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Internationaler Austausch. Letzter Teil (fm:Gruppensex, 4501 Wörter) [7/7] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 25 2026 Gesehen / Gelesen: 110 / 79 [72%] Bewertung Teil: 9.00 (1 Stimme)
Die Sportler erfinden neue Spielregeln; testen, wer besser küßt und verabschieden sich bei einer Abschlußfeier.

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© Seewolf Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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"Wißt ihr, was ich gestern besonders schön fand? Wir waren endlich mal wieder mit der ganzen Truppe zusammen und lernten auch noch tolle neue Freunde kennen!" freute sich Silke, nachdem Ruhe eingekehrt war, und kuschelte sich an Fred. "Dann brauchst du dir ja auch keinen Franzosen mehr zu suchen!" konnte sich Mary sich nicht verkneifen, fing sich dafür aber von mir einen Knuff ein und Silke fand das auch nicht witzig, eher peinlich.

Nadine wurde noch mal für ihren wahnsinnig erotischen Strip gelobt, der sogar den Frauen gefallen hatte. Das würden sie auch gerne so gut können, schwärmten Mary und Sonja. "Natürlich nur für den Hausgebrauch! - Wobei ihr unter Hausgebrauch fallt!" betonte Sonja. "Na dann üb doch heute Abend schon mal mit uns!" provozierte ich sie, zog aber schon mal sicherheitshalber den Kopf ein. Aber ich bekam nur das übliche "Bäääh!" mit langer Zunge und ein freches Lächeln für den Vorschlag.

Georg lobte Nadine natürlich auch und grinste: "Wir gehören jetzt sicher zu den wenigen Männern, die während einer Striptease-Vorführung mit ihren Freundinnen Sex hatten!" Womit er wahrscheinlich sogar recht hatte und alle feixten. "Ich kenne jedenfalls keinen Laden, wo sowas schon mal passiert ist!" verriet Nino, und Lissy sah ihn mit großen Augen fragend an. "Na ja, sowas spricht sich doch rum!" zog er den Kopf ein.

Auf Grund des vielen Lobes gestand Nadine dann, dass sie einmal einen Strip-Kursus belegt habe, wo Frauen sowas lernen konnten. "Aber natürlich nicht so, wie gestern! Im Kursus blieb immer Unterwäsche an! Gestern machte es mir einfach Spaß, euch zu provozieren. Schließlich waren wir unter uns, und als ich die anschwellenden Hosen sah, bin ich davon selber geil geworden." "Hast du das schon mal so gemacht?" wollte Mary wissen. "Ja, für Fred!" sah sie ihn an und lächelte. "Aber so weit, wie gestern, bin ich damals nicht gekommen. Er hat mich vorher flach gelegt!"

"Aber mal eine ganz praktische und ernst gemeinte Frage." fuhr Mary fort. "Genau wie Silke fand ich es schön, mit euch allen hier zusammen zu sein. Auch die gemeinsame Nacht in unserer 'Burg'. Sollen wir das nicht weiterhin so machen, alle hier in diesen Zelten? Dann bräuchte 'danach' niemand mehr in sein Zelt zurück!" "Ich fände das prima!" meldete ich mich. "Offiziell haben wir hier 2x6 Schlafplätze, und obwohl es mit 11 Leuten kuschelig eng war, mir hat's gefallen." "Mir auch," warf Nils ein. "Aber noch hat keiner, außer euch, seine Sachen hier verstaut. Wird das dann nicht etwas eng? Ich kuschel mich ja gerne an Silke und Bonny, aber gerade dann brauche ich etwas mehr Platz!" grinste er. "An Gepäck kuschel ich mich weniger gerne!"

Das war für alle nachvollziehbar und an Gepäck hatten wir nicht gedacht. "Für Gepäck, an das ihr nicht jederzeit ran müsst, hätte ich noch Platz im Haus." bot Fred an, "und wenn ihr mit euren Zeltnachbarn hier tauscht, könnten wir das Zelt für Gepäck nutzen." "Und integrieren das auch noch in die Burg mit Zugang vom Burghof?" schlug Mary lächelnd vor. "Dann haben wir noch einiges zu tun. Aber prima Idee!" fand Nadine. "Schafft ihr das alleine? Ich brauch Fred noch im Büro!"

Wir waren uns sicher, dass wir das auch ohne ihn schaffen würden und machten uns gleich an die Arbeit. Der Zelttausch mit den Nachbarn war kein Problem, und deren Zelt bald abgebaut. Dann öffneten wir unsere 'Burgmauer' und integrierten das zusätzliche Zelt, wodurch auch der 'Burghof' noch größer wurde. Viele Sachen blieben für das Gepäckzelt nicht übrig, da wir auch die Vorzelte dafür nutzen konnten. Letztlich hatten wir so viel Platz, dass Nils, wenn er mehr Platz mit Silke und Bonny haben wollte, das 'Gepäckzelt' auch zum 'Schlafen' nutzen konnte, ohne uns aus seiner Nähe zu verlieren.

"Und wo schlafe ich?" fragte Bonny und sah lächelnd zwischen den drei Zelten hin und her. "Wo immer du willst und wessen zärtliche Hände du gerade möchtest." bot ich an. "Aber so wie ich uns kenne, wird sich die Zeltbelegung ohnehin noch öfter ändern." Lissy ritt der Teufel: "Ich finde, das kleine Zelt ist ideal für die schnelle Nummer zwischendurch, da stört man die anderen nicht!" "Aber wenn noch jemand mitmachen möchte, wird's eng!" feixte Nino. "Ach, für meinen süßen kleinen Italiener, habe ich immer ein Plätzchen frei!" blödelte Lissy mit ihrem Freund und spreizte leicht die Beine.

Der Tag fing nicht nur hektisch an, er blieb auch so. Der Umzug in die Burg mit dem dritten Zelt dauerte seine Zeit, dann die Sachen neu verteilen und zwischendurch immer wieder Fragen der Franzosen, wie es jetzt weitergehen würde. Von den französischen Betreuern hörten wir nur noch, dass sie abgereist waren und waren insgeheim froh, keine engen Kontakte zu ihnen geknüpft zu haben.

Beim Abendbrot trafen wir Fred und Nadine im Speisesaal das erste Mal wieder, und sie warfen sich erschöpft neben uns auf die Stühle. "Mein Gott, war das ein Tag!" stöhnte Fred und wollte erst einmal ein großes Bier. "Wer noch?" fragte er in den Raum und fast alle meldeten sich. Also kam er gleich mit einem ganzen Kasten. "Prost an alle!" rief er und erhob sein Glas. Johlend und trommelnd bekam er dafür Beifall.

"Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Die gute: Alle können bleiben, nichts ändert sich am Sportprogramm, nur wenn ihr Wünsche zum Freizeitprogramm habt, sind ab sofort wir hier zuständig," damit deutete er auf uns "und freuen uns auf eure Vorschläge."

"Die schlechte Nachricht ist, dass wir ab jetzt alles mit den Deutschen zusammen machen müssen." Ein riesiger Lacher und einige Buuuhs gingen durch den Raum, und der Beifall wollte kein Ende nehmen. "Ich denke aber, die meisten von euch haben festgestellt, dass die nicht beißen, sondern lieber küssen!" Jetzt trommelten alle auf den Tischen.

"Ich habe einen Vorschlag!" meldete sich einer der Franzosen. "Wir testen, wer besser küssen kann, die Deutschen oder wir." "Wenn ihr alle damit einverstanden seid, ich hätte nichts dagegen!" lachte Fred "Ich bin mir bei Antwort auf diese Frage auch noch nicht sicher!" Damit küßte er erst Nadine und dann Mary. "Ich weiß auch noch nicht, wer besser küßt!" Dann küßte er auch Bonny und dann Silke. "Ich finde, die küssen alle gut!"

Als sich die Begeisterungsstürme etwas gelegt hatten, lachte der Franzose, der den Vorschlag gemacht hatte: "Ja, das wird ein langer Abend, bis wir alle verglichen haben! Damit können wir nicht früh genug anfangen!" und alle stimmten mit ein. Einige begannen schon gleich mit dem Vergleich, wenn sie neben unterschiedlichen Nationalitäten saßen, aber Fred wurde ernst und unterbrach noch einmal: "Ich habe aber eine Bitte! Wenn wir zusammen feiern, möchte ich nicht erleben, dass unser Fest so ausartet, wie das gestern! Also keinen Striptease, keine nackten Busen, keine nassen T-Shirts, keine Fummeleien während der Party und keine Schnapsleichen in den Büschen, wie heute Morgen! Was ihr danach in euren Zelten macht, geht uns nichts an! Ist das verstanden?" fragte er betont ernst und alle nickten. Ihnen steckten wohl noch die wenig erfreulichen Erlebnisse des Vorabends in den Knochen.

"OK, wenn wir feiern wollen, brauchen wir eure Hilfe. Als Räumlichkeit schlage ich diesen Raum vor, da kann man gut tanzen und Sitzplätze und Tische sind auch schon da. Für alles andere seid ihr zuständig, wir helfen nur dabei! Macht euch einen Plan und sagt uns, was ihr braucht!"

Die Aufgaben waren verteilt, jetzt hatten wir frei und zogen uns in unsere Burg zurück. Noch ließen wir den Zugang aber offen, falls sich noch Fragen bei den Sportlern ergaben. Rund um's Lagerfeuer gab es Wein und kleine Snacks, und immer öfter kamen Sportler und fragten, ob sie sich zu uns in den langsam übervollen Burghof setzen dürften. So kamen wir noch mit einigen nett ins Gespräch, bevor wir das "Burgtor" schlossen und uns auf die Zelte verteilten. Lissy wollte gerne zu ihrer neuen "Eroberung" Fred, und Nino schielte zu Bonny. Mary legte sich zu Georg und Silke ins Zelt, mit denen wir lange nicht zusammen waren, dafür kam Sonja mit zu mir. Nadine und Nils kamen auch mit mir, die übrigen verteilten sich, wie es gerade passte. Dank der offenen Zelte konnten wir allen zuwinken und wünschten eine ruhige Nacht nach diesem wilden Tag.

Es wurde tatsächlich verhältnismäßig ruhig. Nur hier und da ein Kichern, mal ein Flüstern, mal ein leiser Schnaufer, alle waren müde. Auch Sonja und Nadine, die neben mir lagen, waren für irgendwelche Aktivitäten nicht zu gewinnen. "Laß uns das auf morgen verschieben." meinten beide und ließen sich nur in den Arm nehmen. Aber ich wollte ja auch nur gefragt haben, nicht, dass ich morgen zu hören bekäme, ich hätte sie vernachlässigt.

Der Morgen begann dann wirklich mit der geliebten Morgengymnastik: Hoch die Beine, kräftige, rhythmische Hüftbewegungen gegen Widerstand, tiefes Ein- und Ausatmen, und für uns Männer Training der Bauch- und Beinmuskulatur mit wechselnden Partnerinnen brachte den Kreislauf in Schwung. Und der Blick zu den aktiven Nachbarn förderte Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft. Es war wirklich schweißtreibend, aber danach waren alle zufrieden, und wir legten uns noch einmal befriedigt zurück.

Unser Küchenchef hatte zusammen mit Lissy und Bonny natürlich auch an der Gymnastik teilgenommen und ließ Küche Küche sein. Er konnte sich darauf verlassen, dass seine Küchenhelfer zwischenzeitlich einen ordentlichen Job machten. Wir würden das Ergebnis später nach der Dusche aber überprüfen.

Wir waren so spät dran, dass die Sportler schon auf dem Platz standen, und im Camp niemand mehr zu sehen war. Sogar die Waschhäuser waren leer, was uns auf die Idee brachte, alle zusammen zu duschen. Natürlich mit ausdrücklicher Genehmigung und Teilnahme der Camp-Leitung, die die Tür zur Dusche mit dem Generalschlüssel von innen verschloss. Wir durften ja kein schlechtes Vorbild sein.

Es gab für uns elf Leute sechs Duschen, die sich ohne Trennwand aneinander reihten. Bei mehreren von uns pro Dusche war daher leicht Platz genug für gegenseitiges Einseifen und gründliche Reinigung. Als wir fertig waren, waren auch einige Sportler fertig und wunderten sich über die verschlossene Tür. Ohne erwischt zu werden, kamen wir also so nicht weg. Zum Glück kannte Nadine einen Nebenausgang durch den Putzraum, der sich mit dem General öffnen ließ und uns, nur mit Handtüchern bedeckt, durch die Büsche unentdeckt entkommen ließ. Nur Fred wurde erwischt und gefragt, warum die Dusche verschlossen sei. "Das waren wohl die blöden Putzfrauen!" vermutete er, und schloss von außen auf.

Im Zelt angekommen, fragten wir Nadine, woher sie den Weg durch den Putzraum kannte. Grinsend erklärte sie, dass von dem Putzraum auch eine Tür zur Frauendusche ginge, und es käme schon mal vor, dass beide Türen "versehentlich" nicht verschlossen waren. Dann konnte Mann oder Frau sich schon mal in die falsche Dusche "verlaufen". "Es soll auch schon vorgekommen sein, dass die Putzfrauen durch einen Zehner so abgelenkt waren, dass sie vergaßen, die Türen abzuschließen. Aber ich halte das für ein bösartiges Gerücht!" lachte sie.

Frisch geduscht ging's ab zum verspäteten Frühstück. "Ihr seid ja mal wieder spät dran!" frotzelte die Köchin mit Fred. "Gestern noch lange gemacht?" "Ne, aber heute Morgen!" grinste er zurück. "Ihr habt's gut! Und ich musste wieder so früh raus aus dem Bett!" "Aus welchem?" "Geht dich nichts an!" lachte sie. Danach holte er Kaffee für uns und erzählte Nadine von der Köchin. "Ich dachte, die wäre im Moment solo?" "Dachte ich auch. Vielleicht war das ja auch nur so ein Spruch. - Guten Appetit euch allen!"

Am anderen Ende des Tisches wurde zwischen Deutschen und Franzosen heftig gekichert, dann gingen sie zu den Trainern und hatten was mit denen zu besprechen. Um was es ging, erfuhren wir eine Stunde später auf dem Sportplatz. Die Männer wollten Handball gegen die Frauenmannschaft der jeweils anderen Nation spielen. Eigentlich ein ungleiches Spiel, da die deutschen Männer locker einen Kopf größer als die Französinnen waren, und die deutschen Frauen auch so manchen Franzosen überragten. Aber es würde bestimmt lustig, und nur darum ging es ja. Mary und ich wollten diesen Spaß auf keinen Fall verpassen und sahen uns die Spiele an.

Erstes Spiel: Deutsche Männer gegen Französinnen: Schon beim Anpfiff blieb der Deutsche mit dem Ball hoch über dem Kopf einfach stehen, und die Französin hopste an ihm hoch, um den Ball zu bekommen. Schließlich kitzelte sie ihn und bekam so den Ball. Dann schob sie ihn unter ihr Shirt, rannte damit weg und alle hinterher. Es begann ein sehr körperbetontes Spiel abseits aller bekannten Regeln. Die Schiedsrichter pfiffen sich die Seele aus dem Leib oder kugelten sich vor Lachen, wenn man sich gegenseitig wie beim Rugby umklammerte und lachend übereinander fiel. Oft sah es mehr wie ein vergnügter Ringkampf aus, als ein Handballspiel. Fehlte nur der Schlamm!

Die Fouls häuften sich. Sie wurden sogar zur Regel! Wenn die Mädels am Kreis einen Angriff abwehren wollten, kniff man ihnen in den Po oder klatschte darauf, um sie abzulenken, oder man hielt sie beim Angriff an Höschen oder T-Shirt fest. Aber auch die Frauen spielten gerne mit Tricks unter der Gürtellinie, Hauptsache alle hatten was zu lachen. Ein Tor für die Männer fiel nur, weil sich eine Französin bei seinem Angriff an seine Hose klammerte und ihm die bis in die Kniekehlen runterzog. Die Frau im Tor fand das so komisch, als er ohne Hose auf sie zustolperte, dass sie gar nicht mehr auf den Ball achtete. Umgekehrt fiel ein Tor für die Frauen, als eine den Torwart ansprang und küßte, bis die Freundin das Tor getroffen hatte. So manche Aktion war zwar grenzwertig, da sich aber niemand beschwerte, eher im Gegenteil, alle hatten ihren Spaß, griff niemand ein.

Nach einer Viertelstunde gaben die Schiedsrichter lachend auf und setzten sich an den Rand. Für sie gab es nichts zu tun. Jeder spielte nach seinen Regeln, und die anderen akzeptierten das lachend. Körperkontakt war die neue Regel, jeder griff da zu, wo er oder sie gerade hinkam, Hauptsache, man kam an den Ball (oder die Bälle). Als eine Französin sich während ihres Angriffs das T-Shirt bis zum Hals hochschob und barbusig den Torwart erfolgreich verwirrte, machten sie Schluss, weil vor lauter Lachen kein halbwegs ernsthaftes Spiel mehr möglich war. Die Männer fanden, mit nacktem Busen hätten die Frauen einen unfairen Vorteil.

Der Ausgang des Spiels blieb unbekannt, denn keiner hatte die Tore gezählt. Man einigte sich auf Unentschieden, da beide Mannschaften etwa gleich viel gelacht hatten und lag sich lieber in den Armen. Einige nutzten die Situation auch, um den Test 'wer küßt besser?' fortzuführen.

Die zweite Paarung 'Franzosen gegen deutsche Frauen' verlief ähnlich: Die gleichen Fouls, die gleichen Ablenkungsmanöver, der gleiche Spaß, das gleiche Ergebnis. Sie hatten sich vieles beim vorherigen Spiel abgesehen und machten es nach. Auch den 'Kußtest' nach dem Spiel. Es sah fast so aus, als WOLLE niemand bei diesem Test zu einem Ergebnis kommen und testete lieber weiter.

"Ab in den Pool?" Alle stürmten los, BHs und T-Shirts blieben am Beckenrand, und ab ging's ins Wasser zum Abkühlen oder Aufheizen, wie man will. Es ging genau so wild und vergnügt zu, wie auf dem Spielfeld, und einem Spiel mit 'Handbällen' ähnelte es bisweilen auch, obwohl Mann oder Frau diese Bälle nur festhalten konnte.

Ich erinnerte mich an unser Gespräch mit Lissy, als sie uns von diesem Camp erzählte und davon, dass der Verein Betreuer mitschicken wolle, die ihrer Meinung nach 'zu alt und moralisierende Lehrertypen' wären. Solche Typen wären hier tatsächlich völlig fehl am Platz gewesen und von einem Herzkasper in den nächsten gefallen! Auch bestimmte Institutionen mit ihren Moralvorstellungen wären auf die Barrikaden gegangen, wenn sie solche 'Handballspiele' gesehen hätten. Da wir bei den Erwachsenen jedoch keine Hüter der Moral sein mussten, und man in unserem Fall sogar den Bock zum Gärtner gemacht hatte, konnten wir dem Treiben in Ruhe zusehen, oder auch mitmachen, solange sich niemand beklagte. Und das geschah nie.

Ein anderes Spiel, das sich die Sportler ausgedacht hatten, war eigentlich uralt und allen bekannt: 'Verstecken spielen' im Dunkeln ohne Lampen. Die Mitspieler, gleich viele Männer wie Frauen, stellten sich in international gemischten Paaren auf und bekamen eine gemeinsame Nummer auf das Shirt. Dann sollten sich die Frauen verstecken, und die Männer ihre Partnerin mit der gleichen Nummer finden. Wer sie gefunden hatte, sollte so schnell wie möglich zur Jury gehen, wo die Zeit gestoppt wurde.

Auf LOS, rannten die Frauen weg und die Männer fünf Minuten später hinterher. Reden war verboten. Zum gegenseitigen Erkennen war nur Tasten erlaubt. Aber Spuren durften gelegt werden, denn es gab viele Möglichkeiten, sich zu verstecken. Die Zelte hatten wir ausgeschlossen, um unliebsame Überraschungen zu verhindern, aber es gab genügend Büsche und Ecken, wo die Mädels sein konnten.

"Oh, du musst die falsche Nummer haben!" kicherte es aus so manchem Busch, wenn sich die falschen zur Erkennung abgetastet hatten. In anderen Fällen reichte ein "Huch!" für die einvernehmliche Absprache des weiteren Vorgehens, wieder andere schummelten und hatten Feuerzeuge oder Handys dabei. "Sorry, ich wollte euch nicht stören!" hörten wir auch, wenn jemand über ein anderes Paar gestolpert war. "Mach das Licht aus!" piepste eine weibliche Stimme in das Licht eines Handys. Meistens hörten wir aber nur herzhaftes Lachen, wenn zwei sich gefunden hatten, und ein "Ne, ich habe mich doch geirrt!" kam auch vor.

Der erste, der zur Jury kam, hatte nur ein T-Shirt dabei, das hatte zwar die richtige Nummer, aber keinen Inhalt. "Mehr habe ich leider nicht von ihr gefunden." Ein anderes Paar kam Hand in Hand zurück, hatte aber nicht die gleiche Nummer. Dafür hatte wieder ein anderes die richtige Nummer, aber er hatte das Shirt verkehrt rum an, und sie trug die Innenseite nach außen. Bei einem weiteren Paar fehlte ihr Shirt ganz, das habe sie verloren. Aber sie versicherte, dass die Nummer richtig sei.

Die wenigsten kamen in der vorgegebenen Zeit zurück. Das letzte Paar kam nach über einer Stunde aus einem Zelt, strich sich durch die verstrubbelten Haare und richtete die Kleidung. "Ist das Spiel schon vorbei?" "Längst!" kam die lachende Antwort und die beiden mussten erklären, wie sie in das Zelt kamen, das sei doch verboten. "Das wussten wir nicht. Wir dachten, das sei OK!" kam es glücklich strahlend aus geröteten Gesichtern.

Von fast zwanzig Paaren kamen nur drei in der vorgegebenen Zeit und mit den richtigen Nummern ins Ziel. Die übrigen wurden disqualifiziert. Eigenartigerweise waren es aber gerade sie, die am vergnügtesten zurückkamen. Daher erübrigte sich jede Wertung, denn ihre Preise für die mehr oder weniger erfolgreiche Suche hatten sie sich schon geholt und zogen lachend zu zweit oder gruppenweise ab, wobei die Nummer keine Rolle mehr spielte.

"Blinde Kuh" war auch so ein gerne wiederholtes Spiel mit unterschiedlichen Spielregeln. Aber es würde zu weit führen, wenn ich über alle Spiele berichten würde, die sich die Meute ausdachte, nur um dem anderen Geschlecht so nahe wie möglich zu kommen. Aber die "Aufnahme internationaler Kontakte" stand ja ausdrücklich in der Ausschreibung für dieses Camp, also konnte auch niemand etwas dagegen haben.

In Bezug auf Kontaktpflege gingen wir an diesem Abend mit gutem Beispiel voran. Nachdem Fred beim Frühstück behauptet hatte, er wüsste nicht, ob französische oder deutsche Mädchen besser küssen, versuchten sie ihn von ihren jeweiligen nationalen Vorzügen zu überzeugen. Der Rest unserer Gruppe hatte sich allerdings auch noch kein abschließendes Urteil gebildet und testete fleißig mit.

Ich sollte an dieser Stelle vielleicht betonen, dass es bei den Vergleichen nicht um anatomische Gegebenheiten ging. Z.B. spielte die Form der Lippen beim Kußtest keine Rolle, darauf hatte ja niemand Einfluss, jedenfalls nicht wenn man 'Schlauchboot-Lippen' nicht zählt. Wichtiger war uns, wie die einzelnen mit ihren Gegebenheiten umgingen. Küßte man weiche, zärtliche, offene Lippen oder einen 'harten', verkniffenen Mund, bei dem sich die Zungen nicht fanden? Fühlte man sich willkommen, war der Kuß wie eine Einladung, spürte man, dass es dem anderen Spaß machte? Sowas war uns wichtig. Für die Anatomie kann niemand etwas, aber Unerfahrenheit kann man durch Übung ändern.

Ich kann nicht sicher sagen, wer auf die Idee kam, jedenfalls beschränkte sich unsere Gruppe nicht auf das Küssen, sondern nach einigen Gläsern Wein auch auf die anderen Vorzüge. Das war für beide Geschlechter genauso spannend und schön wie beim Küssen und bedurfte langwieriger, wiederholter Vergleiche. Dabei waren wir aufgrund der verschiedenen Vorlieben aber grundsätzlich sehr fair und enthielten uns jeglicher negativer Bewertung. Schließlich wollten wir bei nächster Gelegenheit unser vorläufiges Ergebnis von heute ja noch mal überprüfen können.

Die Vergleiche waren anstrengend und schweißtreibend für die Beteiligten, und obwohl wir zu keinem abschließenden Ergebnis kamen, verliefen die Tests für alle sehr befriedigend. So befriedigend, dass wir uns einig waren, solche Vergleiche wiederholen zu wollen. "Morgen, wenn du wieder fit bist, möchte ich dich noch einmal mit Fred und Georg vergleichen." grinste mich Mary frech an. "Und ich dich mit Bonny und Nadine." Danach gab es noch lächelnd einen Gute-Nacht-Kuss, dann kuschelte sie sich in meinen Arm neben Nadine.

Was gibt es sonst noch über die restlichen Tage im Camp zu berichten? Der Tagesablauf war meist ähnlich. Morgens kuscheln, bis alle wach waren, wobei oft überraschend war, neben wem man aufwachte. Das änderte sich nämlich bisweilen während der Nacht. Das 'Gepäck-Zelt' wurde nicht nur von Nils genutzt, sondern auch von uns anderen. Dahin zogen wir uns zurück, wenn wir Platz brauchten, und die anderen z.B. am Lagerfeuer nicht stören wollten. Insofern war 'Rückzug' das falsche Wort, denn das Zelt blieb meist offen.

Am vorletzten Tag stellte uns Bonny noch einen netten Freund vor, den sie beim Handballturnier Männer gegen Frauen kennengelernt hatte, und zog mit ihm in unser 'Gepäck-Zelt'. Erst bedauerten wir ihren Verlust in unserer Runde, aber sie sorgte dafür, dass er zur Begeisterung der Frauen eine gute Ergänzung wurde und sich nahtlos integrierte.

Die Abschlussfeier, die die Sportler mit unserer Hilfe organisiert hatten, war ein voller Erfolg. Alle hatten sich schick gemacht und erschienen mit den Partnern, mit denen sie sich besonders gut angefreundet hatten. Die Diskjockeys, ein Franzose und ein Deutscher, machten abwechselnd tolle Musik, und wir tanzten vergnügt bis in den frühen Morgen. Ein letztes Mal wurde überprüft, wer besser küßt, aber eine Urteilsverkündung fiel aus. Keiner konnte sich für Frankreich oder Deutschland entscheiden, und wir verabredeten feixend, den Test sobald wie möglich fortzusetzen.

Das galt auch für die 'Burgbesatzung' und ihre weitergehenden Tests. Wobei ich allerdings nicht ausschließen kann, dass die Sportler nach der Party nicht ähnliche Tests gemacht hatten. Ich kann es nur vermuten! In der letzten Nacht vor der Abreise kam bei uns jedenfalls niemand zum Schlafen, auch Bonny und ihr neuer Freund nicht. Jeder wollte sich vom anderen verabschieden und war traurig, dass die schöne gemeinsame Zeit vorbei war. Mary, ich und unsere Freunde meldeten schon mal unser Interesse an einem weiteren 'internationalen Austausch' für das nächste Jahr an.

P.s.: Als wir zwei Wochen nach unserer Rückkehr ein Schreiben des Handballvereins bekamen, mussten wir uns sehr zusammenreißen, um nicht lauthals zu lachen:

In der Vereinsleitung hätten Sie unseren Abschlussbericht mit viel Interesse und Wohlwollen gelesen und bedankten sich für unsere aufopferungsvolle, vorbildliche Tätigkeit im Sinne der Völkerverständigung. Uns sei es gelungen, eine deutsch-französische Gruppe zu einem Ganzen zu formen und den Austausch über Grenzen hinweg zu einem Erfolg werden zu lassen. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren hätten Sie nur Gutes über uns gehört, und betonten, dass sich erstmalig niemand beschwert habe.

Als Anhang legten sie noch ein lobendes Schreiben der Camp-Leitung mit der Bitte bei, doch sobald wie möglich weitere Mannschaften unter unserer Leitung zu schicken.

Wenn die wüssten!!



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