An Sandras Seite (Teil 05): Der Stein kommt ins Rollen (fm:Cuckold, 5161 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: TrustYourWife | ||
| Veröffentlicht: Feb 09 2026 | Gesehen / Gelesen: 1776 / 1485 [84%] | Bewertung Teil: 9.07 (29 Stimmen) |
| Wird es jetzt wirklich ernst? | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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„Wie war’s?“, fragte ich, als sie in die Küche kam.
„Schön. Ruhig. Genau das, was ich gebraucht habe.“
Sie goss sich Wasser ein, trank einen Schluck, dann grinste sie.
„Ach, und weißt du, was witzig war? Ich wurde dem Flight mit den drei Damen zugeordnet, mit denen du letztens gespielt hast – die mit den heißen Sprüchen. Die eine hat mich gefragt, ob ich ‚die geheimnisvolle Ehefrau‘ sei, über die ihr auf eurer Runde geredet habt. Ich hab nur gelacht und nichts gesagt.“
Ich schluckte. Merkte, wie mein Herz schneller schlug. Wieder dieses Spiel zwischen Leichtigkeit und Unterstrom. Zwischen Realität und Vorstellung.
Sie sah mich an, dann lehnte sie sich an die Küchentheke. Ihre Augen suchten meine.
„Ich weiß nicht, wohin uns das führt, Andreas. Aber ich will, dass wir das gemeinsam erleben. Und heute Abend bin ich ganz für dich da. Wenn du willst.“
Dann drückte sie mir einen Kuss auf die Stirn – und ließ mich mit meinem pochenden Herzen in der Küche zurück.
Ich wollte. Aber ich wusste noch nicht, was das bedeutete.
Der Abend begann unscheinbar, mit einem Lächeln.
Sandra stand im Flur, das Haar noch leicht feucht vom Duschen, ein Hauch warmer Vanille lag in der Luft. Ihre Haut glänzte dezent, und obwohl sie nur einen lockeren Kimono über einem seidigen, hautfarbenen Slip trug, war alles an ihr sorgfältig gewählt. Ihre Füße nackt, der Blick offen.
„Bleib du ruhig auf der Couch“, sagte sie sanft. „Ich kümmere mich um alles.“
Ich hörte, wie sie in der Küche hantierte: Gläser, Besteck, das dezente Ploppen einer Weinflasche. Dann kam sie zurück, stellte das Tablett mit zwei Tellern und einer Karaffe auf den Couchtisch. Es roch nach Rosmarin, gebratenem Gemüse, einem Hauch Knoblauch. Einfach. Aber mit Liebe gemacht.
„Ich wollte heute nicht, dass du kochst“, sagte sie. „Ich wollte für uns sorgen.“
Wir aßen schweigend, aber nicht stumm. Die Augen sprachen. Immer wieder berührte sie meine Hand flüchtig, schob mir ein Stück Brot zu, beugte sich näher zu mir, als nötig gewesen wäre. Alles in diesem Abend war… konzentriert. Aufgeladen.
Nach dem Essen räumte sie ab, während ich wie benommen sitzen blieb. Als sie zurückkam, hatte sie das Licht gedimmt. Überall im Wohnzimmer flackerten Kerzen. Der Raum roch nun nach Wachs, Vanille und Sandra.
Sie setzte sich neben mich auf die Couch, zog die Beine an und stützte das Kinn auf das Knie. Ihre Schulter berührte meine.
„Willst du noch was trinken?“, fragte sie leise.
Ich schüttelte den Kopf. „Ich will nur dich.“
Sie lächelte, legte ihre Hand auf meinen Oberschenkel, sanft, fast beiläufig, aber die Wirkung war wie ein Stromstoß. Sie rückte näher. Ihre Lippen streiften mein Ohr.
„Ich habe heute viel nachgedacht“, flüsterte sie. „Beim Golfen. Beim Gehen. Beim Atmen.“
Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug. Ihre Fingerspitzen fuhren über meinen Oberschenkel, kreisten, wanderten langsam weiter nach innen – stoppten dann, knapp vor der entscheidenden Stelle.
„Ich glaube, ich bin bereit“, sagte sie.
Ich drehte mich zu ihr. Sie sah mich an, ernst, aber nicht unsicher.
„Ich will diesen Schritt gehen, Andreas. Aber nur, wenn du ihn auch willst. Wenn du mich freigibst. Für eine Nacht. Für ihn. Für Chris.“
Sie ließ ihre Hand dort liegen, knapp über meinem harten Glied. Warm. Ruhig. Abwartend.
„Ich will nichts heimlich machen. Keine versteckten Spielchen. Ich will, dass du mich losschickst. Mit deinem Segen. Mit deinem Wissen.“
Ihre Stimme war leise, aber von einer Kraft durchzogen, die mich gleichzeitig lähmte und erregte. Die Luft war dick von Wärme, von Anspannung und einem Begehren, das mir den Atem nahm. Mein Verstand raste, mein Bauch kribbelte, mein Schwanz pochte hart und schwer gegen den Stoff meiner Hose. Und doch, unter all dem, spürte ich dieses andere Gefühl: Vertrauen. Nähe. Liebe.
„Willst du das?“, fragte sie noch einmal. Sie beugte sich zu mir, so nah, dass ihr Atem meine Haut streifte. „Willst du, dass ich ihn küsse? Dass er meine Kleider auszieht? Dass ich mit ihm schlafe? Dass er mich nimmt, als wäre ich seine?“
Ihre Worte brannten sich wie Feuer in mich hinein. Ich schloss die Augen, versuchte standzuhalten gegen das Beben in mir. Ich spürte ihre Wärme, ihren Duft, den Hauch ihrer Lippen an meinem Ohr.
„Ja“, flüsterte ich schließlich. Meine Stimme klang fremd, rau. „Ich will es.“
Sie atmete hörbar aus, langsam, tief, fast erleichtert. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, geheimnisvoll, wissend. Dann legte sie sich auf mich, drückte mich sanft nach hinten, küsste mich – lang, weich, fordernd, so als wolle sie mit diesem Kuss das Versprechen in mir versiegeln.
Ihre Hand wanderte tiefer, glitt über meinen Bauch, dann über die Grenze, die mich fast zum Bersten brachte. Sie umfasste mich, fest, warm, und begann mich langsam, quälend langsam zu streicheln. Ich vergrub das Gesicht in ihrem Hals, stöhnte auf, während mein Körper unter ihrer Berührung erzitterte.
„Jetzt weiß ich, dass ich gehen kann“, flüsterte sie mir ins Ohr, während ihre Finger mich weiter umspielten. „Aber noch nicht heute.“
Sie richtete sich auf, ihre Augen glänzten im Dämmerlicht. Dann stand sie auf, nahm meine Hand und führte mich wortlos die Treppe hinauf ins Schlafzimmer. Ich folgte ihr, wehrlos, berauscht von der Gewissheit, dass sie nun eine Entscheidung getroffen hatte – und ich mit ihr.
Im Zimmer stellte sie sich vor mich, langsam, wie in Zeitlupe. Sie öffnete den Kimono, ließ den dünnen Stoff von den Schultern gleiten. Erst über ihre Arme, dann über ihre Brüste, bis er lautlos zu Boden sank. Darunter war sie nackt bis auf den hauchdünnen, fast durchsichtigen Slip. Ihr Körper schimmerte im Licht – weich, anmutig, schön. Wunderschön.
Sie trat einen Schritt näher, legte meine Hände an ihre Taille. „Schau mich an“, sagte sie leise. „So wirst du mich auch sehen, wenn ich für ihn dastehe. Aber heute bin ich noch nur für dich da.“
Dann küsste sie mich wieder, erst weich, dann mit wachsender Intensität, als wolle sie die letzten Zweifel aus mir herauslösen. Ihre Lippen schmeckten warm und lebendig, ihr Atem ging schneller, ihr Körper drängte sich an meinen. Gemeinsam sanken wir aufs Bett, fast schwerelos, aber doch voller Spannung.
Unsere Bewegungen fanden einen Rhythmus, zunächst tastend, wie ein leiser Tanz, der nur uns beiden gehörte. Ich spürte die Hitze ihrer Haut unter meinen Händen, den leichten Widerstand, wenn meine Finger über ihre Taille glitten, das Beben in ihrem Atem, als ich tiefer wanderte. Sie öffnete sich mir, langsam, fast zögerlich, doch ihre Oberschenkel zitterten verräterisch, als könne sie kaum erwarten, mich in sich aufzunehmen.
Sie setzte sich auf mich, bewegte sich vorsichtig, fast prüfend, dann mit wachsendem Mut, mal in sanften Wellen, mal mit fordernden Stößen, die mich an den Rand der Beherrschung brachten. Ich versuchte, den Augenblick zu halten, ihn auszudehnen, gegen das Drängen meines Körpers anzukämpfen. Ihr Haar fiel nach vorne, streifte meine Schultern, kitzelte meinen Hals, während ihre Brustwarzen hart über meine Haut glitten.
Ich hörte ihr leises Stöhnen, spürte das Aufbäumen ihres Beckens, das Zittern, das immer stärker wurde, bis sie sich über mir verkrampfte, ein Schrei aus ihrem Mund brach, halb Lust, halb Loslassen. Ich hielt sie fest, presste sie an mich, fing sie in meinen Armen auf, so als könnte sie in diesem Moment zerbrechen, wenn ich sie nicht umschloss. Ihr Puls hämmerte gegen meine Brust, heiß, lebendig, vollkommen.
Langsam löste sie sich, sank erschöpft auf mich, noch immer bebend, während ich ihre Wärme spürte, ihre Feuchtigkeit, ihren Duft. Ich strich ihr übers Haar, und in dieser Nähe, in dieser Erschöpfung war etwas Neues: ein stilles, unüberhörbares Versprechen.
Danach lag sie still neben mir, verschwitzt, strahlend. Ihre Finger spielten mit meinen, glitten über meine Handfläche, als wollte sie das Geschehene in meine Haut schreiben.
„Jetzt beginnt unsere Reise“, sagte sie schließlich. Ihre Stimme war ruhig, fast feierlich.
Ich nickte. Meine Kehle war trocken. Und ich wusste: Es gab kein Zurück mehr.
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Keine Nachricht seit fast einer Stunde. Mein Herz schlug schneller, mein Mund war trocken. Ich versuchte, mich abzulenken, aber ich dachte nur daran, was jetzt wohl geschah.
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Am nächsten Morgen wirkte Sandra gelöst, gleichzeitig konzentriert. Sie bewegte sich mit einer Klarheit, die mir fast den Atem nahm. Kein Zögern mehr, kein Ausweichen – sie hatte ihre Entscheidung getroffen.
Beim Frühstück stellte sie die Kaffeetasse ab, lehnte sich zurück und musterte mich mit diesem Blick, der keinen Widerspruch duldete.
„Wenn ich diesen Schritt gehe“, begann sie, „dann will ich nicht einfach so hingehen. Ich will, dass er mich sieht. Dass er mich begehrt. Dass er sich keine Sekunde lang fragt, ob ich es wert bin, dass er mich nimmt.“
Ihre Stimme war ruhig, aber fest. Ich schluckte.
„Du willst…?“
Sie lächelte leicht, beinahe spielerisch. „Ein neues Kleid. Schuhe. Etwas, das ihn umhaut. Wir werden zusammen einkaufen gehen. Ich will, dass du dabei bist. Dass du siehst, wie ich mich für ihn schön mache.“
Ich spürte, wie sich in mir alles zugleich zusammenzog und ausdehnte – Scham, Lust, Stolz, ein dumpfes Pochen zwischen meinen Beinen.
Sandra stand auf, kam zu mir herüber und legte die Hand an meinen Nacken. „Es wird unser erstes gemeinsames Ritual. Du bereitest mich vor. Mit dir an meiner Seite.“
Ich nickte. Mehr konnte ich nicht tun.
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Shopping
Es war ein Mittwoch, gegen halb vier am Nachmittag, als wir uns in der Stadt trafen. Sandra hatte ein paar Überstunden abgebaut, ich hatte mir freigenommen. Der Himmel war bedeckt, aber warm, ein Sommer-Nachmittag, an dem die Straßen von Bochum angenehm leer waren.
Sandra kam mir auf dem Bürgersteig entgegen, mit leichtem Schritt und einem Lächeln, das sowohl Vorfreude als auch eine Spur von Nervosität in sich trug. Ihre Augen glänzten. „Bereit für ein kleines Abenteuer?“, fragte sie.
„Mehr als das“, sagte ich und meinte es auch so.
Unser erster Halt war die Boutique Velvet & Grace, eine dieser kleinen, feinen Adressen mit samtbezogenen Hockern, diskretem Licht und einer sehr aufmerksamen Verkäuferin, die sofort erkannte, dass Sandra heute nicht einfach nur ein neues Kleid suchte.
„Etwas für einen besonderen Anlass?“, fragte sie mit geschultem Blick.
Sandra lächelte. „Ja. Sehr besonders. Ich brauche etwas... Elegantes. Feminin. Mit einem Hauch Verführung.“
Ich schwieg. Beobachtete nur, wie die Verkäuferin sie durch die schmalen Gänge zwischen den Kleiderstangen führte, Stoffe befühlte, Farben verglich. Schließlich entschied sich Sandra für ein Kleid in dunklem Grün, das ihre Taille betonte, aber den Blick unweigerlich zu ihrer Hüfte lenkte. Der Stoff war weich, fast fließend, der Ausschnitt dezent – aber gerade so tief, dass er mehr versprach als zeigte.
Als sie aus der Kabine trat, hielt ich für einen Moment den Atem an.
„Zu viel?“, fragte sie mit einem neckischen Grinsen.
„Genau richtig“, sagte ich. Und meinte damit nicht nur das Kleid.
Die Verkäuferin nickte anerkennend. „Das Kleid bringt ihre ganze Ausstrahlung zur Geltung. Es wirkt und lässt trotzdem Raum für Fantasie.“
Sandra drehte sich vor dem Spiegel, prüfte den Fall des Stoffes, dann sah sie mich an, mit einem Blick, der mehr sagte als tausend Worte.
Im nächsten Laden, einem eleganten Schuhgeschäft, das mehr nach Lounge als nach Kaufhaus wirkte, fand Sandra die passenden High Heels: Schwarz, mit feinem Riemchen, nicht zu hoch, aber hoch genug, um ihre Haltung zu verändern. Schon bei der Anprobe wurde ihr Gang etwas langsamer, geschmeidiger. Ich stellte mir vor, wie sie in diesen Schuhen die Hotellobby betrat. Und dann das Zimmer.
„Ich glaub, ich habe dich wieder erobert, oder?“, sagte sie beiläufig, als wir an der Kasse standen.
„Du hast mich nie verloren“, entgegnete ich.
Sie streichelte kurz über meinen Unterarm. „Aber vielleicht brauchst du eine Erinnerung daran, wie es ist, mich zu begehren, wenn du mich nicht jeden Abend bei dir hast.“
Ich schluckte.
Mit zwei Tüten am Arm und einer wachsenden Unruhe im Bauch überquerten wir die Straße Richtung Huestraße. Sandra blieb plötzlich stehen.
„Und jetzt“, sagte sie, „kommt das Wichtigste.“
Ich runzelte die Stirn. „Was denn?“
Sie grinste. „Ich brauche noch was für drunter. Meinst du, ich kann Chris in meinen beigen Baumwollslips verführen?“
Ich lachte verlegen, während sie schon weiterging. „Da vorne ist ein Fachgeschäft. Douce Tentation. Klingt vielversprechend, oder?“
Ich folgte ihr – nicht nur auf dem Gehweg, sondern auch auf diesem Weg, den wir gemeinsam begonnen hatten.
Und ich ahnte bereits: Jetzt wurde es ernst. Jetzt kamen wir der Realität näher. Und der Vorstellung, wie Sandra sich in wenigen Tagen ausziehen würde. Nicht für mich. Sondern für einen anderen.
Sandra blieb vor dem Schaufenster von Douce Tentation stehen, betrachtete die kunstvoll arrangierten Dessous auf seidenbespannten Puppen. „Ich geh da jetzt rein“, sagte sie leise. „Und du kommst mit.“
Ich nickte.
„Bereit?“, fragte sie.
Ich zögerte. Dann sagte ich: „Ich bin hier. Bei dir.“
Sie sah mich lange an, dann legte sie ihre Hand auf meine. „Gut. Denn das hier... ist nicht mehr nur Fantasie.“
Schon beim Eintreten umfing uns ein Duft nach Vanille, Pfingstrose und einem Hauch Moschus. Douce Tentation war kein gewöhnliches Wäschegeschäft. Es war ein Salon. Gedämpftes Licht, samtbezogene Stühle, zarte Musik aus versteckten Lautsprechern, französischer Jazz, irgendwo zwischen Sehnsucht und Lächeln. An den Wänden schwebten Korsagen, Bralettes, Negligés in Vitrinen wie Kunstwerke. Das alles verströmte eine Atmosphäre, in der jede Frau zur Muse werden konnte.
Sandra blieb einen Moment stehen, sog die Stimmung in sich auf. Dann schritt sie langsam durch die Reihen, ihre Fingerspitzen glitten sanft über Spitze, Tüll, Seide. Schließlich blieb sie vor einem rot-goldenen Ensemble stehen – zart, edel, provozierend.
Eine Verkäuferin trat leise heran. Sie war elegant, nicht aufdringlich, mit schmalem Gesicht, perfekt gebundenem Pferdeschwanz und einem Lächeln, das Vertraulichkeit ausstrahlte.
„Darf ich Ihnen helfen?“
Sandra drehte sich zu ihr. „Ich brauche Ihre Beratung“, sagte sie offen. „Ich möchte einen niveauvollen und attraktiven Mann verführen. Ich will Eindruck hinterlassen, aber keinen billigen. Ich hab bisher kaum Erfahrung mit Reizwäsche. Und heute... brauche ich etwas Besonderes.“
Die Verkäuferin lächelte. Nicht überrascht, sondern ein wenig amüsiert, als würde sie oft solche Sätze hören. „Das bekommen wir hin. Welche Farbe haben Sie im Sinn?“
„Etwas mit Tiefe. Dunkelrot vielleicht. Oder Nachtblau. Ich bin offen für Ihre Vorschläge.“
Die Verkäuferin nickte, sah kurz zu mir. Dann fragte sie, mit einem leichten Funkeln in den Augen:
„Ist Ihr Begleiter der Glückliche, den Sie mit dem neuen Ensemble überraschen wollen? Oder haben Sie das Glück, so einen stilvollen Berater an Ihrer Seite zu haben?“
Sandra lachte leise. „Oh nein. Das ist nur mein Ehemann. Er bezahlt heute die Rechnung, das ist alles.“
Dann fügte sie leise hinzu: „Schön, wenn ich ihm auch in der neuen Wäsche gefalle. Aber heute... geht es um jemand anderen.“
Ich lächelte gezwungen. Die Verkäuferin verzog keine Miene – professionell. Aber ihr Blick suchte kurz den einer Kollegin, die zwei Regale weiter stand. Ich sah, wie sie sich bedeutungsvoll zunickten. Dann wandte sie sich wieder ganz Sandra zu.
„Dann kommen Sie bitte mit. Wir probieren ein paar Dinge.“
Sandra drehte sich zu mir. „Wartest du hier? Oder willst du mitkommen?“
Ich zögerte. „Ich… ich setze mich dort hin.“
Sie verschwand mit der Verkäuferin in Richtung Kabinen. Ich setzte mich auf einen kleinen Stuhl, von dem aus ich den Eingangsbereich der Kabinen sehen konnte. Immer wieder hörte ich das Rascheln von Stoff, leises Lachen, kurze Fragen.
Einmal rief die Verkäuferin:
„Oh, das ist ein klassischer Fehler. Wenn Sie Strümpfe und einen Strapsgürtel tragen, müssen Sie vorher überlegen, wann am Abend Sie Ihr Höschen ausziehen wollen. Wenn es früh passieren soll, tragen Sie es über dem Strapsgürtel – sonst bekommen Sie es nicht ausgezogen. Das muss man beim Ankleiden schon planen. Wann soll was fallen?“
Ich schluckte trocken. Mein Hals war plötzlich wie zugeschnürt.
Sandra lachte vergnügt. „Gut zu wissen. Ich glaube, es sollte wirklich nach diesem Plan laufen.“
Wenige Minuten später trat sie aus der Kabine – nur halb angezogen, mit einem edlen Nachthemd aus durchscheinendem Stoff über schwarzem Spitzen-BH und passendem String. Ihre Augen leuchteten. „Und?“
Ich brachte kein Wort heraus.
Die Verkäuferin grinste. „Ich glaube, wir haben einen Treffer.“
Als nächstes hielt die Verkäuferin zwei Sets hoch, während Sandra noch in ihrer Umkleide stand – eines in zartem Champagner, das andere in tiefem Bordeauxrot. Beide aus feiner Spitze, mit zarten Trägern und raffinierten Details. Ich stand etwas abseits, neben einem samtbezogenen Stuhl, bemüht, interessiert und entspannt zugleich zu wirken. Aber mein Herz schlug schneller als mir lieb war.
„Das in Champagner wäre natürlich sehr klassisch“, meinte die Verkäuferin und warf einen kurzen Blick zu mir. „Zart, unauffällig unter dunkler Kleidung. Elegant, aber brav.“
Sandra öffnete den Vorhang einen Spalt, trat heraus – noch im eleganten Slip ihres bisherigen Sets, ein feines Seidenband lose in der Hand. Sie nahm das bordeauxrote Ensemble entgegen, betrachtete es prüfend, dann strich mit den Fingern über die Spitze.
„Und das hier?“, fragte sie. Ihre Stimme war ruhig, aber fest. „Das ist kein Alltagsrot. Das ist… Absicht.“
Die Verkäuferin lächelte. „Genau. Bordeaux ist eine Frau, die weiß, was sie will. Tief, warm, nicht aufdringlich. Aber wer es sieht, weiß sofort: Hier geht es nicht nur um Reizwäsche. Es geht um Präsenz.“
Sandra hielt das Set vor sich, betrachtete es im Spiegel. Das tiefe Grün ihres neuen Kleides lag noch über dem Hocker.
„Ich werde dieses dunkelgrüne Kleid tragen. Die Farbe beruhigt mich. Aber darunter…“ – sie sah der Verkäuferin in die Augen – „…darunter will ich das Gegenteil tragen. Etwas, das für ihn ist. Etwas, das klar macht: Ich habe gewählt.“
Die Verkäuferin nickte langsam. Ihre Haltung veränderte sich kaum, aber in ihrem Blick lag kurz so etwas wie Respekt.
„Dann ist es das Bordeaux. Ganz eindeutig.“
Sandra verschwand wieder in der Kabine, zog leise den Vorhang zu. Ich atmete erst aus, als ich hörte, wie der Stoff raschelte.
„Das Kleid wird ihn fesseln“, sagte die Verkäuferin leise zu mir, „aber das hier, das wird ihn brechen.“
Ich schluckte, sagte nichts und spürte, wie sich meine Hände an den Armlehnen des Stuhls festklammerten.
Sandra probierte noch eine weitere Garnitur, eine mit dunkelblauer Spitze, hauchdünn, fast unsichtbar unter Kleidung.
„Ich nehme beide“, sagte Sandra schließlich. Dann sah sie zu mir. „Oder?“
Ich nickte. Wortlos. Ich war erregt, verwirrt, glücklich, eifersüchtig, stolz. Und zugleich ein wenig verloren in all dem, was da gerade passierte.
An der Kasse wurde mir der Preis genannt. Ich schluckte, aber zog wortlos die Karte.
„Wünschen Sie eine neutrale Verpackung?“, fragte die Verkäuferin.
Sandra antwortete trocken: „Nein. Schön darf’s sein. Ich will ja wissen, was ich gleich auspacke.“
Die Verkäuferin nickte, schob die zart bedruckte Box mit der cremefarbenen Schleife über den Tresen und sagte mit einem Augenzwinkern: „Dann wünsche ich Ihnen beiden… viel Erfolg. In welcher Form auch immer.“
Sandra nahm das Päckchen entgegen, schob ihren Arm unter meinen – und flüsterte:
„Wir sind bereit. Für was auch immer kommt.“
Ich atmete aus. Langsam. Tief.
Und wusste: Jetzt war es wirklich nicht mehr weit.
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22:19
Sie hatte mir ein weiteres Bild geschickt: Sandra im Aufzug. Sie hielt das Handy hoch, machte ein Selfie. Sie hat einen leicht roten Schimmer im Gesicht. Ihr Kleid war leicht verrutscht. Sie lächelte nicht in die Kamera – sie lächelte für ihn. Für mich. Für beide?
>>Fahrstuhl ins Ungewisse… Chris steht direkt hinter mir. Ich spüre seine Hand an meinem Rücken. Mein Körper vibriert.<<
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Der Tag davor
Es war Freitag. Der Tag vor dem, was alles verändern könnte. Und obwohl nichts Besonderes passierte, war doch alles anders.
Ich spürte es schon beim Aufstehen: ein nervöses Flattern in der Brust, das sich nicht abschütteln ließ. Sandra hingegen wirkte gefasst, fast gelassen. Vielleicht war es diese innere Klarheit, die ich bei ihr manchmal spürte, wenn sie eine Entscheidung getroffen hatte. Sie strahlte nicht – aber sie schien in sich zu ruhen. Und das machte mich fast noch nervöser.
Beim Frühstück redeten wir über Alltägliches: Arbeit, das Wetter, den Wochenendeinkauf. Kein Wort über das, was anstand. Und doch lag es zwischen uns, wie ein feines, flimmerndes Netz, das jeden Blick und jedes Schweigen mit Bedeutung auflud.
„Ich habe morgen keine festen Termine“, sagte sie beiläufig, während sie ihr Müsli umrührte. „Ich denke, ich fahr so gegen zwei los. Dann haben wir genug Zeit für alles.“
Ich nickte nur. Mehr brachte ich nicht heraus. Mein Magen fühlte sich an wie fest verschnürt. Ich hatte sie ermutigt, diesen Weg zu gehen. Ich hatte ihr meine Zustimmung gegeben. Und ich liebte sie dafür, dass sie das Vertrauen hatte, mich mitzunehmen. Und doch: Ich war aufgewühlt. Von einem Gefühl, das ich selbst kaum benennen konnte.
Den Tag über versuchte ich mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Es gelang mir nur mäßig. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich aus dem Fenster starrte oder meinen Bildschirm ansah, ohne zu lesen, was dort stand. In meinem Kopf liefen Szenen ab, die noch nicht passiert waren. Ihre Blicke. Seine Hand auf ihrem Rücken. Ein Lachen. Ein Zimmer. Ein Kleid, das zu Boden gleitet. Und immer wieder ihr Gesicht – klar, wach, entschlossen.
Am späten Nachmittag kam ich früher nach Hause. Sandra war schon da. Sie hatte ihre Haare hochgesteckt, trug eine einfache Bluse und Jeans. Nichts Besonderes, und doch sah sie umwerfend aus. Vielleicht, weil ich wusste, was bevorstand.
„Lust auf einen Spaziergang?“, fragte sie. Ich nickte. Wir liefen eine kleine Runde durchs Grüne, gingen nebeneinander, schweigend, dann wieder plaudernd über dies und das. Es war wie der leise Nachhall eines vertrauten Liedes – man erkennt die Melodie, selbst wenn die Töne kaum noch hörbar sind.
Zu Hause kochten wir gemeinsam: Pasta, Salat, ein Glas Weißwein. Wir saßen auf der Terrasse, die Abendsonne tauchte alles in warmes Licht. Ich wollte sie berühren, doch ich wagte es nicht. Es fühlte sich an, als würde jede Berührung heute etwas verändern. Also wartete ich.
Erst später, als wir zusammen auf dem Sofa saßen, drehte sie sich zu mir.
„Du bist so still heute“, sagte sie leise.
„Ich weiß“, antwortete ich. „Es ist einfach viel in meinem Kopf.“
„Möchtest du darüber reden?“
Ich atmete tief durch. „Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Ich hab dir meine Zustimmung gegeben. Und ich steh dazu. Aber ich wäre unehrlich, wenn ich behauptete, dass ich nicht aufgewühlt bin.“
Sie nickte. „Ich weiß. Es geht mir ähnlich. Ich habe keine Angst, aber Respekt. Vor dem, was es mit mir macht. Und mit uns.“
Ich sah sie an. „Willst du das morgen wirklich?“
Sie hielt meinem Blick stand. „Ja. Ich will wissen, wie es sich anfühlt, begehrt zu werden. Ganz. Ohne Zurückhaltung. Und ich will wissen, ob ich mich hingeben kann, ohne dich zu verlieren. Oder mich.“
Ich schluckte. „Und wenn es dich verändert?“
Sie lächelte. „Dann werde ich dich wissen lassen, wer ich bin. Immer.“
Es war kein Streit. Kein Kampf. Nur zwei Menschen, die sich an einem Übergang trafen und noch nicht wussten, wie das andere Ufer aussieht.
Als wir später ins Bett gingen, küsste sie mich sanft auf die Stirn.
„Schlaf gut, Andreas. Und danke, dass du bei mir bist.“
Sie drehte sich zur Seite. Ich blieb lange wach. Das Fenster war gekippt, und draußen rauschte der Wind durch die Bäume. Irgendwann schlief ich doch ein – mit dem Wissen, dass morgen alles anders sein könnte.
Ich wachte früh auf. Zu früh. Es war Samstag, halb sieben. Die Vögel zwitscherten draußen schon, als hätte die Welt nichts Besseres zu tun, als sich an einem gewöhnlichen Morgen in trügerischer Harmonie zu üben.
Sandra lag noch neben mir. Ihre Atmung war ruhig, tief. Ihr Gesicht entspannte sich im Schlaf – fast kindlich, fast unschuldig. Ich betrachtete sie eine ganze Weile, spürte diese Mischung aus tiefer Zärtlichkeit und wachsendem Knoten im Bauch. Heute war der Tag.
Ich stand leise auf, ging ins Bad, duschte lange. Das Wasser war heiß, zu heiß eigentlich, aber ich brauchte das Brennen, um mich zu spüren. Dann bereitete ich Frühstück. Nicht übertrieben, aber liebevoll. Frische Croissants, Rührei, Kaffee. Ich deckte den Tisch, als wäre das irgendein bedeutender Anlass – was es ja irgendwie auch war.
Gegen acht kam Sandra die Treppe herunter. Sie trug ihren grauen Hoodie, den ich so sehr mochte, und eine lockere Jogginghose. Ihre Haare hatte sie nur notdürftig gebändigt. Noch keine Spur von der Frau, die sich heute einem anderen Mann hingeben würde. Sie sah aus wie meine Sandra. Meine Ehefrau. Meine beste Freundin.
„Du bist schon auf?“, fragte sie verschlafen.
Ich nickte. „Konnte nicht mehr schlafen.“
Sie lächelte müde. „Ich auch nicht so richtig.“
Wir frühstückten schweigend. Kein schweres Schweigen, sondern ein achtsames. Keiner von uns wollte unnötige Worte verschwenden. Irgendwann streckte sie die Hand aus und berührte meine. Ich nahm sie dankbar an.
Gegen Mittag wurde sie unruhiger. Ich sah es an den kleinen Dingen. Sie räumte die Spülmaschine um, obwohl sie ordentlich eingeräumt war. Legte zweimal ihre Kleidung bereit, entschied sich dann doch um. Zog sich zurück ins Bad, kam wieder heraus, verschwand erneut mit dem Hinweis: „Ich glaub, ich mach noch eine Maske.“
Gegen zwölf begann sie, sich für den Nachmittag und Abend fertig zu machen. Sie duschte ausgiebig, cremte sich sorgfältig ein. Ihre Haut duftete später nach Vanille und etwas Blumigem, das ich nicht kannte. Ich fragte nicht.
Sie stand im Schlafzimmer, nur mit einem Handtuch um den Körper, und sah sich im Spiegel an. Dann holte sie das Kleid aus dem Kleiderschrank – jenes, das wir zusammen bei Velvet & Grace ausgesucht hatten. Das tiefgrüne mit dem verführerischen Ausschnitt, das ihre gute Figur betonte. Elegant, aber mit einer ganz eigenen Spannung.
„Hilfst du mir mit dem Reißverschluss?“, fragte sie sanft.
Ich trat hinter sie, sah ihren Rücken, den zarten Flaum im Nacken. Ich spürte die Wärme ihrer Haut, als ich den Stoff schloss. Unsere Blicke trafen sich im Spiegel. Keiner sagte etwas.
Dann kamen die Schuhe. Die schwarzen Heels, schlicht, aber edel. Und natürlich darunter, das wusste ich, trug sie die neue Reizwäsche aus bordeauxroter Seide. Ich hatte sie kurz gesehen, als sie sich im Bad schminkte. Der Anblick brannte sich in mein Gedächtnis.
Den Slip trug sie über den Strumpfhaltern.
„Wie sehe ich aus?“, fragte sie, als sie fertig war.
Ich schluckte. „Du siehst wunderschön aus.“
Sie lächelte. „Danke. Ich möchte mich heute schön fühlen. Für mich. Für ihn. Aber auch für dich.“
Dann holte sie ihre kleine Handtasche, verstaute Lippenstift, Taschentücher, das Parfum. Ein kurzer Sprühstoß, ihr neuer Duft. Sinnlich, feminin, mit einem Hauch Unverschämtheit.
„Ich fahre jetzt los“, sagte sie, fast beiläufig. „Wir treffen uns im Restaurant um drei. Danach gehen wir vielleicht noch ein bisschen spazieren… oder tanzen. Je nachdem.“
Ich nickte. „Fahr vorsichtig.“
Sie trat zu mir, legte die Hände auf meine Brust. Ihre Augen waren klar, aber nicht kalt.
„Heute Abend… werde ich die Grenze überschreiten“, sagte sie leise. „Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber ich will dir danken. Für dein Vertrauen. Für deine Liebe.“
Sie küsste mich. Nicht flüchtig, nicht fordernd. Sondern innig. Dann drehte sie sich um, griff nach dem Autoschlüssel und ging.
Ich blieb zurück. Mit pochendem Herzen. Und dem Gefühl, am Rand eines Abgrunds zu stehen, der zugleich der Beginn einer Reise war. Für sie. Für uns beide.
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<<Ping>>
22:21
>> Wir sind auf dem Weg in sein Zimmer. Ich hab gesagt, ich muss kurz ins Bad. Und dass ich dir nochmal schreiben will.<<
Sie wollte mir „nochmal“ schreiben. Sie wollte mir „nochmal“ schreiben, bevor…
<<Ping>>
22:22
>> Ich hab das Gefühl, ich betrüge dich gerade. Und das macht mich so unglaublich scharf. Bitte bleib bei mir. Auch wenn ich gleich nicht dir gehöre.<<
… bevor sie mich betrog, nicht mehr mir gehörte, sondern sich ihm hingab.
War es überhaupt Betrug, wenn ich wusste, was sie machte? Wenn ich sie dabei unterstützt hatte? Sie auf die Idee gebracht hatte?
Mir stockte der Atem, dann wieder schnappte ich gierig nach Luft.
<<Ping>>
22:24
>> Sie ist bereit. Ich werde sie bald ausziehen. Langsam. Und wenn sie zittert, werde ich sie halten. Und genießen, was du mit so viel Liebe aufgebaut hast.<<
Oh, Gott! Was habe ich getan? Was habe ich zugelassen? Wohin habe ich sie ermutigt, zu gehen?
Ich schloss die Augen. Spürte meine Hand zwischen den Beinen. Ich fühlte mich wie entblößt – und gleichzeitig erfüllt. Alles in mir bebte. Ich wusste nicht, wie der Abend enden würde. Nur, dass er gerade erst begonnen hatte.
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