen ich mich frage, ob ich mit 18 auch so viel Selbstbewusstsein hatte. (Spoiler: Hatte ich nicht.)
Aber gut. Ich hab nichts gesagt. Jule meinte, ihre Eltern hätten ein bisschen Druck gemacht, weil Nele den ganzen Sommer nur zuhause rumhing und nichts tat. Und Jule wollte ihr auch mal was Gutes tun. Verständlich.
Und ehrlich? Ich hatte gedacht, dass es kein Problem sein würde. Wir sind ja trotzdem zusammen, Jule und ich. Nele würde sowieso ihr eigenes Ding machen, mit ihrem Handy und ihren Kopfhörern. Kein Stress.
Der Tag der Abreise war so ein typischer Sommertag. Heiß, stickig, die Luft flirrt über dem Asphalt. Ich hab am Vorabend gepackt - und natürlich viel zu viel eingepackt. Ich bin die Königin des Überpackens. Regenjacke? Klaro. Drei Paare Socken? Selbstverständlich. Als ob wir in die Arktis fahren und nicht nach Italien.
Jule hat mich abgeholt. Im Tesla ihrer Eltern. Natürlich. Ihre Eltern haben Geld, das war schon immer so. Aber Jule ist trotzdem cool geblieben. Meistens.
Sie steigt aus, und ich - ich bleib einfach stehen.
Weil sie sieht aus wie... wie aus einem fucking Magazin oder so.
Sie trägt dieses luftige Sommerkleid. Weiß, mit kleinen Blümchen drauf. Es geht ihr bis zur Mitte der Oberschenkel, und sie trägt Sandalen dazu. Ihre Haare sind offen, ein bisschen gewellt, und sie hat diese großen Sonnenbrillen auf. Sie sieht aus, als würde sie direkt zu einem Fotoshooting fahren.
Und dann ist da Nele.
Die steigt aus dem Auto, und ich schwöre, ich musste zweimal hingucken.
Sie trägt diese knappen Yoga-Pants. Schwarz, eng, so dass man alles sieht. Jeden Muskel. Jeden. Und dazu trägt sie nur einen Sport-BH. Auch schwarz. Ihr Bauch ist komplett frei, flach, gebräunt. Ihr Haar ist zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden.
Sie sieht aus wie eine dieser Influencerinnen, die auf Instagram Fitness-Smoothies bewerben.
Und ich? Ich steh da in meiner Jeans und meinem T-Shirt, mit meiner riesigen Reisetasche, die aussieht, als würde ich für drei Monate wegfahren.
"Hey, Lena!", ruft Jule und umarmt mich. Sie riecht gut. Nach irgendeinem teuren Parfum, das ich mir nie leisten würde.
"Hey", sag ich und versuche, nicht zu sehr an mir runterzugucken.
Nele hebt kurz die Hand. Nicht mal ein richtiges Hallo. Dann setzt sie sich ihre Kopfhörer auf und starrt auf ihr Handy.
Typisch.
Wir laden mein Gepäck ein - Jule lacht, als sie meine Tasche sieht. "Lena, wir fahren für eine Woche weg, nicht für ein Jahr!"
"Ich will vorbereitet sein", verteidig ich mich, aber ich muss auch lachen.
Und dann - dann passiert was Komisches.
Ich guck runter an mir. Jeans. T-Shirt. Turnschuhe.
Dann guck ich zu Jule. Sommerkleid. Sandalen. Locker. Leicht. Sexy, aber nicht zu viel.
Dann guck ich zu Nele. Sport-BH. Yoga-Pants. Bauchfrei. Selbstbewusstsein pur.
Und ich denk mir: Fuck.
"Wartet kurz", sag ich. "Ich... ich muss nochmal hoch. Hab was vergessen."
"Was denn?", fragt Jule.
"Nur... nur was. Bin gleich wieder da."
Ich renne hoch in meine Wohnung, schließe die Tür hinter mir und steh erstmal da.
Was mach ich hier eigentlich?
Ich mein, ich hab mich doch gut angezogen. Praktisch. Bequem. Perfekt für eine Autofahrt.
Aber dann denk ich an Jule in ihrem Sommerkleid. An Nele in ihren Yoga-Pants. An mich in meiner fucking Jeans.
Und ich denk mir: Nein. Nicht dieses Mal.
Ich geh zu meinem Schrank, wühl durch meine Sachen und find ganz hinten dieses eine Kleid. Ich hab es letzten Sommer gekauft, auf irgendeinem Sale, und ich hab es nie getragen. Weil es zu kurz ist. Weil ich mich darin nicht wohl fühle. Weil ich dachte, dass ich zu dick dafür bin oder zu... keine Ahnung. Zu mir.
Aber jetzt? Jetzt zieh ich es an.
Es ist hellblau, luftig, mit dünnen Trägern. Es geht mir bis knapp über die Knie - nein, warte, noch kürzer. Bis zur Mitte der Oberschenkel. Ich zieh es über den Kopf, und es fühlt sich... anders an. Leicht. Luftig.
Ich guck in den Spiegel.
Und ich seh... okay aus. Nicht wie Jule. Nicht wie Nele. Aber okay.
Dann zieh ich meinen BH aus. Keine Ahnung warum. Aber das Kleid hat so dünne Träger, dass die BH-Träger durchscheinen würden. Und außerdem - wenn Jule das kann, kann ich das auch.
Ich zieh Sandalen an. Flache, einfache Sandalen.
Und dann geh ich wieder runter.
Jule pfeift, als sie mich sieht. "Wow, Lena! Siehst du gut aus!"
Ich werd rot. "Danke."
Nele guckt kurz hoch, nickt, und starrt dann wieder auf ihr Handy.
Wir steigen ein. Jule fährt. Nele hinten, Kopfhörer auf, Handy in der Hand. Ich vorne, auf dem Beifahrersitz.
Und dann fahren wir los.
Die ersten zwei Stunden sind... schön. Wirklich schön.
Jule und ich reden. Über alles. Über früher, über jetzt, über die Zukunft. Sie erzählt mir von Köln, von ihrem Studium, von den Leuten, die sie kennengelernt hat. Und ich erzähl ihr von meiner Ausbildung, von meinem Job, von meiner Wohnung.
Es fühlt sich an wie früher. Als wären keine sieben Jahre vergangen. Als wären wir immer noch die zwei Mädchen, die sich nachts heimlich aus dem Haus geschlichen haben, um auf dem Spielplatz Wodka aus der Flasche zu trinken.
Und dann - dann wird das Gespräch... anders.
"Ich muss dir was erzählen", sagt Jule und grinst.
"Was denn?"
"Ich hab in Köln... einiges erlebt."
"Einiges?"
"Sexuell", sagt sie, und ich merk, wie meine Wangen heiß werden.
"Oh."
"Ja. Oh." Sie lacht. "Ich war vorher ja immer so... schüchtern, oder? So zurückhaltend. Aber in Köln - ich weiß nicht, irgendwas ist passiert. Ich bin mutiger geworden."
"Mutiger?"
"Ja. Zum Beispiel - da war dieser eine Typ. Total heiß. Wir sind zusammen nach Hause, und er meint, er will mich dominieren. Fesseln und so."
Ich schluck. "Und?"
"Und ich hab die Rollen umgedreht." Sie grinst. "Ich hab ihn gefesselt. Ans Bett. Und dann hab ich mit ihm gemacht, was ich wollte."
Mein Herz klopft schneller. "Echt?"
"Ja. Und weißt du was? Es hat mir so einen Spaß gemacht. Ich mein, ich hatte die Kontrolle. Komplett. Und er hat es geliebt. Und ich auch."
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mein Mund ist trocken.
"Und du?", fragt Jule und guckt mich an. "Was hast du so erlebt?"
"Ich? Nichts. Also, nichts Besonderes."
"Ach komm. Erzähl. Wir sind beste Freundinnen, oder?"
Ich zögere. Mein Herz pocht.
Und dann - dann erzähl ich es ihr.
"Es gab da... einen Freund. Vor ein paar Monaten. Nichts Ernstes. Aber wir haben mal... experimentiert."
"Experimentiert?"
"Ja. Er hat mir gesagt, ich soll einen ganzen Tag zuhause nackt bleiben. Einfach so. Nichts anziehen. Den ganzen Tag."
"Und?"
"Und ich hab es gemacht." Meine Stimme wird leiser. "Und es hat mir... gefallen."
"Gefallen?"
"Ja. Dieses Gefühl von... von Entblößung. Von Scham. Von... keine Ahnung. Es war komisch, aber auch irgendwie... aufregend."
Jule grinst. "Oh mein Gott, Lena. Das ist ja geil."
"Ist es nicht."
"Doch, ist es. Du stehst auf Erniedrigung."
"Nein!"
"Doch." Sie lacht. "Und weißt du was? Das ist total okay. Jeder hat seinen Kink."
Ich schweige. Mein Gesicht brennt.
"Wir sollten das ausprobieren", sagt Jule plötzlich.
"Was?"
"Das. Deine Sache. Im Urlaub. Ein bisschen... spielen."
Mein Herz bleibt fast stehen. "Nein. Auf keinen Fall."
"Warum nicht?"
"Weil - weil Nele dabei ist!"
Jule guckt in den Rückspiegel. Nele sitzt hinten, Kopfhörer auf, Augen auf dem Handy. Sie bekommt nichts mit.
"Die kriegt das nicht mit", sagt Jule. "Die ist eh in ihrer eigenen Welt."
"Trotzdem."
"Komm schon, Lena. Es ist nur ein bisschen Spaß. Niemand wird es merken."
Ich schlucke. Mein Herz pocht. Und ein Teil von mir - ein kleiner, gefährlicher Teil - will es auch.
"Was... was willst du denn machen?", frage ich leise.
Jule grinst. "Zieh deinen Slip aus."
"Was?!"
"Du hast mich gehört. Zieh deinen Slip aus."
"Jule, das ist -"
"Das ist nichts. Niemand sieht es. Wir sind im Auto. Und du hast doch gesagt, dass du es magst, dich zu entblößen."
Mein Atem geht schneller. Meine Hände zittern.
"Nur bis zu den Oberschenkeln", sag ich. "Nicht ganz aus."
"Okay." Jule nickt. "Bis zu den Oberschenkeln."
Ich guck nach hinten. Nele starrt auf ihr Handy. Kopfhörer auf. Sie bekommt nichts mit.
Ich atme tief ein.
Und dann - dann schieb ich meine Hände unter mein Kleid.
Meine Finger finden den Bund meines Slips. Ich zögere.
Mein Herz hämmert in meiner Brust.
Und dann zieh ich ihn runter. Langsam. Bis zu meinen Oberschenkeln.
Jule guckt rüber. Sie grinst. "Gut gemacht."
Ich kann nicht atmen. Mein Gesicht brennt. Aber - und das ist das Verrückte - es fühlt sich auch... gut an. Aufregend. Verboten.
"Und jetzt ganz aus", sagt Jule.
"Was? Nein!"
"Doch. Ganz aus. Gib ihn mir."
"Jule -"
"Lena. Tu es."
Ich schlucke. Meine Hände zittern.
Und dann - dann zieh ich ihn ganz aus.
Ich zieh ihn über meine Knie, über meine Füße, und dann halt ich ihn in meiner Hand.
Jule hält ihre Hand hin. "Gib her."
Ich zögere. Und dann leg ich ihn in ihre Hand.
Sie nimmt ihn, stopft ihn in die Mittelkonsole, und sagt: "Den brauchst du nicht mehr."
Mein Herz bleibt stehen. "Was soll das heißen?"
Sie grinst. "Das heißt, dass du den Rest der Fahrt ohne Slip verbringst. Und vielleicht auch noch ein bisschen länger."
"Jule -"
"Du wolltest das doch, oder?"
Ich schweige. Mein Herz hämmert. Meine Beine zittern.
Und das Schlimmste ist: Sie hat recht.
Ich wollte es.
Und jetzt hab ich es.
Und ich weiß nicht, ob ich Angst haben soll - oder mich drauf freuen.
Kapitel 2: Der Rastplatz (oder: Wie ich lernte, ohne Slip einzukaufen) Okay, also - wo war ich?
Ach ja. Ich sitze im Auto. Ohne Slip. Mein Slip ist in der Mittelkonsole. Und Jule grinst wie eine Irre.
"Du bist so rot im Gesicht", sagt sie und lacht. "Das ist so süß."
"Bin ich nicht", lüge ich, aber ich spür, wie heiß meine Wangen sind.
"Bist du doch." Sie guckt kurz zu mir rüber, dann wieder auf die Straße. "Also? Wie fühlt sich das an?"
"Wie fühlt sich was an?"
"Na, das." Sie deutet vage in Richtung meines Schoßes. "Ohne Slip im Auto zu sitzen. Mit einem kurzen Kleid. Während wir über die Autobahn fahren."
Ich schlucke. Mein Herz hämmert immer noch. "Es fühlt sich... komisch an."
"Komisch gut oder komisch schlecht?"
Ich zögere. Und dann - dann geb ich es zu. "Komisch gut."
Jule grinst noch breiter. "Ich wusste es."
"Aber es ist auch - ich mein, es ist so -" Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. "Es ist so entblößend, weißt du? Als ob ich... als ob jeder es sehen könnte. Obwohl niemand es sehen kann. Aber trotzdem."
"Das ist der Punkt", sagt Jule. "Das Gefühl, dass jemand es sehen könnte. Dass du ein Geheimnis hast. Dass du etwas Verbotenes tust."
Ich nicke. Mein Mund ist trocken.
"Und es macht dich an", sagt sie. Keine Frage. Eine Feststellung.
"Jule -"
"Ist okay." Sie lacht. "Ist doch nichts Schlimmes. Jeder hat seinen Kink, hab ich doch gesagt."
Ich will was erwidern, aber dann legt sie ihre Hand auf meinen Oberschenkel.
Einfach so.
Ihre Hand ist warm. Sie liegt da, locker, als wär das das Normalste der Welt. Aber es ist nicht normal. Nicht für mich.
Ich erstarre.
"Was - was machst du da?", flüstere ich.
"Nichts." Sie grinst. "Ich leg nur meine Hand auf deinen Oberschenkel. Ist doch okay, oder? Wir sind beste Freundinnen."
Ja. Beste Freundinnen. Das stimmt. Aber trotzdem fühlt sich das... anders an.
Ihre Hand liegt da, warm und schwer. Und ich spür, wie mein Herz schneller schlägt. Wie mein Atem flacher wird.
Und dann bewegt sie ihre Hand. Nur ein kleines bisschen. Ein bisschen höher. Nicht viel. Aber genug, dass ich es merke.
"Jule -"
"Entspann dich", sagt sie. "Ich tu doch nichts."
Aber das Ding ist: Sie tut was. Sie tut ganz genau was. Sie testet meine Grenzen. Sie guckt, wie weit sie gehen kann.
Und das Verrückte ist: Ich lass sie.
Weil - und das ist das, was mich am meisten verwirrt - weil es sich gut anfühlt. Nicht sexuell. Nicht direkt. Aber es fühlt sich an, als hätte sie... Kontrolle. Als wäre sie jetzt die Cheffin. Und ich muss gehorchen.
Und ich mag das.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
"Pass auf, dass du die Sitze nicht versaust", sagt Jule plötzlich und nimmt ihre Hand weg.
Ich brauche einen Moment, um zu verstehen, was sie meint. Und dann - dann kapier ich es.
Sie meint, dass ich feucht werden könnte.
Mein Gesicht explodiert vor Hitze. "Jule! Das ist - das ist -"
"Was?" Sie grinst. "Ist doch nur ein Witz."
Aber es ist kein Witz. Und sie weiß das. Und ich weiß das.
Und das Schlimmste ist: Sie hat recht.
Ich spür es. Dieses Kribbeln. Dieses Prickeln zwischen meinen Beinen. Nichts Schlimmes. Noch nicht. Aber es ist da.
Und sie weiß es.
Fuck.
Nach ungefähr zwei Stunden hält Jule an einem Rastplatz.
"Pause", sagt sie. "Der Tesla muss laden. Und ich muss mal."
Wir parken an einer Ladestation. Jule steigt aus, streckt sich, und geht Richtung Toiletten.
Nele steigt auch aus. Ohne ein Wort. Immer noch die Kopfhörer auf. Sie streckt sich, und ich - ich kann nicht anders, ich muss hingucken.
Diese Yoga-Pants. Schwarz, eng, jede Linie ihres Körpers sichtbar. Ihre Beine sind lang, durchtrainiert. Ihr Po ist... perfekt. Rund, fest, nicht zu groß, nicht zu klein. Und ihr Bauch, flach und gebräunt, mit diesem Sport-BH, der gerade genug bedeckt, um nicht illegal zu sein.
Sie sieht aus wie... wie eine dieser Instagram-Fitnessgirls. Makellos. Selbstbewusst. Jung.
Und ich fühl mich plötzlich alt.
Ich mein, ich bin erst 25. Aber neben ihr fühl ich mich wie... wie eine Tante oder so. Wie jemand, der schon lange aus dieser Phase raus ist, wo man so leicht und sorglos sein kann.
Und dann - dann fühl ich noch was anderes.
Was... Verbotenes.
Weil ich sie nicht nur bewundere. Ich... ich finde sie heiß.
Und das ist falsch.
Das ist so falsch.
Ich kenne Nele, seit sie ein Baby war. Ich hab sie gewickelt. Ich hab ihr die Flasche gegeben. Ich hab mit ihr Duplo gespielt und "Biene Maja" geguckt. Und jetzt - jetzt steh ich hier und starre auf ihren Arsch.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
Und dann dreht sie sich um. Und guckt mich an.
Und ich hab das Gefühl, als hätte sie mich ertappt.
Sie sagt nichts. Sie guckt mich nur an. Einen Moment lang. Ihre Augen sind dunkel, undurchdringlich. Und dann dreht sie sich wieder weg und geht zu den Toiletten.
Ich bleib stehen. Mein Herz hämmert.
Hat sie - hat sie gesehen, wie ich sie angestarrt hab?
Nein. Unmöglich. Ich hab doch nur kurz geguckt. Und sie hatte ihre Kopfhörer auf. Sie hat nichts mitbekommen.
Oder?
Ich schüttle den Kopf. Ich bin paranoid. Das ist alles.
Und dann spür ich es wieder. Die Luft.
Die Luft, die mein Geschlecht streichelt.
Weil ich keinen Slip anhabe.
Weil ich nur dieses dünne, kurze Kleid trage. Und sonst nichts.
Und plötzlich fühl ich mich so... so nackt. So exponiert. Als würde jeder, der mich ansieht, sofort sehen, dass ich keinen Slip anhabe. Was natürlich Quatsch ist. Niemand kann das sehen. Aber trotzdem.
Ich guck an mir runter. Das Kleid geht mir bis zur Mitte der Oberschenkel. Oder - warte - ist es kürzer geworden? Ist es hochgerutscht, als ich gesessen hab?
Ich zieh es ein bisschen runter. Aber es rutscht sofort wieder hoch.
Und dann stell ich mir vor, was passieren würde, wenn jetzt eine Brise käme. Wenn der Wind mein Kleid hochheben würde. Wenn alle sehen würden, dass ich -
Aber es ist kein Wind. Es ist nur heiß. Stickig. Sommer. Die Luft steht still.
Und trotzdem krieg ich Gänsehaut.
Jule kommt zurück. Sie grinst. "Alles okay?"
"Ja", lüge ich.
"Gut." Sie holt ihre Geldbörse aus dem Auto. "Dann geh mal rein und kauf uns was zu trinken. Wasser für alle. Und vielleicht ein paar Sandwiches. Und Salat, wenn sie welchen haben."
Ich starre sie an. "Was?"
"Du hast mich gehört. Geh einkaufen."
"Warum ich?"
"Weil ich es dir sage." Sie grinst. "Los. Beeil dich."
Mein Herz hämmert. Sie meint das ernst. Sie will, dass ich da reingehe. In die Raststätte. Zu den Leuten. In meinem kurzen Kleid. Ohne Slip.
"Jule, ich -"
"Lena." Ihre Stimme wird fester. "Geh. Jetzt."
Ich schlucke. Und dann - dann nehme ich die Geldbörse. Und gehe.
Die Raststätte ist voll.
Natürlich ist sie voll. Es ist Hochsommer. Urlaubszeit. Familien, Paare, Trucker, alle möglichen Leute.
Und ich - ich lauf da durch. In meinem kurzen Kleid. Ohne Slip.
Ich spür, wie alle mich anstarren.
Was natürlich Unsinn ist. Niemand starrt mich an. Warum sollten sie? Ich bin einfach nur eine Frau, die einkaufen geht. Nichts Besonderes.
Aber es fühlt sich an, als würden alle mich anstarren.
Als würden sie wissen.
Ich geh zum Kühlregal. Nehme drei Flaschen Wasser. Meine Hände zittern ein bisschen. Dann geh ich zu den Sandwiches. Nehme drei. Und dann zu den Salaten. Auch drei.
Und die ganze Zeit fühl ich mich... exponiert. Als würde jeder sehen können, was ich - oder besser gesagt, was ich nicht - anhabe.
Ich stell mir vor, wie mein Kleid hochrutscht. Wie jemand hinter mir läuft und einen Blick erhascht. Wie jemand merkt, dass ich -
Hör auf, Lena. Hör einfach auf.
Ich geh zur Kasse. Eine Frau, Mitte 40, gelangweilt. Sie scannt meine Sachen. Guckt nicht mal hoch.
"Das macht 23,50", sagt sie.
Ich zahl. Nehme die Tüte. Und gehe.
Und die ganze Zeit hämmert mein Herz. Die ganze Zeit spür ich dieses Kribbeln zwischen meinen Beinen. Dieses Prickeln. Dieses Gefühl von... von etwas Verbotenem. Von etwas Falschem. Aber auch von etwas, das sich gut anfühlt.
Was zur Hölle stimmt nicht mit mir?
Als ich zurückkomme, steht Nele neben dem Auto. Sie lehnt sich gegen die Tür, Handy in der Hand, aber sie guckt nicht drauf. Sie guckt mich an.
"Alles okay?", fragt sie.
Ich bleib stehen. "Was?"
"Du siehst so... komisch aus."
"Komisch?"
"Ja. So nervös oder so."
Mein Herz bleibt fast stehen. "Ich bin nicht nervös."
"Okay." Sie zuckt mit den Schultern. Aber sie guckt mich immer noch an. So, als würde sie versuchen, mich zu durchschauen.
Weiß sie was?
Nein. Unmöglich. Wie sollte sie?
Aber trotzdem fühl ich mich erwischt. Irgendwie.
Jule kommt zurück. Sie sieht die Tüte, grinst. "Gut gemacht. Hast du alles?"
"Ja", murmle ich.
"Perfekt." Sie nimmt die Tüte, stellt sie ins Auto. "Dann lass uns noch ein bisschen die Beine vertreten, bevor wir weiterfahren."
Ich starre sie an. "Was?"
"Komm schon. Wir sitzen schon zwei Stunden im Auto. Ein bisschen Bewegung tut gut."
"Jule -"
"Los." Sie deutet auf einen kleinen Bereich neben der Ladestation. "Hier. Wir machen ein paar Dehnübungen."
Nein. Nein, nein, nein.
Ich weiß genau, was sie vorhat.
Aber sie gibt mir keine Wahl. Sie stellt sich hin, hebt die Arme über den Kopf, und fängt an, sich zu strecken.
"Macht mit", sagt sie zu mir und Nele.
Nele rollt mit den Augen, aber sie macht mit. Sie nimmt ihre Kopfhörer ab, legt ihr Handy weg, und stellt sich neben Jule.
Und ich - ich hab keine Wahl. Ich stelle mich neben sie.
"Okay", sagt Jule. "Erst mal strecken. Arme hoch."
Wir heben alle die Arme hoch. Ich spür, wie mein Kleid sich hebt. Nur ein bisschen. Aber genug, dass ich es merke.
"Und jetzt beugen. Mit durchgedrückten Beinen. So weit runter wie ihr könnt."
Oh fuck.
Ich beuge mich. Langsam. Meine Hände gehen Richtung Boden. Und ich spür, wie mein Kleid hochrutscht. Über meine Oberschenkel. Höher. Höher.
Ich halt an. Ich kann nicht. Ich kann nicht weitergehen.
Aber Jule sagt: "Weiter, Lena. Ganz runter."
Ich beuge mich weiter. Meine Finger berühren den Boden. Und ich weiß - ich weiß -, dass jeder, der hinter mir steht, jetzt unter mein Kleid gucken kann.
Und Jule steht hinter mir.
Ich spür ihren Blick. Ich spür, wie sie mich ansieht. Wie sie guckt.
Mein Gesicht brennt. Mein Herz hämmert. Aber ich bleib in der Position. Weil sie es gesagt hat. Weil ich gehorche.
"Gut", sagt Jule. "Jetzt wieder hoch. Und dann ein paar Hüpfer. Zehn Mal. Los."
Hüpfer.
Ich hüpfe. Und bei jedem Hüpfer spür ich, wie mein Kleid hüpft. Wie es sich hebt. Wie es -
Ich seh aus dem Augenwinkel, wie ein paar Leute zu uns rübergucken. Ein Mann, der gerade aus seinem Auto steigt. Eine Frau mit zwei Kindern. Ein Trucker, der an der Tankstelle steht.
Sie gucken alle zu mir.
Oder bilde ich mir das nur ein?
Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts mehr.
Ich hüpfe weiter. Eins. Zwei. Drei. Mein Kleid wippt. Hoch. Runter. Hoch. Runter.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird stärker.
"Okay", sagt Jule schließlich. "Das reicht. Gut gemacht."
Ich bleib stehen. Mein Atem geht schnell. Mein Gesicht ist heiß.
Nele guckt mich an. Wieder dieser Blick. Als würde sie versuchen, mich zu durchschauen.
Aber sie sagt nichts.
Und dann steigen wir alle wieder ins Auto.
Jule fährt. Nele hinten, Kopfhörer auf, Handy in der Hand.
Und ich sitze vorne. Mein Herz hämmert immer noch. Mein Gesicht brennt immer noch.
Und dann fängt Jule an.
"Also", sagt sie und grinst. "Erzähl."
"Was?"
"Wie es war. Beim Einkaufen. Beim Hüpfen. Alles."
"Jule, ich -"
"Komm schon. Ich will alles hören."
Ich gucke nach hinten. Nele ist in ihrer eigenen Welt. Kopfhörer auf, Augen auf dem Handy. Sie hört nichts.
Ich atme tief ein. Und dann - dann fang ich an zu erzählen.
"Es war... komisch", flüstere ich. "Beim Einkaufen. Ich hatte das Gefühl, dass alle mich anstarren. Was natürlich Quatsch ist, aber trotzdem. Ich fühlte mich so... so nackt. Als würden alle wissen, dass ich keinen Slip anhabe."
"Und wie hat sich das angefühlt?"
Ich schlucke. "Es hat sich... aufregend angefühlt. Verboten. Falsch. Aber auch... gut."
"Und beim Hüpfen?"
Mein Gesicht brennt. "Ich wusste, dass du mich anguckst. Dass du unter mein Kleid guckst. Und ich wusste, dass andere Leute da waren. Und ich hatte Angst, dass sie es auch sehen. Aber gleichzeitig -"
"Gleichzeitig hat es dich angemacht."
Ich nicke. Ich kann nicht sprechen.
"Sag es", fordert Jule. "Sag es laut."
"Es hat mich angemacht", flüstere ich.
"Lauter."
"Es hat mich angemacht."
Jule grinst. "Gut. Sehr gut."
Ich sitze da. Mein Herz hämmert. Mein Atem geht schnell.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird stärker.
Viel stärker.
Kapitel 3: Das Hotel (oder: Wie ich lernte, nur ein T-Shirt zu haben) Okay, also - wir fahren noch ungefähr sechs Stunden. Sechs Stunden, in denen ich ohne Slip dasitze. Sechs Stunden, in denen Jule ab und zu rübergrinst und ich jedes Mal rot werde. Sechs Stunden, in denen ich mir bewusst bin, dass zwischen meinen Beinen und dem Autositz nur ein dünner Stoff ist.
Es ist... es ist viel.
Aber es ist auch - und das ist das Verrückte - es ist auch schön. Aufregend. Verboten.
Ich fühl mich lebendig. Mehr als ich mich seit Monaten gefühlt hab.
Und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist.
Gegen Abend hält Jule an einem Hotel. Es ist kein fancy Fünf-Sterne-Ding, sondern eher so eine solide Mittelklasse-Kette. Sauber, funktional, aber nichts Besonderes.
"Wir bleiben hier über Nacht", sagt sie. "Morgen fahren wir weiter."
Nele steigt aus, gähnt, setzt ihre Kopfhörer ab. "Endlich. Ich brauch dringend WLAN."
Jule lacht. "Klar. Du kriegst dein eigenes Zimmer."
Neles Augen leuchten auf. "Echt?"
"Ja. Lena und ich teilen uns eins."
Ich starre Jule an. "Was?"
"Wir teilen uns eins", wiederholt sie. "Ist doch kein Problem, oder? Wir sind beste Freundinnen. Wir haben schon tausend Mal zusammen geschlafen."
Das stimmt. Aber trotzdem fühlt sich das jetzt irgendwie... anders an.
"Ich dachte, du hast drei Zimmer gebucht?", frage ich.
"Hab ich auch. Aber ich hab spontan entschieden, dass wir nur zwei brauchen." Sie grinst. "Spart Geld."
Ich schlucke. Aber ich sag nichts. Was soll ich auch sagen?
Wir holen unsere Sachen aus dem Auto. Jule gibt mir ihre Tasche. Und dann meine. Und dann noch eine andere Tasche.
"Was -"
"Du trägst die Koffer hoch", sagt sie.
"Warum ich?"
"Weil ich gefahren bin. Das ist nur fair."
Das ist nicht fair. Überhaupt nicht. Aber ich beschwere mich nicht. Ich nehme die Taschen. Alle drei.
Weil - und das ist das Verrückte - weil es sich gut anfühlt. Nicht das Tragen an sich. Sondern die Tatsache, dass sie es mir befiehlt. Dass sie der Boss ist. Und ich gehorche.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
Nele verschwindet sofort in ihr Zimmer. "Bis morgen", sagt sie, ohne uns anzugucken, und knallt die Tür zu.
Jule und ich gehen in unser Zimmer. Es ist klein, aber gemütlich. Ein großes Doppelbett, ein Schrank, ein Tisch, ein Fenster mit Blick auf den Parkplatz.
Ich stelle die Taschen ab. Meine Schultern schmerzen.
"Ich geh duschen", sage ich.
"Warte." Jule hält ihre Hand hoch. "Ich will vorher in deine Tasche gucken."
Ich starre sie an. "Was?"
"Gib mir deine Tasche."
"Warum?"
"Weil ich es sage."
Mein Herz hämmert. Aber ich gebe ihr meine Tasche.
Sie öffnet sie. Und dann fängt sie an, darin zu wühlen. Sie nimmt ein Kleid raus. Ein anderes Kleid. Ein Paar Shorts. Ein Top.
Und dann - dann nimmt sie meine Unterwäsche raus.
Alle.
Alle meine Slips. Alle meine BHs.
Sie legt sie auf das Bett. Eine kleine Sammlung von Baumwolle und Spitze.
"Die brauchst du nicht", sagt sie.
Mein Mund klappt auf. "Was?"
"Du brauchst die nicht." Sie grinst. "Du hast sie nicht verdient."
"Jule, das ist - das kannst du nicht -"
"Doch. Kann ich." Sie stopft meine gesamte Unterwäsche in ihre eigene Tasche. "Du bekommst sie zurück, wenn ich finde, dass du sie verdient hast."
Ich stehe da. Sprachlos. Mein Gesicht brennt.
Und das Verrückte ist: Es macht mich an.
Es macht mich total an, dass sie durch meine Wäsche geht. Dass sie Kommentare abgibt. Dass sie sie wegnimmt.
"Jule -"
"Geh duschen", sagt sie. "Ich warte hier."
Ich gehe ins Badezimmer. Schließe die Tür. Lehne mich dagegen.
Mein Herz hämmert. Mein Atem geht schnell.
Was passiert hier gerade?
Ich zieh mein Kleid aus. Hänge es über den Haken an der Tür. Und dann geh ich unter die Dusche.
Das Wasser ist heiß. Es fühlt sich gut an. Ich schließe die Augen. Versuche, meine Gedanken zu sortieren.
Aber es funktioniert nicht. Mein Kopf ist voll. Voll von Jules Grinsen. Von ihrer Hand auf meinem Oberschenkel. Von dem Gefühl, keinen Slip zu tragen. Von dem Kribbeln zwischen meinen Beinen.
Ich wasche mich. Langsam. Gründlich. Und die ganze Zeit spür ich dieses Prickeln. Dieses Verlangen.
Ich sollte mich schämen. Aber ich tue es nicht.
Oder - doch. Ich schäme mich. Aber auf eine gute Art. Auf eine Art, die mich noch mehr anmacht.
Fuck.
Ich spüle mich ab. Drehe das Wasser ab. Steige aus der Dusche.
Und dann - dann seh ich es.
Mein Kleid ist weg.
Der Haken ist leer.
Ich starre darauf. Mein Herz bleibt stehen.
Sie muss reingekommen sein. Während ich unter der Dusche war. Und hat mein Kleid mitgenommen.
"Jule!", rufe ich.
Keine Antwort.
Ich wickle mir ein Handtuch um. Es ist klein. Viel zu klein. Es geht mir gerade so bis zur Mitte der Oberschenkel.
Ich öffne die Tür. Und gehe ins Zimmer.
Jule sitzt auf dem Bett. Sie grinst.
"Wo ist mein Kleid?", frage ich.
"Weg."
"Jule -"
"Du brauchst es nicht."
"Ich kann nicht - ich kann nicht ohne Klamotten -"
"Doch. Kannst du." Sie lehnt sich zurück. "Aber wenn es dir zu unangenehm ist, geb ich dir was anderes."
"Was?"
Sie steht auf. Geht zu ihrer Tasche. Und holt ein T-Shirt raus.
Es ist weiß. Groß. Viel zu groß für mich.
"Hier." Sie hält es mir hin. "Das kannst du anziehen."
Ich starre auf das T-Shirt. Es ist lang. Aber nicht so lang. Es wird mir vielleicht bis zum Po gehen. Vielleicht knapp drüber.
"Jule, das ist -"
"Das oder gar nichts."
Ich schlucke. Und dann nehme ich das T-Shirt.
"Zieh es an", sagt sie. "Hier. Vor mir."
Mein Herz bleibt stehen. "Was?"
"Du hast mich gehört. Zieh es an. Hier."
"Aber - aber wir haben uns doch schon tausend Mal nackt gesehen -"
"Ja. Aber jetzt ist es anders." Sie grinst. "Oder nicht?"
Sie hat recht. Es ist anders. Alles ist anders.
Ich halte das T-Shirt in meiner Hand. Mein Herz hämmert.
Und dann - dann lass ich das Handtuch fallen.
Einfach so.
Es fällt zu Boden. Und ich stehe da. Nackt. Vor meiner besten Freundin.
Ich spür ihren Blick. Wie er über meinen Körper streift. Über meine Brüste. Über meinen Bauch. Über meine Hüften. Zwischen meine Beine.
Ich halt den Atem an.
Und dann - dann will ich das T-Shirt anziehen.
Aber Jule hält es zurück. Nur eine Sekunde. Nur ein kleiner Moment.
Aber es fühlt sich an wie eine Ewigkeit.
"Du bist wunderschön", sagt sie leise.
Mein Gesicht explodiert vor Hitze.
Und dann gibt sie mir das T-Shirt.
Ich ziehe es an. Schnell. So schnell ich kann.
Es ist groß. Viel zu groß. Es hängt locker an meinem Körper. Die Ärmel gehen mir bis zu den Ellbogen. Der Saum geht mir gerade so über den Po. Gerade so.
Wenn ich mich bücke, wenn ich meine Arme hebe, wenn ich mich bewege - dann sieht man alles.
Aber Jule lässt das zu. Sie sagt nichts. Sie guckt mich nur an. Und dann lächelt sie.
"Gut", sagt sie. "Das steht dir."
Sie setzt sich aufs Bett. Und dann guckt sie mich an. Richtig an.
"Ist alles okay?", fragt sie.
Ich nicke. "Ja."
"Wirklich?"
Ich zögere. Und dann - dann setze ich mich neben sie. "Es ist... komisch. Aber in einem guten Sinne. Du machst das total süß. Und einfühlsam. Ich hab nicht das Gefühl, dass du mich zu irgendwas zwingst. Es fühlt sich... richtig an."
Jule lächelt. "Das freut mich."
Und dann umarmt sie mich.
Einfach so.
Ihre Arme um mich. Warm. Fest.
Und ich umarme sie zurück.
Und das Verrückte ist: Ich bin nackt unter diesem Shirt. Und sie umarmt mich. Und es fühlt sich komisch an. Aber auch schön. Intim. Vertraut.
Wir halten uns einen Moment lang fest.
Und dann lässt sie los.
"Hast du noch Lust?", fragt sie.
"Worauf?"
"Auf ein bisschen Spaß. Mit Nele."
Ich starre sie an. "Was?"
"Ich ruf sie an. Wir spielen Karten. Oder so. Ein bisschen abhängen. Wie früher."
"Jule, ich kann nicht - ich kann nicht so zu Nele -"
"Doch. Kannst du." Sie grinst. "Sie wird nichts merken. Versprochen."
Bevor ich protestieren kann, nimmt sie ihr Handy. Und ruft Nele an.
"Hey", sagt Jule. "Hast du Lust, noch ein bisschen Karten zu spielen? Bei uns im Zimmer?"
Ich höre Neles Stimme am anderen Ende. "Ernsthaft? Ich dachte, ihr wollt schlafen."
"Nee, wir sind noch wach. Komm doch vorbei. Wird lustig."
Eine Pause. Dann: "Okay. Warum nicht."
Jule legt auf. Und grinst mich an. "Siehst du? Alles gut."
"Jule, ich -"
"Du holst in der Zwischenzeit was zu trinken. Am Ende des Flures ist ein Automat. Sekt und Saft. Hier." Sie gibt mir einen Fünfzig-Euro-Schein. "Kauf ein paar Piccolos. Und Orangensaft."
Ich starre sie an. "Du willst, dass ich - dass ich da rausgehe? So?"
"Ja."
"Aber ich trage nur ein T-Shirt!"
"Ich weiß." Sie grinst. "Ist doch okay. Es ist spät. Niemand wird dich sehen."
Mein Herz hämmert. Aber ich nehme das Geld.
Und dann - dann gehe ich zur Tür.
Der Flur ist leer.
Gott sei Dank.
Ich laufe barfuß über den Teppich. Das T-Shirt wippt bei jedem Schritt. Ich spür die Luft an meinen Oberschenkeln. An meinem Po.
Der Automat ist am Ende des Flures. Ich gehe schnell. So schnell ich kann.
Ich komme an. Der Automat leuchtet. Ich stecke das Geld rein. Wähle drei Piccolos. Und zwei Flaschen Orangensaft.
Die Flaschen fallen raus. Eine nach der anderen. Ich sammle sie ein. Halte sie alle in meinen Armen.
Und dann - dann höre ich es.
Ding.
Der Aufzug.
Mein Herz bleibt stehen.
Die Türen öffnen sich.
Ein Paar steigt aus. Mitte Dreißig. Er in Jeans und T-Shirt. Sie im Kleid.
Sie sehen mich.
Ich erstarre.
Ihre Blicke gleiten über mich. Über mein zu großes T-Shirt. Über meine nackten Beine. Über die Flaschen in meinen Armen.
Und weil ich so viele Flaschen trage, rutscht mein T-Shirt hoch. Nur ein bisschen. Aber genug.
Genug, dass sie sehen können, dass ich nichts drunter trage.
Mein Gesicht brennt.
Der Mann grinst. Die Frau hebt eine Augenbraue.
Aber sie sagen nichts. Sie gehen einfach an mir vorbei. Den Flur runter. Zu ihrem Zimmer.
Ich bleibe stehen. Mein Herz hämmert. Meine Beine zittern.
Und dann - dann laufe ich zurück. So schnell ich kann.
Als ich zurückkomme, ist Nele schon da.
Sie sitzt auf dem Bett. Handy in der Hand. Aber sie guckt hoch, als ich reinkomme.
Und sie sieht mich an.
Ihr Blick gleitet über mein T-Shirt. Über meine Beine.
Aber sie sagt nichts.
Ich lege die Flaschen vorsichtig auf den Tisch. Versuche, nicht zu sehr zu zittern.
Und dann - dann klettere ich vorsichtig aufs Bett. Setze mich hin. Ziehe meine Beine an. Versuche, so viel wie möglich zu bedecken.
Jule öffnet eine der Flaschen. Gießt uns allen ein Glas ein.
"Auf uns", sagt sie und hebt ihr Glas.
Wir stoßen an.
Und dann fangen wir an zu spielen.
Es ist... schön.
Wirklich.
Wir spielen Karten. Uno. Dann Phase 10. Dann einfach nur Mau-Mau.
Wir lachen. Wir trinken. Wir reden.
Nele ist entspannt. Mehr als ich sie seit Tagen gesehen hab. Sie lacht sogar ein paar Mal. Richtig lacht. Nicht nur so ein höfliches Lächeln.
Und ich - ich hab Spaß. Trotz allem.
Aber die ganze Zeit muss ich aufpassen. Aufpassen, dass mein T-Shirt nicht hochrutscht. Dass ich nichts zeige. Dass Nele nichts merkt.
Jedes Mal, wenn ich mich bewege, spür ich, wie der Stoff sich hebt. Wie die Luft meine Haut streichelt.
Und jedes Mal wird das Kribbeln zwischen meinen Beinen stärker.
Es ist... es ist zu viel. Aber auch nicht genug.
Gegen Mitternacht gähnt Nele. "Ich geh schlafen", sagt sie.
Sie steht auf. Und dann - dann umarmt sie mich.
Einfach so.
"War nice", sagt sie. "Echt. Danke."
Mein Herz schmilzt. "Gern."
Sie umarmt mich fest. Und ich umarme sie zurück.
Und die ganze Zeit bin ich mir bewusst, dass ich fast nackt bin. Dass nur dieses dünne T-Shirt zwischen uns ist.
Und es fühlt sich komisch an. Aber auch schön.
Sie lässt los. Und geht.
Die Tür fällt ins Schloss.
Und dann sind Jule und ich allein.
Jule guckt mich an. "Also?"
"Also was?"
"Wie war es?"
Ich atme tief ein. "Es war... gut. Ich mein, es war komisch. Aber gut. Ich hab die ganze Zeit versucht, mich zu bedecken. Und ich hatte ständig Angst, dass Nele was merkt. Aber gleichzeitig -"
"Gleichzeitig hat es dich angemacht."
Ich nicke. "Ja."
Jule lächelt. "Das ist gut. Aber mach dir keine Sorgen. Sie hat nichts gemerkt. Ich hab darauf geachtet."
"Wirklich?"
"Wirklich." Sie steht auf. Geht zum Lichtschalter. "Komm. Wir gehen schlafen."
Sie macht das Licht aus.
Und dann steigen wir beide ins Bett.
Es ist dunkel. Still.
Ich liege auf der Seite. Das T-Shirt ist hochgerutscht. Ich spür die kühlen Laken an meinen Oberschenkeln. An meinem Po.
Jule liegt neben mir. Ich spür ihre Wärme.
Und dann - dann spür ich ihren Arm.
Er legt sich um mich. Sanft. Vorsichtig.
Ich halt den Atem an.
Aber sie sagt nichts. Sie zieht mich nur näher. Ganz sanft.
Und ich - ich rücke an sie ran.
Bis wir fast Löffelchen machen.
Ihr Körper an meinem. Warm. Weich. Vertraut.
Es ist nicht sexuell. Nicht wirklich. Es ist... intim. Tröstend.
Ich schließe die Augen.
Und zum ersten Mal seit Stunden fühle ich mich... sicher.
"Schlaf gut", flüstert Jule.
"Du auch", flüstere ich zurück.
Und dann schlafe ich ein.
In ihren Armen.
In meinem viel zu großen T-Shirt.
Ohne Slip.
Ohne BH.
Ohne irgendwas drunter.
Und es fühlt sich... richtig an.
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