Ein Spieleabend mit ungeahnten Folgen (fm:Fetisch, 4237 Wörter) [7/7] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: TinaWelt | ||
| Veröffentlicht: Jan 30 2026 | Gesehen / Gelesen: 853 / 470 [55%] | Bewertung Teil: 9.44 (9 Stimmen) |
| Kapitel 11 & 12 | ||
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Kapitel 11: Die Vollendung
Der Name "Leona", den Gerd mir gerade gegeben hatte, hing wie ein fremder, seidener Schleier im Raum. Er vermischte sich mit dem letzten Rest des Narkoserauschens in meinem Schädel, einem dumpfen, surrenden Echo, das hinter meinen Augen pulsierte. Ich lag in einem großen, fremden Bett, die Bettwäsche war kalt und klinisch-weiß. Das Licht war gedämpft, aber grell genug, um die sterile Umgebung eines privaten Krankenzimmers zu offenbaren: glatte, helle Wände, eine Infusionsständer in der Ecke, auf dem ein leerer Plastikbeutel baumelte, ein Rolltisch mit einer Karaffe Wasser.
Mein erster bewusster Gedanke war ein diffuses Gefühl der Schwere. Nicht die vertraute, einschließende Schwere der Stiefel oder die lokalen, pochenden Schmerzen der Piercings. Diese Schwere war neu. Sie war zentral, massiv, und sie saß auf meiner Brust. Zwei kompakte, drückende Gewichte, die jeden Atemzug zu einer bewussten Anstrengung machten. Als ich vorsichtig Luft holte, spürte ich einen ziehenden, tiefsitzenden Schmerz, der von diesen Punkten ausstrahlte - kein scharfer Schmerz, sondern ein dumpfes, müdes Brennen, wie von tiefen Muskelquetschungen.
Dann kam das Wissen. Langsam, unaufhaltsam, sickerte es durch die chemische Wolke in meinem Gehirn. Der Termin beim Schönheitschirurgen. Das Vorgespräch in einer luxuriösen, stillen Praxis, wo ein Mann mit makellosen Händen und einer ruhigen, unpersönlichen Stimme mir auf holografischen 3D-Modellen gezeigt hatte, was geschehen würde. Die schiere Professionalität, die kalte Ästhetik der Darstellung hatten es so unwirklich, so chirurgisch sauber erscheinen lassen. Ich erinnerte mich an meinen Blick zu Gerd, an die stumme, verzweifelte Frage in meinen Augen: "Das kann ich nicht." Ich erinnerte mich an das Glas Wasser, das er mir danach gereicht hatte, mit diesem sanften, unnachgiebigen Lächeln. "Trink erstmal, Schatz." Der bittere Unterton. Die alles umhüllende Schwärze, die darauf folgte.
Und jetzt dieses Erwachen. Dieses fremde Gewicht auf meiner Brust. "Leona."
"Endlich bist du wach, Leona." Gerds Stimme kam von rechts. Ich drehte den Kopf, eine Bewegung, die bereits ungewohnt schwerfiel. Er saß auf einem schmalen Besucherstuhl neben dem Bett, vornübergebeugt, die Ellbogen auf den Knien. Er trug ein dunkles, einfaches Polohemd und sah aus, als hätte er geschlafen. Doch seine Augen waren wach, klar und erfüllt von einer triumphierenden Zärtlichkeit. "Wie fühlst du dich?"
Meine Zunge war wie Watte, meine Kehle trocken und wund, wahrscheinlich vom Beatmungsschlauch. "Was...", krächzte ich, und meine Stimme war ein gebrochenes, fremdes Ding. "Was hast du... was habt ihr getan?"
Sein Lächeln wurde breiter, stolzer. Er stand auf, trat ans Bett und nahm meine schlaffe Hand in seine. Seine Finger strichen über meine knallroten Fingernägel. "Was wir besprochen haben, mein Schatz. Der letzte, große Schritt. Der Schritt zur Vollendung." Seine Augen glitten zu meiner Brust, die unter der dünnen Baumwolldecke eine ungewohnte, hohe Wölbung formte. "Die Operation ist perfekt verlaufen. Dr. Moreau ist ein wahrer Künstler. Die Implantate - Doppel-D, 850 Milliliter, hochprojiziert, kugelrund, wie ich es liebe - sitzen bombastisch. Absolut bombastisch."
Jedes Wort war ein Hammerschlag auf das, was von meinem alten Ich übrig war. *Doppel-D. 850 Milliliter. Kugelrund.* Ich starrte auf die Decke, auf die unverkennbare, fremde Kontur meines neuen Oberkörpers. Ein zitterndes, eiskaltes Entsetzen breitete sich in meinem Bauch aus, vermischt mit einer lähmenden, körperlichen Schwäche. Dann erinnerte ich mich an seinen anderen Satz. Meine freie Hand glitt zitternd unter die Decke, über meinen glatten Bauch hinunter, zu meinem Schambereich. Die metallene Keuschheitsschelle war weg. Stattdessen fühlte ich weiche Haut. Und darunter... etwas Weiches, Kleines, Schlaffes. Mein Penis. Er war noch da. Aber er fühlte sich anders an. Entwurzelt. Bedeutungslos. Wie ein Anhängsel.
"Deine Hoden", fuhr Gerd fort, als er meine Bewegung bemerkte, "wurden entfernt. Sauber, schmerzlos. An ihrer Stelle liegen nun Hormondepots. Zeitverzögerte Östrogen-Implantate. Sie werden ihre Arbeit tun. Sie werden dich weicher machen. Emotionaler. Sie werden deine Haut noch perfekter glätten und das letzte bisschen Restbehaarung unterdrücken.
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