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The Summer of 69 (in Deutsch) (fm:Romantisch, 6072 Wörter)

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Veröffentlicht: Jan 29 2026 Gesehen / Gelesen: 701 / 572 [82%] Bewertung Geschichte: 9.47 (19 Stimmen)
Zwei Frauen finden auf ungewöhnlich-gewöhnliche Weise in der turbulenten Nachwendezeit zueinander (eine romantische West-Ost-Geschichte)

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meinem Fall blieb diese Erfahrung streng heterosexuell und stark fickorientiert, selbst wenn es zu Gruppensex mit Partnertausch kam.

Unsere junge Ehe hielt einen Sommer und einen Winter. In den turbulenten Monaten vor dem 40. Jahrestag der DDR gab es zwischen uns immer wieder, teils erregte Diskussionen, ob wir uns ebenfalls in Richtung BRD absetzen sollten. Mein Ehemann war 'Feuer und Flamme', ich hingegen ziemlich zögerlich und ängstlich. Am Ende setzte er sich mit seinem besten Freund, aber ohne mich, im August 1989 in die westdeutsche Botschaft in Prag ab, um auf diese Weise seine Flucht in den Westen zu erzwingen. Ich blieb allein in Cottbus zurück und nahm dies zum Anlass, wenige Tage später die Scheidung zu beantragen.

Dann überschlugen sich bekanntlich die Ereignisse. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurde die Mauer auch für normale DDR-Bürger geöffnet; drei Tage später, am Sonntag, fuhr ich mit Freunden nach Berlin, holte an einem Sonderschalter mein Begrüßungsgeld und lief zum ersten Mal den Kurfürstendamm auf und ab. Tief in der Nacht waren wir wie berauscht wieder zu Hause, einen derartigen Ausflug hatten wir uns nie realistisch vorstellen können. Dann ging alles unglaublich schnell: Volkskammerwahl, Währungsunion, dann am 3. Oktober 1990 Beitritt zur Bundesrepublik. Wir waren plötzlich in einem geeinten Deutschland.

An meinem Arbeitsplatz in der Buchhaltung des Kraftverkehrs Cottbus war anfangs gar nicht so viel Veränderung spürbar. Wir mussten unter Hochdruck die neuen Umsatzsteuerregeln lernen und mit einer leicht veränderten Buchführung leben. Die große Veränderung kam erst sechs Monate später: am 1. April 1991 wurde der Fernverkehrsteil des Kraftverkehrs in eine eigenständige GmbH ausgegliedert und an eine große Hamburger Spedition verkauft.

Diese Veränderung hatte innerhalb weniger Tage nachhaltige Auswirkungen auf unsere Arbeit als 'Kollektiv' als auch für mich persönlich. Eine Woche nach der Übernahme erschien die kaufmännische Prokuristin mit mehreren Mitarbeitern und einigen externen Experten in Cottbus und brachte hochmoderne EDV-Technik als auch komplett neue Software mit. In den darauffolgenden sechs Wochen wurden wir auf dem für uns weitestgehend neuen System, welches direkt mit der Hamburger Zentrale verbunden war, geschult. Parallel arbeiteten wir mit unseren bisherigen Robotron-Maschinen weiter, denn die Rechnungen mussten so schnell wie möglich raus und der Zahlungsfluss musste sichergestellt werden.

Sybille Hagen, die kaufmännische Prokuristin, war eine hochgewachsene, sportlich-durchtrainierte Frau, die jeden Morgen im Käthe-Kollwitz-Park joggen ging, und dann mit einer unglaublich motivierenden Energie in der Verwaltung des Kraftverkehrs auftauchte. Sie forderte unsere Buchhaltungsmitarbeiter massiv heraus und ich spürte sehr schnell, dass sie dabei sehr wohl einzelne Mitarbeiterbewertungen vornahm. Jedenfalls nahm sie sich Zeit für individuelle Personalgespräche, bei denen sie aber auch sehr deutlich machte, was sie von jedem einzelnen von uns erwartete. Sie war eine studierte Diplom-Betriebswirtin, Anfang 40, und eine waschechte Hamburgerin.

Ich kam vom ersten Tag an sehr gut mit ihr klar. Privat ungebunden und ohne familiäre häusliche Belastung konnte ich mir problemlos längere Arbeitszeiten leisten. So passierte es öfter, dass ich am späten Abend nur noch allein mit Sybille im Büro war und eine Menge Spezialaufgaben für sie erledigte.

"Morgen ist meine Frontzeit in Cottbus vorerst zu Ende", schloss Sybille unseren Arbeitstag Ende Mai, als wir erneut nur noch zu zweit im Verwaltungsbüro saßen. "Dann gehe ich an meinen Hamburger Schreibtisch zurück."

"Schade", entfuhr mir als spontane Reaktion. "Die letzten Wochen haben echt Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt."

Sybille zog einen leeren Stuhl neben meinen Arbeitsplatz, setzte sich und schaute mir auf kurze Entfernung in die Augen. "Ich habe Sie als sehr interessante Mitarbeiterin kennengelernt, Sabine", machte sie mir ein unverhohlenes Kompliment. Die Anrede zwischen unseren neuen westdeutschen Inhabern und uns war nicht so ungewöhnlich, die Kombination von 'Sie' und unseren Vornamen war allgegenwärtig. Sybille machte eine kurze Pause, in der sie mein Gesicht detailliert musterte. "Ich denke, Sie haben viel Entwicklungspotenzial. Deshalb möchte ich Ihnen einen Vorschlag machen: sie kommen ab 1. Juli für drei Monate als meine persönliche Assistentin in unsere Zentrale nach Hamburg und ich schleuse Sie, wie eine Praktikantin, durch alle relevanten Abteilungen. Danach diskutieren wir Ihre zukünftigen Aufgaben." Sie neigte ihren Kopf ein wenig zur Seite und lächelte mich mit einem nicht deutbaren Lächeln an. "Was halten Sie davon?"

Ich dachte einen Augenblick nach. Es war mir in den letzten Wochen sehr klar geworden, dass in unserer Firma in Cottbus ein grundlegender Umbruch bevorstand, der vermutlich auch vielen Kollegen den Arbeitsplatz kosten würde. Ich nickte. "Ein wirklich interessantes Angebot, Frau Hagen. Klingt spannend. Was muss ich dafür tun?"

"Nichts. Außer jetzt zustimmen. Um den Rest kümmere ich mich, wenn ich selbst weder in Hamburg bin."

So sagte ich ihr am selben Abend noch zu. "Chancen muss man nutzen, wenn sie sich einem bieten", erzählte ich am nächsten Abend meiner Mutter am Telefon. "Ich gehe in vier Wochen zur Fortbildung in unsere Firmenzentrale nach Hamburg."

Meine Mutter gratulierte mir ohne Vorbehalte, setzte jedoch einen Satz nach, den ich für den Rest meines Lebens im Kopf behalten sollte. "Ich bin gespannt, ob Du von dieser Fortbildung je nach Cottbus zurückkommst."

So fuhr ich am 30.Juni mit einem Koffer und einer Reisetasche mit der Bahn von Cottbus über Berlin nach Hamburg, was mit zweifachem Umsteigen fast einen ganzen Tag in Anspruch nahm. Wie angekündigt, wartete Sybille Hagen persönlich am Hamburger Hauptbahnhof auf mich und begrüßte mich eher wie eine alte Freundin denn wie eine junge Mitarbeiterin auf Fortbildungsbesuch in der neuen Unternehmenszentrale.

"Ich habe mit unserem Chef vereinbart, dass Sie für die Dauer Ihres Hamburger Praktikums der Einfachheit halber das Gästezimmer in meiner Wohnung beziehen", kündigte sie mir überraschend an, während wir im Parkhaus mein Gepäck in ihrem Auto verstauten. "Das hat zudem den Vorteil, dass unsere Arbeitszeiten absolut synchronisiert sind." Sie lachte kurz. "Und unsere junge Brandenburgerin nicht in der Weltstadt verloren geht."

Sybilles Ankündigung kam für mich absolut überraschend, denn bis dahin hatte ich mich geistig auf einen Aufenthalt in einer kleinen Pension eingerichtet. Jetzt war ich vom ersten Tag an nicht nur beruflich, sondern quasi auch privat mit meiner Chefin verbunden. Auf der anderen Seite war ich mit diesem Arrangement durchaus einverstanden. Ich war nicht allein in der Weltstadt Hamburg, denn meine Erfahrungen mit dem Leben im Westen waren nun wahrhaftig dünn.

Sybilles Apartment war für mich Ostdeutsche ein wahrhaftiger Traum. Eine 4-Zimmer-Eigentumswohnung in einem viergeschossigen Neubau direkt am Ufer eines der Außenalsterzuflüsse. Ihr Gästezimmer hatte sogar ein eigenes Badezimmer, ehrlich gesagt, ich empfand ihre Wohnung als ungeheuren Luxus. Dazu sehr viel Grün in der Umgebung und, wie Sybille direkt betonte, hervorragende Laufbedingungen für Joggingfreunde. "Läufst Du auch?" fragte sie mich abends ganz direkt nach meinen Vorlieben.

"Nicht unbedingt", war meine etwas verlegene Antwort. "Ich schwimme lieber."

"Geht hier auch", war Sybilles aufmunternde Antwort. "Oder man macht beides. Hauptsache, man bleibt fit und gesund."

Apropos gesund, auch dies war vom ersten Tag an eine neue Erfahrung für mich. Sybille achtete akribisch auf eine gesunde Ernährung und klärte mich in den ersten Tagen mit jeder Mahlzeit darüber auf, was und warum wir gerade aßen. Auch dies war eine Art Lebensfortbildung für mich.

Die ersten zwei Wochen verliefen ohne besondere Aufregungen. Ich wurde in der Zentrale der großen Spedition an verschiedenen Stellen vorgestellt und hatte auch ein längeres Sechs-Augen-Gespräch mit dem Geschäftsführer und Sybille. Ansonsten entsprach mein Tagesrhythmus exakt dem meiner Chefin und Gastgeberin; Aufstehen um 6.45 Uhr, anschließend ein morgendlicher Lauf, gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück. Kurze Fahrt ins Büro, je nach Verkehr Arbeitsbeginn etwa um 8.30 Uhr, Ende offen. Abends fuhren wir ein paarmal direkt vom Büro zu einem Badesee im Osten von Hamburg, sprangen ins erfrischende Wasser und schwammen gemeinsam ein gutes Stück.

Am zweiten Wochenende herrschte strahlendes Sommerwetter, sodass wir uns nachmittags auf Sybilles Balkon bequem machten. "Wenn wir heute irgendwo hinfahren, ist alles knüppelvoll mit Menschen", hatte Sybille gesagt. "Da sind wir besser hier aufgehoben und können vielleicht heute Abend noch kurz zur Badestelle an der Außenalster zum Abkühlen." Ich hatte einen wirklich knappen dunkelroten Bikini dabei, Sybille war noch sparsamer bekleidet, denn sie verzichtete aufs Oberteil und zeigte mir ganz ungeniert ihre relativ kleinen, strammen Brüste, von denen aber zwei, wie Pfeilspitzen vorstehende, lange Nippel abstanden. Ich war ähnlich schlank und hatte deshalb auch vergleichsweise kleine Brüste, aber geschmückt mit sehr großen, ziemlich dunklen Areolen. Meinen Kurzzeit-Ehemann hatten diese wie Magnete angezogen, und er liebte es, mit ihnen zu spielen.

Sybille ging zwischendurch in die Küche und kam mit zwei Gläsern kühlen Sekts zurück. Sie reichte mir ein Glas, setzte sich auf ihre Liege, prostete mir zu und sah mich dann nachdenklich an. "Macht es Dir etwas aus, wenn ich mich ganz ausziehe? Mein Balkon ist nicht einsehbar und ich mag mich eigentlich streifenfrei."

"Nein. Überhaupt nicht." Ich kicherte leicht. "Wir Ossis sind da wesentlich ungezwungener."

"Nun denn", grinste Sybille und zog ihr Unterteil aus. Natürlich kam ich nicht umhin, ihre jetzt der Sonne (und mir) frei präsentierte Weiblichkeit zu betrachten: Sybille war komplett blank rasiert.

Sie streckte sich auf ihrer Liege aus und klappte ihre Beine so weit auseinander, dass man problemlos ihre leicht glänzenden Schamlippen betrachten konnte.

Ich fühlte mich zugleich etwas provoziert und herausgefordert. "Darf ich Deinem Beispiel folgen?" fragte ich einige Minuten später. "Ich hätte Lust, mich von der Sonne komplett verwöhnen zu lassen."

"Nichts lieber als das", antwortet Sybille. "Gleiches Recht für alle."

So lag ich wenige Augenblicke später ebenfalls nackt auf meiner Liege.

Ich war in dieser friedlichen Sommerstimmung eingedöst, als mich Sybille etwa eine halbe Stunde später an der Schulter fasste und mich weckte. "Du solltest Dich unbedingt mit einer guten Sonnencreme schützen. Sonst verbrennst Du hier auf dem Balkon Deine hellen Stellen schneller, als Du Dir vorstellen kannst."

Ich nickte nur, immer noch etwas schläfrig. "Ich habe keine Sonnencreme. Kann ich bei Dir etwas leihen?"

Sybille lachte leise, mit einem mir unbekannten Unterton. "Ich mache Dir einen besseren Vorschlag. Ich creme Dich jetzt mit meiner eigenen Sonnencreme ein. Vorn und hinten, wenn Du mich lässt."

"Danke", sagte ich nur, ohne mir dabei etwas zu denken. "Wie soll ich mich zuerst hinlegen?"

"Zuerst mache ich Deine Rückseite. Vom Hals bis zu den Fußsohlen. Dann umdrehen. Und dann das Ganze auf der Vorderseite." Sie lachte wieder leise.

Ich folgte ihrem Wunsch, drehte mich auf den Bauch und streckte mein durchaus knackiges Hinterteil frech in die Sonne. Dann schloss ich meine Augen, während Sybille zunächst ihre wohlriechende Sonnencreme auf meinem Rücken verteilte und einmassierte. Ich begann leise, wie eine Katze zu schnurren, so schön war ihre Sonnencrememassage. Dann arbeitete sie sich von meinen Füßen bis zu meinem Po hoch, was ganz andere Gefühle in mir auslöste. Ich merkte unmittelbar, dass ich zwischen meinen Beinen langsam, aber sicher feucht und in meinem Kopf zunehmend geil wurde.

"Umdrehen", kommandierte Sybille schließlich. Ich folgte umgehend und war gespannt, was nun passieren würde.

Sie begann ganz unverfänglich mit meinem Gesicht, meinem Hals, meinen Schultern und meinen Armen. Dann aber hatte sie meine beiden Brüste erreicht und unterzog diese einer so lieben Behandlung, dass meine Nippel knallhart wurden und ich einen richtigen Zug in meinem Unterleib verspürte. Sybille registrierte meine Reaktion sehr aufmerksam und beugte sich dann zu mir herab. "Darf ich Dich lieben?" fragte sie plötzlich. "Bis zum Höhepunkt?"

Ich schlug meine Augen auf, während sie immer noch meine Brüste massierte, und schaute sie auf ganz kurzer Entfernung an. "Ich habe keine Erfahrung mit Frauen. Aber ich bin unglaublich geil auf Dich geworden." Dann hob ich meinen Kopf ein paar Zentimeter an und gab ihr ganz mutig einen Kuss. Warm und weich, mitten auf ihren Mund.

"Du sollst es nicht bereuen", antwortete Sybille leise. "Entspanne Dich einfach."

Der Rest von Sybilles Sonnencrememassage war einfach unbeschreiblich. Sie arbeitete sich bis zu meiner Pussy und zur Innenseite meiner Oberschenkel vor und unterzog auch diese Stellen einer eingehenden, cremigen Massage. Ich begann vor Lust, heftiger zu atmen, was sie nur noch zusätzlich anspornte. Dann stellte ich meine Beine rechts und links von der Liege auf und gab ihr damit ungehinderten Zugang zu meinem Lustparadies. Sybille nahm meine stumme Einladung sofort an, teilte meine Schamlippen mit einer gekonnten Auf- und Abwärtsbewegung und legte meine immer leicht hervorstehende, hochempfindliche Clit frei. Dann geschah etwas für mich Unerwartetes. Ich fühlte plötzlich, wie ihre Lippen meine Clit umschlossen, ihr Mund an ihr saugte und ihre Zungenspitze um meinen Clitkopf herumspielte. Das zündete eine emotionale Rakete in meinem Bauch und in meinem Kopf und ich begann, tief zu stöhnen und sie mit wenigen Worten anzufeuern. "Mehr! Mehr!" war mein eindeutiger Wunsch, den Sybille dadurch beantwortete, dass sie erst einen und dann zwei Finger in meine pitschnasse Pussy steckte und begann, mich damit zu ficken. Das schaltete endgültig meinen Verstand aus. Ich wollte von ihr nur noch in den Orgasmushimmel gefingert werden. Und genau den Wunsch erfüllte Sybille voll und ganz. Wenige Minuten später durchströmte eine unglaubliche Orgasmuswelle meinen Bauch, ich drückte meinen Hintern in die Höhe, ohne Sybilles Finger aus meinen kochenden Heiligtum zu entlassen. Und dann explodierte ich. Und wie! Absolut vergessend, dass ich unter freiem Himmel auf einem Balkon lag, begleitete ich meinen mich durchschüttelnden Höhepunkt mit zwei spitzen Lustschreien und dann einem tiefen, durch hechelndes Luftholen unterbrochenen, bärigen Brummen. Ich war bei diesem Höhepunkt pitschnass ausgelaufen und hatte meinen Lustsaft auf meinen Bauch, meine Oberschenkel und die Liege unter mir verteilt.

"Glückwunsch, liebe Sabine", sagte Sybille schließlich ganz lieb in mein Ohr und küsste mich lang anhaltend und innig. "Du hast einen richtigen Squirtabgang gehabt. Wunderbar!"

Ich hatte sie mittlerweile mit beiden Armen umarmt und küsste sie immerfort. "Danke", flüsterte ich schließlich in ihr Ohr. "Du bist die erste Frau, die mir einen Orgasmus geschenkt hat. Und was für einen." Ich holte tief Luft. "Ich dachte, ich falle in Ohnmacht, so dunkel wurde es um mich herum."

"Das sind die besten Orgasmen", lachte Sybille leise. "Wenn man alles um sich herum vergisst. Und nur noch seine explodierende Lust fühlt."

Sie gab mir noch einen Kuss und stand dann auf. "Ich glaube, wir haben uns eine angenehme Dusche verdient. Und anschließend mehr kühlen Sekt."

Wir duschten - logischerweise - zusammen und genossen das massierende Spiel miteinander so sehr, dass wir uns beide im Stehen unter der laufenden Dusche zu einem zweiten Höhepunkt fingerten. Dann war ich richtig fix und fertig und genoss erst einmal die langsam absinkende Sonne und Sybilles Sekt in aller Ruhe.

"Bist Du eigentlich lesbisch?" fragte ich schließlich Sybille, nachdem wir uns zum Abendessen einen großen Caesars-Salat gemacht hatten, zu Weißwein übergegangen waren und nun leicht bekleidet auf ihrem immer noch warmen Balkon saßen.

"Ja und nein", antwortete sie ohne Vorbehalte. "Manchmal mag ich auch einen richtigen Fick mit Männern. Aber im Prinzip bevorzuge ich Frauen." Sie schaute mir tief in die Augen. "Daneben habe ich ein paar zusätzliche Vorlieben und Erfahrungen. Aber darüber reden wir ein anderes Mal. Das war heute wohl schon ein ganz besonderes Ereignis für Dich, das Du erst einmal verinnerlichen musst."

Ich akzeptierte erst einmal ihre Antwort, ohne weiter nachzuforschen. Anscheinend war meine Chefin und neue Geliebte ein tieferes Wasser und hielt noch einige zusätzliche Überraschungen bereit.

"Verinnerlichen" und "Verarbeiten" waren die richtigen Begriffe, mit denen Sybille richtigerweise meinen inneren Gemütszustand beschrieben hatte. Ich lag in der Tat in der darauffolgenden Nacht mehrere Stunden in einem merkwürdigen Wachschlaf und erlebte den wunderbaren Sex des Nachmittags noch einmal in Zeitlupe.

Der Sonntagmorgen war bereits Routine für mich geworden: ausschlafen, ein morgendlicher Lauf in frischer, noch kühlerer Luft, duschen und ein ausgedehntes Frühstück. Dann liefen wir zur Außenalster hinunter und Sybille erfüllte mir den Wunsch nach einer Alsterbootfahrt. Mitten in einer solchen Großstadt eine solche Bootstour unternehmen zu können, war für mich schon ein besonderes Erlebnis. Ich kam richtig aufgekratzt und zufrieden wieder zurück in ihr Apartment.

Wir genossen jede eine ordentliche Scheibe Zitronencremerolle zu unserem Nachmittagskaffee, laut Sybille bei unserem Ernährungs- und Fitnessstand eine "erlaubte Sünde". Über Kaffee und Kuchen musterte mich Sybille eine Zeitlang stumm mit durchaus herausforderndem Blick. "Hast Du unseren gestrigen Liebesakt verkraftet?" fragte sie plötzlich und verzog ihr Gesicht zu einem leichten Grinsen. "War immerhin das erste Mal."

Ich schaute genauso leicht grinsend zurück. "Wenn ich ehrlich bin, es war wunderbar. Ich habe die halbe Nacht davon geträumt, von Dir weiter geliebt zu werden."

Sie zog kurz ihre beiden Augenbrauen hoch, ein Zeichen, dass ihr meine Antwort sehr gefiel. "Schon mal je 69 gemacht?"

"Hm. Ein paarmal mit meinem Ex. War aber nicht so toll, weil er irgendwann so geil war, dass er meinen Mund mit meiner Pussy verwechselte und so heftig wurde, dass mir hinterher tagelang Mund und Rachen wehtaten."

Sybille lachte laut auf. "Kann ich mir durchaus vorstellen." Sie holte kurz Luft. "Nein, 69 zwischen zwei Frauen ist etwas ganz anderes." Sie griff nach meiner Hand und drückte sie. "Willst Du es ausprobieren?"

Ich war bereits durch unsere Unterhaltung richtig geil geworden. "Wann? Jetzt?"

"Ja. Warum nicht."

Sie erhob sich von ihrer Liege und zog mich zugleich mit in die Höhe. "Geht aber besser im Schlafzimmer als auf dem Balkon."

Unser gegenseitiger Striptease war eine Sache von Sekunden. Dann platzierte Sybille mich in Rückenlage in die Mitte ihres großen Doppelbettes, das ich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Ich schaute mich im ersten Moment etwas ungläubig um, aber meine Perspektive war unglaublich: ich konnte mich in drei großen Spiegeln aus mehreren Blickwinkeln selbst sehen.

Was folgte, war ein ungeheures Erlebnis für mich, das mich in positiver Weise für mein weiteres Leben prägen sollte. "Mache mit meiner Pussy und meinem Körper, was Dir in den Sinn kommt", brachte sich Sybille in die 69er-Oberlage. Dann drückte sie mir noch einen beachtlichen Dildo in die Hand. "Und wenn Du den zusätzlich benutzen willst, bitte sehr." Dann zog sie mit ihren Händen ihre schon feucht schimmernden äußeren Schamlippen auseinander und senkte ihren Unterleib langsam auf meinen Mund ab. Zugleich spürte ich, dass sie mit der liebenden Behandlung meines Unterleibs mit Fingern, Mund und Zunge begann. Meinen Kopf zwischen ihren Oberschenkeln einklemmend und gleichzeitig mich auch am übrigen Körper schnell aufheizend, brachte mich Sybille 'richtig in Schweiß', es fühlte sich jedenfalls so an, als ob sie mich schnell an mein Leistungslimit brachte. Auf der anderen Seite spornte es mich ungeheuer an, dass ich auch Sybilles von Minute zu Minute anwachsende Leidenschaft unmittelbar spüren konnte, Sie begann regelrecht auszulaufen und mein Gesicht mit ihrem erstaunlich süßlich schmeckenden Liebessaft vollständig einzuschmieren.

Dann explodierten wir beide kurz nacheinander, wobei mir der Vor- und gleichzeitige Nachteil der unteren 69er Position zum ersten Mal bewusst wurde. Sybille presste mit zitternden Oberschenkeln ihre sprudelnde Pussy voll auf meinen Mund und flutete mich regelrecht, sodass ich mich richtig verschluckte und mit einem heftigen Hustenanfall meinen Kopf zur Seite drehen musste.

Das tat aber der beiderseitigen Lust keinen Abbruch. "Die Liebe zwischen Frauen ist wunderbar", hauchte Sybille mit abklingendem Orgasmus und hob ein wenig ihren Unterleib an, um mir etwas Frischluft zukommen zu lassen. "Wir können ohne Pause weitermachen, bis wir wirklich nicht mehr können."

Dies stellte sich als eine wirkliche Kampfansage an meine Nehmer- und Geberqualitäten heraus, wir trieben uns jedenfalls noch zu zwei weiteren, voll ausgelebten Orgasmen, bis ich mit hochrotem Kopf und am ganzen Körper pitschnass geschwitzt, um ein Ende meines ersten rein weiblichen 69er bat. "Ich kann nicht mehr ,Sybille. Ich glaube, mir platzt gleich mein Kopf."

Sybille sattelte von mir herab, drehte sich um 180 Grad und schmiegte sich der Länge nach an mich. Sie fühlte sich genauso pitschnass an. "Das war wunderbar, meine Liebe. Ich habe das sehr genossen, Dich in die Welt der lesbischen Liebe einzuführen. Du bist ein wirkliches Naturtalent." Im Nachhinein betrachtet war dies der Beginn meines 'Summer of 69'. Aber der Zusammenhang mit der speziellen Refrainstrophe dämmerte mir erst in den darauffolgenden Wochen.

Wir kuschelten noch eine ganze Weile, dann lud mich Sybille spontan in ein sehr spannendes japanisches Restaurant in Eppendorf ein, wo die Gerichte direkt vor uns auf einer heißen Tischplatte zubereitet wurden. Das exotische Menü beendeten wir auf ihre Empfehlung hin mit einer gebratenen Eisschnitte. Dieses gesamte Menü war in der Tat eine vollkommen neue Geschmackswelt für mich.

Zurück in Sybilles Wohnung, änderte sie unsere Form des Zusammenlebens nachhaltig. "Ich möchte Dich auch in der Nacht an meiner Seite haben", gestand sie mir bei einem letzten Glas kühlen Weißweins. "Magst Du in mein Schlafzimmer umziehen und mit mir das Bett teilen?"

Ich nickte nur und nahm ihre Einladung an. Ich sollte das gemeinsame Bett in den darauffolgenden Jahren nur noch dann verlassen, wenn eine von uns beiden richtig krank war und Ruhe brauchte.

Die nachfolgenden Wochen waren einerseits voller Arbeit, die viele neue Anforderungen für mich mit sich brachten, andererseits voller Liebe und Sex, wobei sich mein Erfahrungshorizont massiv erweiterte. Sybille kannte natürlich das Datum meines 22. Geburtstags, und so fragte sie mich, ob sie mich an diesem Tag zu einem besonderen Abendessen einladen könnte. "Es gibt im Dachgeschoss der Finnlandhauses ein elegantes, finnisches Restaurant, von dem man einen wunderbaren Ausblick über Hamburg hat. Wollen wir Deinen Geburtstag dort nach Arbeitsschluss feiern?"

"Wo ist denn dies Finnlandhaus?"

"Direkt am Kopf der Kennedybrücke zwischen Binnen- und Außenalster. Man hat von da oben einen fantastischen, unverbauten Blick über die gesamte Stadt und kann darüber hinaus aus einer Speisekarte mit echten finnischen Spezialitäten auswählen."

"Das hört sich gut an. Das machen wir." Ich war über Sybilles Einladung richtig fröhlich. Aber es sollte noch interessanter werden.

"Hast Du am Samstag Lust auf eine kleine Geburtstagsnachfeier?" fragte mich Sybille ganz unverfänglich, während wir nach einer finnischen Fischsuppe und Elchbraten uns noch einen ungewöhnlich leckeren Nachtisch teilten.

"Oh", reagierte ich erfreut. "Außer ein paar Arbeitskollegen kenne ich bisher niemanden in Hamburg. Wie hast Du Dir das vorgestellt?"

"Ganz einfach. Ich würde einige enge Freundinnen zu uns nach Hause einladen. Dazu lassen wir uns ein kleines Büfett anliefern, sodass wir keine Arbeit mit der kleinen Feier haben, sondern sie nur genießen können. Und Du als Geburtstagskind bist natürlich der Mittelpunkt unserer kleinen Gesellschaft."

Ich schaute Sybille mit großen Augen an. "Macht das nicht zu große Umstände?"

Sie lachte leise. "Nein, meine Liebe. Ganz bestimmt nicht. Und wenn die richtige Stimmung aufkommt, kommst Du erst recht richtig auf Deine Kosten. Die Damen stehen alle auf unserem Ufer."

Diese Ansage und das Lachen Sybilles waren eindeutig. Meine Geburtstagsnachfeier würde am Ende in einer kleinen Frauenorgie mit mir als Mittelpunkt enden. Ich war sehr neugierig und gespannt.

Die drei Freundinnen, die mir Sybille vier Tage später zu Hause vorstellte, hätten nicht unterschiedlicher sein können: erstens Katrin, wie Sybille eine waschechte Hamburgerin und ihre Klassenkameradin seit Grundschulzeiten, rotblond mit den meisten Sommersprossen, die ich je im Gesicht - und später am Körper - einer Frau gesehen hatte; zweitens Emillia, eine pechschwarze, hochgewachsene Afrikanerin, eine echte Askari aus Ostafrika, die als Flüchtlingskind nach Deutschland gekommen war und sich hier bis zur Professorin emporgearbeitet hatte und drittens Joanne, die temperamentvollste Engländerin, die mir in meinem ganzen Leben begegnen sollte und die ein echtes Vollweib mit gewaltigen Alabasterbrüsten war.

Zunächst war es tatsächlich eine hübsche Geburtstagsnachfeier mit einem tollen kalten Büfett und viel Sekt und Wein. Dann machten Sybille und ihre drei Freundinnen ihre Ankündigung wahr und stellten mich - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Zentrum ihrer Liebkosungen und Zärtlichkeit. Sie strippten mich und sich gemeinsam, dann stand ich nackt im Zentrum von vier Frauen, die mich streichelten und liebkosten. Acht Hände und vier Münder, das war sehr schnell zu viel für meine Gefühlswelt. Meine Knie wurden angesichts der in mir dramatisch anschwellenden Geilheit weich, sodass mich meine vier Gäste ins Zentrum unseres großen Bettes legten und, unterstützt von einem zusätzlich erotisch die Sinne stimulierenden Massageöl, ihre Ganzkörperbehandlung fortsetzten.

Schritt für Schritt schaltete sich mein Verstand aus und überließ mich ausschließlich meinen Lustgefühlen. Insofern nahm ich die sich anbahnende Veränderung meiner luststeigernden Behandlung bereitwillig hin. Emillia schwang sich mit gespreizten Beinen über mein Gesicht und meinen Mund, jedoch anders als bei der mittlerweile mit Sybille mehrfach erprobten 69er-Position verkehrt herum. Das gab mir die Möglichkeit, ihre hellrosafarbene Pussy, die sich zwischen ihren dunklen, dünnen Schamlippen öffnete, zu bewundern und erst einmal mit der Zungenspitze abzufahren. Dann senkte sie sich mit einem tiefen Seufzer auf meinen Mund und meine Zunge herab und ließ sich regelrecht austrinken und aufessen. Ich wusste mittlerweile, dass die orale Liebe einer weiblichen Pussy im Englischen "Pussy eating" hieß - dies traf in diesem Fall den Nagel auf den Kopf. Während Emillia mich durch ihre Position wie in einem Schraubstock ans Bett fesselte, machten sich die drei anderen Gäste über meinen Unterleib her. Ich merkte noch, dass anscheinend zwei Frauen sich je eines Beins bemächtigt hatten und mich auf diese Weise weit und kontrolliert öffneten. Zugleich streichelten sie meine Beine, besonders auf der Schenkelinnenseite, herauf und herunter. Dann legte sich die dritte Frau - ich hatte nicht die geringste Ahnung, wer - zwischen meine Beine und begann, mich mit Mund, Zunge, Zähnen und Fingern an meiner Clit und Pussy zu liebkosen, sodass ich endgültig auch den letzten Rest an Verstand ausschaltete.

Sowohl bei der sich auf meinem Gesicht austobenden Emillia, die sich mit viel Leidenschaft ihre vorwitzig vorstehende Clit an meiner Nase rieb und bei ihrem ersten Orgasmus mit einem tiefen Schrei mich regelrecht duschte, als auch bei mir waren jegliche Hemmungen abgefallen. Ich weiß nicht, wie weit ich mein Heiligtum den drei liebkosenden Frauen öffnete, aber ich merkte, dass meine Pussy immer stärker ausgefüllt wurde. Dies waren nicht nur die maximal drei Mittelfinger, die mir Sybille sonst beim Fingering bis zur Explosion hineinstieß, dies war mehr. Und es waren die Finger von mindestens zwei Händen, vielleicht auch drei, die meinen Liebeseingang penetrierten und weiteten.

"Entspann Dich und mach Dich ganz weit auf", hörte ich aus weiter Ferne Sybille rufen. Die an meinen Ohren anliegenden Oberschenkel Emillias wirkten wie professioneller Schallschutz. Aber Sybilles Kommando erreichte mich und ich folgte ihm. Als Konsequenz füllte sich meine Pussy noch mehr. Ich stöhnte laut auf und blubberte dadurch richtig auf Emillias Pussy, die dies anscheinend auch noch als weitere Lustförderung empfand. Jedenfalls wurden ihre Bewegungen wieder deutlich heftiger.

"Jetzt", hörte ich nur noch aus der Richtung meines Unterleibs. Dann war meine Pussy bis zum Zerreißen voll. Im ersten Moment tat dies richtig weh und ließ mich spitz aufschreien, aber nach wenigen Augenblicken ließ der unmittelbare Schmerz nach und mir wurde unglaublich warm, als der mich ausfüllende Inhalt meiner Pussy anfing, mich langsam steigernd zu ficken.

Dann erreichte ich ein unglaubliches emotionales Niveau, dass ich nur noch ein fickendes und zugleich leckendes "Stück" weiblicher Lust war. Die Orgasmuswelle, auf deren Wellenkamm ich wie ein Topsurfer ritt, wollte und wollte nicht abebben. Sie schüttelte mich am ganzen Körper durch, bestimmte Muskeln, insbesondere in der Bauchdecke, versteiften und verkrampften sich, während andere in eine Art hochfrequenten Muskelzitterns übergingen. Ich hatte das Gefühl eines unendlich lang anhaltenden Super-Orgasmus und lebte dieses Gefühl voll aus.

Ich weiß nicht, wie lange ich brauchte, um wieder in der normalen Gefühlswelt anzukommen. Als ich meine Augen aufschlug, sah ich rechts und links von mir in vier strahlend fröhliche Gesichter, während die acht Hände wieder meinen ganzen Körper liebkosten und massierten.

Ich atmete schwer durch. "Das war Wahnsinn", murmelte ich schließlich.

"Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag", hörte ich alle vier Frauen wie im Chor. "Du hast Dir unser Geburtstagsgeschenk redlich verdient."

Erst spätabends, als alle Gäste sich auf den Heimweg gemacht hatten und ich mit Sybille reichlich erschöpft und strapaziert im Bett lag, berichtete sie mir: "Du bist heute zum ersten Mal von einer ganzen Faust gefickt worden. Alle Achtung, meine Liebe. Das kann nicht jede Frau. Und wie wir bestens gesehen und gespürt haben, hast Du diesen Faustfick mit aller Lust genossen."

"Wer von Euch dreien hat mich denn so gefickt?" fragte ich mit schwacher Stimme. "Meine immer noch glühende Pussy sagt mir jedenfalls, dass ihr mich kräftig rangenommen habt."

Sybille lachte leise. "Du hast es wohl in Deinem Lustrausch nicht mehr mitbekommen. Aber wir drei haben uns problemlos abwechseln können."

"Geil", war mein einziger Kommentar. "Was für eine Geburtstagsfeier." Dann schlief ich ein und fiel für acht Stunden in echten Tiefschlaf.

Die nächsten vier Wochen vergingen wie im Flug, mit viel neuer Arbeit und genauso vielen lieben, neuen körperlichen Erfahrungen. Ich hatte mich schon geistig auf meine Rückkehr nach Cottbus vorbereitet und wusste wirklich nicht, wie ich das Leben und Lieben mit Sybille in meinem brandenburgischen Alltag ersetzen sollte. Da bestellte mich meine Chefin spätnachmittags in ihr Büro, um, wie sie bereits am Telefon sagte, ein "Personalgespräch" mit mir zu führen.

"Unser Geschäftsführer, unser Chefdisponent und ich haben in den letzten Wochen Deine Arbeit in den verschiedenen Abteilungen sehr genau beobachtet", eröffnete meine Chefin und zeitgleiche Geliebte das Gespräch sehr förmlich. "Ich freue mich, Dir mitteilen zu können, dass wir alle drei mit Deinen Leistungen sehr zufrieden sind." Sie schaute mich mit einer sehr merkwürdigen Mischung aus professionellem und persönlichem Lächeln an und machte eine ungewöhnlich lange Pause, in der sie meine Reaktion auf diese Bewertung beobachtete. Dann nickte sie, griff zu einem Aktenfolder und schlug ihn auf. "Aus diesem Grund möchten wir Dich dauerhaft von Cottbus hier in die Zentrale nach Hamburg versetzen und Dir dauerhaft den Arbeitsplatz als Assistentin der Geschäftsführung anbieten. Du würdest dann für Herrn Krug und mich direkt arbeiten, quasi als 'Mädchen für alles'." Sybille machte wieder eine lange Pause und beobachtete mit einem hintergründigen Grinsen, dass ich von diesem Angebot vollkommen überrascht war.

"Was heißt das, 'Mädchen für alles'?"

"Dass wir Dir Aufgaben übertragen, die für die Geschäftsführung wichtig sind und erledigt werden müssen, für die wir selbst aber keine Zeit haben. Du bist quasi ein 'Kümmerer' für diese Dir übertragenen Aufgaben und selbst verantwortlich, wie und auf welchem Weg Du sie erledigst."

Natürlich fragte ich Sybille danach aus, was das für 'Aufgaben' sein könnten, und sie gab mir bereitwillig und ausführlich Antworten. "Bin ich dafür nicht zu unerfahren?" fragte ich sie schließlich.

"Ja. Das wissen wir. Aber wir haben gesehen, wie schnell Du Dich in neue Aufgaben und Herausforderungen einarbeitest, und denken, dass Du dies mit entsprechender Hilfe und Förderung unsererseits erfolgreich gestalten wirst. Wir sind ein stark wachsendes Unternehmen, insbesondere Richtung Osten. Und da bringst Du persönliche Erfahrungen und Sprachkenntnisse mit, die uns vollkommen fehlen."

Ohne lange nachzudenken, nahm ich diese berufliche Chance an. Erst später, beim Abendessen, zu dem mich Sybille ins Blockhouse am Wandsbeker Markt eingeladen hatte, kamen mir ein paar praktische Gedanken in den Sinn. "Die Versetzung bedeutet, dass ich meine Wohnung in Cottbus aufgebe und nach Hamburg umziehe?"

"Ja, meine Liebe." Jetzt lachte Sybille laut auf. "Und das Gute daran ist, dass Du noch nicht einmal eine Wohnung in Hamburg suchen musst. Du hast bereits ein Zuhause und ein kuscheliges Bett." Jetzt grinste sie diabolisch. "Natürlich nur, wenn Du mein persönliches Angebot annimmst und zu mir ziehst."

"Was könnte mir Besseres passieren?" stammelte ich als Antwort. "Das Ganze kommt mir ohnehin wie ein einziger Traum vor." Ich streckte ihr einen Arm hin. "Kneife mich mal bitte, damit ich merke, dass das wirklich real ist." Sybille tat mir den Gefallen, und zwar so kräftig, dass ich mit einem lauten "Aua" reagierte.

Sybille und ich schlossen diesen wunderbaren Spätsommerabend sehr privat und liebevoll ab. In der lauen Nachtluft legten wir uns 69 auf eine der Balkonliegen und liebten uns nach allen Regeln der weiblichen Liebeskunst. Zwar bedingte unser halböffentliche Ort, dass wir uns lärmseitig etwas zurückhalten mussten, dies tat unserer Lust aufeinander aber wenig Abbruch und unsere beiderseitigen Orgasmen waren sehr feucht und wohltuend.

Die Versetzung nach Hamburg und mein neuer Arbeitsplatz sollten mein Leben grundsätzlich und nachhaltig umkrempeln. Sybille überredete mich im Verlauf des Winters, auf dem Hamburger Abendgymnasium mein Abitur nachzuholen. "Wenn Du diese Doppelbelastung aus Beruf und Schule bewältigst - und ich habe daran nicht den geringsten Zweifel - bin ich gerne bereit, Dir anschließend ein Studium der Wirtschaftswissenschaften hier an der Hamburger Universität zu ermöglichen", hielt sie mir eine sehr verlockende Karotte vor die Nase.

Ich nahm ihre Herausforderung an und schloss mit Sybilles Unterstützung und flexibler Hilfe tatsächlich siebeneinhalb Jahre später mein Studium an der Hamburger Uni mit einem Prädikatsexamen ab. Das gab mir nach der Jahrtausendwende sogar die Möglichkeit, als Externer neben meinem Beruf zu promovieren.

Meine Lebensgefährtin stellte sich im Laufe der Jahre noch als sehr fantasievoll heraus. Mit ihren drei Freundinnen, die mich an meinem 22. Geburtstag voll rangenommen und mehr als befriedigt hatten, hatten Sybille und ich Zugang zu einer lesbisch-bisexuelle Fetisch-Gemeinschaft, in der wir uns voll ausleben konnten.

Leider war Sybilles und meiner Lebensgemeinschaft nicht beschieden, gemeinsam alt zu werden. Sie starb 2015 nach kurzer, schwerer Krankheit und ließ mich allein zurück. Ich trauerte mehr als zwei Jahre um sie, bis ich in der Lage war, Sybilles Wunsch und Ratschlag aus ihrem Abschiedsbrief, für eine neue Liebe offen zu sein, aufzugreifen. Wie bei mir selbst, fand ich diese Liebe durch reinen Zufall.

Ich saß an diesem Abend vor meinem 50. Geburtstag auf meiner Terrasse, genoss mein Glas kühlen Weißweins und ließ meine Gedanken durch mein Leben schweifen. Hinter mir ging die Haustür auf und Martina kam heim. "Hallo, meine Liebe. Sitzt Du noch draußen?"

"Ja. Es ist ein wunderschöner Sommerabend. Schnapp Dir ein Glas Wein und komme zu mir."

Wenige Augenblicke später hatte Martina sich 'bewaffnet', kam zu mir, beugte sich zu mir herab und küsste mich. "Letzter Tag vor dem Fünfzigsten?"

"Ja. Aber ich habe keine Angst mehr vor dem Tag. So wie Sybille mich hatte, habe ich jetzt Dich. Und Deine Liebe gibt mir unendlich viel Lebenskraft und Liebeslust."



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