Herzverrückt, oder wie ich zu meinem Beruf kam. (fm:Fetisch, 1590 Wörter) | ||
| Autor: Cornelia | ||
| Veröffentlicht: May 03 2026 | Gesehen / Gelesen: 153 / 126 [82%] | Bewertung Geschichte: 9.50 (6 Stimmen) |
| Cornelia beschreibt das Erlebnis, welches sie zu ihrem Beruf brachte, der für sie Herzensangelegenheit ist, sie ist jeden Tag mit ganzem Herzen dabei. Wenn ihr selbst ein wenig "Herzverrückt" oder wenigstens offen für neues seit, wünsche ich viel Spaß... | ||
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deine Mandeln ansehen."
Ich setzte mich auf die Liege. Sie nahm einen Holzspatel und ich musste "A" sagen. "Alles OK. Keine geschwollenen Mandeln. Fieber messen geht zum Glück heute im Ohr." Sagte sie und drückte mir vorsichtig ein modernes Fieberthermometer ins Ohr."
"Kein Fieber. Würdest du bitte dein Shirt ausziehen und mir deinen Rücken zudrehen, ich möchte mir deine Lunge anhören." Ich stellte mich hin und zog mein Shirt aus. Vor einer Frau viel mir das wesentlich leichter, als noch bei Dr. Schneider früher. Eigentlich gab es aber nichts zu sehen, da wo ich gerne eine Hügelkette hätte, erstreckte sich bei mir nur weitgehend flaches Land.
Ich fühlte das kühle Stethoskop und bekam eine Gänsehaut. "Sorry, die Dinger gibt es leider nicht mit Heizung." Sagte Janet. Ich sollte gleichmäßig atmen und zum Schluss noch die Luft anhalten. "Alles gut, deine Lunge ist frei. Setz dich nochmal auf die Liege, jetzt ist dein Herz dran."
Ich nahm wieder Platz und Janet stellte sich vor mich, während sie sich das Kopfstück des Stethoskops wieder auf die Ohren setzte. Sie setzte die Membran leicht oberhalb meiner linken Brust auf meine Haut. Dann änderte sie mehrfach leicht die Position. Immer wenn sie das Stethoskop von meiner Haut hob, klebte es minimal daran fest.
Sie nahm sich dafür sehr viel Zeit. Ich sah sie an, während sie die Augen geschlossen hatte und dachte bei mir, sie hört gerade mein intimstes Geräusch. Sie wirkte, als würde sie klassischer Musik lauschen, konzentriert aber nicht angespannt.
Dann öffnete sie die Augen und für eine Sekunde trafen sich unsere Blicke. Für diesen Moment schien die Zeit still zu stehen, ich hatte den Eindruck, Janet schaut direkt in meine Seele und ich in ihre. Dieser Augenblick war das intimste, was ich bis dahin in meinem Leben bewusst erlebt hatte.
Sie senkte schnell den Blick und nahm das Stethoskop von meiner Brust. "Ist alles in Ordnung?" Fragte ich leicht verunsichert. "Entschuldige! Es ist alles bestens!" Sie schluckte einen nicht vorhandenen Kloß hinunter und fügte beinahe schüchtern hinzu. "Dein Herz, es klingt sehr schön! Ich hatte mich gerade ein bisschen vergessen."
"Darf ich es hören?" Wortlos setzte sie mir das Stethoskop auf und setzte das Kopfstück an meine Brust. "DUM-DUM, DUM-DUM, DUM-DUM." Ich lauschte mit geschlossenen Augen und es berührte mich, daß klang wirklich sehr schön.
Dann nahm ich all meinen Mut zusammen und fragte. "Darf ich dein Herz hören?" Janet schluckte hart. "Wenn das jemand erfährt, kann ich meine Zulassung als Ärztin verlieren." "Ich werde es niemandem erzählen."
Ohne ein weiteres Wort, zog sie ihren Kittel aus und legte ihn neben mir auf die Untersuchungsliege. Dann knöpfte sie ihre cremefarbene Bluse auf und zog sie ebenfalls aus. Sie trug einen weißen BH und hatte die Brüste, die ich gerne hätte.
Sie nahm meine Hand und führte sie mit dem Kopfstück des Stethoskops zu ihrer Brust. Dann hörte ich zum ersten Mal in meinem Leben das Herz eines anderen Menschen. "Dum, dum, dum …" Es schlug wesentlich schneller, als meins. Während Janet meine Hand mit dem Stethoskop sanft gegen ihre Brust drückte, sah sie mir in die Augen und ich fühlte mich dieser Frau, die ich gar nicht kannte, so unendlich nah.
Unwillkürlich bildeten sich zwischen meinen Schamlippen einige "Tautropfen der Lust", was mir in dem Moment und gegenüber einer Frau durchaus unangenehm war.
Während sie mir in die Augen sah, sagte sie. "Menschen die dafür empfänglich sind, macht es süchtig." Ich antwortete nicht, lauschte nur dem Schlag ihres Herzens. "Dein Herz schlägt viel schneller als meins." Janet lächelte mich an. "Ich bin gerade auch ziemlich aufgeregt. Das ist ein sehr intimer Moment. Ausserdem stehe ich hier halb nackt vor einer Patientin, wenn jetzt eine Sprechstundenhilfe herein kommt, bin ich in echter Erklärungsnot."
"Oh Gott!" Ich zog meine Hand zurück. "Das habe ich nicht bedacht. Ziehen sie, ich meine zieh dich schnell wieder an. " Ich nahm das Stethoskop ab und gab es Janet zurück, die gerade ihre Bluse zuknöpfte. "Dankeschön. Das war sehr schön." Sagte ich. Janet lächelte verlegen. "Dann hast du es auch. Ich nenne es Herzverrückt."
"Herzverrückt." Wiederholte ich leise, ein schönes Wort. Wir setzten uns wieder an den Schreibtisch. "Ich verschreibe dir ein leichtes Schmerzmittel, das nimmst du bei Bedarf. Ausserdem ein Nasenspray und etwas gegen die Halsschmerzen. Den Rest muss dein Körper alleine machen." "Dankeschön!" "Nichts zu danken, das ist doch mein Job!" "Nicht dafür, sondern dafür, das du mir bei der Entscheidung zu meinem Studium geholfen hast."
Janet sah mich fragend an. "Ich habe gerade mein Abitur gemacht und bin mir bis eben nicht sicher gewesen, was ich studieren möchte. Jetzt weiss ich es, ich werde Medizin studieren!" "Meinen herzlichen Glückwunsch. Einmal zum bestandenen Abi und dann zu deiner Entscheidung."
Ich reichte ihr zum Abschied die Hand und sie sah mir wieder in die Augen. Ich hatte den Eindruck, daß wir beide uns seit ewig langer Zeit kennen würden. Als ich mich schweren Herzens zum gehen umwandte, sagte Janet. "Warte!" Ich drehte mich um und sie kam um ihren Schreibtisch herum, in der Hand hielt sie ein Stethoskop. "Das schenke ich dir, als angehende Medizinstudentin kannst du damit üben."
Sie überreichte es mir, zusammen mit ihrer privaten Visitenkarte. Sie senkte den Blick und wirkte jetzt beinahe schüchtern. "Falls du das von heute gerne fortsetzen möchtest." Aus einem Impuls heraus umarmte ich sie und flüsterte ihr. "Auf Wiedersehen." Ins Ohr.
Dann drehte ich mich um und verließ eilig das Behandlungszimmer.
Dieses Erlebnis ist jetzt 17 Jahre her und natürlich habe ich Janet wieder gesehen. Wir sind bis heute gute Freundinnen, auch wenn wir uns durch mein Studium zeitweise aus den Augen verloren haben.
Editorial: Ich bin gespannt, wie die Geschichte ankommt. Bitte seit fair bei eurer Bewertung, nur weil jemandem ein Thema nicht zusagt, muss man es nicht negativ bewerten. Falls die Geschichte gut ankommt, schreibe ich vielleicht eine Fortsetzung.
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