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Der Voyeur im Spiegel (fm:Ehebruch, 8849 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Mar 30 2026 Gesehen / Gelesen: 729 / 638 [88%] Bewertung Teil: 9.33 (12 Stimmen)
Marcel und Mustafa beobachten Mohammed, der ein verstecktes Päckchen hervorzaubert. Ein harmloses Geschenk für Marcel entpuppt sich als Pornosammlung – mit einem verstörenden, gemeinsamen Thema.

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Mustafa lenkt den Mercedes direkt vor den Kiosk, parkt geschickt zwischen zwei älteren Modellen und macht den Motor aus. Die plötzliche Stille wirkt beinahe unnatürlich nach dem ständigen Grollen des Motors. Er steigt aus, umrundet das Auto mit der selben selbstsicheren Eleganz wie zuvor und öffnet die Beifahrertür für Tyra.

Sie gleitet heraus, steht auf dem Beton des Innenhofs und richtet endlich ihr Kleid. Der Stoff gleitet über ihre Hüften, bedeckt wieder das, was während der Fahrt entblößt war. Doch die Geste wirkt halbherzig, fast nachlässig – als hätte sie sich entschieden, dass es ohnehin egal ist, was Mustafa sieht oder nicht sieht.

Lena ist bereits ausgestiegen, bevor Mustafa ihr die Chance dazu geben kann. Sie läuft mit schnellen Schritten auf den Kiosk zu, ihre schlanke Figur wirft einen langen Schatten auf den Betonboden. »Machst du uns zwei Sekt, Mohammed?«, ruft sie bereits durch die noch nicht ganz geöffnete Tür. »Wir haben Tyras neuen Job zu feiern!«

Tyra und Mustafa folgen in gemächlicherem Tempo. Die Abendluft ist mild, trägt den Geruch von grillendem Fleisch und frisch gemähtem Gras herüber. Der Innenhof lebt von seiner eigenen Rhythmik – Musik aus einem geöffneten Fenster, das Rumpeln eines Kinderwagens über Pflastersteine, das gedämpfte Lachen einer Gruppe Jugendlicher.

Mohammeds Kiosk empfängt sie mit dieser charakteristischen Atmosphäre, die Lena inzwischen vertraut ist. Der Geruch von frischem Kaffee vermischt sich mit dem metallischen Hauch von Zigarettenrauch, die Kühlschränke summen ihren unermüdlichen Bass, und das gedämpfte Licht der Neonröhren verleiht dem Raum eine fast intime Stimmung. Die Regale sind ordentlich bestückt – Snacks, Süßigkeiten, Zeitschriften in schimmernden Hüllen, und in einer Ecke, diskret aber unverkennbar, die erwachsenen Artikel, die Mohammeds Kiosk von einem gewöhnlichen Laden unterscheiden.

Mohammed selbst steht hinter der Theke, eine beeindruckende Erscheinung selbst mit seinen achtundfünfzig Jahren. Seine 1,90 Meter ragen über den Tresen, der sportliche Körperbau unter dem Polohemd zeugt von jahrelanger Disziplin. Der gepflegte Bart rahmt sein Gesicht, die blauen Augen – familieneigene Augen, erkennt Lena, Mustafas Augen – funkeln aufmerksam, als er die eintretende Gruppe registriert.

»Hier, meine hübschen Damen«, sagt er mit seiner tiefen, rauchigen Stimme, während er zwei Gläser Sekt aus dem kleinen Kühlschrank hinter ihm nimmt. Die Flasche steht bereits bereit, als hätte er den Besuch vorausgesehen. »Die gehen auf mich.«

Lena nimmt ihr Glas entgegen, ihre Finger umschließen den kühlen Stiel. »Danke, Mohammed«, sagt sie mit einem Lächeln, das wärmer ist als üblich. Der Tag am See hat sie entspannt, ihre übliche Manipulativität für einen Moment vergessen lassen.

Tyra tritt näher, nimmt ihr eigenes Glas und streckt Mohammed die Hand entgegen. »Danke«, sagt sie, »ich bin übrigens Tyra.« Ihre Stimme trägt diesen leicht huschenden Ton, den sie bei Männern anlegt – nicht ganz bewusst, aber doch so tief verinnerlicht, dass sie ihn nicht mehr kontrolliert.

Mohammeds Hand umschließt ihre, groß und warm, mit der rauen Haut eines Mannes, der gearbeitet hat. »Freut mich, Schöne Frau «, sagt er, und seine Augen wandern unverhohlen über ihre Figur. »Ich bin Mohammed.«

»Ein neuer Job?«, fragt er, während er sich leicht auf die Theke stützt, die Bewegung betont seine athletische Statur.

Tyra nickt, ein Anflug von Stolz in ihrem Gesicht. »Ja, ich habe morgen Probearbeit im Reisebüro Reiselust.«

Mohammeds Augenbrauen heben sich, und ein breites Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus. »Oh, bei meinem Cousin Mutlu«, sagt er und klopft sich mit der freien Hand gegen die Brust. »Grüß ihn von mir.«

»Mach ich«, verspricht Tyra, und für einen Moment ist da diese Verbindung, die Nachbarschaft schafft – die unsichtbaren Fäden, die Menschen in einem Wohnhaus miteinander verknüpfen.

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