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Wortlos (fm:Romantisch, 3584 Wörter)

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Veröffentlicht: Feb 03 2026 Gesehen / Gelesen: 1843 / 1525 [83%] Bewertung Geschichte: 9.35 (37 Stimmen)
Wie tief kann eine Verbindung zwischen Mann und Frau sein, wenn man nicht miteinander spricht

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Wortlos

Es war mein zweiter Tag in Berlin. Die Stadt kannte ich. Schließlich war ich dort geboren und aufgewachsen, hatte allerdings wegen eines Wechsels des Arbeitgebers meine geliebte Umgebung schon vor Jahren verlassen müssen.

Die Fortbildung war wie immer langweilig. Ich weiß nicht, an wie vielen nichtssagenden Veranstaltungen mit langatmigen Ausführungen sich hip fühlender Referentinnen und Referenten ich bereits teil genommen hatte. The same procedere as every year heißt es in dem berühmten Schwank Dinner For One.

Ich beschloss deshalb an jenem herrlichen Frühlingstag mit Temperaturen an die 20 Grad einen kleinen Ausflug zum Brandenburger Tor zu machen. Von dort wollte ich über die Straße Unter den Linden bis zur gleichnamigen U-Bahn-Station laufen und dann zurück in mein Hotel nahe Ostbahnhof fahren.

Es mochte gegen 20 Uhr gewesen sein, als ich durch das Brandenburger Tor lief. Immer wieder verharrte ich. Es mochte auch eine gewisse Ergriffenheit sein, die von diesem Monument ausging. Vor allem lag es an einer Gruppe von Asiaten, es waren wohl nicht Chinesen, sondern Japaner, die mir als Staffage für Fotografen den weiteren Weg versperrten.

Nachdem ich mich einige Meter auf dem Mittelstreifen der Linden gegen Besucher aus unbekannten Ländern durchgekämpft hatte, beschloss ich auf die linke Seite mit den Geschäften zu wechseln. Auch dort blieb ich nicht allein. Aber ich blieb wenigstens von Touristenmassen verschont.

Ich war nur wenige Schritte gelaufen, da sah ich eine Frau mittlerer Größe mir entgegen kommen. Mein Blick blieb auf ihr ruhen. Sie näherte sich langsam. Ihre Schritte waren kurz. Die Frau mit den halblangen brünetten Haaren mochte Mitte vierzig sein. Sie war konservativ gekleidet mit hellblauer Bluse zum beige-farbenen Rock und ebensolchen Pumps mit kleinem Absatz.

Die Unbekannte wirkte rundlich. Man sah sofort, dass sie mindestens einmal ein Kind geboren hatte. Denn die Bluse spannte bei jedem Schritt leicht über dem Bauch, und der Busen überragte ihn kaum erkennbar.

Ich musste für einen Moment stehen bleiben. Der Anblick dieser Person hatte mich gespannt gemacht. Da war etwas, was mein Interesse weckte, nein, es war mehr: die Unbekannte hatte etwas Aufreizendes an sich. Ich musste den Grund begreifen und die Frau genauer betrachten.

Besonders waren nicht ihre durchaus ansehnlichen Waden. Die schienen mir recht kräftig. Eine hautfarbene Strumpfhose gaben ihnen Form. Auch die Kette mit weißen Kugeln in auf- und absteigender Größe hatte damit nichts zu tun. Gewiss waren es auch nicht ihr gebräuntes Dekoltee oder ihre weiblich-runden Hüften.

Es war, das wurde mir nach einigem Überlegen bewusst, dieser leichte Überbiss ihrer Zähne. Das ließ sie mir wie eine deutlich jüngere Person vorkommen. Dazu passten ihre wohl geformten, gleichwohl eher schmalen Lippen. Dieser Mund hatte es mir angetan, verstand ich. Das war es, worauf ich ständig schaute, was mich faszinierte und mir einen elektrisierenden Schauer durch den Körper jagte.

Ich blieb vor dem Schaufenster eines Geschäfts stehen. Was der Laden anbot, weiß ich nicht. Ich denke, ich habe es auch damals nicht wahr genommen. Die Unbekannte blieb ebenfalls stehen und stellte sich vielleicht zwei Meter entfernt neben mich. Sie blickte ebenfalls stur in die Auslagen des Geschäfts.

Ich musste diese Frau intensiv betrachten. Der Blick auf die Glasscheibe erlaubte mir durch die Spiegelung eine unbemerkte Aussicht. Die Unbekannte muss mich ebenfalls bemerkt haben, dachte ich, während mein Blick stur auf die Scheibe gerichtet blieb. Auch die Unbekannte beobachtete mich. Unsere Augen trafen sich immer wieder im Spiegel des Glases. Ihr Blick verharrte zunächst auf meinem Gesicht und ging dann über meinen Oberkörper bis hinunter zu den Sneakern.

Was mochte sie dabei denken? Auch ich musste eine gewisse Faszination

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