Feuriges Griechenland (fm:Ehebruch, 12209 Wörter) [15/15] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr_Empire | ||
| Veröffentlicht: Feb 05 2026 | Gesehen / Gelesen: 996 / 717 [72%] | Bewertung Teil: 9.06 (16 Stimmen) |
| Episode 4 - Darf ich … ich selbst sein? | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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Deutschland sowas passieren kann? Dass du eine Frau triffst, die vergeben ist?“
Markus lächelt traurig, sein Blick wird fest. „Klar, kann sein. Aber Kass ist einzigartig. So jemand wie sie gibt’s kein zweites Mal.“ Seine Stimme wird fester.
Hinter dem Raumteiler ballt Cassiopeia die Hände. Markus, bitte mach keinen Mist, denkt sie und spürt, wie sehr ihn das alles mitnimmt.
Sven schüttelt den Kopf. „Willst du wirklich alles hinschmeißen? Deine Ausbildung, dein neues Leben hier?“
Markus zögert, ringt mit sich. „Ich will nicht, aber vielleicht muss ich. Sonst geh ich kaputt.“ Die Worte brechen aus ihm heraus, und für einen Moment ist es still – nur das Klirren von Besteck und das Murmeln der Gäste füllen die Stille.
Sven wirft einen Blick auf die Uhr. „Unsere Pause ist vorbei. Lass uns später noch mal reden, vielleicht auch mit meinen Eltern zusammen. Versprich mir nur, dass du nichts Überstürztes machst, okay?“
Markus nickt. „Versprochen.“ Gemeinsam stehen sie auf und tauchen wieder in den Trubel des Hotels ein.
Auch Cassiopeia hat genug gehört und weiß nun genau, was zu tun ist. Mit ihrem charakteristisch federnden Schritt eilt sie direkt zu Kassandras Büro. Sie klopft an, wartet einen Moment und tritt ein, nachdem sie hereingebeten wird. Drinnen sieht sie, dass Kassandra gerade mit Sofia spricht.
„Oh, entschuldigt, ich wusste nicht, dass du hier bist, Sofia. Ich wollte nicht stören.“ Cassiopeia greift schon nach der Türklinke, bereit, sich zurückzuziehen.
Doch Kassandra hebt neugierig eine Braue und hält sie auf: „Cassio, alles okay? So entschlossen sieht man dich selten.“ Auch Sofias Blick wandert nun interessiert zu Cassiopeia.
„Es ist etwas, das ich lieber erst einmal unter vier Augen mit dir besprechen möchte“, antwortet Cassiopeia ruhig und hält Kassandras neugierigem Blick stand.
„So geheimnisvoll heute?“ Kassandra lacht leise und versucht, die Atmosphäre aufzulockern.
„Es ist einfach noch zu früh, darüber zu sprechen“, sagt Cassiopeia und lässt ein leichtes, aber angespanntes Lächeln aufblitzen. Für einen Moment scheint ein Schatten über ihr Gesicht zu huschen, als ob sie einen inneren Kampf austrägt.
„Wir sind eh soweit durch, ich lasse euch mal allein“, meint Sofia und steht auf. Cassiopeia hebt protestierend die Hand: „Wirklich, es tut mir leid, ich wollte dich nicht vertreiben …“
„Ach, alles gut.“ Sofia winkt ab und legt Cassiopeia zum Abschied eine Hand auf den Arm. „Aber lenk meine Tochter nicht zu sehr von der Arbeit ab“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.
„Mama!“, ruft Kassandra gespielt entrüstet.
„Was denn, mein Schatz?“, fragt Sofia schmunzelnd über die Schulter.
„Was denkst du eigentlich von uns?“, will Kassandra wissen und fixiert ihre Mutter neugierig.
„Nur das Allerbeste. Ich sehe doch, wie sehr ihr euch vertraut“, antwortet Sofia liebevoll. Sie wirft ihrer Tochter einen Kussmund zu und streicht Cassiopeia beim Gehen sanft über den Rücken. An der Tür verharrt sie kurz, wirft beiden einen letzten, warmen Blick zu und verlässt dann den Raum.
Kassandra verdreht genervt die Augen. Noch nie hatte ihre Mutter so offen angedeutet, dass sie von der besonderen Verbindung zwischen ihr und Cassiopeia weiß. Ein kurzer, unsicherer Blick zu Cassiopeia, dann atmet sie tief durch. Während draußen Regen rhythmisch gegen die Fensterscheibe trommelt und das Licht im Raum einen sanften, beinahe melancholischen Schein wirft, spürt sie das Gewicht der letzten Begegnung mit Markus auf ihren Schultern. „Na gut, jetzt sprich schon … wir sind ja unter uns.“
Langsam lässt sich Cassiopeia auf den Stuhl sinken, auf dem eben noch Sofia saß. Ihre Hände liegen gefaltet im Schoß, die Finger umklammern sich leicht, als sie leise beginnt: „Ich wollte das nicht vor deiner Mutter ansprechen.“ Ihre Worte wirken schwer, als müssten sie sich erst einen Weg durch einen dichten inneren Nebel bahnen.
Kassandra runzelt die Stirn und sieht für einen Moment ins trübe Fensterglas. „Warum denn nicht? Ich habe keine Geheimnisse vor ihr.“
Cassiopeia zuckt kaum merklich mit den Schultern, ihre Stimme klingt leise, fast scheu: „Du willst doch nicht, dass auf den Fluren über euch getuschelt wird.“ Sie hält Kassandra dabei forschend im Blick, während der Regen draußen lauter zu werden scheint, als würde das Wetter die Spannung im Raum widerspiegeln.
„Cassio, bitte, sag endlich, was du meinst.“ Kassandras Stimme wird lauter, eine Mischung aus Ungeduld und Unsicherheit schwingt mit. Sie ballt unbewusst die Hände zu Fäusten, während in ihrem Kopf Erinnerungen an Markus flackern – an sein verletztes Gesicht, an die unausgesprochenen Worte zwischen ihnen.
„Ich meine, dass du Gerede und Getratsche vermeiden willst.“ Cassiopeia spricht mit Nachdruck, bleibt aber ruhig. Die Spannung zwischen ihnen ist greifbar – wie ein unsichtbares Band, das beide festhält, während der Regen in gleichmäßigen Wellen gegen das Glas prasselt.
„Cassio, ich dachte, ich hätte mich klar genug ausgedrückt.“
„Dir gegenüber schon.“ Cassiopeias Blick bleibt ruhig, aber wachsam.
„Eben – und das reicht doch wohl.“ Kassandra versucht, sich hinter einer Fassade von Sicherheit zu verstecken, doch ihre Stimme verrät sie. Markus’ Gesicht taucht vor ihrem inneren Auge auf, seine Enttäuschung, sein Schmerz.
„Mir schon … aber gilt das auch für dich? Oder für Markus?“ Cassiopeia legt den Kopf leicht schief, beobachtet das Zucken in Kassandras Miene, als sie Markus’ Namen hört.
Stille. Kassandra schließt die Augen, und für einen Moment ist nur das Prasseln des Regens zu hören. Ihrem Gesicht kann man ansehen, dass es ihr nicht leichtfällt, das zu sagen. Sie presst die Lippen zusammen und ringt sichtbar mit den richtigen Worten.
„Er hat es doch gesehen … das muss reichen … ich will ihn nicht noch mehr verletzen.“ In ihrer Stimme schwingt Bedauern, das sie kaum unterdrücken kann. Ein leiser Schatten huscht über ihr Gesicht.
Cassiopeia wartet geduldig. Erst als Kassandra sie wieder ansieht, spricht sie ruhig: „Bist du dir da so sicher?“
Verwunderung und Angst spiegeln sich in Kassandras Blick. „Wie meinst du das?“
„Ich frage mich, ob du dir und Markus nicht viel mehr wehtust, wenn du nicht ehrlich bist – mit ihm und mit dir selbst.“ Cassiopeias Worte sind voller Mitgefühl. Sie will Kassandra keine Vorwürfe machen, sondern ihr helfen, ihren eigenen Weg zu finden. In der Stille klingt nur noch der Regen – und die Gewissheit, dass etwas Wichtiges unausgesprochen zwischen ihnen steht.
„Selbst wenn ich wollte, Cassio … es geht einfach nicht.“ Kassandras Stimme ist erstickt, mehr Hauch als Wort. Ihre Hände umklammern die Schreibtischkante, als könnte sie sich an der glatten Oberfläche verankern – doch Halt findet sie keinen. Ein Zittern läuft durch ihren Körper, fast unmerklich, und für einen Moment scheint der Raum zu eng, zu still. Die Worte wollen nicht heraus, sie bleiben wie ein Kloß im Hals.
„Ich bin seine Vorgesetzte. Das ist alles, was die anderen sehen. Ihre Blicke – sie bohren sich durch mich hindurch …“ Sie hält inne, atmet flach. Ihre Gedanken kreisen, gehetzt, ohne Ausweg. Wieso fühlt es sich so falsch an? Und doch: Sie weiß keinen anderen Weg.
Cassiopeia beobachtet sie, ihr Blick weich und suchend. Ein fast unmerkliches Zusammenziehen der Augen, ein kurzer Atemzug – Sorge, die nicht ausgesprochen werden muss. „Du willst das also wirklich durchziehen?“ Die Worte sind ruhig, aber darunter liegt ein feiner Riss.
Kassandra hebt den Kopf, begegnet Cassiopeias Blick. Ihre Augen schimmern feucht. Für einen Augenblick zögert sie, ihr Mund öffnet sich – schließt sich wieder. Sie ringt mit sich, und als sie schließlich spricht, ist ihre Stimme brüchig: „Ich will nicht, Cassio.“ Ein leiser Laut, kaum hörbar. Ein kurzes Schließen der Lider, als wollte sie die Welt aussperren. „Ich muss …“ Mehr sagt sie nicht, doch alles steht in der Luft, dicht und schwer: Habe ich überhaupt eine Wahl? Und wenn nicht – warum fühlt es sich an, als würde ich mich selbst verraten?
Stille dehnt sich aus, schwer und dicht wie der Regen an den Fenstern. Cassiopeia weicht nicht zurück, ihr Blick bleibt ruhig, tastend. Ein leichtes Zucken um ihren Mundwinkel – als wollte sie etwas sagen, hält aber inne. Dann, leise: „Ich glaube … du machst einen Fehler.“ Sie spricht das fast wie eine Frage, ihre Stimme ist voller Bedauern. Ein Hauch von Schmerz in ihrem Blick, den sie nicht verbirgt. „Es tut mir weh, Kass, dich so zu sehen.“
Kassandra lächelt schwach, ein hilfloser Versuch, die Fassade zu wahren. Ihre Hände lösen sich langsam vom Schreibtisch, als hätte sie endlich die Kraft gefunden, loszulassen. Doch in ihrem Inneren tobt das Chaos weiter. Was, wenn Cassiopeia recht hat? Was, wenn sie am Ende alles verliert, weil sie sich selbst im Weg steht?
Cassiopeia tritt einen kleinen Schritt näher, bleibt aber noch auf Distanz, als spüre sie die Unsicherheit wie ein unsichtbares Band. Ihre Hände zucken kurz, wie ein stummes Angebot. „Es ist deine Entscheidung, Kass. Ich wollte dir nur Kraft geben – aber vielleicht brauchst du mich gerade anders.“ Ein leises Seufzen, ein fast unhörbarer Klang zwischen den Worten. Ihr Blick bleibt offen, voller Verständnis, und doch ist da etwas Zurückhaltendes, als halte sie sich selbst davon ab, zu weit zu gehen.
Kassandra hebt zögernd wieder den Kopf, sucht Cassiopeias Blick, als würde sie darin Trost finden. „Du bist mir wichtig, Cassio. Vielleicht sogar mehr, als ich begreife.“ Die Worte stolpern über ihre Lippen. Sie hält den Atem an, spürt die eigene Verletzlichkeit.
Ein Lächeln huscht über Cassiopeias Gesicht, warm und ein wenig traurig. „Ich liebe dich, Kass. Das weißt du.“ Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. Ein flüchtiger Blick, ein kurzes Zögern – dann tritt sie langsam um den Schreibtisch herum, ihre Bewegung vorsichtig, als wolle sie den Moment nicht vertreiben.
Kassandra stockt, als Cassiopeia näherkommt. Ein Wimpernschlag Unsicherheit – dann, fast zaghaft, eine Annäherung. Erst im letzten Moment öffnen sich die Arme, zögernd, abwartend, und Kassandra tritt einen Schritt entgegen. Die Umarmung ist fest, aber vorsichtig, als fürchteten beide, etwas Zerbrechliches zu beschädigen. Für einen kostbaren Moment atmet Kassandra auf, lehnt sich an, spürt, wie die Last etwas leichter wird.
Ein leiser Kuss, kaum mehr als eine Berührung, zart und flüchtig, unterstreicht all das Ungesagte. Dankbarkeit, Sehnsucht, das stille Versprechen von Nähe. Cassiopeias Hände ruhen sanft auf ihrem Rücken, ihre Berührung ist Halt und Trost zugleich. Für einen Moment scheint die Welt stillzustehen.
Als sie sich lösen, bleibt der Blickkontakt bestehen – ein letzter Versuch, etwas festzuhalten. „Ich werde immer für dich da sein, Kass“, sagt Cassiopeia leise. „Aber ich wünsche mir, dass du deinen Weg findest. Und glücklich wirst.“ Ein Anflug von Unsicherheit in ihrer Stimme, dann löst sie langsam die Umarmung.
Am Türrahmen hält sie inne, blickt zurück. „Wenn etwas ist … du weißt, wo ich bin.“ Die Worte hängen einen Moment in der Luft, bevor Cassiopeia leise hinausgeht – und Kassandra allein bleibt, mit sich und den Fragen, die keine Antwort kennen.
Kassandra lehnt sich in ihrem Stuhl zurück. Ihre Gedanken tragen sie zu dem Moment zurück, als sie durch die Tür trat und Markus zum ersten Mal wirklich wahrnahm. Am Abend zuvor hatte sie ihn nur im Vorbeigehen gesehen, als er mit dem Rücken zu ihr saß. Sie erinnert sich daran, wie ihr Herz sofort schneller schlug und eine feine Gänsehaut ihre Arme überzog.
Das alles war nicht ohne Grund gewesen, nein, ihr Herz hatte zu ihr gesprochen. Hatte ihr gesagt, dass ihre Suche ein Ende gefunden hatte – und diesmal schien das Gefühl tiefer, durchdringender als zuvor. Doch zu welchem Preis? Kassandra hatte schon zweimal etwas mit einem Angestellten des Hotels angefangen und dies schnell bereut. Jedes Mal, wenn das Gerede begann, spürte sie ein unangenehmes Ziehen in der Magengegend, als würden sich die Blicke der Kollegen auf ihr festhaken. Sie fragte sich dann, ob sie je wieder jemandem vertrauen könnte, ohne sofort misstrauisch beäugt zu werden. Entweder kamen von selbst die Gerüchte, das Gerede auf, dass sie ihn bevorzugen würde, oder aber der Betreffende ließ es sich schnell anmerken, dass er genau davon ausging. Dann fühlte sie sich einsam, unverstanden, und zog sich zurück – weshalb sie die Beziehungen wieder schnellstmöglich beendet hatte. Und doch, trotz all der Warnsignale und schmerzhaften Erinnerungen, war diesmal etwas anders. Vielleicht, weil ihr Herz diesmal lauter sprach als die Vernunft, weil sie glaubte, in Markus einen Menschen gefunden zu haben, der die Mauern in ihr zum Wanken bringen konnte.
„Genau davor will ich dich … uns doch beschützen, Markus“, flüstert Kassandra in den Raum, in dem bis auf das monotone Surren der Klimaanlage jede Stimme fehlt. Ihre Worte erscheinen beinahe verloren in der Kühle, doch sie sind getragen von einer Ernsthaftigkeit, die selbst die Stille durchdringt. Sie spürt, wie sich ihr Brustkorb bei jedem Atemzug schmerzhaft zusammenzieht. Der Gedanke, Markus und sich selbst vor dem Gerede und Getuschel in den Fluren zu bewahren, schenkt ihr einen Funken Trost – zumindest für einen winzigen Moment fühlt sie sich sicherer. Es ist die Hoffnung, nicht noch einmal ein Ziel für klatschende Zungen zu werden, nicht wieder unter misstrauischen Blicken zu zerbrechen. Doch direkt im nächsten Herzschlag breitet sich darin eine Leere aus, ein Schmerz, der so tief sitzt, dass er ihr beinahe den Atem nimmt.
„Warum …?“ bricht es leise aus ihr heraus. „Warum darf ich … ich nicht, ich selbst sein?“ Die Frage bleibt zwischen den Wänden hängen, während ihre Tränen wie stumme Boten der Überforderung über ihre Wangen rollen. Die Sehnsucht, sich in seine Arme zu schmiegen, gehalten und verstanden zu werden, wird übermächtig. Sie weiß genau, warum alles so ist – weil sie es selbst entschieden hat, aus Angst vor dem, was die Umgebung sagen könnte, aus Furcht davor, erneut verletzt zu werden.
Manchmal erinnert sie sich an den Tag, als sie ihm fast ihre Gefühle offenbart hatte. Damals hatte sie gespürt, wie ihre eigene Fassade zu bröckeln begann. Und jetzt? Alles in ihr schreit danach, einfach loszulassen, ihn an sich heranzulassen – aber sie weiß, dass sie ihm im Moment keine Hoffnung machen darf, ohne ihn und sich selbst zu verletzen.
Die Frage, ob sie sich selbst sein darf, hallt unaufhörlich in ihr wider. „Darf ich … ich selbst sein?“ Sie klingt in ihrem Kopf wie ein Schwarm unruhiger Fliegen, kreist, findet keine Ruhe mehr. „Vielleicht … vielleicht irgendwann einmal.“ Kassandra klammert sich an diese wage Hoffnung, versucht sie festzuhalten wie einen rettenden Ast im reißenden Strom ihrer Gedanken. Vielleicht reicht die Zeit bis zum Ende von Markus‘ Ausbildung, vielleicht würde dann nichts mehr zwischen ihnen stehen – und doch weiß sie, dass drei Jahre eine Ewigkeit bedeuten können.
Die Unsicherheit schleicht sich ein: Markus könnte in dieser Zeit jemand anderen finden, sich aus Frust abwenden. Ein stechender Schmerz zuckt durch sie, wenn sie daran denkt, und sie zwingt sich, diesen Gedanken nicht weiter zu nähren. Sollte es so kommen, wird sie damit leben müssen. Aber solange das ungewiss ist, will sie sich nicht im Voraus von der Hoffnung verabschieden, sondern den nächsten Moment mit Markus einfach annehmen, wie er ist – auch wenn er voller Sehnsucht und Zweifel bleibt.
„Schluss jetzt damit“, mahnt sich Kassandra selbst und spürt, wie sich ihre Fäuste unbewusst so fest ballen, dass ihre Fingernägel sich in die Handflächen graben. Einen Moment verharrt sie reglos, das Herz schlägt schneller, während sie gegen die aufkommende Unruhe ankämpft. Sie atmet einmal tief durch, zwingt sich zur Fassung und wendet sich dann wieder dem Monitor zu. Leise, fast mehr zu sich selbst, murmelt sie: „Danke, Cassio. Ehrlich. Du hast mich wieder dahin gebracht, wo´s weht tut.“
Zwei Tage später
Obwohl Markus seine Sache sehr zur Zufriedenheit von Cassiopeia erledigt, hat sie entschieden ihn heute noch einmal zu begleiten. Sie will den engen Kontakt zu ihm nutzen, um ihn vorsichtig das vorgestern gehörte anzusprechen. Sie kommt um eine Ecke als er ihn mit lauterem Ton mit Apollonia sprechen hört.
„Was willst du damit sagen? Ich wüsste nicht was ich tue?“ will er von ihr wissen.
„Ich meine ja nur das du dich da scheinbar in etwas verrennst,“ versucht diese durch eine ruhige Antwort die Lautstärke zu senken.
„Selbst wenn, dann sollte ich dies doch wohl selbst entscheiden oder meinst du nicht?“ Cassiopeia kann von ihrer Position aus deutlich erkennen, wie aufgebracht Markus ist.
„Was ist denn hier los? Man hört euch ja fast im ganzen Haus … das sollte nicht sein, Markus,“ sagt sie und schaut dabei Markus eindringlich an.
„Ähm entschuldige …“ beginnt dieser, wird von ihrem Blick aber ein wenig eingeschüchtert.
„Solange dies nicht wieder vorkommt,“ erwidert sie und deutet Apollonia mit einem Kopfnicken an, das diese wieder ihrer Arbeit nachgehen soll.
„Gut wie weit bist du?“ fragt sie dann ruhig, versucht Markus wieder das Gefühl zu geben, die Arbeitskollegin und Freundin und nicht Vorgesetzte vor sich zu haben.
„Die Hälfte … Cassio,“ antwortet Markus mit zum Boden gesenktem Blick.
„Gut … dann lass uns dafür sorgen, das die Restlichen auch gemacht werden,“ ihre Stimme ist sanft, so das Markus zu ihr aufschaut.
„Du willst mitkommen?“ hakt er nach und versucht dabei hinter dem Grund zu kommen. Will sie seine Arbeit überprüfen oder ist es wegen dem kleinen Disput mit Apollonia gerade?
„Ja, ich dachte wir könnten nochmal ein paar Suiten gemeinsam machen. So wie am Anfang, als ich dir alles gezeigt habe. Wir verstanden uns doch gut, haben viel Spaß gehabt und gelacht. Ich dachte dies noch einmal zu erleben würde dich freuen,“ klärt sie ihn auf.
Sofort erinnert sich Markus an die ersten Tage seiner Ausbildung zurück. Ja es waren wunderschöne Tage, da Cassiopeia ihm gezeigt hatte das sie keine Überdinge von ihm erwartete. Sondern ihm Fehler ein und zugestanden hatte. Ihm immer mit einem Lächeln darauf hingewiesen und diese korrigiert hatte.
„Ah okay … ja das wird bestimmt wieder lustig.“
Cassiopeia zwinkert ihm, fast verschwörerisch zu. „Dann lass uns wieder Spaß haben.“
Markus kann nicht anders als zu lachen, weshalb ihn Cassiopeia sofort scharf anschaut. „Nicht diese Art von Spaß Markus … ich schwimme weiterhin, nicht in deinem Teich.“ Jedoch zwinkert sie ihm wieder aufmunternd zu und so begeben sich die beiden dann zur nächsten Suite, welche auf Markus Plan liegt.
Wie damals am ersten Tag beginnen die beiden, das Bett zu richten. Ein Sonnenstrahl fällt durch das Fenster und taucht das Zimmer in warmes, weiches Licht; draußen ist das leise Zwitschern der Vögel zu hören. Cassiopeia wirft dabei einen beiläufigen, aber warmen Blick auf Markus: „Auch wenn ich hier schuften muss… ich liebe es, hier zu leben. Dort, wo andere Urlaub machen.“
Markus’ Hände zittern leicht, während er die Bettdecke glattzieht. Er blickt kurz aus dem Fenster, nimmt die friedliche Stimmung draußen wahr, und spürt, wie sich in ihm alles zusammenzieht. Sein Herz schlägt schneller; eine wellenartige Nervosität breitet sich in seinem Magen aus, begleitet von der stummen Angst, etwas falsch zu machen.
„Ja, ja, es ist ganz schön hier,“ sagt er schließlich, doch seine Stimme klingt etwas flach, weniger begeistert als Cassiopeia es erwartet hatte. Für einen Moment bleibt es still. Ihre Brauen ziehen sich leicht zusammen, ein Zeichen, dass sie sich angesprochen fühlt. Sie hält inne, während sie das Kissen aufschüttelt.
„Hey, wir leben da, wo andere Urlaub machen! Die Landschaft ist traumhaft, das Wetter meistens auch… also ein bisschen mehr Freude, bitte!“ Sie sieht ihn dabei fest und auffordernd an. Ihr Blick bleibt auf ihm ruhen, als wolle sie ihn aus seiner Schale locken.
Markus spürt den Druck – der Raum scheint enger zu werden. Ein leichter Schweißfilm legt sich auf seine Hände, als er versucht, sich aus Cassiopeias Erwartung zu befreien. Er weicht ihrem Blick kurz aus, schaut auf die Muster der Tagesdecke. „Ja, ich hab doch gesagt, dass es okay ist.“ Seine Stimme ist bemüht ruhig, doch die Unsicherheit lässt sich nicht verstecken. Er wünscht sich, einfach ehrlicher sein zu dürfen, fürchtet jedoch ihre Reaktion.
Cassiopeia schüttelt kaum merklich den Kopf. „Das glaube ich dir nicht, Markus. Sag mal, hast du etwas auf dem Herzen?“ Einen Moment lang bleibt es still, während sie ihm einen Moment Zeit lässt. Sie tritt ans Fenster, blickt hinaus und gibt ihm Raum zum Nachdenken.
Markus’ Gedanken rasen. Kann er es ihr wirklich sagen? Seiner größten Rivalin? In seinem Kopf ringt er mit den Worten, in seinem Inneren tobt ein Kampf zwischen dem Wunsch, sich mitzuteilen, und der Furcht, verletzlich zu sein.
Cassiopeia bemerkt sein Zögern. Sanft geht sie einmal um das Bett herum, stellt sich neben ihn, ihre Haltung offen und einladend. Sie schaut ihm in die Augen, schweigt einen Moment und gibt ihm Zeit. „Setz dich. Ich glaube, es ist mal wieder Zeit für ein Gespräch, oder?“ Ihre Stimme ist ruhig, ihr Blick warm. Sie deutet auf die Bettkante.
Er zögert und sieht auf das Bett, dann auf Cassiopeia. Die Anspannung in seinem Körper lässt nicht nach, doch das offene Mitgefühl in ihren Augen gibt ihm einen Moment der Sicherheit. Langsam lässt er sich auf die Matratze sinken. Cassiopeia setzt sich ohne Eile neben ihn und legt behutsam eine Hand auf seine. Durch das Fenster fällt Licht auf ihre Hände; die Nähe und Wärme beruhigen ihn etwas.
„Was ist los, Markus? Und sag jetzt bitte nicht wieder, es sei nichts… dafür kenne und mag ich dich inzwischen viel zu sehr,“ sagt sie, leise und ehrlich. Ihre Stimme ist weich, fast flüsternd, und sie sieht ihn erwartungsvoll an.
Markus ringt mit den Worten. Sein Herz klopft bis zum Hals, seine Hände fühlen sich klamm an. Mit schwerem Atem beginnt er: „Ich weiß einfach nicht mehr weiter.“ Sein Blick sinkt auf den Boden, als würde dort die Antwort liegen.
„Warum nicht, Markus? Was beschäftigt dich?“ hakt Cassiopeia behutsam nach. Sie lässt ihm Raum, ihre Stimme bleibt ruhig.
Markus blickt einen Moment ins Licht, das durch das Fenster fällt. In seinem Kopf tauchen Erinnerungen an Gespräche mit Cassiopeia auf, in denen sie Verständnis gezeigt hat – aber auch die Angst, diesmal könnte sie anders reagieren. „In mir schreit und sehnt sich alles nach …“ Markus’ Stimme bricht am Ende und bleibt brüchig in der Luft hängen. Er kann nicht weiterreden.
Eine kurze Stille entsteht, nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören. „Nach?“ Cassiopeia kennt die Antwort, aber sie ist überzeugt, dass es für Markus wichtig ist, den Namen auszusprechen. Sie glaubt, dass es ihm gut tun wird.
Langsam hebt er den Kopf und sieht sie wieder an. Ein Schatten huscht über sein Gesicht, als würde er mit sich selbst ringen. „Du weißt es doch ganz genau … und bitte, tu jetzt nicht so, als wüsstest du es nicht.“ Seine Stimme klingt leise und rau.
Sie drückt seine Hand sanft und hält seinem Blick stand. „Ja, Markus, ich weiß es. Keine Sorge. Und genauso wenig, wie ich in deinem Teich schwimme, habe ich vor, mit dir zu spielen oder so etwas. Das liegt mir fern.“ Ihre Worte sind ruhig, fast zärtlich, und sie hält einen Moment inne, um Markus Zeit zu geben, sich zu sammeln.
Ein leises Lächeln huscht über Markus’ Gesicht. Er atmet tief durch und dreht den Kopf zur Seite, als müsste er sich neu ordnen. Nach einer kurzen Pause sagt er: „Schon seltsam eigentlich.“
„Was meinst du damit? Und schau mich bitte wieder an.“ Cassiopeias Stimme ist sanft, aber bestimmt. Sie wartet geduldig, während Markus sich fasst.
Er wendet sich ihr wieder zu, blickt ihr in die Augen. „Komisch, dass ich ausgerechnet mit dir, meiner Rivalin am besten über all das reden kann … findest du nicht?“ Während er spricht, kneift er die Augenbrauen zusammen; Unsicherheit, aber auch Erleichterung spiegeln sich in seinem Gesicht.
Für einen Moment herrscht Stille, die von einem leichten Windhauch durchs Fenster begleitet wird. Cassiopeia überlegt kurz, bevor sie antwortet. „Wie sagt man so schön – die Wege des Herrn sind unergründlich. Aber wenn ich dir irgendwie helfen kann, bin ich da. Denn ich glaube, wir beide wollen letztlich das Gleiche: das Beste für Kass.“
Mit ihren Worten ist Kassandras Name nicht länger unausgesprochen – sie holen sie beinahe spürbar zu sich in den Raum, und ein Hauch von Hoffnung liegt in der Luft.
„Hm, vielleicht hast du recht,“ murmelt Markus leise und blickt kurz zu Boden. „Gerade das macht es ja so schwer.“
„Wer hat behauptet, dass Liebe oder Gefühle je einfach wären?“ Cassiopeias Stimme klingt sanft, fast wie ein leises Lied, doch darin schwingt eine Traurigkeit mit, als würde sie an ferne, stürmische Nächte denken.
Markus nickt kaum merklich, seine Stirn ist in Falten gelegt. In seinem Kopf wirbeln Gedanken: All die Male, in denen er Kassandra nahe sein wollte. Die Momente, in denen er sich klein und fehl am Platz fühlte. Markus spürte, wie sein Herz raste. Bilder von all seinen gescheiterten Annäherungsversuchen schossen ihm durch den Kopf – das verschwundene Cover, die Karte zwischen den Blumen, Kass’ ausweichender Blick. „Ich weiß nicht … es ist alles so kompliziert“, stößt er schließlich hervor, seine Stimme bricht im letzten Wort ab.
„Kompliziert wie ein Labyrinth nach einem Sturm.“ Cassiopeia lächelt schief, ihre Augen funkeln kurz, als sähe sie zwischen all dem Chaos einen verborgenen Sinn. „Aber Markus, du musst mir schon sagen, was dich wirklich quält. Keine halben Sätze heute.“ Ihre Worte sind drängend, doch warm – wie eine Hand, die im Dunkeln nach seiner sucht.
Markus holt zitternd Luft. Er fühlt sich ertappt, nackt in seinen Unsicherheiten. Gedanken an Scheitern und Scham prasseln auf ihn ein, Erinnerungen an Situationen, in denen Cassiopeia immer dazwischenstand – oder war es nur sein Eindruck? „Vor allem, wenn du jedes Mal meine Versuche, Kass näherzukommen, durchkreuzt“, ringt er sich ab. Kaum sind die Worte ausgesprochen, möchte er sie am liebsten zurücknehmen. Angst kriecht in ihm hoch, gepaart mit der Sorge, jetzt endgültig alles verspielt zu haben.
Sein Herz schlägt bis zum Hals. Was, wenn sie ihn jetzt wirklich verachtet? Was, wenn ihre Freundlichkeit nur Fassade war? Die Stille dehnt sich, wird fast greifbar.
Cassiopeia hebt langsam den Kopf. Ihre Augen sind groß, glänzen vor Überraschung, vielleicht auch Verletztheit. „Was genau wirfst du mir vor, Markus?“ Ihre Stimme bleibt ruhig, aber dahinter lauert ein Sturm, leise brodelnd.
Markus hält ihrem Blick stand, zwingt sich zur Ehrlichkeit. „Du hast mich schon verstanden“, murmelt er, seine Stimme ist kaum mehr als ein Hauch. „Egal, was ich geplant habe – ob das Cover, die Karte … immer bist du irgendwie dazwischen. Es fühlt sich an, als würdest du mich aus dem Hinterhalt blockieren.“
Cassiopeia presst die Lippen aufeinander. Bilder von all den Momenten, in denen sie Markus beobachtete, rauschen ihr durch den Kopf – war sie wirklich so präsent, wie er es empfand? Schließlich sagt sie mit leiser, aber entschlossener Stimme: „Du glaubst wirklich, ich würde so fiese Spielchen spielen?“
Markus’ Hände zittern leicht. Er fühlt sich entblößt, doch er will nicht lügen. „Ich weiß es nicht, Cassio. Es tut mir leid, aber ich kann’s mir einfach nicht erklären. Und das zu denken, das tut mir selbst weh.“ Seine Worte sind abgehackt, unsicher.
Sie schweigt, ihr Blick versucht, hinter seine Fassade zu blicken. Nach einem Moment antwortet sie, die Stimme leise, aber fest: „Ich habe es nicht nötig, dich mit Tricks zu bekämpfen. Wir wollen beide das Beste für Kass, das hast du selbst gesagt. Aber, Markus – ich will noch mehr: Ich will wissen, ob ich dir vertrauen kann. Und ob du mir vertrauen willst.“
Markus fährt sich mit der Hand durch die Haare, sein Blick huscht rastlos durchs Zimmer. Seine Gedanken überschlagen sich: Wem kann er hier überhaupt noch glauben? Und was, wenn er alles falsch eingeschätzt hat? „Ich würde dir so gerne glauben, Cassio … aber im Moment weiß ich nicht mehr, was ich glauben soll. Kass sendet mir nur negative Vibes, und stattdessen sitze ich hier mit dir.“ Seine Worte stottern, seine Unsicherheit ist in jedem Satz zu spüren.
„Manchmal sind Gefühle wie ein Sturm – unberechenbar, aber auch reinigend“, sagt Cassiopeia und legt ihre Hand auf seine. „Wenn wir beide am selben Strang ziehen, dann wird Kass sich irgendwann öffnen müssen. Für einen von uns, vielleicht für keinen. Aber ich will nicht, dass sie zwischen uns zerrieben wird.“ Ein Hauch Entschlossenheit liegt in ihren Worten, gemischt mit einem leisen Hoffnungsschimmer.
Markus runzelt die Stirn, sein Misstrauen kämpft mit der Aussicht auf eine Lösung. „Und wie soll das funktionieren? Du und ich – zusammenarbeiten? Ich … ich weiß nicht.“
In ihm tobt ein innerer Streit: Warum sollte er gerade mit seiner Rivalin gemeinsame Sache machen? Doch ein anderer Gedanke mischt sich ein: Nur so kann er herausfinden, was Cassiopeia wirklich antreibt.
„Vertraust du mir?“ Cassiopeias Blick ist offen, sie spricht leiser, fast wie ein Versprechen. „Kannst du die Rivalin in mir für einen Moment vergessen?“
Markus zögert. Das Angebot lockt, aber die Angst vor Enttäuschung hält ihn zurück. „Und wie genau soll das aussehen?“ fragt er, der Zweifel schwingt in seiner Stimme mit.
„Das erzähle ich dir später“, sagt Cassiopeia und schenkt ihm ein schiefes Lächeln. „Ich tüftele noch an meinem Plan. Aber ich gebe dir rechtzeitig Bescheid, versprochen. Und jetzt – lass uns weitermachen. Die Suiten putzen sich nicht von allein, und wenn sie es täten, müssten wir uns wohl neue Jobs suchen oder die Stadt verlassen.“ Mit einem Zwinkern steht sie auf, das Lächeln soll Leichtigkeit in die angespannte Stimmung bringen.
Sie arbeiten gemeinsam weiter, schweigend, aber Seite an Seite. Jeder Gedanke, jeder Zweifel schwingt stumm zwischen ihnen. Der Konflikt ist nicht gelöst, aber für einen Moment verschoben – wie ein Gewitter, das am Horizont lauert und doch neue Klarheit verspricht.
Am Abend klopft es an seiner Tür. „Moment!“, ruft er und eilt aus der kleinen Küche durchs Wohnzimmer zur Eingangstür des Bungalows. Als er diese öffnet, steht Sofia vor ihm.
„Darf ich reinkommen, Liebster?“ haucht sie, und in ihrer Stimme schwingt schon ein Hauch von Erotik mit.
„Oh, du hier? Damit hab ich jetzt gar nicht gerechnet“, sagt Markus mit einem leichten Grinsen und tritt zur Seite, damit sie eintreten kann. Bevor er die Tür wieder schließt, wirft er noch einen schnellen Blick nach draußen, um sicherzugehen, dass niemand gesehen hat, dass Sofia hereingekommen ist. Doch da er den vorletzten Bungalow in der Angestelltenreihe hat, erkennt er beruhigt, dass niemand zu sehen ist.
Kaum hat er die Tür geschlossen und sich in ihre Richtung gedreht, spürt Markus schon, wie sich Sofias Hände fest um seine Schultern legen. Mit plötzlicher Entschlossenheit – ein Hauch von Abenteuerlust und Verlangen blitzt in ihren Augen – drückt sie ihn fest gegen die Wand. Auch Sofia spürte das Prickeln der Unsicherheit, als sie seine überraschten Augen sah. Für einen Moment ist Markus von der Intensität ihres Auftretens überwältigt, spürt aber zugleich die aufgeladene Spannung zwischen ihnen, die das Herz höher schlagen lässt.
Ein Funke Spannung lag in der Luft, als ihre Blicke sich trafen. Für einen Moment schien die Welt den Atem anzuhalten – war es Vorfreude, Unsicherheit oder eine Mischung aus beidem, die in ihren Augen aufblitzte? Das Prickeln zwischen ihnen wurde immer greifbarer. Stürmisch suchte Sofias Mund den seinen und fand ihn, wobei ein feines Beben durch Markus lief, als ihre Zunge vorsichtig, aber zugleich herausfordernd seine Lippen berührte. Es war ein Spiel aus Zurückhaltung und Verlangen, das den Moment mit einer Intensität erfüllte, die beide überraschte.
Im ersten Moment ist Markus ein wenig überfahren, da er nicht damit gerechnet hat das Sofia ihn so stürmisch begrüßen würde. Er hätte nicht erwartet, dass sie die kleine Wildkatze in sich so früh herauslassen würde." Doch schon nach wenigen Momenten erwidert er ihren Kuss leidenschaftlich und zieht sie dabei fest an sich. Dabei spürt er, wie sich ihre Brüste sanft und zugleich fest gegen seinen Brustkorb drücken – ein Gefühl, das ihm inzwischen Geborgenheit und Glück schenkt.
Im ersten Moment ist Markus ein wenig überfahren, da er nicht damit gerechnet hat, dass Sofia ihn so stürmisch begrüßen würde. Er hätte nicht erwartet, dass sie die kleine Wildkatze in sich so früh herauslassen würde. Er spürt er, wie sich Sofias Wärme und Energie auf ihn übertragen.
Schon nach wenigen Momenten erwidert er ihren Kuss leidenschaftlich und zieht sie dabei fest an sich. Dabei spürt er, wie sich ihre Brüste sanft und zugleich fest gegen seinen Brustkorb drücken – ein Gefühl, das ihm inzwischen Geborgenheit und Glück schenkt. Mit dir fühlt sich alles richtig an. Bitte lass diesen Moment nie enden, denkt Markus, während er sanft mit der Hand über Sofias Rücken streicht.
Sofia beendet den Kuss und atmet tief durch, ein zufriedenes Lächeln liegt auf ihren Lippen. „Oh, wie habe ich den vermisst“, haucht sie, während ihr Atem noch immer leicht zittert.
„Nur den?“ fragt Markus, ebenfalls leicht außer Atem, und sieht sie mit einem neckischen Grinsen an. Seine Stimme klingt spielerisch, doch in seinen Augen blitzt echtes Interesse auf.
Sofia spürt, wie ihr Herz einen Moment lang schneller schlägt. Sie liebt es, Markus zu überraschen und ihn ein wenig aus seiner gewohnten Gelassenheit zu bringen. Diese Mischung aus Abenteuerlust und dem Kribbeln des Unbekannten verleiht ihr Mut. Sie genießt den Moment, wie die Spannung zwischen ihnen in der Luft vibriert.
Ohne zu zögern, gleitet ihre Hand langsam in seinen Schritt. Ihr Griff ist sanft, aber bestimmt. „Ihn mindestens ebenso sehr … vielleicht sogar mehr“, flüstert sie mit einem schelmischen Lächeln und lässt sich vor ihm in die Hocke sinken. Ihre Augen halten seinen Blick fest, ein leises Glitzern darin – sie weiß genau, was sie will.
„Sofia?“ Markus’ Stimme ist leise, ein Hauch Unsicherheit mischt sich hinein. Er hätte nie gedacht, dass sie so mutig sein würde – so nahe an der Tür. Sein Herz schlägt spürbar schneller, der Gedanke, entdeckt zu werden, lässt ihm kurz die Kehle trocken werden. Ein warmer Schauer jagt über seinen Rücken, und er spürt, wie seine Hände leicht zittern.
„Hm?“ Sofia sieht ihn an, hält seinen Blick fest, während sie ihm mit einem kleinen, verschmitzten Lächeln den Reißverschluss öffnet.
Markus liest in ihren Augen die pure Lust – ein Verlangen, das ihn tief im Innersten trifft. Nichts scheint sie jetzt noch aufhalten zu können; er spürt förmlich, wie sie sich nimmt, was sie will – und das ist in diesem Moment ganz eindeutig er. Mit einem frechen Grinsen sagt er leise: „Ich liebe deine beiden Seiten – mal bist du meine Schmusekatze, mal meine Wildkatze.“ Während er ihren Blick erwidert, hämmert sein Herz heftig in seiner Brust – ein wildes Pochen zwischen knisternder Vorfreude und einem Anflug von Unsicherheit. Gleichzeitig schleicht sich der Gedanke in seinen Kopf, wie aufregend es ist, sich Sofia jedes Mal aufs Neue zu nähern, ohne genau zu wissen, was als nächstes passiert. In diesem Augenblick fühlt es sich an, als wäre alles möglich – und genau das macht sie für ihn so unwiderstehlich.
„So, so, meine zwei Gesichter“, murmelt sie und lässt ihren Blick langsam an Markus hinuntergleiten, bis ihre Augen – voller Verlangen – genau bei dem verweilen, was sie begehrt. Die Luft zwischen ihnen vibriert wie vor einem nahenden Sommergewitter, jedes Wort scheint überflüssig. Markus beobachtet, wie sie sich langsam mit der Zunge über die Lippen fährt, ihn dabei nicht aus den Augen lässt – und spürt, wie sein Herz in seiner Brust zu stolpern beginnt. Für einen Moment fragt er sich, ob sie seine aufkeimende Unsicherheit bemerkt. Kann sie spüren, wie ihn diese Mischung aus Vorfreude und Überwältigung gefangen nimmt? Während sie ihren Kopf langsam in Bewegung setzt, ganz auf ihn konzentriert, voller Entschlossenheit und Hunger, wächst in Markus das Gefühl, dass sich die Atmosphäre zwischen ihnen immer weiter verdichtet – so, als würde ein unsichtbarer Strom zwischen ihnen pulsieren und alles um sie herum in Erwartung versinken lassen.
Sofia nähert sich langsam Markus’ Glied. Markus spürt eine Welle aus Vorfreude und Nervosität, aber auch tiefer Zuneigung zu Sofia. Sie nimmt ihn schließlich behutsam und voller Hingabe in ihren Mund auf, sodass Markus sich ihr vollkommen anvertraut. Die Intensität dieses Moments ist geprägt von beiderseitigem Vertrauen und dem Gefühl, sich in der Nähe des anderen geborgen zu wissen. Sofort empfängt ihn die Hitze ihres Mundes, gepaart mit der Wärme ihrer Zunge, die sich sanft um seinen Schwanz schmiegt.
Ein wildes Blaskonzert beginnt, begleitet von dem Spiel ihrer Hand mit seinen Murmeln. Immer wieder rotiert ihre Zunge um seinen Muskel, während sie ihren Kopf schnell vor und zurück bewegt und gleichzeitig den Druck in ihrem Mund variiert.
Markus lehnt sich fest gegen die Wand hinter sich. Mit geschlossenen Augen genießt er ihr tun. Er bewundert insgeheim Sofias Erfahrung, die sie so deutlich von den anderen unterscheidet. Es dauert nur knappe zehn Minuten, bis Markus das verräterische Ziehen im Lendenbereich spürt.
„Oh Sofia … wenn du so weitermachst … komme ich gleich,“ stöhnt er ihr entgegen.
Doch anstatt zu antworten, intensiviert sie ihre Handlung. So das Markus sie noch einmal warnt, das wenn sie ihn nicht schlucken möchte, sie ihn aus dem Mund entlassen soll. Doch selbst das hält Sofia nicht auf. Sofia spürte ein Kribbeln der Vorfreude, als sie daran denkt, das Leben zu schmecken, das Markus ihr scheinbar schon einmal Erfolgreich geschenkt hat. Will ihn vorbereiten, damit er gleich länger durchhalten kann.
Dann ist es soweit, Sofia fühlt wie seine Eichel größer wird und das Zucken in seinem Stab verrät seine zunehmende Unkontrolliertheit. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sie ihrem Ziel nur noch wenige Augenblicke entfernt ist. Schwob … da klatscht der erste Strahl hart gegen ihr Zäpfchen. Schwob … dicht gefolgt vom nächsten Strahl. Ihr bleibt nichts anders übrig als schon jetzt kräftig zu schlucken, um Platz für die weiteren Schübe zu machen. Insgesamt schluckt Sofia dreimal seine Liebe hinunter. Dann säubert sie ihn noch, bevor sie ihn mit freudigem Blick, dass er weiter wie eine Eins von Markus absteht, aus ihrem Mund entlässt.
Sie blickt von unten zu ihm hoch, lasziv provozierend gleitet ihre Zunge über ihre Lippen. „Das war gut und lecker“, sagte sie mit einem schelmischen Lächeln, „aber die nächste Portion will ich woanders haben.“ Ihr Augen funkeln wild, als sie einen Moment innehält. Während sie spricht, spürt sie die Wärme in ihren Wangen – ein prickelndes Gefühl breitet sich von ihrem Bauch bis in die Fingerspitzen aus. Ihre Gedanken sind ein einziges Chaos aus Vorfreude und Unsicherheit; sie versucht bewusst, langsam und tief zu atmen, doch das leise Flattern ihres Herzens lässt sie kaum zur Ruhe kommen.
„Auch hier neben der Tür?“ Markus schenkt Sofia ein freches Grinsen, doch in seinen Augen blitzt ein fragender Funke. Sofia zögert einen Moment, während sie überlegt – ihr Blick wandert kurz zu der kühlen Wand und dann zurück zu Markus. „Nein, ich will es gemütlicher dabei haben“, erwidert sie schließlich mit einem leichten, schelmischen Lächeln. Ihr Herz schlägt etwas schneller, als sie sich langsam erhebt und wieder direkt vor ihm steht. Sie spürt ein aufregendes Kribbeln in ihrem Bauch. Ihre Hand gleitet sanft, aber bestimmt nach unten, bis sie ihn fest umfasst. Für einen Moment hält sie inne, spürt die Wärme zwischen ihnen und fragt sich, ob auch er von Vorfreude erfasst ist.
Wie ein warmer Strom gleitet ihre Hand sanft, aber entschlossen nach unten, bis sie ihn fest umfasst. Ein elektrisierendes Kribbeln durchzieht sie dabei, ihr Herzschlag beschleunigt sich – für einen Moment spürt sie nichts als die Nähe und die prickelnde Erwartung, die zwischen ihnen liegt.
Ohne ein weiteres Wort dreht Sofia sich von Markus weg und zieht ihn spielerisch hinter sich her in Richtung Schlafzimmer. Während sie die wenigen Schritte durch die leicht gedimmte Wohnung gehen, nimmt sie den feinen Duft von frischer Bettwäsche und einen Hauch ihres Parfüms wahr, der in der Luft schwebt. Ihr Herz pocht so laut, dass sie fast meint, Markus müsse es hören. Doch hinter dem schnellen Rhythmus ihres Herzens verbirgt sich mehr als nur Vorfreude: Ein leises Kribbeln aus Unsicherheit und Hoffnung flackert in ihrem Inneren. Das weiche Licht taucht das Schlafzimmer in warme Schatten, das große Bett mit seiner hellen Decke wirkt einladend und verheißungsvoll. Sofia nimmt all das nicht nur mit ihren Sinnen wahr, sondern auch mit ihrem ganzen Herzen – jeder Schritt verstärkt das Gefühl, dass sie und Markus sich gerade auf etwas Besonderes zubewegen, das ihre Verbindung noch vertiefen könnte.
Erst vor dem Bett bleibt Sofia stehen, dreht sich wieder zu ihm um und sieht ihm tief in die Augen. Für einen Moment bleibt sie reglos, ein zartes Lächeln huscht über ihre Lippen. Dann sagt sie leise, ihre Stimme voller Erwartung und einer ungewohnten Verletzlichkeit: „Markus, magst du mir helfen? Ich würde es am liebsten ganz langsam erleben … nur mit dir.“ Während sie die Arme nach oben streckt, blitzen in ihren Augen sowohl Vorfreude als auch eine Spur Unsicherheit auf. Ein Hauch von Zweifel schleicht sich in ihre Gedanken – Sollte ich es ihm sagen?
Ohne Hast legt Markus seine Hände auf den Stoff des Kleides, direkt über ihre Hüften. Für einen Moment bleibt seine rechte Hand ganz leicht liegen, sein Daumen zeichnet unbewusst langsam kleine Kreise auf dem Stoff, als wolle er Sofia damit beruhigen. Zentimeter für Zentimeter ziehen seine Finger den weichen, leicht kühlen Stoff in die Höhe. In der Stille des halbdunklen Raums ist nur das leise Rascheln des Kleides zu hören, begleitet von ihrem beider Atem – ruhig, doch mit einem Hauch von Aufregung. Als seine Fingerspitzen schließlich zum ersten Mal die nackte, warme Haut unter dem dünnen Stoff berühren, spürt er, wie sich eine wohltuende Wärme unter seinen Händen ausbreitet. Er hält für einen kurzen Augenblick inne; ihre Blicke treffen sich, und in Sofias Augen blitzt ein leises, vertrautes Lächeln auf. Unwillkürlich streicht sie mit ihrer Hand sacht über seinen Arm, als wolle sie ihm wortlos zeigen, dass sie sich geborgen fühlt. Zwischen ihnen liegt ein stilles Einverständnis, ein Vertrauen, das die Nähe noch intensiver werden lässt. Auch Sofias Herz schlägt schneller, als sie seinen Blick erwidert, während eine angenehme Gänsehaut auf ihrer Haut zurückbleibt.
„Das gefällt mir.“ Markus’ Stimme klingt weich, ein zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen.
Sofia erwidert sein Grinsen, ihre Augen blitzen kurz amüsiert auf. „Nur für dich, Liebster.“ Während sie seine Nähe genießt, spürt sie, wie ihr Herz einen kleinen Sprung macht.
Während Markus seine Lippen sanft zu Sofias Brust bewegt, lächelt er verschmitzt und fragt mit einem verspielten Unterton: „Ab jetzt immer? Bist du so mutig?“
Sofia schmunzelt, doch in ihrer Stimme schwingt vorsichtige Nachdenklichkeit mit: „Nicht gleich übertreiben … Es fühlt sich schön an, aber ich spüre auch noch Unsicherheit in mir, weil das alles so neu für mich ist. Gib mir bitte ein wenig Zeit, um mich daran zu gewöhnen.“
Markus leckt kurz über ihre Brust, dann schaut er zu ihr hoch. Während draußen leiser Regen gegen die Fensterscheibe trommelt und das warme Licht der Nachttischlampe weiche Schatten über die Wände wirft, begegnen sich ihre Blicke. „Du entscheidest, Sofia, wie bei unserem Ausflug … ich freue mich, falls es so kommen sollte.“ Seine Stimme klingt dabei fast wie ein Flüstern, das sich mit dem sanften Rascheln der Vorhänge vermischt. Während er das sagt, spürt Sofia, wie ihr Herz schneller schlägt – sie fragt sich einen Moment lang, ob sie wirklich bereit ist, diesen Schritt zu gehen. Ein nervöses Lächeln huscht über ihr Gesicht, als sie seinen Blick erwidert, während draußen ein Windhauch die Baumkronen vor dem Fenster raunen lässt.
Markus richtet sich wieder auf. Das leise Rascheln des Stoffes begleitet seine Bewegung, während er ihr das Kleid nun endgültig sanft über den Kopf hinweg auszieht. Für einen Moment steht Sofia still – mit nichts als den feinen Sandalen an den Füßen, umgeben vom warmen, weichen Licht, das das Schlafzimmer in beruhigende, goldene Töne taucht. Ihre Haut schimmert fast wie Samt, als Markus’ Blick erneut über ihren Körper gleitet. Sofia genießt das Gefühl, wie sein Blick sie wie eine zärtliche Berührung umfängt. Ein zartes Kribbeln breitet sich in ihr aus, während sie spürt, wie seine Nähe und die Geborgenheit des Raumes ihre Unsicherheit für einen Moment in aufregende Erwartung verwandeln.
Seine Arme legen sich sanft um ihren Körper, gleiten über ihren Rücken und ziehen sie vorsichtig zu sich heran. Durch den Stoff seiner Kleidung spürt er die wohltuende Wärme, die von ihr ausgeht. Ihre Blicke treffen sich und halten einander fest, bis Sofia schließlich voller Sehnsucht den Kopf neigt und ihre Lippen sich finden.
Eigentlich hatte sie erwartet, dass Markus ihre Nacktheit als Einladung versteht und sie nun schnell und leidenschaftlich nimmt – immerhin ist er ein junger Mann und dennoch beweist er ihr erneut eine erstaunliche Reife, die ihn deutlich von Gleichaltrigen abhebt. Anstatt ungestüm zu handeln, nähert er sich ihr mit einer behutsamen Zärtlichkeit – auf diese einzigartige Weise, die sie so nur von ihm kennt. Sie taucht vollkommen in den Moment ein, während ein wohliges Kribbeln ihren Körper durchflutet. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken und den Armen richten sich auf, und ihr Herz schlägt schneller, während sie seine sanfte Berührung spürt und sich ganz dem Augenblick hingibt. Das Wissen, sich bei ihm vollständig fallen lassen zu dürfen, schenkt ihr ein tiefes Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen.
Markus beendet den Kuss. „Leg dich schon einmal hin“, flüstert er leise und beginnt, sein Hemd langsam aufzuknöpfen
Sofia krabbelt zügig aufs Bett und setzt sich in der Mitte nieder. Ihre Beine verschränkt sie so übereinander, dass Markus keinen direkten Blick auf ihre intimste Zone erhält. Das sanfte Licht aus der Nachttischlampe taucht den Raum in eine behagliche, goldene Atmosphäre. Während sie wartet, hört sie das leise Rascheln der Bettdecke, spürt das sanfte Nachgeben der Matratze unter ihrem Gewicht und nimmt einen leichten Duft von frischer Wäsche wahr.
Sie beobachtet, wie Markus sich langsam auszieht und dann ebenso nackt zu ihr aufs Bett kommt. Er setzt sich ihr gegenüber, mit einem zurückhaltenden Lächeln, das ihre Nervosität mildert. In diesem Moment spürt Sofia das vertraute Kribbeln in ihrer Brust, das immer dann aufkommt, wenn sie sich ihm besonders nahe fühlt.
Ein leiser Gedanke huscht ihr durch den Kopf: Wie viele solcher Augenblicke haben wir schon geteilt? Und doch fühlt sich jeder neu und besonders an. Gerade jetzt, wo seine Nähe die Welt um sie herum vergessen lässt, weiß sie, wie sehr ihr Herz sich ihm geöffnet hat. Sie erinnert sich an diese kleinen Gesten, die er oft ganz unbewusst zeigt – wie sein sanftes Lächeln oder die Art, wie er einen Moment inne hält, bevor er sie berührt. Genau diese Details sind es, die ihre Gefühle vertiefen und sie das Besondere ihrer Verbindung spüren lassen.
Sofia genießt nicht nur seine körperliche Nähe, sondern auch das stille Verständnis zwischen ihnen. Es berührt sie, dass Markus nicht nur ihre Leidenschaft teilt, sondern auch die gemeinsame Zeit wertschätzt – selbst in Momenten, in denen beider Verlangen deutlich spürbar ist. Diese Gewissheit erfüllt sie mit Wärme und lässt sie für einen Augenblick alles andere vergessen.
„Ich liebe dich … so sehr, mein Liebster. Du hast keine Vorstellung davon, wie tief meine Gefühle für dich wirklich sind“, flüstert Sofia, ihre Stimme klingt sanft und voller Wärme.
Markus lächelt leicht und erwidert mit gespielter Enttäuschung: „Hm, dann lohnt es sich ja gar nicht, es überhaupt zu versuchen.“ Mit einem leisen, resignierten Seufzen lässt er sich auf den Rücken sinken und hält einen Moment die Luft an, während er Sofia aus dem Augenwinkel beobachtet.
Sofia spürt, wie ihr Blick immer wieder zu der verräterischen Regung wandert, unfähig, sich davon zu lösen. Schnell schiebt sie sich über ihn bis ihre erotischste Stelle auf selber Höhe sich befindet und Markus dann in ihr absinkendes Becken eintaucht. Ein erregtes Stöhnen entfährt beiden, als Markus die intensive Wärme spürt, die ihn umfängt. Gleichzeitig durchströmt Sofia ein pulsierendes Gefühl, als sie seine Kraft und Stärke in sich wahrnimmt. Um sie herum taucht das sanfte Licht den Raum weiterhin in beruhigende Goldtöne, während das leise Rascheln der Bettwäsche die Stille unterstreicht. In diesem Augenblick vermischen sich Lust und tiefe Verbundenheit – Sofia spürt nicht nur die körperliche Nähe, sondern auch die emotionale Intensität, die diesen Moment besonders macht. Markus' Berührung gibt ihr ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, sodass sie sich voller Vertrauen ganz dem gemeinsamen Erlebnis hingibt.
In ruhigen rhythmischen Zügen hebt und senkt Sofia ihr Becken. Sofia spürt ihn so intensiv in sich, dass sie sich nach immer mehr sehnt, und ihr Körper verlangt nach dieser Nähe, die ihr nicht genug werden will. Während sie immer wieder Markus in sich aufnimmt, durchströmen sie widersprüchliche Gefühle – einerseits diese überwältigende Lust, andererseits eine leise Unsicherheit, ob sie sich ihm wirklich vollkommen öffnen kann. Sie genießt das rhythmische Pochen seiner Bewegungen und das sanfte Streichen seiner Hände auf ihrer Haut.
Markus erkennt, dass aus dem wilden Tiger von eben inzwischen eine sanfte Schmusekatze geworden ist. Er hat den Moment verpasst, um mit der Wildkatze zu spielen. Doch das stört ihn nicht. Im Gegenteil – es gefällt ihm, wenn Sofia ihm zeigt, wie sehr er sie wirklich berührt. Sie kann nicht genug davon bekommen. Statt einfach nur ihren körperlichen Hunger zu stillen, sucht sie seine Nähe auf eine viel tiefere Weise. Er genießt es, wenn sie sich ihm so öffnet. Während er ihre Hände an seinem Hals spürt und einen kurzen, sehnsüchtigen Blick von ihr auffängt, wird ihm klar, wie besonders diese Verbundenheit ist. In ihrem Blick liegt ein Versprechen, das weit über den Moment hinausgeht. Das macht ihn glücklich und lässt ihn für einen Augenblick alles andere vergessen.
Markus lässt sich vollkommen von Sofias Rhythmus mitreißen und überlässt sich ihrer Führung, als würde er auf den sanften Wellen ihres Bewegungsflusses treiben. In seinem Innersten spürt er eine wohltuende Leichtigkeit, fast so, als würde jede Berührung von ihr ihn durchströmen und auf eine neue, ungeahnte Ebene der Nähe heben. Während er sich ihren Bewegungen anpasst, erfüllt ihn ein tiefes Gefühl der Hingabe und des Vertrauens – alles in ihm öffnet sich für sie, sein Herz schlägt im Takt ihrer Bewegungen und jeder Gedanke konzentriert sich nur darauf, diesen Moment mit ihr zu teilen. Vor ihm schwingen ihre Brüste sanft hin und her, fast so, als würden sie ihn necken oder einladen wollen. Magisch angezogen von ihren beiden Freundinnen, legt er wenige Momente später sanft seine Hände um die weiche Haut der beiden.
Mit geschlossenen Augen gibt sich Sofia ganz dem Moment hin, spürt, wie sie sich selbst immer wieder auf ihn aufspießt. Ihre Gedanken wirbeln durcheinander – sie fühlt sich verletzlich und doch vollkommen sicher in seiner Nähe. „Ja Liebster, sie gehören dir“, haucht sie, während ein Schauer durch ihren Körper gleitet. Die Wärme seiner Hände an ihren erogenen Zonen fühlt sich für sie an wie ein wohltuender Sommerregen, der auf ihrer Haut tanzt und jeden einzelnen Nerv zum Leben erweckt. In ihrem Innersten breitet sich ein Gefühl von Sehnsucht und Hingabe aus. Sie genießt nicht nur die körperliche Verbindung, sondern auch die tiefe Geborgenheit, die Markus ihr in diesem Augenblick schenkt. Während seine Berührung auf ihrer Haut nachklingt, spürt sie, wie ihre Liebe zu ihm in sanften Wellen über sie hinwegrollt – intensiv, überwältigend und voller Verlangen.
Er nimmt ihre Nippel, welche wie kleine Bergkreuze auf den Bergen thronen, zwischen seine Finger. Spielerisch beschäftigt sich Markus mit ihnen, zwirbelt sie oder zieht sie in die Länge. Sanfte Wellen des Verlangens breiten sich in Sofia aus, berühren sie tief im Innersten und lassen ihre Empfindungen in zarten Nuancen erblühen.
In ihr wächst der Wunsch ihn noch deutlicher an diesen leicht schmerzenden Verhärtungen auf ihren Brüsten zu spüren. Getrieben von einer aufkeimenden Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, sehnt sie sich danach, die glühende Hitze und samtige Wärme seines Mundes auf ihrer Haut zu spüren – als würde jede Berührung ein Feuerwerk an Empfindungen in ihr entfachen und die Welt um sie herum für einen Moment verschwinden lassen. Will spüren wie sich seine Lippen um ihren Nippel schmiegen und daran saugen oder wie seine Zunge, rau wie feines Sandpapier und zugleich von aufregender Härte, langsam und fordernd über diese hypersensible Stelle gleitet – als würde ein elektrischer Funke über ihre Haut tanzen und in ihrem Innersten ein prickelndes Feuerwerk entzünden. „Sauge an meinen Brustwarzen“, haucht sie mit leicht flehendem Unterton in der Stimme, während ihr Blick sehnsüchtig auf seinen Lippen ruht.
Mit großer Freude kommt Markus ihrem Wunsch nach. Führt seinen Mund zu ihrer Brustwarze und beginnt sachte an diesem zu saugen. Dabei versucht er mit einer Hand, ihre Brust behutsam zu umfassen, während die andere sanft zu massieren beginnt. Ein warmer Strom aus Glück durchflutet Sofia, als ob Sonnenstrahlen durch jede Faser ihres Körpers tanzen. Für einen kurzen Moment hält sie inne und fragt sich, ob sie je zuvor so vollkommen im Augenblick aufgegangen ist. Es ist, als verschwämme alles um sie herum und nur dieses Gefühl, diese Nähe und Intimität mit Markus, existiere noch – einzigartig und überwältigend.
Einige Minuten vergehen, in denen sich die beiden voller Hingabe ihren Gefühlen überlassen. Markus sucht Sofias Blick und hält für einen Moment inne. Sanft lächelnd begegnet sie seinem Blick, ihr Gesicht strahlt eine wohltuende Wärme und tiefes Vertrauen aus. „Darf ich noch einmal …“, fragt Markus leise, ein Hauch von Unsicherheit, aber auch tiefer Respekt spiegeln sich in seinen Augen wider. Für einen Augenblick gleitet seine Hand zärtlich über ihren Arm, während er sie fragend ansieht – eine kleine, aber bedeutsame Geste, die seine Fürsorge unterstreicht. Markus spürt ein wohliges Gefühl der Geborgenheit, als Sofia ihm liebevoll antwortet.
Sofia erwidert sein Lächeln sanft und blickt kurz zur Decke, bevor sie leise sagt: „Liebster, du weißt, dieser Eingang gehört nur dir … du musst mich wirklich nicht jedes Mal fragen.“ Während sie sich neben ihn legt, spürt sie ein warmes Kribbeln im Bauch – eine Mischung aus aufkeimender Vorfreude und tiefer Geborgenheit. Sie hebt ein Bein, zieht ihre Po-Backen auseinander, und ihre Gedanken kreisen um die besondere Nähe zwischen ihnen. Besonders berührt ist sie von Markus’ Achtsamkeit, da sie weiß, dass sein behutsames Nachfragen Ausdruck seiner Liebe und seines Respekts ist. Das rührt sie auf eine tiefe Weise und lässt in ihr den Wunsch aufkommen, ihm immer näher zu sein.
Markus schaut sie weiterhin aufmerksam an, seine Hand bleibt sanft auf ihrer Hüfte liegen. „Ich will einfach sicher sein, dass es für dich okay ist“, sagt er leise und sucht erneut ihren Blick. In ihm ringt der Wunsch, Sofia zu verwöhnen, mit der Sorge, sie zu überfordern. Ihr Vertrauen bedeutet ihm alles, und im Moment fühlt er sich ihr so verbunden wie noch nie zuvor. Während er sie betrachtet, streicht er ihr beruhigend über den Arm, als wolle er ihr versichern, dass sie sich jederzeit sicher fühlen darf.
Sofia dreht sich leicht zu ihm, blickt über ihre Schulter und trifft Markus’ Blick direkt. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, als ihre Blicke sich begegnen. Ein prickelndes Gefühl breitet sich in ihrem Bauch aus, begleitet von einem intensiven Verlangen, als sie seine Augen auf sich spürt. Für einen Moment scheint alles andere zu verblassen – die Spannung zwischen ihnen ist beinahe greifbar. „Dann komm und tue das, was wir beide, genau jetzt wollen“, sagt sie mit leiser, aber bestimmter Stimme. Langsam rückt Markus näher an sie heran.
Dann berührt seine Härte ihren Schließmuskel. Sofort hält Sofia den Atem an und spürt schon einen Moment später wie Markus ihren Schließmuskel überwindet und bis zur Wurzel, in sie gleitet.
Erst jetzt hält er inne und gibt Sofia die Zeit und Ruhe, sich an ihn zu gewöhnen. Während ein leises, gespanntes Schweigen den Raum erfüllt, streicht er mit sanfter Hand über ihren Bauch. Für einen Augenblick verweilt Markus’ Blick auf ihrem Gesicht, als wolle er in ihren Zügen lesen, doch er sagt nichts. Hat er etwas gespürt? Sofia ist sich nicht sicher. Ein stechendes Gefühl der Unsicherheit mischt sich mit der sehnsüchtigen Hoffnung, Markus einzuweihen – es fühlt sich an, als ob ihr Herz schmerzhaft gegen ihren Brustkorb drückt, während in ihrem Inneren eine neue, zarte Hoffnung aufkeimt.
Gedanken flackern in ihr auf: Soll sie ihm davon erzählen? Hat Markus nicht das Recht, es als Erster zu erfahren? Oder muss sie sich an die Vereinbarung mit Sirius halten, sodass er – wie alle anderen – erst davon erfährt, wenn absolute Gewissheit herrscht? Diese Gedanken wogen in ihr hin und her, reißen sie zwischen Loyalität und dem Wunsch, Markus ganz nah bei sich zu wissen. Ihre eigenen Worte hallen in ihr nach: „Niemand sollte es wissen, bevor absolute Gewissheit herrscht.“ Doch je länger seine Hand auf ihrem Bauch ruht, desto stärker wächst in ihr das Bedürfnis, dieses kleine Geheimnis mit ihm zu teilen.
Markus’ Daumen kreist zögerlich über ihre Haut, und für einen Moment hält er den Atem an – vielleicht spürt auch er, dass etwas anders ist. Sofia legt behutsam ihre Hand auf seine, führt sie sanft wieder zurück zu ihrem Bauch und lässt sie dort ruhen. Ein vorsichtiger, beinahe stummer Hinweis von ihr an ihn. Ihre Finger verweilen kurz auf seiner Hand; sie spürt, wie seine Wärme sich in ihr ausbreitet, Halt gibt und zugleich ihre Unsicherheit verstärkt. Markus blickt sie fragend an – liebevoll, aufmerksam, ohne ein Wort zu sagen. Doch sie kann sich nicht dazu durchringen, Markus von ihrer Schwangerschaft und seiner möglichen Rolle als Vater zu erzählen. Ein leiser Schmerz zieht sich durch ihre Brust, während die Angst vor den Folgen sich wie ein dünner Schleier über ihre Gedanken legt. Dennoch fühlt es sich wohltuend an, Markus’ Hand auf ihrem Bauch zu spüren – als sei es genau das Band, das sie im Moment braucht, um sich der Hoffnung ein kleines Stück mehr zu öffnen.
Sofia spürt, wie sich ihr Körper nach und nach entspannt. Ihr Blick streift kurz über sein Gesicht. Sie erinnert sich an den Moment, als sie Markus zum ersten Mal ihr Vertrauen schenkte – damals, auf dem Balkon von Suite 17. Ein leises Lächeln huscht über ihre Lippen, als diese Erinnerung wie eine sanfte Welle durch sie hindurchgeht.
Markus bemerkt Sofias Regung und streicht ihr liebevoll eine Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor er seine Hand beruhigend auf ihren Rücken legt. Sie bewegt sich ein wenig von ihm fort, nur um dann sanft wieder näherzukommen. Dabei nimmt sie jedes Detail der innigen Verbindung wahr – das fremde, aber vertraute Gefühl der Bewegung in ihrem Innersten, das sie mit einer Welle intensiver Empfindungen durchflutet. Markus schenkt ihr die Zeit, die sie braucht, sodass keinerlei Schmerz entsteht. Im Gegenteil: In dieser langsamen, vorsichtigen Nähe erlebt Sofia eine besondere Form der Lust, getragen von Vertrauen, Wärme und Geborgenheit.
Jeder kleine Impuls, jede liebevolle Geste von Markus – sei es das beruhigende Streicheln ihres Rückens oder der zärtliche Blick, den er ihr schenkt – lässt Sofia die tiefe Verbindung zwischen ihnen noch deutlicher spüren und die Welt für einen Augenblick vergessen.
Sanft greift Markus ihre Hüfte und beginnt ihre Bewegung zu steuern und Sofia lässt sich gerne führen. Sie schließt ihre Augen, Gefühle, die wie eine Welle durch ihren Körper rauschen und sie beinahe überwältigen. Ihr Herz pocht so wild, dass sie fast den Eindruck hat, es in ihrer erotischsten Zone zwischen ihren Körpermitte pochen zu fühlen.
Bis zum Schluss nimmt Markus Sofia auf diese Art, erhöht dabei nach und nach die Intensität seiner Stöße, mit der er Sofia malträtiert. Schließlich verliert er sich in ihr und ein bittersüßes Gefühl bleibt zurück. Ein Hauch von Bedauern legt sich auf sein Herz, weil er Sofias Wunsch, in ihrer Vulva zu kommen, nicht erfüllt hat. Während er sie behutsam in den Armen hält, fragt er sich, warum es ihm nicht gelungen ist, ihren Wunsch zu erfüllen, und spürt eine Mischung aus Schuld und Enttäuschung. Die Erinnerung an das erste Mal, als Sofia ihm diesen Wunsch anvertraute, steigt in ihm auf.
Doch seine Gefühle überfluteten ihn, wie so oft, wenn er mit Sofia schlief. Immer wieder gerät er an den Punkt, an dem jeder Gedanke von einem Rausch aus Verlangen weggespült wird, an dem nur noch das Hier und Jetzt zählt. Sein Herz raste, während er versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen. Die Erinnerung an ihr Lachen auf dem Balkon, das ihn damals so tief berührte, flackert kurz auf und zieht ihn noch tiefer in den Strudel der Emotionen. Was ist es nur, das sie mit ihm macht? Ist es die lähmende Angst, etwas zu verlieren, die seine Kehle zuschnürt? Oder die ungestillte Sehnsucht, die ihn antreibt und ihm Gänsehaut auf den Armen beschert? Oder einfach die unbestreitbare Macht, die sie über ihn hat, wenn ihre Nähe ihn erschauern lässt? In diesen Momenten fühlt er sich Sofia ausgeliefert – hilflos, mit feuchten Händen, voller Hingabe zugleich. Er liebt sie für die Intensität, mit der sie ihn fühlen lässt, und hasst sie gleichzeitig dafür, wie sie seine Kontrolle ins Wanken bringt, wenn seine Gedanken wie Blitze durch seinen Kopf zucken und jedes rationale Urteil auslöschen.
Sofia bleibt noch einige Minuten in seinen Armen liegen, ihre Körper eng aneinander geschmiegt, bis Markus schließlich sanft aus ihr gleitet. Dadurch wird ihr erneut bewusst, dass ihre gemeinsame Zeit leider begrenzt ist. Ein bittersüßes Gefühl durchströmt sie, als sie sich aus Markus' Umarmung löst – der Abschied fällt ihr jedes Mal schwerer. Mit einem flüchtigen Blick auf die Uhr erkennt sie, dass es kurz vor neun ist; der Moment, an dem sie wieder in die Rolle der Hotelbesitzerin und Ehefrau zurückkehren muss, rückt unaufhaltsam näher.
Behutsam schält sie sich aus seinen Armen und erhebt sich vom Bett. Ihre Bewegungen sind zögerlich, als wolle sie den Moment noch ein wenig hinauszögern. Während sie sich ihr Kleid überstreift, spürt sie Markus' traurigen Blick auf sich ruhen, voller stummer Worte, die unausgesprochen zwischen ihnen hängen. Sie wirft einen letzten, langen Blick auf Markus, bevor sie leise zur Tür geht. Auch er erhebt sich schließlich, um sie zur Tür zu begleiten.
Dort wartet bereits der nächste Abschied auf sie. Vor der geschlossenen Tür schenken sie sich einen intensiven, wortlosen Kuss – ein letzter Versuch, die Nähe festzuhalten, bevor Sofia wie so oft in letzter Zeit leise und beinahe wie eine Diebin durch die Tür verschwindet und sich auf den Weg zu sich selbst macht.
Sofia schließt leise die Tür hinter sich und tritt vorsichtig ins Wohnzimmer, wo noch Licht brennt. Sirius sitzt im Sessel, den Blick auf den Fernseher gerichtet. Sie bleibt kurz im Türrahmen stehen, dann sagt sie leise: „Hey. Was schaust du?“
Sirius zuckt mit den Schultern, ohne sie anzusehen. „Nichts Besonderes. Aber du bist spät dran. Wo warst du?“ Seine Worte treffen sie härter, als sie erwartet hatte – und bestätigen ihre Befürchtungen.
Sofias Gedanken überschlagen sich. Die Spannung zwischen ihnen ist greifbar. Sie weiß, dass jedes Wort alles verändern könnte. Was soll ich nur tun? Wenn ich es ihm jetzt sage, könnte alles zerbrechen – unser Zuhause, unsere Zukunft. Aber schweigen? Kann ich wirklich weiter mit dieser Lüge leben? Sie spürt, wie ihr Herz klopft, fast so laut, dass es den Fernseher übertönt. Ein Teil von ihr will weglaufen, der andere schreit: Sag endlich die Wahrheit!
Sie atmet tief durch, sucht nach Worten. „Sirius…“ Für einen Moment ringt sie mit sich. Was, wenn er sie verlässt? Was, wenn alles, was sie gemeinsam aufgebaut haben, in diesem Moment endet? Doch sie weiß, alles andere wäre nur ein Aufschub. Lügen würde bedeuten, ihn noch mehr zu verlieren. Und sie liebt ihn zu sehr, um das zu riskieren.
Sofia blickt verlegen zur Seite, während sie leise sagt: „Ich war bei ihm, Schatz …“ Ihre Finger spielen nervös miteinander, die Hände fest auf dem Schoß gefaltet, doch ihr Blick bleibt, wenn auch zitternd, an Sirius hängen. In ihrem Kopf wirbelt es: Wie konnte es nur so weit kommen? Hoffentlich zerbricht jetzt nicht alles …
Sirius runzelt die Stirn, seine Stimme klingt angespannt, als er nachhakt: „Bei ihm? Bei Markus?“ Unbewusst ballte er die Fäuste so fest, dass seine Knöchel weiß hervortraten. Sein Kiefer arbeitet sichtbar, während er für einen Moment schweigend auf den Fernseher starrt, bevor er Sofia wieder anblickt. Die Verbitterung in seinen Worten ist nicht zu überhören.
„Ja, bei Markus …“, antwortet Sofia ruhig, wobei ihre Stimme einen Hauch von Unsicherheit verrät. Sie spürt ein Stechen in der Brust, als sie Sirius' enttäuschten Blick sieht. Habe ich zu viel riskiert? Gibt es überhaupt noch einen Weg zurück? Für einen Augenblick verharrt die Stille zwischen ihnen, schwer und voller Bedeutung. „Geht es dir nun besser, da du es weißt?“
Sirius wendet den Blick ab, ringt einen Moment nach Worten, bevor er leise sagt: „Ich weiß einfach nicht mehr, was ich glauben soll.“ Dann wird seine Stimme lauter, ein Anflug von Ärger flackert in seinen Augen. „Komm mir jetzt noch so, Sofia … du wechselst von einem Stall zum anderen ganz wie es dir beliebt, wie soll ich mich da fühlen?“
Sofia zieht die Schultern leicht an, ihre Stirn legt sich in Falten. Ihre Lippen zittern, als sie vorsichtig fragt: „Wie kommst du denn darauf, Schatz?“ Während sie spricht, spielt sie nervös mit einem Saum ihres Kleides, bemüht, die aufkommende Panik im Zaum zu halten.
„Wie ich darauf komme?“ Sirius’ Blick wandert verwirrt und suchend zwischen Sofias Augen und dem Fenster, durch das das schwache Licht der Straßenlaterne in den Raum fällt. Für einen Moment tänzeln Schatten an der Wand, während draußen ein leises Rauschen von nassen Reifen auf dem Asphalt zu hören ist – fast so, als würden die Geräusche der Nacht seine Unsicherheit widerspiegeln. „Du hast gerade selbst gesagt, dass du bei ihm warst … und ich denke, es war nicht das erste Mal seit eurer Nacht. Täusche ich mich?“ Seine Stimme klingt müder als zuvor, als ob die Worte ihm schwer auf der Seele liegen.
Sofia nimmt einen zittrigen Atemzug, während ihr Blick über den Boden streift. Das sanfte Ticken der Wanduhr durchbricht die angespannte Stille – jeder Schlag scheint die Zeit zwischen ihnen zu dehnen. In ihrem Inneren ist alles aufgewühlt: Was würde aus uns werden, wenn ich alles verlieren würde? War Ehrlichkeit wirklich der richtige Weg? Während sie nach Worten ringt, spürt sie ein schmerzhaftes Ziehen in der Brust – Angst, Sirius zu verlieren, vermischt sich mit dem Wunsch, endlich ehrlich zu sein. „Nein, es war nicht das erste Mal. Ich wollte nicht, dass du es so erfährst.“
Ein Windstoß lässt die Vorhänge kurz flattern; das Licht der Laterne flackert an der Wand und wirkt für einen Moment fast bedrohlich. Sirius reibt sich übers Gesicht, als wolle er einen Traum vertreiben. „Und wie hätte ich es erfahren sollen? Oder gar nicht?“ Seine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, das im Rhythmus des Regens gegen die Scheibe fast untergeht.
Sofia sieht auf ihre Hände, die sich fest um den Saum ihres Kleides klammern. Das Ticken der Uhr ist jetzt lauter als zuvor, als ob es mit jedem Schlag ihre nagende Schuld verstärkt. Für mich wäre es sicher einfacher gewesen, wenn du es nie erfahren hättest … Doch Schuld und Erleichterung kämpfen in mir, und ich weiß nicht, welche Seite gewinnen wird. „Für mich wäre es sicher einfacher gewesen, wenn du es nie erfahren hättest … So aber …“
Sirius fährt sich mit der Hand durch die Haare, sein Blick gleitet ins Leere. Die Schatten im Zimmer wirken plötzlich tiefer, und das Prasseln des Regens wird zur Begleitmusik seiner Resignation. „So aber …? Liebst du ihn, Sofia?“ Kaum hörbar, als fürchte er die Antwort.
Sofia hebt langsam den Kopf. Ihr Blick sucht vergeblich Halt bei Sirius, während draußen der Regen stärker gegen die Fensterscheibe peitscht. In ihrem Inneren dreht sich alles – ein schmerzliches Ziehen in der Brust, so schwer wie die grauen Schatten, die das Licht auf die Wand malt. Ihre Kehle fühlt sich eng an, die Worte wollen nicht heraus, doch sie zwingt sich: „Ja, Sirius, ich … ich liebe Markus.“ Die Worte brechen ab, fast tonlos. Dann, leiser: „Aber als ich damals nach dieser Nacht zu dir sagte, ich würde ihn nicht lieben – das war keine Lüge, verstehst du? Ich wusste es selbst nicht besser. Damals … da war alles noch anders.“
Es entsteht eine Pause, während draußen ein Auto durch die nasse Straße rauscht – das Geräusch wird eins mit dem pochen ihres Herzens. Sirius’ Stimme klingt brüchig, er presst die Hände gegen die Oberschenkel, als müsse er sich irgendwo festhalten. „Willst du jetzt … willst du die Scheidung? Damit du … frei bist? Für …“ Seine Worte bleiben in der Luft hängen, unfertig, nur das Zittern seines Atems verrät, wie sehr sie ihn treffen.
Sofia rutscht näher. Es kostet sie Überwindung, ihre Hand auf seine zu legen. Ihre Finger zittern, während sie versucht, festen Halt zu geben. „Nein. Nein, das will ich nicht. Du bist noch immer mein Mann, Sirius. Wir sind gemeinsam vor den Altar getreten. Markus weiß, dass er nie mehr sein wird als … als die Nummer zwei.“ Ihre Stimme bricht beinahe, das Licht flackert über ihr Gesicht, lässt für einen Moment Hoffnung aufblitzen. „Kein Händchenhalten, kein Kuss draußen. Er hat das akzeptiert. Aber …“ Sie schluckt spürbar. „Ich weiß, dass das für dich keine echte Beruhigung ist.“
Stille. Ein ferner Donner, der Regen wird heftiger, als ob das Wetter Sofias Unruhe spiegelt. Sirius’ Blick haftet an den Schatten, die sich über die Zimmerdecke ziehen. „Und … das Kind? Er ist doch … wahrscheinlich der Vater, oder?“ Seine Frage kommt stockend, als würde jedes Wort schwerer wiegen als das letzte. Hoffnung und Resignation schwingen gleichermaßen mit.
Sofia drückt seine Hand fester, als könnte sie ihm damit einen Teil ihrer eigenen Kraft leihen. „Vermutlich … ja. Aber … das spielt für mich keine Rolle. Du bist mein Mann. Und du … du bist auch der Vater.“ Die Worte wirken, als müsste sie sich selbst davon überzeugen. In ihrem Innersten reißen Schuld und Sehnsucht an ihr.
Sirius’ Schultern sacken weiter nach vorn. „Aber … du willst ihn nicht aufgeben.“ Es klingt weniger wie eine Frage, mehr wie das leise Eingeständnis eigener Hilflosigkeit.
„Nein … das kann ich nicht. Ich …“ Sie bricht ab, dann sammelt sie sich. „Ich weiß, wie schwer das für dich ist. Alles, was ich mir jetzt wünsche, ist … dass deine Liebe zu mir stark genug bleibt. Dass wir einen Weg finden.“ Eine weitere Pause. „Ich weiß nicht, ob das geht. Es wird Momente geben – zufällig, vielleicht auch nicht –, in denen ich Markus sehe und … auch mit ihm zusammen bin.“ Die Unsicherheit steht ihr ins Gesicht geschrieben, der Regen malt glitzernde Bahnen auf das Fenster.
Der Moment ist dicht, das Prasseln des Regens übertönt alles. Sirius’ Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern: „Ich … ich weiß nicht, ob ich das kann.“ Er schließt die Augen, als wolle er der Dunkelheit in sich selbst entkommen. „Es ist alles so frisch. Ich kann dir jetzt keine Antwort geben.“
Sofia sieht ihn an – in ihren Augen ein Funke Hoffnung, der im matten Licht fast wieder verlöscht. „Das verstehe ich. Wirklich. Aber … du hast es nicht sofort beendet. Das gibt mir … Hoffnung.“ Ihr letzter Satz klingt tastend, als suche sie nach einem Strohhalm im Sturm.
Sirius atmet schwer. „Hoffnung …“, wiederholt er, fast unhörbar. Das Licht der Laterne draußen flackert, tanzt über ihre Gesichter, ein flüchtiger Schimmer Zuversicht inmitten all der Dunkelheit.
Nach einem langen, wortlosen Blick schlägt Sofia leise vor: „Komm … lass uns ins Bett gehen. Wir brauchen Schlaf. Vor uns liegt … eine Zeit voller Entscheidungen. Für uns, für das Kind, für alles, was kommen mag.“
Sie stehen auf, bewegen sich nebeneinander ins Schlafzimmer. Ihre Schatten wandern über den Boden, getragen vom schwankenden Licht. Als sie sich schweigend ausziehen und ins Bett legen, bleibt die Spannung zwischen ihnen wie eine zweite Decke im Raum. Draußen prasselt der Regen, die Gedanken beider hallen lautlos an den Wänden wider – und doch, irgendwo zwischen Licht und Dunkel, blitzt für einen Augenblick etwas wie Hoffnung auf, ehe der Schlaf sie langsam übermannt.
Ende der Vierten Episode, des zweiten Kapitels.
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