Eine ideale Verbindung? (fm:Romantisch, 1407 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Lamda74 | ||
| Veröffentlicht: Feb 16 2026 | Gesehen / Gelesen: 949 / 627 [66%] | Bewertung Teil: 9.06 (16 Stimmen) |
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Nora, die ja wusste was passieren würde, war schon beim Anziehen des Kleides leicht erregt. Sie hatte beim Kauf darauf geachtet, dass das Kleid weich und fließend, ein angenehmes Gefühl auf der Haut verursachte. Auf der Fahrt stimmte sie sich weiter ein, Hormone und Botenstoffe im Gehirn halfen ihr dabei. Am Ziel, auf der Lichtung, war sie schon in einem leichten rauschartigen Zustand und konnte sich nur schwer beherrschen. Als sie dann breitbeinig über ihm stehend seinen lüsternen Gesichtsausdruck, seine beginnende Erektion sah, wäre sie fast gekommen. Sie verlagerte ihr Bewusstsein, ihre Empfindungen, ihre Lust, wie beim Joga, in die Vagina und bewegte ihren Körper langsam in Richtung seiner Lippen. Schon die erste Berührung verursachte einen kleinen Orgasmus. Seine Lippen, seine Zunge brachten sie sehr schnell in höchsten Höhen. Sie war beim Orgasmus ein Plateau-Typ, das bedeutet der Orgasmus flaute nicht ab und Luca hielt sie fast 20 Sekunden in diesem Zustand. Dann durfte sie sich etwas entspannen. Kurz bevor sie ganz „unten“ war stimulierte er sie erneut. Diesmal achtete er darauf, dass sich die Spannung gaaaanz langsam aufbaute. Das brachte sie dazu ihn durch ekstatische Bewegungen ihres Unterleibes anzutreiben. Er ließ sich aber nicht antreiben und als ihr Orgasmus dann in einer „rosa Wolke“ in ihrem Gehirn „explodierte“, hielt er sie wieder auf dem Plateau. Er hielt und hielt und hielt – bis sie nicht mehr konnte und sich neben ihm auf die Decke rollte. Schnell nahm er sie in seine Arme und so konnte sie langsam, seine Nähe genießend, runter kommen. Nach einer „Ewigkeit“ küssten sie sich zärtlich. Ihr Blick, ihre Augen, ihr Gesichtsausdruck den sie ihm dabei schenkte traf Luca tief im Innern – so hatte Nora ihn noch nie angeschaut. DAS wollte er wieder erleben.
Auch für Nora war das Lichtung-Abenteuer ein sensationelles Happening, das sie unbedingt wieder erleben wollte. Allerdings ihre Lebensplanung folgte keiner Aneinanderreihung von Happenings, sie wollte eine Familie gründen und das musste sie mit Luca besprechen. Apropos Luca, wie schaute er auf die Verbindung.
Luca war im „vorherigen Leben“ ein zufriedener Single. Er liebte seinen Beruf, hatte viele Hobbies, hatte einen großen Bekanntenkreis (er war als begnadeter Handwerker „bekannt“) und er hatte sein Gehöft (ein alter, „abgespeckter Bauernhof“, mit kleinem Teich und etwas Wald), er war beliebt und gefragt (handwerkliches Können). Er war zudem begehrt bei vielen Frauen in seinem Umfeld, zeigte aber zum Leidwesen der Frauen kein Interesse am „Eingefangen werden“. Dann kam Nora, die ihn mit einer „ausgefuchsten Attacke erlegte“ UND er hat sich mit Freude erlegen lassen! Er war gerne mit ihr zusammen, er genoss ihre Nähe, ihre Fürsorge und er ordnete sich in Grenzen unter. Um es mit einer Metapher zu beschreiben: Nora war einerseits der Fluss und zugleich waren beide Schiffsführer auf einem Schiff, das auf diesem Fluss schwamm. Beide folgten somit dem Flusslauf, konnten „dieses Folgen“ allerdings frei, in einem Wettstreit, gestalten. Den Wettstreit gewann oft Nora. Ein weiteres Beispiel ist das Lichtungs-Happening: Nora kam voll auf ihre Kosten, er hatte nur die Genugtuung, dass er sie total befriedigen konnte. DAS machte ihm nichts aus, für ihn war es eine gelungene Aktion. Klar Nora brachte „Unruhe“ in seinen Lebensrhythmus, er war gezwungen Prioritäten zu setzen. Bleibt letztlich die Frage wollte er das? Eine Kosten-Nutzen-Abwägung führte er nicht durch, weil ihm klar war, die abzuwägenden Elemente konnten nicht qualifiziert gegeneinander aufgerechnet werden. Somit handelte er intuitiv, er ging nach der 80/20-Regel (Pareto-Prinzip) vor und akzeptierte die Konstellation: Eine lockere Beziehung mit Zusatzleistung. Bleibt die Frage wie vertragen sich die gegensätzlichen Ansätze? Diese Frage musste ein klärendes Gespräch auflösen.
Nora 32, Luca 36: Luca hatte Zeit, bei Nora tickte die biologische Uhr. Luca hatte noch nicht über eine Familie nachgedacht, Nora wollte unbedingt eine. Nora hatte schnell realisiert: Luca überlässt ihr in vielen Dingen die Führung, zumindest so lange wie sie das savoir-vivre lebten. Er hatte zwar nichts gegen „Verantwortung übernehmen“, ob er aber bereit ist eine Familie zu gründen wusste sie nicht. Da er noch nie mit ihr geschlafen hat, lag die Vermutung nahe: Er will keine Schwangerschaft riskieren, denn sie hatte einmal beiläufig erwähnt, das sie nicht verhütet. Eine Woche nach der Lichtung, als sie wieder einmal alleine in der Sauna saßen, sagte Luca: „Ich bemerke seit einiger Zeit, dass ein mir unbekanntes Problem zwischen und steht. Welchen Fehler habe ich gemacht?“ „Du hast es bemerkt?“ sie rückte neben ihn und gab ihm ein Küsschen. „Du bist ein sehr guter Beobachter. Bist du auch ein kluger Diagnostiker?“, dabei schaute sie ihn sinnlich lächelnd an. Er kräuselte, leicht den Kopf wiegend, die Nase: „Ich kann technische
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