Der Jugenfreund bringt Unruhe (fm:Ehebruch, 4353 Wörter) | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: May 02 2026 | Gesehen / Gelesen: 13 / 2 [15%] | Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen) |
| Der Jugendfreund von Julia bringt sehr viel Unruhe in ihre Ehe. | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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Das Echo der Vergangenheit
Kapitel 1
Mein Leben war ein gut sortiertes Lagerregal. Alles hatte seinen Platz, jede Minute war getaktet. Wenn ich morgens das Haus verließ, um in die Firma zu fahren – ein mittelständisches Logistikunternehmen, in dem ich für die reibungslosen Abläufe und die Koordination der Flotte zuständig war –, wusste ich genau, was mich erwartete. Tabellen, Termindruck, kurze Absprachen mit den Fahrern. Es war eine Welt der harten Fakten und klaren Strukturen. Ich liebte diese Vorhersehbarkeit, denn sie gab mir das Gefühl von Kontrolle.
Dieses Bedürfnis nach Sicherheit spiegelte sich auch in meiner Ehe mit Julia wider. Wir waren seit über einem Jahrzehnt verheiratet. Unsere Liebe war nicht mehr das lodernde Feuer der Anfangzwanziger, sondern eher die sanfte, beständige Glut eines Kachelofens. Wir waren das „perfekte Paar“ im Freundeskreis: keine Skandale, keine öffentlichen Szenen, ein schönes Haus in einer ruhigen Gegend.
Doch in der Stille unserer gemeinsamen Abende war eine Monotonie eingekehrt, die ich mir lange Zeit nicht eingestehen wollte. Unser Liebesleben war zu einer logistischen Übung geworden. Es fand meistens sonntags statt, nach dem Tatort, wenn die Woche innerlich bereits geplant war. Es war vertraut, es war zärtlich, aber es war... funktional. Es gab keine Experimente mehr, keine Atemlosigkeit. Wir kannten die Griffe des anderen zu gut, als dass sie noch Überraschungen auslösen konnten. Es war ein bequemer Schlafrock – warm und sicher, aber völlig ohne Reiz.
Vielleicht war es diese schleichende Langeweile, die Julia dazu brachte, sich immer mehr in ihre digitale Welt zurückzuziehen. Seit etwa einem Jahr war ihr Smartphone zu einem ständigen Begleiter geworden, der wie ein unsichtbarer Dritter zwischen uns auf der Couch saß.
Anfangs dachte ich mir nichts dabei. Doch mit der Zeit fiel mir auf, wie akribisch sie darauf achtete, dass ich niemals auch nur einen flüchtigen Blick auf das Display erhaschen konnte. Wenn ich den Raum betrat, wurde das Handy mit einer fast schon artistischen Schnelligkeit umgedreht. Wenn sie eine Nachricht erhielt – und das passierte oft, auch spät am Abend –, huschte ein kurzes, kaum merkliches Lächeln über ihre Lippen, das ich bei unseren Gesprächen über den Wocheneinkauf oder die Nebenkostenabrechnung schon lange nicht mehr gesehen hatte.
„Wer schreibt denn noch so spät?“, fragte ich einmal beiläufig, während ich versuchte, die Unruhe in meiner Stimme zu unterdrücken. „Ach, nur die Mädels aus der Firma“, antwortete sie, ohne den Blick vom schwarzen Glas zu heben. „Du weißt ja, wie die sind. Lauter Chaos.“
Aber ihr Daumen flog über die Tastatur. Sie tippte ganze Romane. Ich spürte, dass dort eine Kommunikation stattfand, die weit über „Chaos in der Firma“ hinausging. Es war eine Mauer aus Glas und Licht, die sie um sich herum errichtet hatte.
Die Nachricht von Osmans Besuch schlug in diese fragile Ruhe ein wie eine vergessene Granate. Julia war an jenem Tag früher nach Hause gekommen. Als ich zur Tür hereinkam, wirkte sie fast schon aufgedreht, eine Energie ausstrahlend, die fast schmerzhaft im Kontrast zu unserer sonstigen Abendroutine stand.
Sie erzählte mir von ihm, während sie das Abendessen vorbereitete – viel aufwendiger als sonst. Osman. Der Name war in unserer Beziehung immer nur ein fernes Echo gewesen. Ihr Jugendfreund, der vor fünfzehn Jahren in die USA gegangen war, um dort Karriere zu machen. Ein Schulungsfachmann für eine große Versicherung, ein Mann, der Menschen beibrachte, wie man überzeugt, wie man führt, wie man gewinnt.
„Er ist für drei Tage hier in der Stadt“, sagte sie, und ihre Augen glänzten auf eine Weise, die mich frösteln ließ. „Er wollte in ein Hotel, eines dieser Luxusdinger an der Alster. Aber ich habe gesagt, das kommt nicht in Frage. Wir haben das Gästezimmer, und es wäre so unhöflich, ihn woanders schlafen zu lassen.“ Ich spürte einen sofortigen Widerstand. Ein Fremder in unserem Haus? Ein Mann, mit dem sie eine Vergangenheit teilte, die älter war als unsere gemeinsame Zeit? „Meinst du nicht, er hätte im Hotel mehr Ruhe? Nach dem Flug und
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