Ein Herz und eine Seele (fm:Fetisch, 2735 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Cornelia | ||
| Veröffentlicht: May 09 2026 | Gesehen / Gelesen: 177 / 126 [71%] | Bewertung Teil: 10.00 (2 Stimmen) |
| Endlich ist Freitag! Wie wird das Treffen mit Janet ablaufen? | ||
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Ein Herz und eine Seele.
Ich verbrachte die Tage damit, mich über mögliche Praktikantenstellen für angehende Medizinstudenten zu informieren und schickte auch gleich einige Bewerbungen los. Meine Mutter strahlte mich jedesmal an, wenn sie mich sah. Meine Eröffnung, dass ich Medizin studieren möchte, hatte sie glücklich gemacht.
Ausserdem beschäftigte ich mich mit meinem Stethoskop, ich fand heraus, wie man die zwei Seiten verwenden konnte, man musste zwischen der Membran und dem Trichter umschalten. Mit dem Trichter klang mein Herz anders, die Töne waren tiefer.
Ich liebte das klopfen meines Herzens, ich hörte es mir jeden Tag an. Es gelang mir aber nicht, nochmal einen Orgasmus zu bekommen und je mehr ich mich darauf konzentrierte, desto weniger funktionierte es.
Dann war endlich Freitag und ich konnte es kaum erwarten. Die Sommergrippe war zum Glück besiegt. Ich zog eine Jeans und ein Sweatshirt an und verabschiedete mich von meiner Mutter, die heute frei hatte.
Beim Café trafen wir beide gleichzeitig ein. Ich hätte Janet beinahe nicht erkannt. Sie trug Jeans und T-Shirt und hatte die Haare offen. Ich hatte irgendwie etwas kühleres, ernsteres erwartet.
"Hallo Cornelia." Begrüßte sie mich freundlich und sah mich wieder mit diesem offenen, durchdringenden Blick an, dass es mir heiß und kalt wurde. Wir umarmten uns zur Begrüßung und suchten uns einen Tisch. "Wie geht es dir? Bist du wieder gesund?" "Ja es geht mir gut. Ich bin nur ziemlich aufgeregt." Sie legte ihre Hand auf meine. "Es tut mir leid, wenn ich dich verschreckt habe." "Das hast du nicht, ich hatte nach unserem Telefonat nur Angst, dass du mich vielleicht nicht wiedersehen möchtest." Sie sagte lächelnd. "Du hast mich ganz schön ins schleudern gebracht, das ist mir vorher noch nie passiert."
"Ich würde gerne da weiter machen, wo wir am Dienstag aufgehört haben." Sagte ich. "Aber hier ist irgendwie nicht der richtige Ort, um darüber zu reden." Janet sah sich um. "Du hast recht, das war keine gute Wahl von mir. Lass uns erstmal etwas bestellen, später gehen wir runter an den Fluss und suchen uns eine Bank. Was möchtest du? Ich lade dich ein."
Wir bestellten uns Kaffee und Kuchen und Janet fragte mich über mein Abitur aus. Sie war von meinem Notendurchschnitt begeistert und wollte wissen, ob ich mir schon Gedanken über ein Praktikum gemacht habe. Ich war so glücklich, daß sie einfach nur in meiner Nähe war und genoss ihre Aufmerksamkeit. Sie gab mir verschiedene Tipps, für geeignete Praktikantenstellen und bot mir auch gleich ihre Hilfe an.
"Danke, das ist lieb von dir und ich bin mir sicher, daß ich deine Hilfe früher oder später auch brauchen werde, aber ich möchte es erstmal alleine versuchen." "Alle Achtung Cornelia. Du hast Mumm!" Und etwas leiser. "Und das Herz am rechten Fleck!"
Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir spazieren. Durch die Fußgängerzone hinunter zum Fluss. Wir fanden eine leere Bank und setzten uns. "Das ist besser, in dem Café habe ich mich irgendwie beobachtet gefühlt." Janet lächelte. "Das ging mir auch so. In so einer kleinen Stadt kennt jeder jeden und die Leute beginnen schnell zu reden. Das muss ich noch lernen, da wo ich aufgewachsen bin, hat sich niemand für seinen Nachbarn interessiert." "Kennst du "Lasse redn", von den Ärzten?" Fragte ich sie.
Sie wechselte abrupt das Thema. "Warum hast du mich gefragt, ob du mein Herz hören darfst?" "Es war dein Blick, ich sass da und dachte, du hörst gerade mein intimstes Geräusch. Dann sahst du mich an und ich hatte das Gefühl, du blickst mir direkt in meine Seele, du warst mir so nah und ich wollte das auch haben." Janet sah mich an und ich fügte hinzu. "Für diesen Blick, müsstest du einen Waffenschein tragen." Sie lachte.
"Weisst du, was noch schöner ist? Wenn man sich gegenüber sitzt und jeweils das Herz des anderen hört." Sie blickte mich wieder an. "Näher kannst du einem geliebten Menschen nicht kommen." "Machst du das mit
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