(M)Ein Spanner - fürs Leben? (fm:Lesbisch, 19093 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr_Empire | ||
| Veröffentlicht: Feb 22 2026 | Gesehen / Gelesen: 493 / 349 [71%] | Bewertung Teil: 8.00 (3 Stimmen) |
| Part 2 *Start in ein neues Leben* | ||

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Part 2 *Start in ein neues Leben*
Ich wache auf und fühle mich wie gerädert. In meinem Kopf kreist sofort der gestrige Abend – von Entspannung keine Spur, eher das Gegenteil. Ein dumpfer Druck sitzt mir im Nacken, als würde das Gewicht der letzten Tage noch immer auf meinen Schultern lasten. Mein Blick schweift zur Uhr. Verdammt, schon so spät? Zeit, aufzustehen, auch wenn mein Körper sich dagegen wehrt. Im Bad betrachte ich mich im Spiegel. Die Frau, die mir entgegenblickt, wirkt blass und müde – müder, als ich es zugeben will. Ich presse die Lippen zusammen, so als könnte ich damit die Zweifel wegdrücken. Aber ich will mir beweisen, dass ich mehr bin als die Unsicherheit, die gerade mein Spiegelbild zeichnet. Mehr als die, die sich selbst verloren hat.
Für heute habe ich mir freigenommen. Mein Plan steht fest: Ich fahre zu Bastian. Nicht, weil ich ihn sehen will – im Gegenteil. Ich weiß, dass er auf der Arbeit ist. Ich will nur heimlich ein paar Sachen holen, schnell rein und wieder raus. Trotzdem spüre ich dieses mulmige Gefühl in meinem Magen, das sich wie kalte Finger langsam ausbreitet. Was, wenn ich irgendetwas von ihm finde, das Erinnerungen wachrüttelt? Was, wenn mich die alte Welle von Schuld überrollt und ich schwach werde? Ich schüttle den Kopf, aber die Gedanken lassen sich nicht so einfach abschütteln. Es fühlt sich an, als stünde ich kurz vor einer Prüfung, auf die ich mich nie vorbereitet habe.
Gestern Abend hatte Denise, meine neue Arbeitskollegin, am Telefon angeboten, mich zu begleiten. Ihre Stimme klang ehrlich besorgt, und für einen Moment habe ich tatsächlich darüber nachgedacht. Doch irgendwie musste ich diesen Schritt allein gehen. Ich kenne sie noch nicht lange, gerade mal einen knappen Monat – und doch fühlt es sich manchmal so an, als wäre sie schon viel länger Teil meines Lebens. Vielleicht, weil sie einfach zuhört. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich da wirklich eine Freundschaft. Es wäre schön, nach all den Jahren, in denen ich Freundschaften wegen Bastian habe einschlafen lassen. Ein neuer Anfang, auch für mich. Während ich meine Zahnbürste festhalte, frage ich mich, wie es wohl wäre, Denise einfach mal zum Kaffee einzuladen – nur, um zu reden. Über alles, was war, und alles, was vielleicht noch kommt.
Nachdem ich gefrühstückt habe, mache ich mich auf den Weg. Schon im Flur, als ich meine Jacke überziehe, spüre ich dieses seltsame Ziehen im Magen, als ob sich ein Knoten langsam immer enger zieht. Mit jedem Meter, den ich näherkomme, steigt die Unruhe in mir. Die Straßenlaternen spiegeln sich blass auf der nassen Fahrbahn, und das vertraute Rattern der Reifen auf dem Kopfsteinpflaster klingt heute lauter als sonst. Mein Herz hämmert in der Brust. „Hoffentlich ist das Arschloch nicht zu Hause“, schießt es mir durch den Kopf, als ich in „unsere“ Straße einbiege.
Zum Glück kann man den Parkplatz, auf dem er seinen Wagen immer abstellt, schon von weitem sehen – leer. Ein leises „Ja“ jubiliert tief in mir. Die kleine Teufelin in mir übernimmt das Kommando: „Jetzt oder nie!“, flüstert sie mir zu. Der Gedanke bringt mich zum Grinsen – der wird nachher blöd schauen.
Langsam steuere ich mein Auto durch die Straße, das leise Quietschen der Reifen auf dem nassen Pflaster begleitet jeden Meter. Ich parke schließlich auf meinem Platz. Beim Aussteigen schlägt mir kühle, feuchte Luft entgegen, durchzogen vom würzigen Geruch nasser Erde. Hektisch blicke ich mich um – niemand in Sicht. Oder doch? Vielleicht späht Frau Müller hinter ihrer Gardine hervor, oder Herr Schmidt raschelt auffällig mit seiner Zeitung. Das mulmige Gefühl, beobachtet zu werden, kriecht mir über den Rücken, als hätte jemand eine unsichtbare Hand auf meine Schulter gelegt.
Egal. Ich habe einen Plan – und nur ein begrenztes Zeitfenster. Schließlich möchte ich Bastian nicht gerade beim Verlassen begegnen. Mein Puls hämmert wie wild, als hätte ich gerade einen Marathon hinter mir, und meine Gedanken überschlagen sich. „Reiß dich zusammen, das ist nur ein kurzer Besuch“, ermahne ich mich selbst leise. Mit flachem Atem und kribbelnden Fingern zwinge ich mich in den Hausflur. Das Echo meiner Schritte hallt dumpf wider, während ich die Treppen hinaufsteige – Schritt für Schritt, bis ich vor der geschlossenen Wohnungstür stehe.
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