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Der Angelausflug (fm:Sonstige, 6295 Wörter)

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Veröffentlicht: Mar 30 2026 Gesehen / Gelesen: 2345 / 2075 [88%] Bewertung Geschichte: 9.70 (139 Stimmen)
Verarscht mich nicht, denn ich werde mich rächen und zwar an Allen und ich hoffe, dass ich noch mehr gewinne. Ein zufällig gehörtes Gespräch zwischen zwei verdorbenen Frauen ist der Beginn einer totalen Rache.

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Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Rolf wusste, dass er das später sehr bereut hat und eine Zeit große Probleme hatte, sich in einzuordnen. Aber das war Vergangenheit, dachte Rolf wenigstens.

Und da war Arthur, der Freund seit Kindertagen. Er war größer als Rolf, immer der besser Aussehende, immer der Sonnyboy in der Freundschaft, in der Klasse und später im Studium. Er flog von Blüte zu Blüte, vernaschte die Frauen, die ihn umschwärmten. Und das, bis er plötzlich sesshaft wurde und die zwar schöne, aber nicht überragende Beate mitbrachte und kurz danach heiratete. Für Rolf, der da schon mit Karin verheiratet war, ein Umstand, den er kaum verstand. Aber es gab der geschäftlichen Verbindung zwischen ihnen eine zusätzliche Festigkeit.

Ja, sie kannten sich schon seit der Zeit in der Grundschule, besuchten zusammen das Gymnasium, machten zusammen Abi. Dann trennten sich ihre Wege und sie besuchten unterschiedliche Universitäten. Aber die Verbindung blieb immer eng und sie trafen sich regelmäßig an den Wochenenden oder in den Semesterferien.

Es war eigentlich fast normal, dass Arthur Rolfs Trauzeuge war, als er Karin heiratete, und er natürlich auch der Trauzeuge war, als Arthur seine Beate zum Traualtar führte. Alles wurde natürlich noch dadurch unterstützt, dass die Elternhäuser in der gleichen Vorortsiedlung ihrer Stadt standen.

Eine feste Freundschaft, die später auch ihre Frauen mit einschloss und sich bis jetzt fortsetzte, schon als Rolf gemeinsam mit Arthur die gegründete Firma festigte und ausbaute. Sie teilten sich die Firmenanteile und investierten die gleiche Summen in die kleine Firma. Es gab jedoch einen großen Unterschied. Rolf war Inhaber der ersten zwei Patente, die so entscheidend für den Aufstieg der Firma sind. Das nächste Patent war Eigentum der Firma.

Rolf hat nie auf dieses Verhältnis, auf dieses Ungleichgewicht Bezug genommen. Ihm war der gemeinsame Erfolg wichtig und nach Zeiten der Knappheit und der Unsicherheit wuchs die Firma, wurde erfolgreich und sicherte nicht nur das Einkommen der Inhaber sondern auch das der nunmehr fast 100 Mitarbeiter.

Der Tag zog sich wie altes Kaugummi und Rolf war wohl nicht voll bei der Sache und so kam es, wie es kommen musste, Arthur war mal wieder der Gewinner, der Mann mit den größten Fischen. Rolf sah nicht wirklich die besorgten Blicke seines Vaters, dem natürlich die Veränderung seines Sohnes auffiel.

Der gemeinsame Ausflug endete beim Einsetzen der Dämmerung. Unter dem ständigen Prahlen von Arthur wurde angelegt, das Boot gesäubert und an den Verleiher zurückgegeben. Dann setzte sich die Karawane in Bewegung. Im Wagen von Rolf saß sein Vater und man sah, dass er überlegte.

Arthur fuhr kurz bei Rolf vorbei und begrüßte die beiden Frauen. Vorher hatte er Karl und Walter bei ihren Häusern abgesetzt. Kurz nach ihm kam auch Rolf an und wurde von seiner Frau mit einer Umarmung begrüßt. Karin begrüßte ihren Schwiegervater herzlich und fragte, ob er bei ihnen zu Abend essen wollte.

„Danke, Karin, aber leider habe ich heute so gar keine Zeit. Rolf wird mich kurz nach Hause fahren und dort noch kurz mit seiner Mutter eine Kleinigkeit für den nächsten Familienabend klären. Du weißt doch, dass Martha diesmal das Familientreffen ausrichtet und dabei natürlich nichts falsch machen will und eure Wünsche mit einbeziehen wird. Wird also eine Weile dauern. Martha hat für uns schon ein paar Happen gemacht. Wir sehen uns. Schlaf gut, Karin.“

Rolf sah seine Vater staunend an, folgte ihm aber ohne weitere Fragen und erst nachdem er losgefahren und außer Sichtweite war, drehte er sich zu seinem Vater und sah ihn fragend an.

„Junge, ich kenne dich, seit du aus dem Krankenhaus gekommen bist und die Windeln voll geschissen hast. Glaubst du wirklich, dass du etwas vor mir verbergen kannst. Du warst seit deiner Rückkehr vom Holen der Angel so von der Rolle und wie du Arthur angesehen hast, wenn du meintest, dass du unbeobachtet warst, muss Etwas dich aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Also raus mit der Sprache. Und versuch gar nicht erst, es zu bestreiten.“

„Ach, Scheiße, ich hoffte, dass es nicht so aufgefallen wäre. Hoffentlich haben die Andern nichts gemerkt. Bitte gib mir ein paar Minuten, damit ich mich sammeln kann und vielleicht ist es ganz gut, wenn Mutter gleich dabei ist. Ich bin total von der Rolle. Du hast doch noch nicht mit Mutter gesprochen? Oder?“

„Nein, aber wahrscheinlich hast du recht. Wir sind ja gleich da.“

Den Rest der kurzen Fahrt schwiegen Beide. Rolf parkte den Wagen auf dem Grundstück seiner Eltern, half seinem Vater dessen Sache auszuladen und zu verstauen. Dann gingen Beide ins Haus und fanden Martha in der Küche, wo sie gerade eine paar Schnittchen vorbereitete. Sie sah ihren Mann und ihren Sohn an und fragte.

„Was ist passiert? Raus mit der Sprache. Habt ihr einen Wal gefangen und wisst nicht, wo ihr das Fleisch einfrieren sollt.“

Sie lachte dabei und verstummte fast sofort.

„Verdammt, was ist los. Raus mit der Sprache.“

Rolf setzte sich an den Küchentisch und deutete auf die Bank und den anderen Stuhl. Martha ließ sich auf den Stuhl fallen und schob die fertigen Schnittchen in die Mitte des Tisches. Peter, der Vater, setzte sich auf die Bank und seufzte leise aus.

Rolf sah von seiner Mutter zu seinem Vater.

„Karin betrügt mich mit Arthur und das wohl schon lange.“

„Das kann nicht sein, sie liebt dich doch so sehr und ihr wolltet doch endlich mit den Kindern anfangen. Wie kommst du darauf? Hat sie dir das gestanden?“

Rolf schüttelte mit dem Kopf und begann.

„Wir sind doch heute mit der Gruppe zum Angeln gefahren und beim Ausladen meiner Sachen habe ich bemerkt, dass ich meine neue Angel vergessen hatte und bin noch mal zurück gefahren, weil meine alte etwas defekt ist. Dabei bin ich unter den geöffneten Küchenfenster zur Garage vorbei gegangen und habe dabei das Gespräch zwischen Karin und Beate gehört und teilweise mit dem Handy aufgenommen.

Zusammengefasst haben die Beiden den nächsten Sexabend mit Arthur und wohl mit noch anderen geplant. Nicht nur, dass sie sich über mich lustig gemacht haben, nein sie haben auch über ihre langfristigen Pläne gesprochen.

Aber hört selber.“

Rolf nahm sein Handy und startete die Aufnahme.

Kurz zusammen gefasst war das Gespräch eine einzige Verhöhnung von Rolf und der Ehe mit Karin. Schon bei der Hochzeit hatte Karin mit Arthur Geschlechtsverkehr und das wurde immer schlimmer. Immer, wenn Rolf unterwegs war, um die Firma zu festigen und zu erweitern, trafen sich die Beiden, erst in Hotels und später im Haus des Ehepaars.

Später kamen weitere Personen dazu, darunter auch Arthurs Frau Beate, eine bisexuelle Schlampe, die eigentlich nur der Tarnung für Arthur diente. Die Treffen wurden immer mehr zu wahren Orgien, was den beiden Damen sehr gefiel.

Schlimm war aber auch die im Gespräch geäußerte Meinung über Rolf und seine Leistungen im Bett. An dieser Stelle musste Rolf nochmals richtig schlucken, denn Karin war im Bett eine wilde Liebhaberin und er konnte sich nicht vorstellen, dass alle oralen und vaginalen Orgasmen gespielt waren. Er hatte immer den Eindruck, dass Karin mit seine Leistungen mehr als zufrieden war. Aber wahrscheinlich alles nur gespielt.

Richtig aufhorchen mussten die drei Zuhörer, als um die weiteren Pläne ging. Während der nächsten Geschäftsreise von Rolf, die in der kommenden Woche am Donnerstag beginnen und am späten Sonnabend enden sollte, war die nächste Orgie geplant und Beate bestätigte, dass alle Partner kommen würden. Namen wurden nicht genannt.

Außerdem wurde für die nahe Zukunft geplant, dass Karin sich schwängern lassen würde und zwar von Rolf. Wenn Sie sicher schwanger ist, würde sie sich von Rolf scheiden lassen und alles daran setzen, ihn richtig auszunehmen. Da sie bei der Scheidung auch die Hälfte der Firmenanteile von Rolf erhalten wurde, wäre gemeinsam mit Arthur die Mehrheit der Firmenanteile erreicht und sie Beide, also Karin und Arthur würden die Firma übernehmen und entweder gemeinsam weiter führen oder meistbietend verkaufen.

Sehr schmerzhaft, aber auch sehr bezeichnend für Verderbtheit der Akteure war die Bemerkung von Karin, dass es aber auch sein könne, dass Rolf etwas Schlimmes passieren könne. Die beiden Frauen lachten dabei hämisch.

Rolf und seine Eltern sahen sich nach dem Ende der Aufnahme an und Rolfs Mutter liefen die Tränen über die Wangen.

„Junge, was willst du unternehmen?“

„Ich habe heute den ganzen Tag hin und her überlegt. Bin aber noch nicht fertig. Erst muss ich genau wissen, wer zu der Gruppe gehört. So wie es jetzt ist, kann ich Niemanden trauen. Auf jeden Fall wird ihr Plan, ein Kind von mir in diese Schlampe zu pflanzen, scheitern. Ich zahle doch nicht ewig.“

„Ich brauche Zeit und muss genau überlegen und dafür brauche ich Zeit.“

Rolf verabschiedete sich herzlich von seine Eltern und fuhr zu seinem Haus. Den „liebevollen“ Annäherungen seine Frau konnte er mit der Ausrede, dass er rasende Kopfschmerzen habe und wahrscheinlich eine Erkältung ausbrütete, ausweichen. Um seine Frau nicht auch noch anzustecken, schlief er im jetzigen Gästezimmer, das einmal ein Kinderzimmer werden sollte. Geschlafen hat er nicht, nur gegrübelt. Und so sah er auch aus, als er morgens in die Küche kam.

„Oh Gott, du siehst ja wirklich schlimm aus. Ist es wenigstens etwas besser geworden?“

„Nein, schlimmer. Ich lege mich gleich wieder hin. Muss morgen fit sein. Ein Kunde braucht mich. Fahre schon früh los und komme wahrscheinlich erst Dienstag wieder. Kann auch Mittwoch werden. Glaube ich aber nicht. Entschuldige, aber ich nehme mir ein bisschen zu essen und eine Kaffee mit und lege mich wieder hin.“

„Schatz, ich kann es dir doch bringen. Warte, ich komme gleich. Muss nur kurz mit Beate telefonieren. Wir wollten eigentlich heute kurz zu ihnen.“

„Liebling, geh doch alleine und bleibe zur Zeit etwas von mir fern. Wer weiß, was das für eine Krankheit ist und beide flach liegen, macht es alles nur schwerer.“

Langsam nahm sein Plan Gestalt an. Er würde sie alle bestrafen und das mit seinen Waffen. Zunächst nutzte er die Zeit am Montag, um mit einer der großen Anwaltskanzleien, die schon lange mit seiner Firma in Kontakt kommen wollten, in Kontakt zu kommen. Ein kurzfristiges Gespräch mit dem Senior Partner der Kanzlei führte zu einer langen Beratung mit dem Team für Wirtschafts- und Vertragsrecht und anschließend mit einem Fachanwalt für Familienrecht. Obwohl die schon ältere Frau seine Befürchtungen hinsichtlich der Vermögensfragen bei einer Scheidung in Deutschland bestätigte, war er doch zufrieden und es folgte Phase zwei der Vorbereitungen.

Sein Gespräch mit dem Chef seines größten Mitbewerbers führte dazu, dass in dessen Firmenzentrale Hektik ausbrach. Zwei der führenden Köpfe der Firma waren bei dem am Dienstag folgenden Mittagessen in einem kleinen abgelegenen Gasthaus dabei und das Grinsen konnte sich danach in ihren Gesichtern sehen lassen. Der alte Herr, der Firmenchef, versprach Rolf absolute Verschwiegenheit und setzte seine Mitarbeiter sehr unter Druck.

Die Heimfahrt war kurz und Rolf war sich klar, dass es noch einige Tage, wenn nicht gar Wochen dauern würde, bis er sich von seine Feinden einschließlich seiner Frau trennen konnte.

Ein Besuch bei einem alten Studienfreund, einem Chemiker und Pharmazeuten brachte ihn fast zum Lachen. Was es doch so alles gab, um die Potenz des Mannes zu beeinflussen. Nach einer weiteren Woche, in der er so „krank“ war und seine Pflichten als Ehemann nicht nachkommen konnte, hatte er eine schlimme Entzündung seines Geschlechts. Deutlich sichtbar an der starken Rötung des Sackes und der Unterseite seines Penis. Seine Frau spielte zwar die Wütende, die Enttäuschte, war aber eigentlich froh, sich für die Party am folgenden Wochenende aufsparen zu können. Während der beiden Tage der Abwesenheit hatte sie zwei für sie sehr schöne Treffen mit Beate und einem jungen, gut ausgestatteten Freund.

Rolf fuhr zu der geplanten Konferenz, schrieb sich dort ein und verbrachte dann einige Stunden bei der Fortführung seiner Arbeit an der Weiterendwicklung des Patentes, das Eigentum der Firma war und seine beiden Patente in ihrer Anwendung modernisierte. Dieser Gedanke war ihm schon vor längerer Zeit gekommen. Alle Aufzeichnungen auf seine Firmenrechner und auf dem Server der Firma hatte er gelöscht und auf seine privaten Rechner und seine private gesicherte Cloud gesichert. Noch war seine Erfindung nicht ganz patentfähig, aber schon weit fortgeschritten.

Sein Vater übernahm gerne die Aufgabe, die Teilnehmer des Treffens im Haus von Rolf während dessen Abwesenheit festzustellen und neben den Aufnahmen der kleinen, aber leistungsstarken Kameras, die Rolf im Wohnzimmer und Schlafzimmer versteckt hatte, brachte es eine zwar erschreckenden, aber vorhergesehene Einsicht in die Gruppe um seine Frau. Neben den schon vermuteten Personen nahmen Walter, der dritte Chefs des Unternehmens, der Firmenanwalt, ein schon älterer Mann mit einem recht großen Bauch und ein junger Ingenieur aus einem Zulieferbetrieb an den Spielen teil. Eine der Sekretärinnen der Firma, eine sehr schöne junge Frau vervollständigte die Truppe. Und das alles auf Firmenkosten, denn am Freitag gingen die Teilnehmer nicht ihrer beruflichen Tätigkeit nach sondern vergnügten sich ausgiebig im Haus von Rolf und seiner Frau.

Nur gut, dass Rolf so vorsichtig war und den Anwalt der Firma, den er bisher für loyal gehalten hatte, nicht in seine Aktivitäten einbezogen hatte. Es dauerte aber noch 5 lange, schwierige Wochen, bis Rolf so weit war und die Bombe platzen ließ.

Er fuhr angeblich zu eine entfernten Verwandten, um diesen bei einem schwierigen technischen Problem zu helfen und wie erwartet, lud seine Frau ihre Freunde zu Treffen ein. Es war wirklich sehenswert, wie groß die Augen nicht nur seiner Frau wurden, als er plötzlich im Wohnzimmer stand und die leicht bis gar nicht bekleideten Damen und Herren begrüßte.

Obwohl er sich vorgenommen hatte, konnte er nicht umhin, seine angeblichen Freunden gründlich die Laune zu verderben und ihnen gründlich die Meinung zu sagen, das überhebliche Grinsen seine „besten“ Freundes wurde dabei nicht weniger und innerlich lachte Rolf. Wenn sie alle wüssten?

Am nächsten Morgen nach einem Frühstück bei seine Eltern sprach Rolf mit seiner Frau und kündigte an, dass sich seine Anwälte wegen der Bedingungen der Vermögensauseinandersetzung bei ihr melden würden, was auch schon drei Tage später erfolgte.

Es dauerte aber noch weiter 2 Monate, bis alles in sauberen Tüchern war. Seine Frau bekam die Hälfte seiner Firmenanteile und die Hälfte des Ersparten. Davon zahlte sie ihm eine Summe von 350 TEUR für das Haus und das Grundstück, so dass ihr Vermögen, das Barvermögen nicht mehr so riesig war. Rolf wollte das Haus, in dem seine Frau mit seinen angeblichen Freunden umher gehurt hatte, nicht, auf keine Fall mehr und seine immer überheblicher werdenden Frau begriff schon jetzt nicht, dass ein solches Objekt nicht so leicht zu verkaufen war. Ein junger großer Mann, den Rolf nicht kannte und auch nicht kennen lernen wollte, nahm schnell seine Platz ein und benahm sich wie der Sieger und das nicht nur im Haus sondern auch in der Firma. Selbst Arthur war schnell sehr genervt und die bisher so gute Stimmung zwischen den beiden „Siegern“ Arthur und Karin wurde langsam schwierig und erst etwas besser, als Karin den jungen Mann zurück pfiff.

Rolf hatte seine Sachen aus dem Haus geräumt und sich dabei die stichelnden Bemerkungen seiner Frau gefallen lassen müssen. Schon da hatte er die zweite Phase eines Plans in Angriff genommen und angedeutet, dass er bereit wäre, seine restlichen Firmenanteile zu verkaufen und sich aus der Firma zurück zu ziehen.

Und wirklich, diesmal wollte Walter ein Stück vom Kuchen und nach Einleitung der Scheidung seiner eigenen Ehe durch seine Frau, sprach er Rolf an und der war nur zu gerne bereit, ihm seine verbleibenden Anteile zu verkaufen. Wenn einer der Betrüger nur einmal richtig nachgedacht hätte, wäre die Schnelligkeit der Vorlage der entsprechenden Verträge aufgefallen, aber alle Personen der Gruppe waren in einem solchen Rausch der Euphorie des schnellen Sieges, dass sie wahrscheinlich in einem Nebel des Siegesrausches lebten und nicht merkten, dass alles viel zu schnell ging.

Rolf räumte seinen Schreibtisch und die nächsten Tage verbrachte er bei der Fertigstellung seines dritten Patents. Seine neuen und auch nicht billigen Anwälte nahmen jetzt ihre Arbeit richtig auf und wurden an zwei Fronten für Rolf tätig.

Zum einen unternahmen sie die notwendigen Schritte für die vorläufige Patentanmeldung, wobei Rolf die notwendigen technischen Unterlagen beitragen musste. Drei Monate nach der ersten Anmeldung erfolgte die endgültige.

Die Scheidung zwischen Rolf und Karin war geschafft und dabei half nicht nur die Bekanntheit des ehemaligen Firmeneigentümers sondern auch die Beziehung von seinem Vater zum Justizministerium. Alte Freundschaften schadeten hier bestimmt nicht.

Der Feier zur Beendigung der Ehe folgten sehr schnell eine Krisensitzung der neuen Eigentümer der Firma, als sie ein Schreiben der Anwälte von Rolf erhielten, in der sie aufgefordert wurden, für die Nutzung der beiden Patente von Rolf entsprechende Lizenzgebühren zu zahlen. Es brach das absolute Chaos aus und die Gruppe zerbrach sehr schnell. Als Ersten erwischte es den Firmenanwalt, der sehr schnell gefeuert wurde. Und dann zogen sich die nicht mit der Firma verbundene Partner zurück und die immer mehr kursierenden Gerüchte in der Stadt trugen auch nicht zur Beruhigung bei.

Karin war wohl diejenige, die zuerst begriff, was Rolf geplant hat und wie sie darauf reingefallen war. Er erhielt eine wütenden Anruf von ihr, als er auf eine kurze Unterredung mit seinem zukünftigen Chef wartete. Sein Grinsen konnte nicht größer sein. Nur eins machte ihm Sorgen und das waren die Mitarbeiter der Firma und hier kam die Erlösung von ganz unerwarteter Seite. Sein neuer Chef machte einen völlig unerwarteten Vorschlag.

Der alte Herr legte sich in seinem Sessel zurück, lächelte und meinte leise.

„Junger Mann, etwas mehr Geduld. Wir haben vor, die Produktion der auf ihren Patenten basierenden Produkten zu übernehmen. Wir haben einmal prüfen lassen, was uns der Aufbau einer entsprechenden Produktionslinie kosten würde und sind zu einem Ergebnis gekommen. Wir warten ab, bis ihre alte Firma zu kaufen ist, werden dann einige Modernisierungen vornehmen und mit den guten Mitarbeitern starten. Eine sehr profitable Lösung, aber mit einem kleinen Hacken. Dazu brauche ich sie. Sie kennen die Firma und ihre Mitarbeiter. Was sagen sie?“

„Wird der Zusammenbruch nicht zu viel Zeit beanspruchen und werden sich die Kunden nicht zwischenzeitlich anders orientieren? Aber es wäre natürlich sehr gut, wenn es klappt.“

„Rolf, wir sehen uns in den nächsten Tagen und besprechen die Einzelheiten. Ich rufe sie an. Und jetzt ruhen sie sich erst mal aus. Eine Scheidung kann ganz schön schlauchen, auch wenn man eigentlich damit abgeschlossen hatte.“

Vier Tage später betrat Rolf den Sitzungssaal der Firma seines neuen zukünftigen Arbeitgebers und erstarrte zu einer Salzsäule. Neben dem Firmenchef stand eine junge Frau und sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Wunderschön. Nicht ganz schlank, aber nicht dick. Sie entsprach nicht den gängigen Idealvorstellungen sondern war etwas kurviger. Schöne Busen, die fest von ihrem Körper standen, keine super schmale Taille und die Hüften waren auch etwas breiter, nicht sehr, aber passend zu der Gesamterscheinung. Der Rock, den sie trug, ließ nicht viel von ihren Beinen sehen, aber als sie durch den Raum ging, konnte er die wohlgeformten Waden sehen. Was aber besonders eindrucksvoll war und ist, ihr Gesicht strahlte. Die kurzen dunklen Haare umrahmten ein wie von einem Bildhauer modelliertes Gesicht, das durch die dunklen strahlenden Augen dominiert wurde.

Rolf erwachte aus seine Starre und schalt sich, ein törichter alter Mann zu sein und bemühte sich, seine Gedanken unter Kontrolle zu bekommen. Wenn er weniger auf die junge Frau geachtet hätte, wäre ihm aufgefallen, dass ein kleines Lächeln über das Gesicht seines Geschäftspartners glitt, bevor es wieder zu dem normalen Ausdruck zurückkam.

„Rolf, ich darf dir meine Enkelin Renate vorstellen, die sich als meine persönliche Mitarbeiterin um unser gemeinsames Projekt kümmern wird und dir mit allen Ressourcen helfen wird. Ich habe Renate bereits eingeweiht und wir wollen gemeinsam die nächsten Schritte besprechen.“

Renate begrüßte Rolf mit einer warmen tiefen Stimme und als sie ihm die Hand zur Begrüßung reichte, war es, als ob Strom floss. Ihr Lächeln bezauberte ihn.

Die nächsten zwei Stunden waren durch intensive Arbeit geprägt und zum Abschluss nahmen die nächsten Schritte Gestalt an.

In den nächsten Wochen arbeiteten sie sehr eng zusammen, entweder in dem neuen für sie hergerichteten Büro oder auf den Fahrten zu den Kunden seiner alten Firma, die sie versuchten, für das angekündigte neue Produkt zu interessieren, das das alte aus seiner früheren Firma ersetzen soll. Alte Beziehungen und ein neues verbessertes Produkt gaben fast immer den Ausschlag und sie konnten fast alle Kunden überzeugen, die Lieferverträge mit der alten Firma nicht zu verlängern, zumal seine alte Firma angekündigt hatte, die Preise erhöhen zu müssen.

Die Schwierigkeiten seiner alten Firma wurden immer größer. Die Mitarbeiter murrten und waren nicht bereit, größere Leistungen zu erbringen. Woher das wohl kam?

Hinzu kam, dass die Verhandlungen über die Lizenzgebühren ins Stocken gekommen waren und die Anwälte mit einer Klage drohten. Karin erkannte die Zeichen der Zeit. Doof war sie nicht, nur verdorben, auch sie hatte die Gerüchte gehört, dass es einen neuen Anbieter für ihr Produkt geben werde und die Produktion in der Nähe erfolgen soll.

Nur Arthur, der immer siegreiche und so erfolgreiche Geschäftsmann, wollte oder konnte es nicht sehen und so machte sich Karin auf den wohl schwersten Weg ihres Lebens und stand eines Abends vor dem Grundstück ihrer ehemaligen Schwiegereltern. Das Gespräch war für sie sehr unangenehm und doch konnte sie ihren EX-Schwiegereltern zu mindesten eins vermitteln. Sie würde verkaufen und das auch ohne, dass Arthur davon etwa mitbekam. Dabei versicherte sie, dass Walter bei einem entsprechenden Angebot wohl auch verkaufen würde.

Das Lachen von Martha war laut und wenig herzlich.

„Schätzchen, das glaubst du doch nicht wirklich. Rolf kann warten und er beobachtet genau eure Entwicklung und lasst euch nicht einfallen, die fällige Insolvenz zu verzögern. Du solltest es wissen, dass wir viele Leute kennen.

Aber es gibt noch ein kleines Schlupfloch für dich und Walter. Was denkt ihr denn, was eure Anteile an einem insolventen Unternehmen wert ist. Überlegt es euch und melde dich bei uns. Rolf wird nicht mit dir sprechen. Du weißt doch, sprich mit seinen Anwälten. Und eine letzte Frage haben wir noch. Hat es sich gelohnt, meinen, unseren Sohn zu betrügen und sich wie eine Schlampe zu verhalten? Du brauchst nichts zu sagen. Das du hier sitzt, sag alles. Melde dich bei den Anwälten und komme nie wieder hier her.“

Zwei Wochen später lag das Angebot von Karin und Walter bei den Anwälten und wurde noch mal um fast 35 Prozent gedrückt. Die Verträge waren schnell, mal wieder sehr schnell unterschriftsreif und eine Tag danach war Rolfs neuer Arbeitgeber Miteigentümer der alten Firma. Arthur war nicht nur überrascht sondern erschüttert, als zu einem Notartermin geladen wurde und die Vertreter der neuen Eigentümer klar machten, dass er nicht mehr entscheidungsbefugt war und die Firma auf Beschluss Insolvenz anmeldet. Die noch nicht gezahlten und eigentlich auch noch nicht richtig festgelegten Lizenzgebühren waren der größte Posten der nicht mehr tragbaren Schulden und da es sich weder um eine GmbH noch um eine sonstige Kapitalgesellschaft handelte, haftete Arthur mit seinem gesamten Vermögen.

Die Produktion lief unter dem Verwalter weiter und dieser nahm das Angebot der anderen Miteigentümer natürlich an und die Firma ging in das Eigentum Rolfs neuem Arbeitgeber über.

Ein Jahr später war die Produktion auf das neue Produkt umgestellt und Rolf saß in seinem neuen Büro und sah seine Arbeitspartnerin lächelnd an, die sich gerade von ihm verabschiedet hatte und gerade mit zögernden Schritten das Büro verlassen wollte.

„Halt, Renate, so sollte es zwischen uns nicht enden. Hast du heute Abend Zeit für mich. Wir sollten unseren Erfolg feiern. Erst Abendessen und dann eine kleine Feier nur für uns in der Bar. Ich würde mich sehr freuen.“

Renate drehte ihren Kopf und lächelte.

„Hole mich um 19 Uhr aus meinem Hotel ab und komm ja nicht zu spät. Ich will nicht länger warten.“

Es war, als ob sie etwas mehr mit den Hüften drehte, als sie das Büro verließ.

Es war 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit, als er das Hotel betrat und mit dem Aufzug in den dritten Stock fuhr. Salopp gekleidet und doch so nervös. Vor ihre Tür musste er tief durchatmen und seine Hand zitterte noch ein bisschen, als er an die Tür klopfte. Renate muss hinter der Tür gewartet haben, denn die Tür flog sofort auf und eine Hand zog ihn in den Flur. Zwei Arme zogen ihn an einen heißen Körper und zwei Lippen pressten sich auf seine und eine Zunge verlangte Einlass.

Zwischen zwei langen Küssen murmelte sie leise.

„Warum hat das so lange gedauert?“

Rolf konnte darauf nicht antworten, denn ihm blieb die Luft weg und er brauchte alle seine Kraft, um den Körper an sich zu pressen und die Küsse zu erwidern.

Sie schafften es doch mit einer Verspätung gemeinsam ihr Abendessen einzunehmen und die Farbe ihre Gesichter und die Hände, noch mehr die Blicke sprachen Bände.

Als sie nach einem starken Mokka aufstanden, zog Renate ihn an sich und flüsterte ihm ins Ohr.

„Liebling, die Bar fällt heute aus. Bringe mich auf mein Zimmer, damit ich dir den Nachtisch servieren kann. Lass mich nicht länger warten.“

Schon im Fahrstuhl fielen die letzten Hemmungen und Renate nahm ihre Hand und rieb seine voll ausgefahrenen Penis durch seine Hose. Die Tür ihres Zimmers war gerade mal geschlossen, als die Beiden begannen den Anderen zu entkleiden. Sie schafften es gerade bis zum großen Bett, als die letzten Kleidungsstücke fielen.

Rolf schob Renate auf eine Armlänge von sich und sah sich diese wunderschöne Frau mit glühenden Augen in all ihrer Pracht an und sein zuckender Penis verriet seine Erregung. Renate umschlang ihn, presste ihren Körper an ihn und sie versanken in heißen Küssen.

Rolf schob sie auf das Bett und begann ihren Körper mit dem Mund und mit seine Händen zu erforschen. Renate sah ihn an und begann schwer zu atmen, ihre Brustwarzen versteiften sich und sie begann zu schnurren.

„Oh, ja, ich habe so lange darauf gewartet, Lieb mich, nimm dir, was dir schon lange gehört.“

Ihren ersten Orgasmus erlebte sie, als Rolfs Mund ihren Schamhügel küsste und der erste laute Schrei ertönte, als Rolfs Zunge ihre geschwollenen Schamlippen teilte und er in ihr Paradies eindrang. Wenige Augenblicke später, sie atmete immer noch schwer und ruckartig, zog sie ihn nach oben und bedeckte sein Gesicht mit vielen kleinen Küssen. Dabei schmeckte sie die Mischung ihrer Säfte und auch ein bisschen seinen Schweiß.

„Nimm mich, mach mich zu deiner Frau. Ich brauche dich jetzt so sehr.“

Ihre Worte waren leise und brüchig und ihre Umarmung jedoch fest. Eine Hand wanderte an seinem Körper nach unten, schob sich zwischen sie und führte seine hammerharten Pfahl zu ihre auslaufenden Muschi und als er sich langsam in sie schob, küsste sie ihn und schob ihre Zunge tief in seinen Mund.

Rolf sah ihr in die Augen und hob ein wenig seine Oberkörper, aber nur wenig. Seine Bewegungen waren langsam und er vergrub seine Penis tief in die junge Frau, die ihn mit weit aufgerissenen Augen anhimmelte.

„Tiefer, schneller. Oh ja, Liebling, weiter, tiefer.“

Rolf merkte, dass er sich nicht mehr lange beherrschen konnte und nach einem tiefen Hub wollte er sich aus der heißen Umklammerung zurückziehen. Renate riss ihn an sich, grub ihre Hacken in seine Oberschenkel und murmelte nur.

„Nein, nein, komm in mir. Ich will es spüren.“

Beide explodierten gleichzeitig und der Kuss war lang und jetzt sehr zärtlich. Rolf legte sich dich neben die immer noch schwer atmende Frau und streichelte leise ihren Körper und sah sie liebevoll an. Renate kam von der Wolke zurück und nahm mit einer Hand seine Kopf und zog ihn zu einem langen Kuss an sich. Ihre Hand glitt durch sein Haar und streichelte seinen Hals. Sie sprachen nicht. Es war nicht die Zeit dazu, das spürten sie Beide und nur ihre Hände und ihr Mund brachte zum Ausdruck, was sie beide gerade fühlten.

So lagen sie bestimmt eine halbe Stunde, verwöhnten sich und dann begann Renate ihn immer wilder zu küssen. Mit der Hand umfasste sie seinen noch immer verschmierten Penis, der unter der Beachtung, die er genoss, wieder erstarkte und bald seine ganze Größe erreichte. Renate schob Rolf auf den Rücken und fragte leise, ob sie dürfte. Er lächelte und nickte fast unmerklich und Renate schwang sich über ihn und unter einem langen Kuss, legte sie sich den Penis zurecht und mit einem tiefen Seufzer ließ sie sich auf ihn fallen und er drang ohne Widerstand tief in sie ein. Langsam und vorsichtig nahm sie ihre Bewegungen auf und sah ihm dabei tief in die Augen. Ihre Brüste schwangen leicht vor seinem Augen und er nahm sie in seine Hände und begann sie leicht zu kneten. Dabei strich er mit seinen Daumen über ihre so festen Warzen. Renate erhöhte langsam das Tempo und der Trab entwickelte sich zu einem gewaltigen Galopp und dann kam sie mit einem langen Schrei, der aber nur durch ihren weit geöffneten Mund zum Ausdruck kam. Der Ton war abgestellt. Sie sackte auf ihm zusammen und leise weinte sie.

„Oh, so gut, so gut.“

Rolf ließ sie und hielt sie fest auf sich. Sein Verlangen war noch nicht gestillt, aber er wollte sie nicht quälen. Renate beruhigte sich und sie merkte wohl, dass sein Schwanz immer noch in ihr steckte und immer noch knüppelhart war. Sie stieg ab und nahm die Hündchenstellung ein, wackelte mit ihren Po und sagte leise.

„Komm, mein Schatz, jetzt du, nimm mich tief und fest.“

Er ließ sich nicht lange bitten und schob sich tief und mit zunehmender Geschwindigkeit in sie. Es dauerte eine lange Zeit und als er merkte, dass sie sich nicht mehr lange so halten konnte, zog er sich zurück und nahm sie auf seine Schoß.

Renate lächelte ihn dankbar an und ließ sich auf seine stramm nach oben ragenden Penis nieder und begann leicht zu schaukeln. Sein Gesicht zog sie zu ihren Brüsten und mit einer Brustwarze im Mund kam er und pumpte Renate noch mal richtig voll. Ihr Orgasmus war nicht mehr so spektakulär, aber ihr Gesicht verriet, dass sie glücklich und zufrieden war. Mit einem langen Kuss legten sie sich hin und schmiegten sich aneinander. So schliefen sie ein, nachdem Rolf eine leichte Decke über sie gezogen hatte.

Die durch das Fenster scheinende Sonne weckte Rolf und er sah auf die neben ihm liegende Frau, die ein glückliches Lächeln auf dem Gesicht und immer noch ihre Hand an seinem Geschlecht hatte. Er stieg aus dem Bett und ging ins Bad, um sich zu erleichtern, Als er das Zimmer wieder betrat, drehte sich Renate zu ihm und breitete die Arme aus.

„Noch nicht. Komm zu mir und liebe mich noch mal.“

„Schatz, ich muss arbeiten. Bin schon zu spät. Aber ich komme wieder.“

„Nein, heute nicht, heute musst du nicht arbeiten, deine Sekretärin weis, dass du heute nicht kommst. Komm also zu mir und mach mich noch glücklicher.“

Der folgende Akte war so ganz anders als der erste. Voller Streicheleinheiten, voller Küsse und mit einer ungeheurer liebevollen Vereinigung. Auch das Abklingen nach einem gemeinsamen Orgasmus war geprägt von großer Zärtlichkeit und auch geprägt durch das erste Mal, dass sie sich ihre Liebe gestanden.

Auf sein „Ich liebe Dich“ erfolgte eine langer Seufzer und ein leises „und ich dich erst mal, Liebling“.

Sie saßen am Tisch und frühstückten. Ein verspätetes Frühstück auf ihrem Zimmer. Sie sahen sich an und ab und zu gab es ein Küsschen. Mit der Kaffeetasse in der Hand sah er sie an.

„Wie geht es mit uns weiter? Ein schon etwas älterer Mann mit einer Vergangenheit und eine junge Frau aus wohlhabender Familie. Immerhin bist du ja doch einige Jahre jünger. Was willst du?“

„Schatz, wenn es nach mir gehen würde, wären wir schon lange verheiratet und würden uns auf gemeinsame Kinder freuen. Ja, schon als ich dich das erste mal im Sitzungssaal sah, wollte ich dich, wollte ich deine Vergangenheit, deinen Schmerz auslöschen und dich glücklich machen, mit dir glücklich sein. Als du mir die Hand gabst, wäre ich bald umgefallen und hätte dich gerne vernascht. Opa meinte später zu mir, dass ich dir Zeit lassen soll. Schatz, es ist mir unheimlich schwer gefallen. Es war nur gut, dass du mich eingeladen hast und in deinen Augen habe ich gesehen, dass du mich willst. Also musste ich dich nicht entführen und vergewaltigen. Wenn es nach mir geht, heiraten wir morgen, bekommen eine Anzahl von Kinder und leben bis zu unserem Ende glücklich zusammen. Alles kannst du aber entscheiden, nur mit den Kindern kannst du nichts mehr ändern, Du hast mich heute Nacht bestimmt geschwängert. Und die paar Jahre zwischen uns spielen überhaupt keine Rolle. Ich bin, wie du sicher festgestellt hast, keine Jungfrau mehr gewesen, aber ich kann dir versichern, dass du jeden andern bisherigen Mann um Längen geschlagen hast und ich dich hier einsperren werde, wenn du weg laufen willst. Noch Fragen?“

„Ja, wann heiraten wir?“

Der Schrei erschütterte sein Trommelfell und der kleine Sessel hielt den Ansturm nur mit Mühe stand.

Fast zur gleichen Zeit sah seine Ex auf das Haus, das sie verkaufen musste, stieg in ihren PKW und fuhr los. Sie weinte leise und verstand sich selbst nicht mehr. Noch schwerer wurde es, als sie vier Monate später von Bekannten hörte, dass Rolf und die Enkelin des Geschäftsführers der neuen Firma heirateten, schnell heirateten, da der kleine Bauch der Braut kaum noch zu verbergen war.

Rolf und seine Renate sehen heute nach über dreißig Jahren auf ein erfülltes Leben mit vier Kindern zurück. Rolf hat gerade seine immer noch wunderschöne Frau im Arm und feiert seine Abschied aus dem Arbeitsleben. Neben ihm stehen seine beiden Söhne und seine geliebten Zwillinge, die wie die jüngere Ausgabe seiner Frau aussehen. Zu ihren Füssen sitzen oder liegen die ersten Enkel.

Der Kuss zwischen Rolf und Renate ist immer noch langanhaltend und tief. Lachend murmeln ihre Kinder.

„Nehmt euch ein Zimmer.“

Renate lächelt ihren Mann und flüstert leise.

„Aber erst heute Abend, Liebling.“



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