Mach einfach weiter (fm:Sonstige, 4282 Wörter) | ||
| Autor: dergraue | ||
| Veröffentlicht: Mar 01 2026 | Gesehen / Gelesen: 1545 / 1370 [89%] | Bewertung Geschichte: 9.58 (84 Stimmen) |
| Er findet heraus, dass seine Frau ihn betrügt, verlässt sie und findet noch mal sein Glück. Passt teilweise in Ehebruch und teilweise in Romantik. | ||
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Freunde. Vater und mein Chef spielten regelmäßig Schach in einem Sportclub unserer Stadt. Jetzt sind meine Eltern in ihr Altersquartier im von ihnen so geliebten Harz gezogen und sind zur Zeit auf einer Mittelmeerkreuzfahrt. Wir, die Kinder, haben ihnen diese Fahrt zu ihrem 40 zigsten Hochzeitstag geschenkt Meine Schwester hat da einige Möglichkeiten und der Preis war angenehm niedrig.
Also war es keine Unmöglichkeit, meinen Chef auch nach Feierabend zu stören. Nach einigen Klingelzeichen hob seine Frau ab. Ich stellte mich natürlich ordentlich vor und bat um ein kurzes Gespräch mit ihrem Mann.
„Martin, Karl ist noch nicht da. Er wollte noch eine Kleinigkeit besorgen, bevor er nach Hause kommt. Kann ich helfen oder etwas ausrichten.“
„Danke, Frau Hart, aber ich muss ihren Mann in einem familiären Notfall dringend persönlich sprechen. Kann ich noch mal anrufen oder kann er mich auf meinem Handy zurückrufen. Es wäre wirklich dringend.“
„Ist was mit den Kindern?“
„Ich hoffe, es geht ihnen gut und es betrifft nur am Rande die Kinder. Mehr meine Ehe.“
Es herrschte eine kurze Ruhe und dann meinte sie, dass sie ihrem Mann Bescheid sagt und er zurückruft. Natürlich kennt er meine Telefonnummer, denn ich bin der Vertriebsleiter seiner Firma.
Wo soll ich erst einmal bleiben? Das Haus, in dem wir wohnen, gehört meiner Frau. Hat ihr schon vor unserer Ehe gehört. Ich habe zwar viele Stunden bei der Modernisierung und Renovierung des Hauses geleistet, aber nein, ich bin kein Eigentümer und einen Mietvertrag habe ich auch nicht. Hat ja bisher keine Rolle gespielt.
Plötzlich begann mein Handy zu klingeln. Kann einen Mann, der tief in Gedanken ist, schon erschrecken. Es war nur gut, dass ich auf das Display sah und erkannte, dass es meine Frau ist. Warum ruft sie jetzt an? Eigentlich sollte ich doch noch bei den beiden Kunden sein und unsere eigentliche Anrufzeit ist doch erst in ein paar Stunden. Ein Blick auf die Rückbank lies mich erkennen, dass mein Besuch zu Hause nicht unbemerkt sein kann, denn meiner Laptoptasche und meine dienstliche Aktentasche waren nicht auf ihrem angestammten Platz im Wagen. Ich hatte sie beim Betreten meines Heims im Flur abgestellt und beim fluchtartigem Verlassen übersehen. Na, auch egal. Irgendwann muss ich wohl mit dieser Frau sprechen, aber noch nicht.
Es dauerte noch eine gute halbe Stunde bis mein Chef anrief. Wie immer war er mehr als kurz angebunden, Nicht unhöflich, nein nur effizient.
„Junge, wo bist du?“
Als ich ihm sagte, wo ich mich derzeit aufhalte, fragte er, ob ich noch zu den Kunden muss. Als ich ihm mitteilte, dass die Beratung positiv erledigt ist, meinte er.
„Dreh um und komm in einer Stunde zu mir. Martha macht inzwischen etwas zu Abend. Dann können wir reden. Verstanden?“
Natürlich hatte ich verstanden, fuhr zur nächsten Abfahrt, drehte und fuhr wieder in meine Stadt. Zwischenzeitlich klingelte das Handy regelmäßig. Immer meine Frau. Lass sie. Ich hoffe nur, dass sie sich um die Kinder kümmert.
Sicher war mein Bericht nicht so ausführlich, aber doch wohl völlig ausreichend. Die Frau meines Chefs hatte zwischenzeitlich Tränen in den Augen. Wie immer waren die Fragen kurz und sehr präzise. Bis zu diesem Zeitpunkt war für mich nur eins klar, ich würde mich scheiden lassen und möglichst alle Möglichkeiten nutzen, um so viel Zeit mit den Kindern zu verbringen,
„Junge, du kannst erst einmal in einer unserer Firmenwohnungen unterkommen. Suche dir eine anständige Wohnung. Zeit hast du, aber übertreibe nicht. Was du mit den Kindern machst, ist deine Sache. Ich würde auf einen DNA-Test bestehen. Auch wenn ich mich weiter um sie kümmern würde. Schon alleine wegen des Unterhalts. Aber wie gesagt, das ist deine Sache. Nur eins sag ich dir, wenn du in den Leistungen nachlässt, Gnade dir Gott.“
Nach einer Weile hatten wir einige andere Sachen besprochen und dann fragte er plötzlich, ob ich wüsste, wer der Partner war, mit dem ich meine Frau im Bett erwischt habe. Ich dachte, ich hätte es schon erwähnt, wiederholte es aber.
„So, so, das ist ja interessant. Mein Freund wird das sehr interessieren und ich kann ja mal am Sonnabend beim Golf fragen, ob er davon Kenntnis hat.“
Später habe ich erfahren, dass ihr Liebhaber und Abteilungsleiter ein Neffe des Firmeninhabers ist und sich die beiden Chefs regelmäßig zum Golf treffen. Die Reaktion des Chefs meiner Frau und ihres Abteilungsleiters war super. Ich habe noch nie einen angeblich so starken Mann so schnell laufen sehen. Die Staubfahne war lang und stark. Und ohne Rückkehr.
Ich selber bin diesen Abend noch einmal in ein Hotel gezogen und habe die Nacht mit Überlegungen schlaflos verbracht. Am nächsten Tag bin ich pflichtbewusst zur Arbeit erschienen und habe vorher meine Arbeitsunterlagen aus dem Haus meiner Frau geholt. Auf ihr Gekeife habe ich nicht reagiert und sie nur mit steigender Wut angesehen. Ja, sie hat mich wieder für einen Schwächling angesehen und mir geraten, meine Kopf aus meinem Arsch zu ziehen und ja zum Abendessen zu Hause zu sein. Es hat wirklich keinen Sinn, an dieser Ehe festzuhalten.
Kurz bevor ich Feierabend hatte, hat mir der Büroleiter des Chefs die Schlüssel für eine kleine Firmenwohnung gebracht und mir mitgeteilt, dass ich die nächste Woche Urlaub habe. Zusatzurlaub für meine sehr guten Leistungen in der letzten Zeit.
Ich bin doch wirklich noch am gleichen Abend zu meiner Frau und zu meinen Kindern gegangen. Zunächst habe ich eine gute Stunde mit den Kindern gespielt und dann meiner Frau gesagt, dass ich in zwei Stunden, wenn die Kinder zu Bett sind, noch mal kurz wieder komme und mit ihr einige grundlegende Dinge besprechen will. Als sie meinte, das sie dazu keine Zeit hat, da sie mit ihrem Schatz verabredet ist, konnte ich schon lachen und habe sie gefragt, ob sie denn einen Babysitter für die Kinder bestellt hat. Sie sah mich mit großen Augen an und meinte nur, das ich aufpassen könne.
„Ich habe dir doch gesagt, dass ich erst in zwei Stunden wieder komme. Ich muss ja auch mal was essen und dann wollte ich dir eigentlich mitteilen, dass unser Trennungsjahr heute beginnt und ich die Scheidung einreiche. Also stehe ich nicht mehr für solche Sachen zur Verfügung. Außerdem werde ich meine Anwalt beauftragen, für eine Überprüfung der Abstammung der Kinder zu sorgen. Sollten sie nicht von mir sein, werde ich für sie nicht bezahlen. Und sei dir im Klaren, dass ich sehr aufpassen werde, ob du die Kinder für deine Fickabende alleine lässt. Ich rufe die Polizei und das Jugendamt, glaub ja nicht, dass ich vor euch kuschen werde. Verwechsle nie wieder Freundlichkeit mit Schwäche, dumme Schlampe.“
Ich bin eine wirklich gut erzogener Mensch und werde die Worte und Sätze meiner Frau nicht wiedergeben, die sie mit vor Wut verzehrten Miene von sich gab. Lachend bin ich aus der Haustür gegangen und habe kurze Zeit später an einer schwer einsehbaren Stelle geparkt. Sie ist nicht ausgegangen, aber eine Stunde später ist ihr Liebhaber erschienen.
Warum sollte ich jetzt noch zu einem Gespräch mit meiner Frau gehen? Ich rief sie kurz an und lachte ihr ins Ohr.
„Ein Gespräch hat sich wohl erübrigt. Viel Spaß mit deinem Schatz. Ich hole mir in den nächsten Tagen meine Sachen. Mach keine Blödsinn. Gute Nacht.“
Der Abend in der kleinen Wohnung war ungewohnt und ich glaube, mir ist klar geworden, richtig klar geworden, dass meine Ehe zu Ende ist. Komischerweise hat mir die Trennung von den Kindern viel mehr weh getan.
In den nächsten Tagen habe ich immer in der Zeit, wenn meine Frau arbeiten war, meine Sachen aus ihrem Haus geholt und in meine Wohnung gebracht. Die Suche nach einer einigermaßen ordentlichen Wohnung gestaltete sich nicht so einfach, da ich mir immer noch nicht sicher war, ob ich ein zusätzliches Zimmer für die Kinder brauche.
Mein Termin bei einem Anwalt mit der Spezialisierung Familienrecht verlief zufriedenstellend und ich hatte wohl die richtigen Verbindungen. Na, ich gehe davon aus, dass mein Chef mich unterstützt hat. Die Trennungsvereinbarung enthielt auch eine Vereinbarung zum Umgang mit den Kindern, auch wenn der erste Antrag ans Familiengericht eine Vaterschaftsanfechtung war. Trotzdem habe ich mich regelmäßig mit den Kindern getroffen und dann machte es Klick bei mir und ich suchte eine größere Wohnung. Egal, wie das Ergebnis des nun durchgeführten DNA-Test ausfallen würde, ich wollte weiter Verbindung mit den Beiden haben, sie aufwachsen sehen und möglichst auch ein wenig Einfluss ausüben. Ich glaube, dass ich die Kinder, die ich schon als ganz kleine Babys auf dem Arm hatte, liebte und was können sie dafür, dass ihre Mutter eine außerordentliche Schlampe ist.
Diese Einschätzung wurde durch die DNA-Ergebnisse noch unterstrichen. Sie sind nicht meine. Und damit begann auch das weitere Unglück. Ihre Mutter, meine noch Ehefrau, schnitt mich ab und unterband weitere Treffen. Die Tatsache, dass ich nicht der biologische Vater der Kinder bin und die Weigerung meiner Frau, mir Treffen mit den Kindern zu genehmigen, warfen mich seelisch in ein tiefes Loch, aus dem mich erst ein wirklich ernstes Treffen mit meinem Chef einigermaßen raus holte.
Im Job lief es dann recht gut. Ich hatte Zeit, konnte auch dann arbeiten, wenn es mal außerhalb der normalen Arbeitszeit nötig war. Es wartete ja Keiner auf mich und in der größeren Wohnung, die ich auch für die Kinder gemietet hatte, erinnerte mich Vieles an mein bisher schlecht verlaufendes Leben.
Sicher werden mich Alle für blöd halten, aber ich zahlte immer noch Kindesunterhalt und hatte mit meiner Anwältin eine sehr emotionale Auseinandersetzung dazu. Es war jetzt kurz vor Ende der Trennungszeit und ich hörte nicht zum ersten Mal, dass meine Frau nach ihrem Abteilungsleiter, der fluchtartig das Weite gesucht hat, einen neuen Freund hat, der sich aber nicht um die Kinder kümmerte und es schon einige Probleme gegeben hat und dann rief mich die Kindereinrichtung an einem Freitag kurz vor der Schließzeit an und fragte, ob ich wüsste, wo meine Frau sei, da die Kinder noch nicht abgeholt seien.
Ich erklärte den Damen, dass ich getrennt lebe und nicht der biologische Vater der Kinder sei und außerdem meine Frau mir den Umgang mit den Kindern verwehrte und ich nicht wisse, wo meine Frau sei. Sie möchten doch bitte das Jugendamt anrufen.
Es dauerte ungefähr 2 Stunden, ich war schon zu Hause und wollte gerade einkaufen gehen, als mein Handy wieder schrie. Eine mir unbekannte Nummer. Warum ich abnahm, kann ich immer noch nicht erklären, aber ich nahm ab und der Notdienst des Jugendamtes war am anderen Ende. Kurz gesagt, konnten sie meine Frau nicht erreichen, zu Hause war sie ebenso wenig wie bei der Arbeit und sie hätten eine unbescheidene Bitte.
„Bevor wir die Kinder in eine Einrichtung des Jugendamtes geben, fragen wir höflichst, ob sie sich bis Montag um die Kinder kümmern könnten. Erstens wäre es für die Kinder besser, wenn sie bei einer Bezugsperson bleiben könnten und zweitens haben wir derzeit große Probleme für Beide zusammen einen Platz bereitzustellen. Wir müssten sie trennen und das ist nicht gut für die Kleinen.“
Ich war nur zu bereit, auch wenn sie nicht meine leiblichen Kinder sind, liebte ich sie. Wie viel Ärger ich mir mit dieser Entscheidung auf den Leib zog, wurde mir erst später bewusst. Sonntag stürmte eine extrem wütende Frau meine Wohnung und versuchte, die Kinder zum sofortigen Verlassen der Wohnung zu veranlassen. Ich wusste nicht, wie ich meine ehemalige Schwiegermutter in dieser Sache behandeln sollte und rief die Polizei, die auch schon kurz darauf eintraf und nachdem sie die Frau beruhigt hatte, mit dem Notdienst des Jugendamtes sprach. Dabei stellte sich heraus, dass meine Ex-Frau wieder in ihrem Haus war, jedoch auf Grund ihres gesundheitlichen Zustands noch nicht in der Lage war, zu agieren. Was sie hatte, wurde mir nicht gesagt.
Am Montag wurde mir vom Jugendamt gedankt und die Kinder wurden wieder ihrer Mutter übergeben.
Das war nun wirklich das letzte Mal, dass ich die Kinder sah. Nun sind wir zwar eine nicht ganz kleine Stadt, aber nicht so groß, dass man nicht dies und das hörte. Auch wenn ich noch immer an die Kinder dachte, berührte mich alles, was sich um meine Ex drehte nicht mehr. Und so wunderte ich mich sehr, als mir meine Sekretärin eine Dame vom Jugendamt ankündigte,
Schon als sie mein Büro betrat, war ich beeindruckt. Eine sehr schöne schlanke Frau mit einer wilden Mähne. Nein, nicht ungepflegt, aber auf Grund der Länge der Haare und deren Fülle, beeindruckend. Dazu ein sportlicher Körper und ein süßes Gesicht. Ihr Auftreten war aber sicher und beherrscht.
Es dauerte auch nur wenige Minuten, bis sie wieder ging. Eine Erklärung für ihre Frage, ob ich gegen das Jugendamt irgendwelche Schritte einleiten wolle oder schon eingeleitete habe, konnte ich kurz beantworten.
„Junge Frau, ich bin zwar nach dem Vorfall mit den Kindern meiner Ex-Frau nicht unbedingt zufrieden mit dem Jugendamt gewesen und habe gegenüber den Beamten der Polizei auch meine Frustration zum Ausdruck gebracht, aber das war es auch schon. Ansonsten habe ich nichts unternommen und beabsichtige auch nichts zu unternehmen.“
Na. sicher wusste ich, dass meine Ex nach dem Bruch ihrer Beziehung etwas wild war und es wohl einige Nachfolger gab, aber was störte es mich. Ob sie bei ihren Aktivitäten immer auf das Wohl der Kinder achtete, weiß ich nicht und ging mich auch nichts an.
Es verging einige Zeit. Ich bin zwar immer noch nicht über den Verlust hinaus, aber langsam ging ich in meiner Freizeit auch mal mit ein paar Freunden aus, besuchte kleine Konzerte, einige Ausstellungen und besuchte auch mal eine Bar oder einen guten Club. Nur mit dem schönen Geschlecht hatte ich so meine Schwierigkeiten. Wenn man so von seiner großen Liebe niedergemacht wurde, so als Schwächling, als Versager, auch im Bett bezeichnet und dargestellt wurde, bleibt etwas im Hinterstübchen hängen und man ist mehr als vorsichtig.
Auch wenn ich durch regelmäßiges Training in Fitnessclub und auch sportliche Betätigung in meiner Freizeit eine Straffung meiner Figur erreicht habe, bin ich kein Adonis, nur ein Mann in den besten Jahren und die sollten nun auch kommen. Und sie überraschte mich sehr.
Bei einem etwas längeren Besuch eines guten Clubs, wurde ich völlig überrascht. An der Bar, ich trinke nicht sehr viel und schon gar nicht das scharfe Zeug, legte sich ein feiner weibliche Hand auf die Schulter und eine süße Stimme flüsterte mir ins Ohr.
„Ich trinke gerne einen Weißen und ich tanze noch lieber.“
Hinter mir stand die Dame vom Jugendamt und lies ihre Hand auf meiner Schulter und lächelte mich an. In ihrem Kleid sah sie noch schöner aus, als in den Büroklamotten. Der einzige Nachteil ihrer Garderobe war, dass sie mit den Hochhackigen fast genau so groß war wie ich. Aber es störte mich weder jetzt noch in der Zukunft.
Wir habe uns ein ruhigeres Plätzchen gesucht und eine Schluck getrunken. Den Rest des Abends haben wir auf der Tanzfläche und dann immer wieder in unserer Ecke verbracht. Meine Freunde störten nicht, nein, sie lächelten und winkten nur kurz.
Die Gespräche waren super. Nie wurde meine Scheidung mit all den Schwierigkeiten erwähnt, zu mindestens nicht bei den ersten drei Verabredungen mit Susi. Viele Gemeinsamkeiten und rege Diskussionen über Unterschiede ließen mich glauben, dass wir doch recht gut zusammen passen.
Langsam kamen wir uns näher, gingen Hand in Hand spazieren, küssten uns erst auf die Wange und dann auf den Mund, wenn wir uns an ihrer Wohnungstür verabschiedeten.
Alles bis zum, glaube ich, fünften oder sechsten Treffen. Wir waren mit Freunden tanzen und als ich sie, wie eigentlich immer, mit einem Kuss an der Tür verabschieden wollte, meinte sie mit der Hand hinter meinem Hals.
„Wie lange wollen wir uns eigentlich noch quälen, komm mit mir rein und liebe mich. Dann sehen wir weiter, wie es mit uns passt.“
Der folgende Kuss war heiß und ihre Zunge kämpfte mit meiner. Schon in ihrem Flur wurde es immer wärmer und wir mussten nach und nach alle Sachen ausziehen. Sie war eine Wucht, schlank, feste Brüste und einen festen kleinen Po. Und ich glaube, ich habe die Wildkatze erweckt, als ich ihre blanke Muschi aß. Nach einem ersten Orgasmus drehte sie sich und fraß mich total. Manchmal musste ich mich daran erinnern, dass ich Vergeltung üben musste. Irgendwann schrie sie mich regelrecht an, dass ich sie sofort und dringend ficken soll.
Sie war eng, heiß und lief fast aus. Es dauerte nicht lange, und das war gut, bis sie explodierte und sich verkrampfte und wirres Zeug schrie.
Eine halbe Stunde später, nach einer Runde Küsse, Streicheln und Schmusen, brachte sie mich wieder in Form und sattelte auf. Es war eine Wohltat, eine schöne Frau zu beobachten, wie sie sich ihre Erfüllung holte und mich immer wieder stürmisch küsste. Die Augen glühten, bis sie sich verdrehten und wir Beide fast gleichzeitig eine weiteren Höhepunkt erlebten. Ich war wohl ein wenig früher, aber nur unwesentlich.
Sie lag auf mir, atmete schwer und versuchte, mich in ihr zu halten. Gelang nicht, denn der Kleine schrumpfte und mit einem Plop rutschte er raus. Ein deutlicher Plop.
Wir grinsten uns an und sie streichelte meine Schulter, meinen Hals und fuhr mir durch die Haare. Küsste mich zart und flüsterte.
„Ich hoffe, es war für dich genau so schön, so erfüllend, wie für mich. Ich würde es gerne öfter wiederholen, aber jetzt muss ich schlafen. Du hast mich geschafft.“
Ich küsste sie kurz und wollte mich aus dem Bett erheben, als sie ihre Arme um meinen Körper legte, mich an sie zog.
„Bleib hier. Ich möchte in deinen Armen aufwachen.“
Wer kann einer schönen Frau diesen Wunsch schon abschlagen. Und ich habe in ihren Armen herrlich geschlafen und wurde mit kleinen Küssen geweckt. Susi lag noch immer nackt, wie sie geboren war, an meine Seite gepresst und küsste mein Gesicht. Ich habe mich natürlich richtig bedankt und wir hatten in ihrer Dusche zwar keine Sex, aber viel Liebesspiel.
Noch heute sehe ich uns in ihrer Küche nebeneinander sitzen und frühstücken. Sie hatte die Nacht und den Morgen geplant und auch Sachen zum Frühstück gekauft, die sie alleine nicht isst. Mit einer Tasse frischen Kaffee saßen wir anschließend auf ihrem Sofa, sie hatte ihre nackten Beine über meinen Schoß gelegt und drückte mich an sich.
„Schatz, Martin, ich mag dich sehr gerne, ich glaube, es ist viel mehr und ich wünsche mir, dass wir uns erproben und viele, viele Jahre einen gemeinsamen Weg gehen. Wenn du es mit einer alten Frau aufnehmen willst.“
„Wo ist denn die alte Frau? Hast du deine Mutter hier irgendwo versteckt?“
„Nein, sie weiß zwar Bescheid, aber hier ist sie nicht. Aber du weißt doch, dass ich älter bin. Immerhin bin ich schon fast 40 und du bist erst 34, also fast 6 Jahre. Wenn es dich stört, bin ich auch mit einer Freundschaft mit ab und zu Zusatzleistungen einverstanden, so lange du mich nicht ganz verlässt.“
„Liebling, ich habe weder heute Nacht noch an einem anderen Tag bemerkt, dass du älter bist. Für mich bist du meine beste Freundin und wenn du in einiger Zeit noch willst, können wir daraus ja mehr machen. So meine kleine Wildkatze, bevor ich mit dir zu Abend essen gehe, muss ich mich auch mal umziehen. Aber vorher würde ich gerne noch einmal prüfen, ob wir auch im Bett zusammen passen.“
„Muss das im Bett sein? Ich kenne da noch andere Orte und ich möchte sie gerne, sehr gerne mit dir erforschen.“
Diesmal war es das Wohnzimmer und ihr weicher Teppich. Und bald haben wir alle Räume ihrer und meiner Wohnung ausprobiert und es wurde immer besser. Nicht nur sexuell, auch in allen anderen Seiten eine Beziehung.
Wir waren das erste mal gemeinsam in Spanien im Jahresurlaub und als wir danach in ihrer Wohnung saßen und mit ihren Eltern über unsere Erlebnisse schwärmten, bin ich auf die Knie gegangen und habe ihr die geöffnete Ringschachtel entgegen gestreckt und sie gefragt, ob sie mich heiraten wolle. Ja, ich bin da etwas altmodisch.
Es herrschte eine Weile atemlose Stille. Dann sank sie vor mir nieder, nahm meine Gesicht in ihre Hände, küsste mich und weinte an meiner Schulter.
„Ja, ja, mein größter Wunsch geht in Erfüllung. Ja, ich bin und werde deine Frau, werde immer nur dir gehören, so wie du immer mir gehören wirst. Versprich mir das.“
Wir haben uns das drei Monate später in einem kleinen Rathaussaal in einem kleinen Harzstädtchen versprochen und in der Hochzeitsnacht hat sie mich mehr als ausgesaugt. Kurz vor dem Einschlafen kuschelte sie sich an mich und meinte.
„Martin, ich wollte dich schon, als ich das erste Mal mit der Sache mit den Kindern deiner Ex-Frau dienstlich zu tun hatte, als ich deine Geschichte hörte, deine aufopferungsvolle Hilfe für die Kinder erfuhr und dann, als ich dich in deinem Büro sah. Es war um mich geschehen, Weis heute noch nicht, warum ich mich damals in deinem Büro sofort auf dich werfen und dich verschlingen wollte. Ich habe dich verfolgt, bin dir hinterher gestiegen und habe versucht, dich zu kontaktieren und heute bin ich die glücklichste Frau der Erde. Ich habe dich und werde dich nie wieder los lassen. Nur eins bedaure ich, dass ich dich nicht früher gefunden habe.“
Das alles ist jetzt fast 25 Jahre her. In ein paar Tagen werden wir unsere Silberhochzeit feiern. Sicher auch für unsere Kinder und ihre Partner ein großer Tag. Auch wenn sie schon lange wissen, dass sie keine leiblichen Kinder sind, nur adoptiert, wissen sie, dass wir sie lieben und immer für sie da sein werden. Ich habe noch keinen Tag bereut, auch wenn es nicht immer eitel Sonnenschein war, aber in welcher Ehe ist das schon so.
Auch wenn es nicht mehr so wild ist, freue ich mich schon auf die Nächte in einem neuen Raum, den wir mit Sex einweihen werden. Susi ist immer noch eine wunderschöne Frau. Die Gene ihrer Mutter haben nie die Frage nach ihrem Alter aufkommen lassen.
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