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Der Marterpfahl in den Alpen (fm:Bondage, 13364 Wörter)

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Veröffentlicht: Mar 31 2026 Gesehen / Gelesen: 1861 / 1614 [87%] Bewertung Geschichte: 9.65 (26 Stimmen)
Aus dem Kinderspiel "Cowboy und Indianer" wird für Isabel und Michael ein gefährlicher Machtkampf. Aus Kindern werden Jugendliche. Zwischen Heustadl und Familiengeheimnisen fallen alle Hemmungen.

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© Mr. M. mit M. Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Der Marterpfahl in den Alpen

Erzählt von “Von Cowboys und Indianern”

Der Teaser

Alles begann mit einem unschuldigen Spiel im Salzburger Lungau: Als Kinder fesselte der „Cowboy“ seine „Indianerin“ zum ersten Mal an einen improvisierten Marterpfahl. Jahre später kehren die beiden Urlaubskinder auf den abgelegenen Hof zurück, doch aus dem harmlosen Zeitvertreib von einst ist ein gefährliches Verlangen geworden. In der flirrenden Hitze des Sommers wird die alte Rollenverteilung zur brutalen Grenzerfahrung. Während Isabel sein Verlangen mit provokantem Schweigen bis aufs Äußerste testet, ahnen beide nicht, welche verruchten Geheimnisse die strengen Verwandten hinter verschlossenen Türen verbergen. In dieser Nacht gibt es keine Regeln mehr – nur noch die Gier, die nackte Wahrheit und den Schweiß auf erhitzter Haut.

Kapitel 1: Der Sommer des Marterpfahls

Die Sommer meiner Kindheit rochen nach frisch gemähtem Gras, altem Holz und der kühlen, feuchten Luft der Berge. Da das Geld bei meinen Eltern knapp war, wurden die großen Ferien nicht in Hotels, sondern bei der Verwandtschaft verbracht. Mein Rückzugsort war das alte Bauernhaus aus Stein und dunklem Lärchenholz meiner Tante – ein uriges, verwinkeltes Ungetüm am Rande einer kleinen Gemeinde, dort, wo die befestigte Straße langsam im Wald verschwand.

Es war eine Zeit der grenzenlosen Freiheit. Wenn die Sonne schien, waren die nahegelegenen Weiher, die dichten Wälder und die endlosen Wiesen unser Revier. Regnete es, boten die massiven Stallungen, die staubigen Maschinenhallen und die riesigen Heuschober der Nachbarbauern eine Bühne für unsere Abenteuer. Wir waren Kinder einer Generation, die draußen lebte, bis die Dämmerung uns nach Hause trieb.

In einem dieser Sommer nahm meine Tante ein weiteres Urlaubskind auf: Isabel. Sie war etwas als ich, doch was ihr an Alter fehlte, machte sie durch ein unbändiges Temperament wett. Isabel war kein typisches „Mädchen“ jener Zeit – sie war frech, zäh und scheute keinen Zweikampf, egal ob beim Fußball oder im wilden Gelände. Aufgeschlagene Knie, Schrammen und blaue Flecken trug sie wie Orden ihrer Abenteuerlust.

Unser liebstes Spiel war „Cowboy und Indianer“. Es gab regelrechte „Gangs“, die gegeneinander in die Schlacht zogen. Isabel gehörte mit ihrem Feuer natürlich zu den Indianern. Das Spiel folgte einem ungeschriebenen, harten Gesetz: Wer unterlag, wurde gefangen genommen. Dass ein Marterpfahl historisch gesehen eigentlich ein Ding der Indianer war, kümmerte uns wenig – bei uns landeten die Verlierer am nächsten Baum, an den massiven Pfosten der Scheune oder an jeder Vorrichtung, die sich als Gefängnis eignete.

Damals hatte das alles noch nichts mit Sex zu tun. Es war ein Spiel um Macht, Sieg und Niederlage. Ich genoss die Rolle des Cowboys, der die Indianer – und besonders die Indianerinnen – im Zweikampf niederringt und die Überlebenden fachmännisch fesselt. Doch schon damals gab es diesen seltsamen Unterton: So wild Isabel auch kämpfte, sobald die Stricke festgezogen waren, veränderte sie sich. Es war, als würde sie die Ohnmacht der Fesselung auf eine Weise genießen, die sie selbst noch nicht benennen konnte.

Und sie war damit nicht allein. Auch ich spürte eine tiefe Genugtuung dabei, sie festzusetzen. Die Gefangenen mussten sich freikaufen – mit gestohlenen Leckereien aus der Küche, kühlen Getränken oder gefährlichen Mutproben. Isabel blieb meist vier Wochen, während ich nur drei hatte. Wir waren ein unschlagbares Team, verbunden durch die Abenteuer des Tages und die geteilten Nächte im großen, ausrangierten Ehebett des Gästezimmers, in dem wir nach den Schlachten des Tages erschöpft nebeneinander einschliefen.

Die Jahre im Lungau vergingen im Rhythmus der Jahreszeiten. Auch wenn ich in den Herbst- oder Osterferien allein bei meiner Tante war, fühlte sich der Hof ohne Isabel unvollständig an. Wir waren wie Geschwister zusammengewachsen: Wir teilten uns die Schelte der Erwachsenen, saßen Schulter an Schulter am schweren Holztisch und duschten nackt unter dem eiskalten Gartenschlauch, während mein Onkel den Garten goss.

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