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Wenn Entfernungen keine Rolle mehr spielen (fm:Sonstige, 25392 Wörter)

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Veröffentlicht: May 03 2026 Gesehen / Gelesen: 166 / 77 [46%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Es sind immer die Zufälle, die unser Leben nachhaltig beeinflussen.

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© Grisu Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Ich liebte diesen Moment. Jedes Mal, wenn der Frachter an Höhe gewann, die turbulente Wolkendecke von Nebolus durchbrach und das Licht von Alpha Centauri sich wie ein flüssiger, goldener Teppich vor mir ausbreitete. Der Name Nebolus war nicht umsonst gewählt; da hier die gesamte Industrie des Systems angesiedelt war, sah die Atmosphäre entsprechend aus – dick, trüb und schwer. Doch je weiter man aufstieg und das Blau in Schwarz überging, umso freier fühlte man sich. Keine Enge mehr, keine begrenzte Sicht, kein Instrumentenflug. Nur noch die reine, unendliche Sicht auf die Sterne.

Manche Neulinge empfanden dieses Schwarz als bedrohlich, als gähnenden Schlund. Für mich war es die pure Freiheit. Ein klares, ehrliches Vakuum, in dem man jeden fernen Stern wie einen festen Ankerpunkt sehen konnte. Das ist etwas, das wohl nur Piloten verstehen, deren Job es ist, täglich durch das All zu navigieren.

So mussten sich früher die Fernfahrer auf den Highways der alten Heimatwelten gefühlt haben, wenn sie die Enge der Megastädte hinter sich ließen und vor ihnen nur noch die unendliche Weite der Straße lag. Nur sie und der Asphalt. Bei mir war es nicht anders. Nur ich, mein leerer Gilden-Frachter und die berechenbare Stille des Alpha-Centauri-Systems. Das kuriose war, das nicht der Sprung über viele Lichtjahre lange dauerte, sondern nur der Transfer zu den vordefinierten Sprungzonen, den Hauptteil der Zeit in Anspruch nahm.

Ich musste noch weiter raus, zur Sprungzone, während Vasco, mein mechanischer Gehilfe, die Sequenz für den Sprungantrieb programmierte. Die Armaturen im Cockpit warfen ein gedämpftes, blaues Licht auf meine Hände. Es war ein routinierter Tanz der Finger über Touchflächen und physische Schalter – Technik, die sich über Generationen im All bewährt hatte. „Vasco, wir sind im Korridor. Bereite den Sprung zum Gilden-Mond vor“, sagte ich leise.

Mein massiver Begleitroboter hockte in seiner Nische, von der aus er Zugriff auf alle Systeme hatte. Er war darauf ausgelegt, auch mal nach draußen zu gehen, um die Ladung direkt am Rumpf zu kontrollieren. Der Wohnbereich des Frachters war eh viel zu klein, obwohl er für 2 ausgelegt war. Jetzt gab er nur ein zustimmendes Summen von sich, während seine Sensoren den Sektor abtasteten. „Vektor steht, Taro. Eintritt in den Hyperraum in sechzig Sekunden.“

Ich lehnte mich in den Pilotensitz zurück und sah zu, wie die gekrümmte Oberfläche von Nebolus unter mir weg kippte. Hier draußen gab es keine Staus und keinen Lärm. Nur den Rhythmus der Sprungtriebwerke und das Wissen, dass in ein paar Stunden die vertraute Enge meiner Mine auf mich wartete. Ich ahnte nicht, wie sehr gerade dieser Sprung mein weiteres Leben beeinflussen würde.

Der Übergang in den Hyperraum war kaum mehr als ein sanftes Zittern, das durch den Rumpf des Frachters lief. Draußen falteten sich die Sterne zu langen, violetten Lichtstreifen, bis sie schließlich in einem diffusen, raumlosen Grau verschwanden. Es war kein Fliegen im eigentlichen Sinne mehr; es war ein Gleiten durch eine Zwischenwelt, in der die Gesetze von Zeit und Entfernung für ein paar Minuten ihre Gültigkeit verloren.

„Taro“, unterbrach Vasco die Stille. Sein optischer Sensor leuchtete in einem sanften Blau auf, während er sich in seiner Nische leicht drehte. „Austritt in dreißig Sekunden. Ich registriere ungewöhnliche Fluktuationen im Zielsektor des Gilden-Mondes. Es scheint, als gäbe es dort eine erhöhte Trümmerdichte.“ „Vielleicht eine neue Asteroidendrift?“, murmelte ich und legte die Hände wieder fest an die Kontrollen. Die Melancholie war wie weggewischt. Profi-Modus. „Dann gleich nach Austritt die Schilde hoch, nicht dass wir von einem Brocken überrascht werden.“ „Mach ich“, entgegnete Vasco trocken.

Das war das Signal. Die graue Leere vor dem Cockpit begann zu flackern. Mein Magen zog sich zusammen – das vertraute Gefühl, wenn der Körper merkt, dass er gleich wieder in die echte Realität mit echter Schwerkraft zurückgeschleudert wird. „Eintritt in den Normalraum in drei... zwei... eins...“

Das Violett explodierte in blendendes Weiß, und dann war das Schwarz wieder da. Aber es war nicht die friedliche Stille, die ich vor wenigen Minuten verlassen hatte. Direkt vor uns tanzte ein silberner Funke im Licht des Zentralgestirns. Ein Shuttle, eines dieser Mietkisten die man

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