Mein letzter Rest Würde – Donnerstag (fm:Cuckold, 1675 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Anonymous | ||
| Veröffentlicht: Mar 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 1220 / 983 [81%] | Bewertung Teil: 7.27 (11 Stimmen) |
| 3. Teil | ||
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Der Donnerstag riecht nach abgestandenem Bier und kaltem Sperma. Nicht nur in der Bettwäsche, die immer noch zusammengerollt in der Ecke liegt, weil ich es gestern Nacht nicht mehr geschafft habe, sie in die Waschmaschine zu stopfen. Sondern auch an mir. Unter den Nägeln, in den Mundwinkeln, in den Nasenhaaren. Es geht nicht mehr weg, egal wie oft ich mir die Zähne putze oder mit der kalten Dusche versuche, mich „sauber“ zu schrubben. Sie schläft noch, als ich um 6:40 Uhr wach werde. Auf dem Bauch, ein Bein angewinkelt, das zerrissene Strumpfband hängt immer noch lose um ihren Oberschenkel wie ein vergessenes Absperrband. Zwischen ihren Beinen glänzt es leicht – entweder von gestern oder davon, dass sie sich im Schlaf selbst berührt hat. Ich starre lange genug hin, bis mein Schwanz zuckt und sofort gegen das Metall drückt,. Der Käfig. Der, den Yannick gestern Abend noch erwähnt hat, ganz nebenbei, während er sich die Hose wieder zumachte: „Ach ja – fast hätte ich’s vergessen.“ Er hatte die Sporttasche von Nico genommen, den Reißverschluss aufgezogen und etwas herausgeholt, das in durchsichtiger Plastikverpackung steckte. Schwarz. Massiv. Mit einem kleinen Vorhängeschloss, das schon offen baumelte. „Für den Kleinen“, hatte er gesagt und dabei nicht mal zu mir geschaut. „Damit er nicht auf dumme Gedanken kommt, während wir nächste Woche unterwegs sind.“ Sie hatte nur gelächelt, dieses schläfrige, post-orgasmische Lächeln, und gemeint: „Gute Idee. Leg ihn einfach auf den Nachttisch. Ich mach das später.“ Später war der Donnerstag Morgen Der Käfig liegt seitdem da. Wie eine stumme Drohung aus mattem, schwarzem Stahl. Jetzt, Donnerstagmorgen, nimmt sie ihn in die Hand, ohne ein Wort zu sagen. Sie setzt sich auf die Bettkante, nackt, Haare verwuschelt, und klopft mit den Knöcheln leicht gegen das Metall. Es klingt dumpf, endgültig. „Hose runter. Jetzt.“ Ich gehorche, obwohl alles in mir schreit. Der Käfig ist enger, als ich dachte. Kälter. Die Basisring drückt sofort unangenehm gegen den Damm, die Röhre quetscht alles zusammen, was ohnehin schon geschwollen ist vom bloßen Anblick ihrer Finger, die das Schloss mit einer kleinen silbernen Kette sichern. Klick. Sie zieht die Kette einmal durch den Schlitz ihres Schlüsselanhängers – ihres neuen Lieblingsschmucks, wie sie gestern Nacht noch geflüstert hat – und hängt sie sich um den Hals. Direkt zwischen ihre Brüste. „So“, sagt sie leise. „Jetzt bist du wirklich stillgelegt.“ Ich starre auf das Schloss. Auf den kleinen silbernen Anhänger, der jetzt bei jeder Bewegung gegen ihre Haut schlägt. Auf die Art, wie sie sich streckt, als wäre ein Gewicht von ihr abgefallen. „Yannick hat gesagt, er kommt heute Abend schon wieder“, erzählt sie beiläufig, während sie sich eine Zigarette anzündet – obwohl sie das seit zwei Jahren nicht mehr gemacht hat. „Nico hat heute frei. Und sie bringen jemanden mit. Einen, den Nico kennt. Bodybuilder-Typ. Sagt, der spritzt wie ein Feuerwehrschlauch.“ Sie lacht leise, bläst Rauch in meine Richtung. „Du darfst zugucken. Aber nur zugucken. Und wenn sie fertig sind…“ Sie tippt mit dem Fingernagel gegen das Käfiggitter. „…dann darfst du wieder alles aufsammeln. Mit der Zunge. Ohne Hände. Wie ein braver kleiner Cuckold.“ Ich spüre, wie sich etwas in mir zusammenzieht. Nicht nur Scham. Sondern eine Art kapitulierende Erleichterung. Als wäre der Käfig gar keine Strafe mehr, sondern eine Ausrede. Eine offizielle Erlaubnis, nichts mehr tun zu müssen außer zu existieren. Zu schlucken. Zu warten. Sie steht auf, geht zum Schrank und holt ein schwarzes Halsband heraus – das alte, mit dem rostigen Metallring vorne. Ohne zu fragen legt sie es mir um. Zieht es zwei Löcher enger als letztes Mal. Die Kette vom Schlüssel baumelt jetzt direkt neben dem Ring. „Heute Abend kommst du nicht auf den Stuhl“, sagt sie. „Du kommst auf den Boden. Vor das Bett. Mit dem Gesicht zur Matratze. Hände auf den Rücken. Ich binde sie dir fest, damit du nicht vergisst, wo dein Platz ist.“ Sie beugt sich herunter, bis ihre Lippen fast mein Ohr berühren. „Und wenn du brav bist… wirklich brav… dann lasse ich dich vielleicht zusehen, wie sie mich zum dritten Mal hintereinander füllen. Ohne Kondom. Ohne Rücksicht. Bis es rausläuft und auf deine Stirn tropft.“ Ihre Stimme wird ganz weich. Fast zärtlich. „Würde dir das gefallen?“ Ich kann nicht antworten. Der Käfig drückt. Mein Mund ist trocken. Mein Herz schlägt so laut, dass ich Angst habe, sie hört es. Aber ich nicke. Einmal. Klein. Ergeben. Sie streicht mir einmal über die Wange. Dann dreht sie sich um, geht ins Bad und lässt mich einfach so liegen – angekettet, eingesperrt, tropfend vor Erregung, die nirgendwohin kann. Und während das Wasser in der Dusche rauscht, begreife ich langsam, dass der Mittwoch kein Tiefpunkt war. Sondern nur der Anfang vom eigentlichen Fall. Ich schließe die Augen. Und warte auf den Abend. Und auf das Geräusch der Türklingel.
Die Türklingel klingelt um 19:47 Uhr. Nicht pünktlich. Nicht zu spät. Sondern genau in dem Moment, in dem ich aufhöre zu zählen, wie oft ich
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