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Der Job (fm:Sonstige, 11196 Wörter)

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Veröffentlicht: May 24 2026 Gesehen / Gelesen: 373 / 304 [82%] Bewertung Geschichte: 8.00 (1 Stimme)
Robert hat in Mailand einen Job zu erledigen. Eigentlich harmlos, doch aus der harmlosen Zugfahrt dorthin entwickelt sich ein rasantes Abenteuer, mit der er km Leben nie gerechtnet hatte ....................................................................

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© Roman Tiker Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

um in den Papieren zu blättern.

Ich tat es ihr gleich, nahm einen Ordner aus meiner Tasche, die ich süffisant neben der des geschäftigen Mitreisenden am anderen Ende des Abteils abgestellt hatte, und studierte die Unterlagen, die mein Boss mir mitgegeben hatte. Schließlich fuhr ich nicht nur zum Spaß nach Mailand. Immer wieder fiel mein Blick über meinen Ordner auf die grazile Schönheit, die mir gegenübersaß und in ihren Papieren vertieft schien. Breite, sehr gepflegte Augenbrauen gaben ihren Augen den richtigen Rahmen und die Nase endete schwungvoll oberhalb der feinen Lippen, die sich ob der Konzentration meines Gegenübers das ein oder andere Mal kräuselten.

Sie trug eine cremefarbene Bluse zu ihrem Kostüm, die obersten Knöpfe geöffnet, damit ihr Hals und das makellose Dekolleté zur Geltung kam. Als ich meinen Ordner etwas höher hielt, fiel mein Blick auf ihre Knie. In einer hautfarbenen Seidenstrumpfhose, ich würde sagen nicht ganz blickdicht, zeichneten sie den perfekten Beginn ihrer Schienbeine, an deren Ende die zarten Fesseln den Übergang zu ihren Füßen ankündigten. Ich liebe diese Art von Schuhen, die hochhackig den Fuß strecken und die Waden fester aussehen lassen, wenn ich auch von meinen Schwestern weiß, dass man darauf gut stehen, jedoch nicht stundenlang laufen kann.

„Entschuldigung, würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich die Schuhe ausziehe und meine Beine neben Ihnen auf den Sitz ablegen könnte?"

Einem Herzinfarkt nahe, wäre mir fast der Ordner aus der Hand gefallen, als sie mich ansprach. „Diese Schuhe bringen mich noch um."

Mit einem bezaubernden Lächeln erwartete sie meine Antwort. Was wollte sie? Sie wollte ihre Füße auf meinem Sitz neben mir ablegen?

„Natürlich nicht", hörte ich mich sagen. „Stehschuhe, ich hörte davon", grinste ich sie an. Meine Antwort wartete sie allerdings gar nicht ab, sondern hatte ihre Füße bereits auf die Sitzkante neben meinem Bein abgestellt. Höflich und um ihr Platz zu machen, schlug ich meine Beine übereinander, wenn ich diese Sitzhaltung auch für unbequem hielt, doch wollte ich unbedingt vermeiden, dass mein Bein ihre Füße berührte und man mir Aufdringlichkeit unterstellen konnte. Mit dem Ellbogen auf der Armlehne versuchte ich wieder, einen Blick in meine Unterlagen zu werfen. Immer wieder wanderten meine Augen jedoch auf das nette Gesicht mir gegenüber, an ihren Papieren vorbei, über den grauen Rock zu den Knien und weiter über die Beine, die nunmehr neben mir Platz gefunden hatten.

Um unauffällig zu wirken, schaute ich ein ums andere Mal aus dem Fenster, bevor meine Augen erneut, begeistert von der Aussicht, die Seidenstrumpfhose begutachteten. Perlweiß fiel mir sofort ein, als ich ihren Nagellack sah, mit dem sie ihre Zehennägel kunstfertig in Szene gesetzt hatte. Mein erstes Auto hatte die gleiche Farbe, offensichtlich besser geeignet für schöne Füße als für die Straße.

„Ich nehme an, Sie sind geschäftlich unterwegs?", riss sie mich aus den Gedanken. „Ich fahre zu einem Geschäftstermin nach Mailand", gab ich kurzerhand zurück. Nicht schwer zu erkennen anhand der Geschäftsunterlagen auf meinem Schoß, dachte ich, dennoch ein netter Versuch, eine Unterhaltung zu beginnen.

„Das trifft sich ja gut. Ich will auch nach Mailand", gab sie unumwunden zu. „Ich hasse es immer, wenn man auf so einer langen Fahrt niemanden hat, mit dem man sich unterhalten kann." Wie sie darauf kam, dass ich mich mit ihr unterhalten wollte, wusste ich nicht. Dafür fielen mir, als sie die Papiere auf den Schoß legte, zwei dunkle Punkte unter ihrer Bluse auf.

„Das mag ich auch nicht", pflichtete ich ihr bei, nur, um weiter zu ergründen, ob es das war, was ich vermutete.

Sie erzählte, was sie in Mailand vorhatte, redete über Mode, woraufhin ich ein „Genau" hervorstieß, um mich im Gespräch mit einzubringen.

„Wir müssen", sagte sie nach einiger Zeit, in der sie von unser beider Ziel geschwärmt hatte, stand auf und drehte mir wieder ihren runden Po zu. Mit meinen Augen suchte ich den Rücken unter der Bluse ab und konnte tatsächlich nichts erkennen, was vorne herum bei anderen Frauen die Brüste vor dem herumwackeln schützt.

Fertig angezogen stand sie wartend vor mir. „Zürich. Wir müssen umsteigen", sagte sie und ging hinter den beiden Sparkassentypen her, die soeben das Abteil verlassen hatten. Also packte ich mein spärliches Gepäck, die großen Koffer waren aufgegeben und kamen unmittelbar in Como an, und folgte ihr. Auf dem Bahnsteig zeigte sie mit einer Hand den Weg zum Gleis für unseren Zug in die italienische Modemetropole.

Natürlich nahm ich diese Einladung, mit meiner neuen Reisebekanntschaft die restliche Fahrt gemeinsam zu bestreiten, sehr gerne an und blieb schön an ihrer Seite, als wir auf den Schnellzug nach Mailand warteten. Ihr Flüstern in mein Ohr, dass wir zusehen sollten, nicht wieder mit den Langeweilern von vorhin zusammen zu stoßen, belustigte mich sogar. Der Zug fuhr ein und sie suchte ein Abteil, in dem noch niemand saß, um hinter uns unverzüglich die Türe zu schließen und die Vorhänge vor zu ziehen.

„Wollen wir uns nicht bekannt machen? Ich heiße Sofia", sagte sie und reichte mir im Stehen die Hand. „Robert", gab ich nun leicht überrumpelt zurück. Fehlte eigentlich nur noch der Bruderkuss, dachte ich mir und setzte mich ans Fenster, ohne gefragt zu haben, wo sie denn sitzen wolle. Obwohl das gesamte Abteil frei war, nahm Sofia, nachdem sie ihre Jacke aufgehangen hatte, mir direkt gegenüber Platz. Da sie keine Anstalten machte, wechselte ich auch nicht den Platz und empfing erneut ihre Füße auf meiner Sitzkante.

„Die Schuhe, mh?", fragte ich, um wieder ein Thema zu finden. „Nein, ich fand es nur eben so gemütlich bei dir, Robert", strahlte sie mich an, nahm ihre Papiere aus der Tasche, setzte die Brille auf und begann zu lesen. Verdutzt ließ sie mich zurück. Erwartet hatte ich, wo wir alleine im Abteil saßen, ein wenig Konversation. Offensichtlich hatte sie andere Pläne, also vertiefte ich mich ebenfalls in meine Arbeitslektüre. Nach einiger Zeit, in denen Stille herrschte und nur das Rascheln von Papier zu hören war, vernahm ich ein genüssliches Gähnen von meinem Gegenüber.

Zu meinem Vergnügen sanken Sofias Hände, und damit die störende Sichtbarriere, auf ihren Schoß. Als sie auch noch ihre Augen schloss, bestaunte ich die cremefarbene Bluse und natürlich das, was ich durch den Stoff zu erkennen glaubte. Eindeutig waren es ihre Brustwarzen, die als die beiden dunklen Punkte zu erahnen waren. Selbstverständlich kam ich mir vor wie ein Voyeur, der einer schlafenden schutzlosen Frau auf die Brüste starrt, doch der Blick war zu reizvoll, als dass ich wegsehen konnte. Nun, ich hatte auch vorher schon einmal die Brüste einer Frau angesehen, sogar mehrfach, und dabei handelte es sich nicht nur um die meiner Schwestern.

Einige Liebschaften hatte ich in meinem Leben bereits gehabt, doch nie die Richtige gefunden. Auf der Suche nach der perfekten Partnerin waren die Jahre an mir vorbeigerauscht und hatten nichts als Erinnerungen hinterlassen. Schöne Erinnerungen, wenn ich das erwähnen darf, die unschönen wischt man besser beiseite, bevor sie sich zu tief ins Gedächtnis einbrennen. Zu spät war es beileibe nicht, eine Frau fürs Leben zu finden, schließlich ist man mit 49 noch nicht zu alt, sich zu verlieben, doch fiel es mir immer schwerer, einen zweiten Menschen in meinem Leben zu akzeptieren. Wenn sie so aussehen würde wie die Frau, die mir gegenübersaß und von der ich nun ein leises Schnarchen vernahm, und dazu noch den Charakter meiner jüngeren Schwester hätte, dann wäre es vermutlich die perfekte Partnerin für mich.

Jedenfalls war ich mir sicher, dass die beiden weiblichen Erhebungen unter Sofias Bluse nicht zu groß waren, als dass sie einen Halter bräuchten, darum hatte sie einfach keinen angezogen. Man muss einer Frau zugestehen, dass sie selber entscheidet, was sie tut. Dass mir als heimlichen Voyeur das Spiel des nicht ganz blickdichten Stoffes über den kleinen Strahlenkränzen, vermutlich zur Größe der weichen Rundungen, auf denen sie thronen, perfekt passend, überaus gut gefiel, war sicherlich kein Erregen öffentlichen Ärgernisses.

Das entspannte Öffnen der Knie, von denen eines sich Richtung Wand bewegte und dort zum Stillstand kam, und das andere, bedingt durch das Anliegen an meinem Bein, nur leicht die Stellung wechselte, was darüber hinaus dazu führte, dass der Saum des Rockes ein geraumes Stück nach oben geschoben wurde, während dessen Trägerin ein wenig nach vorne rutschte, könnte man schon eher als solches bezeichnen.

Der Betroffenen traf dabei jedoch absolut keine Schuld, denn sie schlief, was an der mittlerweile schief sitzenden Brille unschwer zu erkennen war. Vielmehr traf mich, der dies nicht verhinderte, sondern durch die leichte Seitwärtsbewegung des eigenen Beines noch weiter forcierte, die gesamte Schuld daran, dass sich Sofias Beine unanständig weit öffneten und ich die zarte Haut ihrer Innenschenkel bestaunen durfte.

Zudem wurde meine anfängliche Annahme einer Strumpfhose bestätigt, was mich nicht verwunderte. Dafür erstaunte mich umso mehr, dass die kunstvollen Verzierungen, die ihre Fersen und Zehen umspielten, sich im Bereich des Schrittes ihrer Trägerin fortzusetzen schienen, denn im oberen Bereich schloss sich ein blickdichter Teil an, der dort so angeordnet war, dass er ein Unterhöschen hätte verdecken oder sogar ersetzen können. Beim Anblick von Sofias Beinen wurde ich zunehmend unruhig und langsam aber sicher regte sich, an gleicher Stelle des eingearbeiteten Höschens bei meinem Gegenüber, bei mir ein sich mit Blut füllender längst vergessener Freund.

Ein zaghaftes Hüsteln holte mich zurück aus meiner Traumwelt und erschreckte mich gleichermaßen, denn Sofia sah mir direkt in die Augen. Erwartet hatte ich, dass sie sich böse über mich beschwerte, hätte ich doch umsichtig handeln und die schamhafte Öffnung ihrer Beine ganz leicht verhindern können, doch sie lächelte mich an, während sie sittsam ihre Beine schloss, sich wieder aufrecht setzte und die Brille zurechtschob. Kurz nestelte sie an ihrer Jacke herum, murmelte etwas für mich Unverständliches, zog anschließend ihre Schuhe an und verabschiedete sich mit einem „Ich muss mal kurz für kleine Mädchen".

Die Zeit nutzte ich, mich wieder zur Ordnung zu rufen. War ich wirklich so ein fieser Kerl, der Frauen auf die Brüste und unter den Rock schaut, um sich aufzuheitern? Ich kannte mich selbst nicht mehr wieder. Entschlossen blätterte ich in den Unterlagen, die ich studiert haben sollte, bevor wir in Mailand ankamen. Schließlich hatte ich einen Auftrag zu erledigen, einen Job, wie Sebastian es ausdrücken würde.

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Mit Sofia im Arm schlenderte ich vorbei an den Läden der großen Modelabels, mal hielten wir an, um uns zu küssen, mal, um uns verdorbene Sachen ins Ohr zu flüstern. Ihr Lächeln war bezaubernd und ich drückte sie fester an mich, als ein Windhauch mein Gesicht streichelte. Langsam öffnete ich die Augen. Irgendwo zwischen den Bilanzen der letzten Jahre war ich wohl weggenickt und der Windhauch kam aus dem einen spaltbreit geöffneten Fenster.

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Sofia saß mir gegenüber und hatte dieses mittlerweile vertraut bezaubernde Lächeln im Gesicht. „Du warst wohl kurz eingeschlafen", flüsterte sie mir zu.

Peinlich berührt, ohne zu wissen, ob ich im Schlaf geplaudert oder geschnarcht hatte, versuchte ich, ihr Lächeln zu erwidern und mich aufrecht zu setzen. Dabei bemerkte ich, wie ein gewisser Druck in meiner Leistengegend abnahm, denn sie hatte, vermutlich weil ich breitbeinig saß und ansonsten kein Platz war, ihre Füße auf die Sitzkante zwischen meinen Beinen geparkt. Das erklärte auch meinen Traum und die dazu passende Verhärtung an der Stelle, die ihren Füßen sehr nahegekommen sein musste.

„Ich hoffe, es macht dir nichts aus", sagte sie freundlich und deutete mit dem Kinn auf ihre Füße. Als ich nicht sofort intervenierte, fügte sie nach: „Mir machte es jedenfalls nichts aus" und zeigte mit ihrem Kinn ein wenig höher, womit eindeutig mein Schritt gemeint war. „Immer schön, wenn sich beim Träumen etwas regt", meinte sie noch unbedingt anzufügen, weil ich sie immer nur schockiert ansah. „Du hast doch sicherlich was Schönes geträumt?", fragte sie und ließ mich fragend zurück, während sie sich wieder ihren Unterlagen widmete.

Das verschmitzte Lächeln hatte sich in ihrem Gesicht eingebrannt und wollte nicht mehr weichen und ihre Füße bewegten sich keinen Millimeter zurück. Stattdessen begann Sofia eine bekannte Melodie zu summen, zu der sich zu allem Überfluss die Zehen im Takt bewegten. Ohne mich zu berühren spielte sie mit mir auf einmal ein unfaires Spiel, das ich verloren hatte, bevor es überhaupt anfing. Gebannt saß ich auf meinem Sitzplatz, konnte mich nicht bewegen, ohne an ihre Füße anzustoßen. Sofias Lächeln wechselte in ein mitleidvermissendes Grinsen, denn sie kam ihrerseits mit den Zehen näher an meinen Schritt, berührte sogar kurz den Stoff der Hose und wusste genau, was sie dadurch bewirkte, während sie weiter auf ihre Papiere starrte.

Zum Glück kündigte sich das Eintreten des Zugschaffners durch ein lautes Klopfen auf der Fensterscheibe der Schiebetüre an und veranlasste meine aufdringliche Abteilnachbarin dazu, ihre Füße herunter zu nehmen und gleichzeitig meine Erregung ein wenig abklingen zu lassen. Wenn ich grundsätzlich einem Abenteuer, wie es sich mir bot, aufgeschlossen gegenüberstand, so entwickelte sich diese Situation für meinen Geschmack ein wenig zu rasant, darum begann ich, als der Mitarbeiter des kontrollierenden Personals unser Refugium wieder verlassen hatte, mit einer seichten Konversation. Ich fragte nochmal nach, was Sofia nach Mailand verschlug, was sie postwendend mit „Ach, der Herr war eben zu sehr abgelenkt" und einem Grinsen kommentierte.

Jetzt war ich mir sicher, dass sie genau registriert hatte, wie ich sie vorhin angestarrt und ihrer optischen Reize beraubt hatte, und lief rot an. Scheinbar war das nicht ihre Absicht, denn sie begann mit einem Monolog über ihre Tätigkeit als Anwältin für ein in Deutschland ansässiges Unternehmen in der Modebranche. Sie besuche mehrere Firmen in Mailand, um sich ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. Ziel war es, weltweit die Arbeitsbedingungen der herstellenden Industrie zu verbessern oder zumindest nicht schlechter werden zu lassen. Schnell merkte sie, dass ich keine Ahnung von der Thematik und dem Umfeld hatte und versuchte, die Umstände für mich leicht verständlich rüberzubringen.

Es entstand eine zwanglose Unterhaltung, bei der wir über ein Thema zu einem anderen kamen und jeder seinen Teil beitragen konnte. Eine gelungene Unterhaltung sozusagen, für beide Seiten gewinnbringend, weil einerseits informativ, angenehm im Austausch und andererseits angeregt durch allerlei lustige Anekdoten. Als wir zu meinem Grund kamen, in die norditalienische Großstadt zu reisen, merkte Sofia schnell, dass wir vorher gedanklich abbiegen mussten. Unser Unternehmen verfügte über so einige Patente, weshalb bei uns die Verschwiegenheit einen äußerst großen Stellenwert einnahm, und immer, wenn es um die Firma ging, musste ich von Haus aus vorsichtig sein.

Unserer Unterhaltung tat es keinen Abbruch, im Gegenteil, das Thema wäre zu trocken gewesen, um locker darüber zu plaudern. Irgendwann bemerkte ich, dass das Gespräch persönlicher wurde und private Dinge zum Vorschein kamen. Sofia erzählte von ihrer Familie, ihren Geschwistern, ihren Freunden und ich hatte den Eindruck, dass sie sich auch für mein Privatleben interessierte. Zu verheimlichen hatte ich nichts und vertuschen musste ich auch nichts, also erzählte auch ich, wie ich aufgewachsen war. Mittlerweile hatte sie ein Bein untergeschlagen und ich konnte mich einfach nicht beherrschen, ihre Beine zu bewundern, ganz zu schweigen von den beiden dunklen Flecken, die sich zusammengezogen hatten und an den entsprechenden Stellen den Stoff der Bluse nach außen drückten.

Wie ein Schlag mit der flachen Hand traf mich ihre Frage, warum ich ständig auf ihre Brüste schauen würde. Wie aus dem Nichts fragte sie einfach, als sei es das Normalste der Welt, und das Beste an der Sache war, dass sie ihr einnehmendes Lächeln beibehielt. Dass sie den Fuß des nicht untergeschlagenen Beines auf die Kante ihres eigenen Sitzes stellte und der Rock sich soweit öffnete, dass er mir ungehinderten Einblick auf die Stelle der Strumpfhose gewährte, den der Rock vor genau solchen Blicken schützen sollte, uns beiden allerdings bewusst war, dass sich dahinter genau das verbarg, was beim Striptease einer Frau den absolut letzten Reiz ausmacht, schlug dem Fass den Boden aus.

Nach Minuten, in denen keiner von uns beiden etwas zu sagen wagte, fragte Sofia zaghaft, ob ich auch Lust auf einen Kaffee hätte. Ich muss wohl ziemlich perplex aus der Wäsche geschaut haben, denn sie lachte auf einmal laut auf, stand auf, nahm ihre Jacke, zog ihre Schuhe an und wartete an der Türe, bis ich mich gefangen hatte. Im Bordrestaurant bestellte ich uns beiden zuerst einmal einen Cognac. Zum zweiten nahmen wir auch einen Kaffee, hauptsächlich wegen des Geschmacks, denn die Spirituosen in Zügen waren noch nie besonders gut.

Wir sprachen über vieles, nur nicht über das, was wir kurz zuvor im Abteil erlebt hatten. Wie eine unausgesprochene Frage stand es zwischen uns. Zumindest zwischen mir und Sofia. Ob es sie genauso bewegte wie mich, konnte ich tatsächlich gar nicht einschätzen. Die Frage nach dem Hotel, in dem ich in Mailand absteigen würde, beantwortete ich mit einer Art Hoffnung, ich würde sie dort eventuell wiedersehen. Von ihr kam jedoch keine derartige Reaktion, so dass ich noch anfügte, wo ich die nächsten Tage am Comer See verbringen wollte. Auch das blieb von Sofia unkommentiert.

Ich hatte die Hoffnung verloren, als über die Durchsage die Einfahrt zu unserem Zielort angekündigt wurde. Wortlos bewegten wir uns zu unserem Abteil, nahmen unsere Sachen und verabschiedeten uns mit einem Handschlag voneinander. Nach Einfahrt des Zuges drehte Sofia sich nochmal um, stellte ihre Tasche ab und umarmte mich.

„Vielleicht sieht man sich ja nochmal. Ich fand's sehr unterhaltsam", schickte sie hinterher, lächelte noch ein letztes Mal und ging in Richtung Ausgang. Sie gab mir nicht mal die Möglichkeit, mich auf gleiche Weise zu bedanken. So aufgeschlossen wie sie eben noch mir gegenüber war, so schnell war sie verschwunden, meine schöne angenehme frivole Reisebegleitung. Im Taxi zum Hotel dachte ich nach, was auf der Fahrt passiert war und mir kam nur dieser blöde Spruch -wie gewonnen, so zerronnen- in den Sinn.

Den gesamten Abend verbrachte ich in der Hotelbar, sollte endlich die Unterlagen durchsehen, zu deren Zweck ich hier war, konnte jedoch keinen klaren Gedanken fassen. Immer wieder tauchte vor meinem inneren Auge dieses Lächeln auf. In der Hoffnung, dass es am nächsten Tag schon nicht so kompliziert werden würde und meine Erholung sich schnell anschließen könnte, machte ich mich auf. Ich schlief sehr unruhig, tauchte am nächsten Morgen ohne Frühstück bei unserer Kundin auf und bekam zur Begrüßung erstmal einen doppelten Espresso. Eine nette Dame, bereits jenseits der siebzig, fachlich sehr versiert, saß mir gegenüber und wusste sofort, dass es mir nicht gutging.

„Ist Ihnen der Grappa nicht bekommen?", fragte sie in akzentfreiem Deutsch. Ich winkte ab, wollte mit der Frau, die ich noch nicht mal vom Telefon kannte, sicher nicht über meinen Gemütszustand reden. Nach dem geschäftlichen Teil, der nur aus Formalitäten bestand und bei dem ich lediglich ein paar Unterschriften leisten musste, weil mein Boss bereits angerufen und ihr versichert hatte, ich hätte sein vollstes Vertrauen und unbegrenzte Prokura, bot sie mir zur Besiegelung einen zweiten Kaffee an, der natürlich wiederum nur in einer kleinen Tasse mit Zucker serviert wurde.

Ein Rundgang durch das Herz des Unternehmens war durchaus erkenntnisreich, hätte für mein Dafürhalten jedoch nicht unbedingt sein müssen. Am Ende kam ich an einem Glas Sekt nicht vorbei, was mir auf nüchternem Magen natürlich nicht bekam. Ich war froh, als ich wieder im Taxi zum Hotel saß und vor der Entscheidung stand, ob ich die Vorzüge des Hotels noch eine weitere Nacht genießen sollte. Nach dem Essen legte ich mich aufs Bett und holte nach, was mir seit letzter Nacht fehlte. Anschließend machte ich mich auf zum Saunabereich. Wenn man mir so etwas gönnte, sollte ich es auch nutzen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen bestellte ich ein Taxi zum Bahnhof. Die Nacht hatte ich geschlafen wie ein Stein, was vermutlich an der entspannenden Wirkung der Sauna gelegen hatte. Jedenfalls fühlt ich mich reif genug für ein paar Tage Urlaub am Comer See.

Das Hotel lag etwas erhöht mit direktem Blick auf die Berge und den See. In der Lobby setzte ich mich in einen Sessel und genoss die Aussicht, bis nach mindestens einer halben Stunde einer der Rezeptionisten zu mir kam und fragte, ob alles in Ordnung sei. Ich nutzte die Gelegenheit und bestellte einen Kaffee und ein Glas Wasser. Verdutzt sah er mich an, kam jedoch nach wenigen Minuten mit einem Tablett und meiner Getränkeauswahl wieder.

Mit fragendem Blick stand er neben mir, verlangte offensichtlich stumm nach einer Zahlungsoption meinerseits. Ich ließ ihn nicht zappeln und erklärte ihm, dass für mich ein Zimmer reserviert sei.

„Robert Schmitt", löste ich das Rätsel, woraufhin sich seine Miene aufhellte.

„Achso", meinte er und fügte „Ihr Zimmer ist bereits frei" hinzu.

Dankbar nickte ich ihm zu, während er sich im Gehen nochmal umdrehte und erwähnte, dass das Gepäck sich bereits auf meinem Zimmer befinden würde.

Der Blick aus dem Fenster war wirklich traumhaft und stimmte mich augenblicklich auf meinen bevorstehenden Kurzurlaub ein. Ich trank aus, ging zur Rezeption und fragte nach meinem Schlüssel, den mir der freundliche Mann im grauen Anzug mit einem übertriebenen Grinsen aushändigte und mir den Meldeschein zuschob. Lästige Bürokratie, dessen tieferer Sinn mir bis heute nicht so richtig einleuchten möchte. Ich tat ihm den Gefallen und füllte den Zettel aus, er tat schließlich nur seine Pflicht, und ging zum Treppenhaus. Aufzüge meidete ich in der Regel, nicht, weil ich Angst hatte stecken zu bleiben oder an Klaustrophobie litt, sondern weil ich mich bewegen konnte und Treppensteigen schon immer gesünder war.

Da hatte mein Boss mich aber überrascht, er hatte kein einfaches Zimmer gebucht, wenn man in diesem Hotel überhaupt ein einfaches Zimmer finden würde. Das Zimmer glich eher einer kleinen Wohnung, einem Appartement sozusagen. Obwohl ich alleine im Zimmer stand, pfiff ich durch die Zähne, brauchte einen Augenblick, mich über die Großzügigkeit zu wundern.

Die Schuhe stellte ich ordentlich neben dem Sessel und meinen Anzug hängte ich über den Herrendiener gegenüber dem großen Bett, fast so ausladend wie ein Doppelbett, mit einer riesigen Decke und zahlreichen Kopfkissen. Das Hemd samt Krawatte landete ebenfalls auf der Holzkonstruktion. Meine Unterwäsche warf ich auf dem Boden davor genauso wie die Socken. Als ich das Bad betrat, traf mich fast der Schlag. Zum einen war es größer als das in meiner Wohnung, das war jedoch nicht die Überraschung, die mich beinahe einem Herztod zum Opfer werden ließ.

In der Badewanne saß Sofia, die Frau aus dem Zug, die, die ich hatte näher kennenlernen wollen, die sich ohne Hoffnung auf ein Wiedersehen von mir verabschiedet hatte. Diese Sofia, deren Kopf aus einem Teppich aus Badeschaum herausstach, als wohne sie in einer Wolke und sehe nur gerade nach, wer zu Besuch kam, lächelte mich an, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, in der Badewanne meines Hotelzimmers zu sitzen. War es überhaupt mein Zimmer oder hatte ich mich in der Tür geirrt?

„Komm rein, das Wasser ist herrlich warm", war alles, was sie zur Aufklärung der Situation beitrug. „Ich wollte vorher nur noch kurz baden", schob sie nach, ohne klarzustellen, was nachher folgen würde, wo es schon ein 'vorher' gab.

„Ich auch", hörte ich mich sagen, wobei ich mir bis heute nicht erklären kann, wie ich darauf kam. In meinem Kopf versuchte ich, die Dinge zu sortieren, musste nach kurzer Zeit den Denkprozess jedoch abbrechen, weil mir alles unlogisch vorkam. Das Einzige, was mir nachvollziehbar erschien, war, dass ich, wenn die begehrenswerteste Frau, die ich seit Monaten getroffen hatte, mit der ich mich auf der Zugfahrt nach Mailand blendend unterhalten hatte, die in der Badewanne meines vermeintlichen Hotelzimmers saß und ich nackig vor ihr stand, mich bat, ihr Gesellschaft zu leisten, ihr diesen Wunsch nicht abschlagen durfte.

Natürlich muss ich mir im Nachhinein vorwerfen lassen, nicht gefragt zu haben, wie sie hereingekommen war, was sie überhaupt in Como machte, wo sie doch eigentlich in Mailand sein sollte, wie sie gerade auf mich kam und warum sie am Bahnhof so schnell verschwunden war. Aber, hey, ich war ungebunden, im anfänglichen Urlaubsmodus und da saß eine Frau in meiner Wanne und lächelte mich an. Was sollte ich da anderes tun? Also ließ ich meinen Körper unter die schaumige Wasseroberfläche gleiten.

Obwohl die Wanne größer war als jede, in der ich je gesessen hatte, ließ es sich nicht vermeiden, dass man sich berührte. Und es war weder meine noch Sofias Absicht, dem auszuweichen. Zunächst eher zögerlich und schüchtern, fand ich es schon bald äußerst prickelnd, ihre Beine, Füße und sogar ihren Po an meinen Füßen zu spüren. Als meine Wannennachbarin mir dann auch noch den Schwamm zuwarf und mich bat, ihr den Rücken zu waschen, waren alle Hemmungen gefallen.

Mir den Rücken zugewandt, saß sie vor mir und bot mir die Gelegenheit, sie zu berühren, zu streicheln, sie sogar zu küssen, meinen Mund über die zarten Schultern und den wundervollen Nacken gleiten zu lassen und am Ende eventuell noch mehr. Vorsichtig begann ich mit dem Schwamm ihren Rücken abzuwaschen. Dass ihr das nicht genügte, wurde mir klar, als sie meine Hand nahm und sie über ihren Bauch in ihren Schritt führte.

Anfänglich glitten meine Finger über den Flaum auf ihrem Hügel, doch auch das war ihr nicht genug, denn sie schob sie weiter zu ihrer Muschel, die ihre Lippen für mich geöffnet hatte und mich sehnsüchtig erwartete. Als Sofia sich sicher war, dass ich das Zielgebiet erreicht hatte, nahm sie meine andere Hand und legte sie auf ihre Brust, die ich vollends umschließen konnte und deren Mitte sich hart und gereizt zwischen meine Finger drückte.

Die beiden dunklen Flecken, die ich während der Zugfahrt unter ihrer Bluse erahnen durfte, die mich im vielleicht sogar angelächelt hatten, schmiegten sich willig an meine Fingern und wollten bedient werden. Nach einem kurzen Moment, in dem Sofia die Berührungen zu genießen schien, spürte ich ihre Hand an meinem kleinen Freund, der sich wohlig in ihrer Handfläche einfand und sich nur zu gerne massieren ließ. Von außen hätte man nur erahnen können, was sich unter dem Schaumteppich abspielte, doch sowohl Sofia, als auch ich wusste, wie die Sache enden würde. So abgegangen unter meiner manuellen Behandlung war schon lange keine Frau mehr, und daran, dass ihre Hand meinen Penis nur noch fest umschloss, um sich gedanklich ganz auf sich zu konzentrieren, konnte ich mitfühlen, wie ihr Atem kurz stillstand, sich ihre Bauchdecke verkrampfte und sie sich mit einem lauten Stöhnen unter meiner Hand entlud. Fest drückte Sofia meine Hand auf ihre Brust, hielt sie still und presste sie förmlich an sich, um sich mental ganz ihrem Höhepunkt zu widmen, der über ihr hereinbrach.

Arhythmisch zuckend saß sie vor mir, die Augen geschlossen und ganz auf ihr Innerstes fixiert. Nach einigen Momenten der Stille, in denen auch die Wasseroberfläche wieder zur Ruhe kam, drehte sie sich um und küsste mich, leidenschaftlich und doch sanft saugte sie sich an mir fest und hatte schon wieder dieses einnehmende bezaubernde Lächeln im Gesicht, als sie die Augen öffnete und sich von mir löste.

„Lass uns ins Bett gehen", flüsterte sie mir zu, immer noch dieses Lächeln auf dem Gesicht, und stieg aus. Notdürftig abgetrocknet landeten wir im Bett, wo sie mich augenblicklich auf die Matratze drückte, um sich über mich zu beugen. Ihr Mund überzeugte sich davon, dass ich bereit war und dass bei mir alles fit im Schritt war, bevor sie ihre Muschel über mich schob und meinen Penis mit ihren Lippen umschloss. Mit dem Becken fuhr sie vor und zurück, lächelte mich dabei unentwegt an und kostete die Spannung vollends aus.

Wie auf Schienen glitt ihre Muschel über die Unterseite meines strammen Freundes, reizte dabei scheinbar selber ihre Lustperle, bis sie ihr Becken hob und mich in ihr Heiligtum hereinbat. Was sie ab jetzt mit mir anstellte, übertraf alles bisher erlebte. Sie schob und kreiste ihr Becken, bereitete mir immer neue Eindrücke, denn sie spannte sich an und klemmte mich in sich ein, bis ich es nicht mehr halten konnte. Sofias Becken zuckte mit meinem im Gleichtakt, bis die Musik verstummte.

Ihre harten Knospen drückten sich auf meine Brust, als sie sich zu mir herunterbeugte und mich küsste. Minutenlang saugten wir uns aneinander fest, spielten das Spiel, das sie vorher in ihrem Schoß gewonnen hatte, mit den Zungen nach, und sanken anschließend erschöpft in uns zusammen.

Im Halbschlaf bekam ich mit, wie Sofia telefonierte. „Die Sache läuft", konnte ich noch hören, dann legte sie auf. Vermutlich hatte sie sich in Mailand verabschiedet, ohne alles geklärt zu haben, dachte ich mir, und döste wieder weg. Sie krabbelte ins Bett und drückte ihren warmen Körper an meinen. Wie ich das liebte, wenn die Frau, mit der ich soeben eins geworden war, sich auf mir rekelte und mich wieder zum Leben erweckte.

Mein gesamter Körper wachte auf und alle Sensoren waren mit einem Mal aufs Höchste geschärft. Ihre Lippen legten sich auf meine und sie nahm Besitz von mir, hüllte mich ein in Zärtlichkeiten. Die Empfindung, der Geruch und die Tatsache, dass ich komplett entspannt war, vollends im Urlaubsmodus versunken, machte mich auf einmal hellwach.

Meine Hände fühlten Haut, warme nackte Haut und streichelten überall da, wo sie hinkamen. Wir liebten uns ein weiteres Mal, jetzt sanfter, nicht so stürmisch wie vorhin. Ganz langsam streichelten wir uns, küssten und leckten alles, was uns in den Weg kam, um uns nach und nach gegenseitig einen herrlichen Höhepunkt zu schenken. Ermattet, befriedigt und überglücklich lagen wir nebeneinander und hörten nur noch den Atem des anderen.

Vielleicht war es jetzt an der Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, daher fragte ich nach einer entspannenden Pause Sofia, wie sie ins Zimmer gekommen war. Den Kopf auf den Ellbogen gestützt sah sie mich an.

„Durch die Türe", sagte sie knapp und gab mir zu verstehen, dass ich nicht so dumm fragen sollte.

„Und woher hattest du den Schlüssel?", fragte ich dumm weiter.

„Von der Rezeption", gab sie verständnislos zurück. „Hör zu. Es ist, wie ich es bereits sagte, ich fand dich unterhaltsam, charmant, habe mich in dich verguckt, als du mir das erste Mal über den Weg gelaufen bist. Also wollte ich dich überraschen. Du hast erzählt, dass du auf dem Weg einen Zwischenstopp hier am Comer See machst, hast sogar mit dem Hotel geprahlt. Von Mailand ist es nur ein Katzensprung. Du gefällst mir. Ist es falsch, dass eine Frau sich nimmt, was sie will?" In Ordnung, damit hatte sie für mich alles erklärt, was es zu erklären galt. Ich beugte mich zu ihr und gab ihr einen Kuss.

„Die Überraschung ist dir gelungen und es ist völlig okay, entschuldige bitte."

„Wir sollten uns fürs Abendessen fertig machen, was meinst du?", fragte sie und rollte sich aus dem Bett.

Das Badewasser war natürlich kalt und Sofia ließ es ab, bevor sie unter die Dusche ging. Leider war dort nicht Platz für zwei, also wartete ich und bestaunte dieses Kunstwerk, an dem noch nie ein Künstler Hand angelegt hatte. Als auch ich mit duschen fertig war, erwartete die Frau meiner Träume mich in einem herrlich frischen Sommerkleid. Ich zog meine beste Garderobe an, die ich besaß, konnte jedoch bei weitem nicht mit meiner Begleitung mithalten.

Nach dem Essen schlug Sofia einen Spaziergang am See vor, was mich wunderte, denn sie trug wieder Schuhe, die meines Erachtens gut aussahen, nicht aber für einen Spaziergang geeignet waren. Sie zog die Schuhe kurzerhand aus und ging barfuß. Auch eine Möglichkeit. Hatte ich mich, was den Grund meiner Reise anbelangte, bisher auch eher bedeckt gehalten, wollte ich Sofia, angesichts dessen, dass etwas Festeres aus uns beiden werden könnte, nicht völlig im Unklaren lassen. Also erzählte ich, warum ich da war und erwähnte, dass ich an sich keine Stellung in unserem Unternehmen hatte, auf die die Unterkunft, in der ich wohnte, hätte schließen lassen können.

Überrascht war ich allerdings, welche genau passenden Fragen sie formulierte, wenn ich von meiner Arbeit sprach. Nun gut, sie war Anwältin, wie sie mir erzählt hatte, und hatte als diese vermutlich des Öfteren mit derartigen Dingen zu tun. Dass ich, im Vergleich zu denen, die ansonsten diese Termine wahrnahmen, ein kleines Licht war, beeindruckte sie allerdings gar nicht. Vielmehr hakte sie sich bei mir unter und gab mir damit zu verstehen, dass sie mich mochte und nicht denjenigen, den ich verkörpern sollte.

„Wie lange bleibst du?", fragte ich nach einer Pause.

„Wie lange bleibst du?", fragte sie zurück.

„Das Zimmer ist bis Sonntag gebucht. Montag sollte ich wieder in der Firma sein", erklärte ich und war wenig erstaunt, als sie mir „Dann bis Sonntag" sagte und schon wieder dieses einehmende Lächeln auf ihrem Gesicht hatte, das ich so liebte.

An einer Bank hielten wir an, setzten uns und genossen den Blick über den See. Auf einmal fühlte ich mich so komplett, so zufrieden mit allem. Eine bezaubernde Landschaft, unendliche Ruhe und eine höchst begehrenswerte Frau neben mir, in die ich mich anscheinend verliebt hatte. Alles kam mir so unwirklich vor und doch so richtig.

An der Bar im Hotel gönnten wir uns noch ein Glas Rotwein, redeten über Träume und Pläne und fielen nach Mitternacht geschafft in das große Bett. Lange Zeit hatte ich nicht mehr die Nacht zusammen mit einer Frau im Bett verbracht, die Nähe gespürt, das Atmen gehört und den Duft gerochen.

Ich wachte auf, es war noch dunkel, doch ich fühlte Sofia nicht an meiner Seite. Nachdem ich mich orientiert hatte, sah ich sie vor dem Fenster stehen. Das Mondlicht zeichnete ihre Silhouette nach und sie sah aus wie ein Wesen aus einer fernen Welt. Einen Moment lang bestaunte ich sie, stand auf und stellte mich hinter sie. Sie hatte mich gehört, empfing meine Hände, die sich um sie legten. Minutenlang standen wir vor dem Fenster, bis sie sich zu mir umdrehte, mich küsste und ihre Arme um mich legte.

„Lass uns ins Bett gehen, wir müssen schlafen", flüsterte sie, wandte sich ab und legte sich hin. Etwas bewegte sie, ich wollte sie jedoch nicht fragen, wenn sie nicht von sich aus darüber reden wollte. Sie hatte recht, es war einfach zu viel auf einmal und wir brauchten Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen. Mit offenen Augen lag ich neben ihr und dachte nach, wie sich die Dinge entwickelt hatten. Die Müdigkeit war jedoch stärker und ließ mich rasch wieder in das Reich der Träume zurückkehren.

Am nächsten Morgen schien die Sonne durchs Fenster, der Platz neben mir war leer. Dort, wo Sofia gelegen hatte, lag ein Zettel.

WOLLTE DICH NICHT WECKEN, MUSSTE UNVERHOFFT WEG. MELDE MICH BEI DIR.

Darunter hatte sie mit Lippenstift ihren Kussmund hinterlassen.

Natürlich passierte immer mir so etwas, dachte ich, stand auf, ging unter die Dusche und machte mich fertig für das Frühstück. War das jetzt eine leere Worthülse oder würde sie sich wirklich melden? Mir blieb nichts als warten und hoffen, denn wo sie mich finden würde, wusste sie, zumindest für die nächsten Tage. Emotional hin und her gerissen schaute ich aus dem Fenster. Appetit hatte ich nicht, nippte lustlos an meinem Kaffee und ließ das Frühstück wieder abräumen.

„Herr Schmitt?"

Erschrocken sah ich mich um. Vor meinem Tisch standen zwei Herren in dunklen Anzügen, die nicht so aussahen, als wollten sie mir eine nette Nachricht überbringen.

„Wer möchte das wissen?", fragte ich, fand die Antwort passend angesichts der Situation, die mir vorkam wie in einem dieser Agentenfilme.

„Wenn Sie uns bitte, ohne viel Aufsehen zu erregen, folgen würden.", entgegnete der scheinbar Ältere der beiden und trat einen halben Schritt zurück, sozusagen als Aufforderung, die keinen Widerspruch zuließ.

Jetzt kam ich mir tatsächlich vor wie bei James Bond, nur, dass ich nicht so cool war wie ein 007 und die beiden Herren nicht die hirnlosen Schläger eines Wahnsinnigen verkörperten. In der Lobby zeigte mir einer der beiden ordnungshalber seinen Dienstausweis und bat mich, meine Sachen zusammen zu packen. Natürlich wurde ich zu meinem Zimmer begleitet, weil man vermutlich die Gefahr sah, dass ich mich aus dem Staub machte. Dabei wusste ich gar nicht, was man mir vorwarf und war mir keiner Schuld bewusst.

Die netten Herren mit den Anzügen brachten mich zu einem Gebäude, auf dem ich lediglich etwas von 'Finanza' lesen konnte. Nachdem ich in einem Raum, karg ausgestattet mit einem Tisch und drei Stühlen, wartete, kam ein anderer Herr mit einem großen Aktenordner herein. Er fragte in Deutsch mit Akzent, ob ich mir vorstellen könnte, warum ich da war. Als ich dies verneinte, schlug er den Ordner auf und blätterte wichtig in ihm herum.

Mit einem Mal ging die Tür auf und mich traf der Schlag. Sofia stand in ihrem grauen Kostüm plötzlich im Raum und veranlasste den Herren, der mir gegenübersaß, aufzustehen und innerlich zu salutieren. Sie redeten etwas in Italienisch miteinander, woraufhin der Mann seinen Ordner nahm und den Raum verließ.

SAG NICHTS, VERTRAU MIR, stand auf dem Zettel, den Sofia mir verdeckt zeigte und sofort in ihrer Hand zerknitterte.

Mir rutschte in ihrer Anwesenheit zum zweiten Mal das Herz in die Hose, dieses Mal jedoch aus einem völlig anderen Grund als bei unserer ersten Begegnung. Wie im falschen Film kam ich mir vor, als Sofia meinen Arm erfasste und mich hinter sich herzog. Bis zu einem Auto brachte sie mich, schloss hinter mir die Tür und stieg selber auf der Fahrerseite ein.

„Wir müssen erstmal weg hier, dann erkläre ich dir alles", sagte sie knapp, startete den Wagen und trat aufs Gas.

Hinter der schweizer Grenze hielt sie auf einem Parkplatz an, stieg aus und legte ihre Jacke auf den Rücksitz. Ich verstand überhaupt nichts, sah vermutlich auch genauso aus, darum klärte Sofia mich auf. Sachlich, keine Spur von dem, was wir zusammen erlebt hatten, begann sie mit einem Monolog über Dinge, von denen ich im ersten Moment absolut nichts verstand. Ich musste mehrere Male nachfragen, um ihr halbwegs folgen zu können und um im Ansatz zu verstehen, in was ich verstrickt sein sollte.

Was ich verstanden hatte, war, dass man mich benutzt hatte. Mein Boss, der gute Sebastian, hatte meine Naivität ausgenutzt. Im Großen und Ganzen ging es um Patenthandel und das Kriminelle an der Sache entpuppte sich als eine Art Steuerhinterziehung. Soweit ich Sofia richtig verstand, hatte ich über die nette Dame in Mailand einem unbekannten Unternehmen in Fernost Zugang zu mehreren unserer Patente verschafft, sie sozusagen ausgeliehen, damit man dort Geräte nach unseren Plänen bauen konnte. Für die Steuerfahndung war das interessant, weil bei solchen Aktionen gemeinhin Steuern anfallen, und da kam ich ins Spiel. Angeblich hatte ich das unter der Hand, also ohne Wissen und Zustimmung meiner Firma gemacht. Dass ich absolut keine Ahnung davon hatte und den daraus resultierenden Gewinn Sebastian sich selber in die Tasche gesteckt hatte, musste zuerst noch bewiesen werden, aber Sofia glaubte mir. Das war wichtig, weil sie, so erklärte sie mir, bei EUROPOL ermittelte und der Sache schon lange auf der Spur war. Es ging nicht nur um unsere Firma und es ging auch nicht in erster Linie um mich, aber ich war ab jetzt für sie ein wichtiger Zeuge.

Sie stand auf der Fahrerseite, hatte ihre Hände aufs Auto gelegt und schaute über das Dach hinweg in meine fragenden Augen. Mit offenem Mund starrte ich sie an und völlig wirre Gedanken schwirrten mir durch den Kopf. Und dann war da auf einmal wieder dieses Lächeln, dieser Gesichtsausdruck, der mir sagte, es sei alles in Ordnung.

„Du erklärst mir das alles sicher nochmal in allen Einzelheiten, oder?"

„Mich wundert nicht, dass du das nicht alles verstehst."

Langsam setzte Sofia sich in Bewegung, ging um das Auto herum und trat vor mich. Wir sahen uns an, ich war völlig unschlüssig, vor allem nach dem, was sonst noch zwischen uns gewesen war. Hatte Sofia nur ihren Job erledigt und war deshalb in meiner Wanne aufgetaucht? Bevor ich zu Ende denken konnte, umfasste sie mein Gesicht und kam mir entgegen. Unsere Lippen berührten sich zaghaft.

„Weißt du ... das, was da in deinem Hotelzimmer passiert ist ... " Sie druckste herum.

„Das ist okay, das war alles Teil deines Auftrages." Ich versuchte, nicht zu stottern, obwohl mir ganz anders zumute war.

„Schhhh." Sie legte einen Finger auf meinen Mund. „Das war nicht nur Teil meines Auftrags, das war echt", fügte sie nach.

Dann schloss sie die Augen, legte den Kopf schief und küsste mich erneut. Drängend schob sie ihre Lippen auf meine und wir küssten uns leidenschaftlich. Sofias Hände umfassten mich, zogen mich fest an ihren atemberaubenden Körper, streichelten zunächst sanft über meinen Rücken und vergruben sich anschließend in meinen Haaren.

„Ist das schlimm, dass ich dir das nicht abnehme? Die Begegnung im Zug war doch, wenn ich so nachdenke, nicht nur reiner Zufall."

„Na gut, die Sache im Zug war tatsächlich nur ein notwendiger Schritt, um Kontakt mit dir aufzunehmen. Dass ich mich in deine Wanne geschlichen habe, hätte aber nicht sein müssen. Mir gefiel der Gedanke zu gut, dich näher kennen zu lernen."

Ich wollte ihr glauben und sollte ihr vielleicht auch glauben, doch ein Rest Zweifel blieb. Dennoch legte ich meine Arme um diese bezaubernde Schönheit und drückte sie an mich. Selbst, wenn es nur eine Episode sein würde, diese Frau war einfach zu einnehmend, als dass man sie vorbeiziehen lassen sollte. Meine Hand wanderte, während wir uns gierig küssten, zu ihrem Po. Fest erfasste ich das Bäckchen, drückte und knetete es und erntete ein kurzes Quieken meiner Kusspartnerin. Sofort umschlangen sich unsere Zungen erneut, um sich im leidenschaftlichen Spiel zu verlieren.

„Wir sollten weiterfahren", stöhnte Sofia, musste sich dafür von mir lösen und drückte mich weg. Sie sah mir in die Augen, umschlang mich wieder mit ihren Armen und ließ ihre Zunge ohne Vorwarnung ein weiteres Mal in meinen Mund vorstoßen. Was es war, was sie an mir so anziehend fand, konnte ich mir selbst nicht erklären, genoss es jedoch in vollen Zügen. Außerdem interessierte es mich in diesem Moment auch nicht.

Nachdem wir endlich die Hände von uns lassen konnten und wieder eingestiegen waren, zog sie mit einem bezaubernden Lächeln ihren Rock ein wenig höher, um mehr Beinfreiheit zu haben. Der Rock, den sie trug, war eng und endete im Sitzen jetzt mittig auf ihrem Oberschenkel.

„Ich mag deine manchmal schüchterne Art, Robert", sagte sie und lenkte den Wagen auf die Straße, „aber ich habe auch deine lüsternen Blicke im Zug genossen. Du erinnerst dich? Ich glaube, du stehst auf Strumpfhosen, oder liege ich da falsch?"

„Nicht direkt, ich mag Frauen mit allem, was sie haben, und da gehören die Beine auch dazu. - Aber, ich gebe zu, im Zug ... naja, das sah alles zu verführerisch aus, als dass ich hätte wegsehen können. Sollte ich mich deshalb schämen?"

Meine Hand schob ich unter ihrem Blick langsam auf ihre Knie. Weil sie keine Anstalten machte, sie wegzuschieben, ließ ich sie ein Stückchen höher wandern, unter den Saum des grauen Stoffes und machte ihr damit unmissverständlich klar, dass ich sie dort berühren, ja sogar streicheln wollte.

„Ach, so einer bist du also. Du weißt, dass ich gerade Auto fahre und für die Sicherheit im Fahrzeug und auf der Straße verantwortlich bin?"

Als meine Hand noch weiter unter den Rock glitt und ich mit den Fingerspitzen bereits den Ansatz ihres Venushügels ertasten konnte, zuckte sie zusammen, machte eine unkontrollierte Lenkbewegung und hätte uns fast von der Straße abgebracht. Das Auto verlor schnell an Geschwindigkeit.

„Wenn du weitermachst, müssen wir anhalten."

„Ich denke, du bist Polizistin und hältst sowas aus", grinste ich.

Sofia verzog das Gesicht und ich nahm meine Hand ein wenig zurück.

„Wie schade", jammerte ich und besah meine Hand auf ihrem Bein, die nun wieder oberhalb des Knies ruhte.

„Wo fahren wir eigentlich hin?", fragte ich.

„Ich bringe dich zuerst einmal in Sicherheit."

Mir war noch immer nicht bewusst, dass ich mich in großer Gefahr befinden sollte. „Wir möchten, dass du Zeugenschutz bekommst, bis die Haupttäter dingfest gemacht wurden", erklärte sie.

„Okay, und wie soll der aussehen? Ich bekomme einen neuen Namen, suche mir eine Arbeit, wohne irgendwo, wo ich nicht will, oder was? Werde ich überhaupt gefragt?"

Jetzt lachte Sofia. Sie lachte laut auf und ließ mich ein weiteres Mal einfach so zurück. „Ich weiß ja nicht, was du dir vorstellst. Ein Fünf-Sterne-Hotel erwartet dich natürlich nicht, eher eine kleine Hütte in den Bergen mit fließendem Wasser vor der Türe."

Sie schaute mich an und zog eine mitleidige Miene. Mein fester Griff an ihrem Bein, ließ sie ein weiteres Mal zusammenzucken. Ihr Blick hätte töten können, wäre ich nicht ausgewichen und hätte meine Hand von ihrem Bein genommen.

Durch steile Serpentinen erreichten wir ein kleines verlassenes Dorf, an dessen Kirche Sofia den Wagen abstellte.

„Der Rest geht nur zu Fuß", erklärte sie, schnallte sich ab und stieg aus.

Das hatte ich mir anders vorgestellt. Wenn sie dachte, ich könnte mit meinem Anzug den steilen Berg erklimmen, lag sie dermaßen falsch. Außerdem, so wurde mir bewusst, hatte ich außer dem, was ich auf dem Leib trug, gar keine Sachen dabei. Doch auch das hatte Sofia geklärt, musste ich feststellen, als sie den Kofferraumdeckel öffnete und mich durch den Innenraum hinweg aufforderte, nicht zu trödeln. Im Rückspiegel sah ich, dass sie an ihrer Kleidung herumzupfte, stieg ebenfalls aus und mir verschlug es fast den Atem, als ich sie in einem knappen Slip unter ihrer Bluse hinter dem Auto stehen sah. Die Strumpfhose lag achtlos im Kofferraum und sie gab schon ein ulkiges Bild ab, weil sie ihre Business-Schuhe gegen ein Paar moderne Bergschuhe getauscht hatte.

„Wenn du so den Berg hochgehst, bekommst du nachher eine Belohnung von mir", scherzte ich. Schon wieder traf mich der Blick, der töten könnte. Ich konnte jedoch erkennen, dass sie mühsam versuchte, ein Schmunzeln zu unterdrücken.

„Beeile dich du Witzbold", sagte sie und warf mir eine Wanderhose zu. Selber zog sie auch eine an und eine Wanderjacke über die Bluse.

„Wir müssen alles, was auf uns hindeutet, aus dem Auto entfernen. Das wird nachher abgeholt."

Wieder mal wurde mir bewusst gemacht, in welcher prekären Lage wir uns anscheinend befanden. Nachdem wir alles aus dem Auto in zwei übergroße Rucksäcke verstaut hatten, stapften wir voll bepackt den Weg hinter der Kirche hoch. Interessiert hatte ich beobachtet, wie meine Sicherheitsbegleiterin den Wagenschlüssel, in einer kleinen Mappe verstaut, in den Radkasten geschoben hatte. Was diese Polizisten alles für Kniffe draufhaben, dachte ich mir. Die Strapazen beim Aufstieg machten mir echt zu schaffen. Noch mehr zu schaffen machte mir jedoch, diese körperliche Schwäche vor Sofia zu verstecken. Sie trottete vor mir her, meisterte jede noch so steile Steigung mit einer Leichtigkeit, als würde sie den ganzen Tag nichts anderes tun. Wie ein Schwächling fühlte ich mich, weil ich mit zunehmender Höhe an jedem Stein kurzhalten und durchschnaufen musste.

„Sollen wir mal eine kleine Pause machen?", fragte sie, ohne ein Anzeichen darauf, dass auch sie mal durchatmen musste.

„Ja, ich denke...", versuchte ich, meinen Atem zu beruhigen und meine Stimme souverän klingen zu lassen, „du könntest durchaus eine Pause vertragen."

Ein müdes Lächeln erntete ich von meiner Beschützerin, die Schutz hinter einem großen Felsbrocken suchte. Schutz vor der Sonne und, wie sie mir erklärte, vor unerwünschten Blicken, für den Fall, dass uns jemand folgte.

Mittlerweile kam mir die Vorsicht, die Sofia an den Tag legte, leicht übertrieben vor. Wer sollte uns denn verfolgen? Und wenn, auch noch hier in der Einöde finden? Die Vorbehalte hielt ich natürlich für mich, zu schön war es mit anzusehen, wie rührend sie sich um mich und meine Unversehrtheit kümmerte. Der nächste Stopp war vor einer hinter hohen Bäumen versteckten Holzhütte. Tatsächlich befand sich davor eine dieser hölzernen Tränken, die ich aus Luis Trenker Filmen kannte, und an denen sich die Bauern zu waschen pflegten. Genau das tat ich jetzt auch, schaufelte mir mit beiden Händen kaltes Wasser ins Gesicht und fühlte mich augenblicklich besser. Ohne Umschweife betrat Sofia unser Domizil durch eine Nebentüre, die nur durch eine Art Stall zu erreichen war.

„So, hier kannst du deine Sachen ablegen, ich mache einen Rundgang und du wartest hier", befahl sie und war schon wieder verschwunden.

Ich atmete erstmal durch, sah mich um und musste feststellen, dass der Innenraum komfortabler war, als es von außen den Anschein machte. Eine Küche mit Gaskochfeld, ein Tisch mit Stühlen und eine Sitzecke mit gemütlich anmutenden Sitzmöbeln in Form eines großen Sofas und zwei dazu passenden Sesseln füllten das Erdgeschoss.

Sofia musste mich, als sie nach einiger Zeit zurückgekommen war, auf der besagten Couch liegend aufgefunden haben und, als ich die Augen aufschlug, hörte ich ein metallisches Klicken. Entspannt sah ich zu, wie sie sich über mich beugte. Ich dachte, es wäre endlich Ruhe eingekehrt und sie würde mich küssen wollen, doch dann spürte ich das kalte Eisen an meinem Handgelenk. Beim Versuch, mich aufzusetzen, wurde mir erst bewusst, dass sie mich mit der Hand an dem Rahmen des Sofas fixiert hatte.

„Was soll das jetzt?", fragte ich und konnte mein Entsetzen nicht verbergen.

Als Antwort erhielt ich nur ein schelmisches Grinsen.

„Mach dir keine Sorgen, du bist in Sicherheit", sagte sie in einem unfreundlich sachlichen Ton. Ihre Augen blitzten teuflisch und fixierten meinen Blick genauso, wie ihre Handschelle meinen Arm.

„Was soll das werden?", versuchte ich ein weiteres Mal, die Situation aufzuklären, erhielt aber wieder keine passende Antwort. Stattdessen machte sie sich an meinen Schuhen zu schaffen. „Entspann dich", redete sie mir gut zu.

Bisher hatte ich keinen Grund gehabt, ihr zu misstrauen, und auch jetzt sah ich keine Veranlassung, meine Meinung zu ändern. Schließlich hatte sie mich aus den Fängen der Polizei, oder was auch immer die beiden Herren in den Anzügen verkörperten, befreit und in Sicherheit gebracht. Ich redete mir ein, dass das lediglich eine notwendige Sicherheitsmaßnahme sei und dass sich das alles bald aufklären würde. Dass sie jetzt mit einer gekonnten Technik meine Beine fixierte, um in aller Seelenruhe meine Schuhe mit den Schuhriemen ebenfalls am Gestell der Couch festzubinden, entschlüsselte sich für mich allerdings erst, als es geschehen war.

Mein linker Arm war noch frei, was vermutlich daran lag, dass Sofia noch kein geeignetes Mittel gefunden hatte, mir auch diese letzte Bewegungsmöglichkeit zu nehmen. Ich war mir aber sicher, dass sie, würde ich diese letzte Freiheit gegen sie einsetzen, dies sofort unterbinden könnte. Immer noch brannte in mir die Frage, welchen Sinn es hatte, mich zu fesseln und vor allem, welches Ziel sie verfolgte. Als sie vor mir stand, auf mich herabsah und zufrieden ihr Werk begutachtete, erkannte ich in ihren Augen wieder dieses diabolische Funkeln. Sofia kniete sich neben meinen Kopf und strich mir mit der Hand zärtlich durchs Gesicht, was ich so gar nicht verstand.

„Würdest du mir jetzt bitte endlich erklären, was das soll? Bin ich dein Gefangener? - Und wenn ja, erkläre mir bitte, was das alles zu bedeuten hat."

Ich war mir durchaus bewusst, dass ich aus meiner Lage nur schwer Ansprüche stellen konnte und ich wusste auch, dass ich eine lächerliche Figur abgab, wie ich so dalag, doch ich wollte endlich Klarheit. Schließlich war sie von der Polizei, stand also auf der guten Seite, und ich war ihr Zeuge, den sie zu beschützen hatte. Danach sah es im Moment aber absolut nicht aus.

„So, mein Liebster, ab jetzt gehörst du voll und ganz mir, mit Haut und Haaren sozusagen", antwortete sie, ohne dass es eine Antwort im eigentlichen Sinn war, und begann, mein Hemd Knopf für Knopf zu öffnen und meinen Oberkörper freizulegen. Kurz sah sie auf meine entblößte Brust und strich mit der Hand darüber. Anschließend öffnete sie den Knopf meiner Hose und schob diese mit samt dem, was ich darunter anhatte, bis zu den Knöcheln herunter. So lag ich nach nicht mal zwei Minuten mehr oder weniger nackt vor ihr.

Langsam dämmerte mir, dass das hier keine Sicherheitsmaßnahme war, sondern dass sie mich vernaschen wollte. Gebannt sah ich zu, wie sie, den Blick fest auf meine Augen gerichtet, ihre Fingerspitzen an meinen Beinen heraufstreichen ließ. Oberhalb meines Knies, dort, wo die Haut sensibler wurde und sich eine Gänsehaut begann zu bilden, verlangsamte sie ihre Bewegung, bis sie unterhalb meines sichtbar angeschwollenen Auswuchses männlichen Daseins schließlich stoppte. Ich spürte, dass sie mich beobachtete und dass sie meine Reaktion genau verfolgte. Und sie musste bemerken, wie nervös ich wurde, als sie ihre Fingerspitzen über die gespannte Haut meiner Beine kreisen ließ.

Erschrocken sah ich Sofia an. So prickelnd die Situation auch war, so stark rumorte es in meinem Unterleib, weil ich nicht verstand, warum diese Frau, mit der ich in jüngster Vergangenheit bereits hocherotische Erlebnisse geteilt hatte, glaubte, mich derart festlegen zu müssen, um sich an mir zu vergehen.

„Entspann dich, dir passiert nichts", beteuerte sie, nun in einem freundlicheren Ton.

„Wie soll ich mich entspannen, wenn ich nicht weiß, was du mit mir machst."

„Vertrau mir, dir wird nichts geschehen, was du nicht auch willst. - Brauchst du einen Beweis?"

Ohne Ankündigung senkte sie ihr Gesicht über mein ansonsten williges Fleisch. Ich sah zwar nichts, weil ihre Haare wie ein Schleier alles verdeckten und dazu auch noch meinen gesamten Schritt kitzelten, aber ich spürte genau, wie sich ihre Lippen direkt neben mein sensibles Stück legten und mich dort küssten, wo ich es nicht als erstes erwartet hatte.

Zuckend vergrößerte sich der Verräter und nahm mir jegliches Argument für eine detailreiche Aufklärung. Nun gut, mir blieb nichts anderes übrig, als mich Sofia zu ergeben, wenn mir der Gedanke auch ganz und gar nicht gefiel. Sie wollte nicht mit mir reden, wollte mich in meiner Ungewissheit zappeln sehen und vielleicht sollte es nach ihrer Ansicht gerade den Reiz ausmachen, nicht zu wissen, was als nächstes kam und sich vor allem nicht wehren zu können. Ich versuchte, mich zu entspannen, versuchte, sachlich zu überlegen, wie ich reagieren sollte, würde sie etwas tun, was mir schadet.

Langsam strich sie mit den Fingerkuppen weiter über mein Bein und kam der Stelle, an der mein immer wieder verräterisch zuckender Freudenspender lag, verdächtig nahe. Ich beobachtete gespannt ihre zärtlich gemeinten Berührungen in meiner Leistengegend und atmete auf, als sie nun daran vorbei, mit der gleichen Behutsamkeit, ihre Fingerspitzen über meinen Bauch und meine Brust gleiten ließ. Immerzu hielt sie ihren Blick auf meinem Gesicht und verfolgte voller Erwartung dessen kleine Entgleisungen.

„Darf ich dich Miststück nennen, bei dem, was du da gerade anstellst?", fragte ich provokant und bekam wieder dieses teuflische Grinsen zur Antwort.

„Ich habe dir doch erklärt, dass du jetzt ganz mir gehörst", schob sie süffisant nach und kraulte die Locken oberhalb meines zuckend anwachsenden Freundes.

„Dann war das alles nur ein Vorwand? In Wirklichkeit willst du mich also als deinen Sexsklaven halten?"

Jetzt lachte sie laut.

„Nein, keine Bange, wir sind hier erstmal sicher, das habe ich gecheckt. Ich teste im Moment nur deine Durchhaltefähigkeit. Dass ich dich dazu anbinden muss, versteht sich doch von selbst, oder?"

„Dann darf ich dich also auch Biest nennen", brachte ich noch raus, dann musste ich schlucken, weil sie mit einem Finger dicht an meiner Prachtlatte vorbeifuhr und dabei ab und zu das empfindliche Fleisch streifte.

„Nenn mich, wie du willst, Hauptsache, ich habe meinen Spaß", kicherte sie.

Zwischenzeitlich hob sich die Schlange in ihrem Zielgebiet deutlich vom Körper ab und belustigte meine Peinigerin ungemein. Reizte sie mich durch zarte, eher zufällige Berührungen immer weiter, so war sie stets darauf bedacht, die Berührung nicht so deutlich werden zu lassen, als dass es mir wirklich gefallen könnte.

Überraschend für mich stand sie auf und ging zum Küchenschrank, öffnete die Schranktür und suchte nach irgendwas. Nach kurzer Zeit kam sie zurück und hatte ein Glas in der Hand. Sie stellte es auf den Boden, so, dass ich es nicht mehr sehen konnte. Anschließend zog sie ihre Jacke aus und legte sie fein säuberlich auf einen der Sessel. Bei der Bluse ließ Sofia sich deutlich mehr Zeit, knöpfte diese in einer unerträglichen Langsamkeit auf und stand einfach da, um sich begutachten zu lassen. Einen BH trug sie wie immer nicht und, als der feine Stoff von ihren Schultern glitt, lachten mich sofort dieser Kirschkern großen dunklen Spitzen an. Nicht nur mich reizte die Situation also, Sofia ging es offenbar genauso.

Ihre Absicht ließ sie eindeutig erkennen, als sie auch noch ihre Schuhe und Socken auszog und begann, ihre Hose zu öffnen. Die Augen auf mich und meine Reaktion gerichtet, schob sie den Stoff über ihre Hüften, ließ ihn wortlos zu Boden gleiten und stieg aus. Nun trug sie nur noch den knappen Slip, der ihren Schritt atemberaubend in Szene setzte und sich farblich sehr schön von ihrer Haut abhob, und kniete sich neben das Sofa. Mit einer bedächtigen Ruhe nahm sie das Glas vom Boden, schraubte den Deckel ab und steckte einen Löffel hinein. Ich ahnte, was sie vorhatte, denn, als sie den Löffel wieder herauszog, hingen lange Fäden davon herab.

„Ist das etwa Honig? Was hast du vor?"

„Entspann dich, habe ich gesagt, und lass dich überraschen. Es wird dir gefallen."

Den Löffel hielt sie über mich und ließ die süße Masse langsam auf meinen Bauch heruntergleiten. Wie einen Kran führte sie ihn über meine Leiste bis zu meinem Bein und wieder herauf. Dabei traf der Honig zielgenau die Spitze meines heftig zuckenden Prachtstücks.

„Ich sehe, es gefällt dir", stellte sie fest und ließ den Kran über meinem mittlerweile festen Stück Männlichkeit stoppen.

Wie ein Dackel, der Männchen macht, streckte sich mein zuckender Freund dem erstrebten Löffel entgegen und empfing immer mehr der zähen Masse. Wer das nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn kalter zäher Honig an einem erigierten Penis herabläuft. „Solche Foltermethoden lernt man also bei der Polizei?"

„Warte ab, es wird noch besser", lächelte sie und steckte den Löffel zurück ins Glas.

Nun hielt sie ihre Haare zusammen und beugte sich über meinen Bauch. Ich spürte, wie ihre warme Zunge den Honig ableckte und sich, der Spur folgend, meinem Schritt näherte. Mir kam kurz der Gedanke, mit der freien Hand einzugreifen, weil sie unerträglich um den heißen Brei herumleckte, doch es schien mir aussichtslos ob der überlegenen Lage meines Miststücks. An der größten Ansammlung ihres Folterwerkzeugs vorbei leckte sich Sofias Zunge mein Bein herab und sättigte sich an der nahrhaften Frucht des Bienenstocks. Ich wurde fast wahnsinnig, war gebannt und zur Untätigkeit verdammt, bis sie endlich auch den Zuckenden von den ersten Spuren befreite und ihn veranlasste, noch heftiger zu zucken.

„Halte dich zurück, wir sind noch lange nicht fertig", raunte sie mich an, als mein Penis mit seinem eigenwilligen Eigenleben den Weg zwischen ihre Lippen suchte.

„Hmpf", kam aus meinem Mund, obwohl ich eigentlich etwas anderes sagen wollte.

Erheitert sah sie mich an und labte sich an meinem gequälten Gesichtsausdruck. Dann senkte sich ihr Gesicht wieder über meinen Schritt und fuhr mit der süßen Folter fort. Auf der Spitze musste wohl besonders viel Honig angekommen sein, denn Sofia widmete sich dieser um einiges länger als dem Rest. Offensichtlich glaubte sie daran, dass die zähe Masse in die empfindliche Haut eingezogen sei, weil ich auf einmal spürte, dass sie begann, daran zu saugen. Und wie sie saugte. Ich konnte mich kaum zurückhalten und hätte ihr am liebsten alles ins Gesicht geschossen, nur um dieser süßen Folter zu entkommen. Das musste sie wohl bemerkt haben und ließ von mir ab.

„Das schmeckt herrlich, ich liebe diesen reinen Honig aus den Bergen."

Fürs erste gesättigt, nahm sie das Glas und stand auf.

„Möchtest du mal probieren?"

Zu einer Antwort war ich gerade nicht in der Lage, lag mit wippendem Steifen gefesselt auf einem Sofa und vor mir stand die Frau meiner Träume, nur mit einem Slip bekleidet. Und gerade den zog sie jetzt auf die Knie und strampelte ihn herunter. Mein Blick fiel unweigerlich in ihren fein frisierten Schritt, der mir auf einmal immer näherkam. Das eine Bein hob Sofia über meine Brust und setzte ihr Knie unmittelbar neben meiner Schulter ab. Als sie das andere Knie nachzog und sich ihr nackter Po auf meiner Brust absenkte, war mir klar, was kommen würde. Und klar war mir auch, dass mein einziger freier Arm nun nicht mehr frei war, sondern eingeklemmt von ihrem Bein. Wie zu erwarten war, zog sie den Löffel aus dem Glas, hob ihren Po an und streckte ihr Becken weit nach vorne. Genüsslich schob sie den Löffel zwischen ihre Beine und verpasste ihrer süßen Blüte eine noch süßere Glasur.

Meine Vorspeise sozusagen.

Ganz brav streckte ich meine Zunge heraus und schleckte mich von den äußeren zu den inneren Verzierungen, wobei ich zugeben muss, dass ein Gemisch aus salzig-süß mit einer Note dieses undefinierbar leckeren Eigengeschmacks ein kulinarisches Feuerwerk in meinem Mund entfachte. Offenbar brannte auch ein Feuerwerk in meinem Naschtopf, denn Sofia schob ihr Becken immer wieder über meinen Mund vor und zurück. Sie beobachtete mich nicht bei meinem Tun, denn ihren Kopf hatte sie in den Nacken gelegt und ihre Augen waren geschlossen. In meinem Mund sammelte sich das Gemisch und wurde immer mehr von dem köstlichen Eigengeschmack dominiert, was mich kurz dazu veranlasste, darüber nachzudenken, meinem Naschkätzchen einen Nachschlag an Honig vorzuschlagen. Ich ließ es sein, weil sie mich eh nicht hören würde. Wild fuhr sie sich mit den Händen durch die Haare und verwandelte ihre Frisur in nullkommanichts in ein heilloses Durcheinander. Ich leckte weiter, gab mein Bestes und wurde mit lautem Keuchen belohnt.

„Das halte ich nicht aus", stöhnte Sofia und rutschte fahrig an mir herab. Mit einer fließenden Bewegung senkte sie sich langsam auf mir ab, nahm meinen hechelnden Dackel in sich auf und begann damit, ihr Becken kreisen zu lassen. Damit hatte ich nicht gerechnet, hatte gedacht, es ihr mit der Zunge zu geben, ergab mich aber schließlich ihrer Entscheidung. Es dauerte nach der beiderseitigen Vorarbeit nicht lange, bis Sofia mit heftigen Bewegungen uns beide außer Atem und letztlich zu einem ersten gemeinsamen erlösenden Höhepunkt verhalf. Gemeinsam ist leicht übertrieben, denn zuerst kam sie und dann ich, ich wollte nur nicht damit protzen.

Wenn es in diesem Safehouse eine Deckenkamera gab, hätte ich gerne einen großen Abzug von uns beiden, wie wir hier lagen. Ich an drei Stellen meines Körpers festgebunden und sie auf mir drauf mit mir in sich drin.

„Das war gut, das habe ich gebraucht", stöhnte Sofia und kroch von mir herunter. Dabei ploppte mein schlaffer Freund aus ihr heraus und fiel, nass wie er war, in meine Leiste. Sofia stand am Fenster und beobachtete die Umgebung. Wie kam ich eigentlich dazu, diese Traumfrau vögeln und jetzt ihre atemberaubende Rückansicht bestaunen zu dürfen?

„Würdest du mich jetzt wieder losbinden?"

„Achja, da war ja noch was", sagte sie und sah mich grinsend an.

Den Rest des Tages verbrachten wir beide damit, die Hütte gemütlich für uns herzurichten. Sofia hatte tatsächlich nicht gelogen, als sie von fließendem Wasser vor der Hütte sprach, wir mussten beide zum Wassertrog, um uns die Spuren unserer Lust abzuwaschen.

Mein Abenteuer war noch lange nicht zu Ende. Sofia schilderte mir am Abend bei einer Tasse Tee nochmal die Zusammenhänge, die zu unserer folgenschweren Begegnung geführt hatten, und versuchte, nicht allzu fachlich zu klingen. Sebastian war nur einer der Schurken, denen sie auf der Spur waren. Die großen Köpfe saßen ganz woanders und würden vermutlich nie gefasst werden. Dennoch war die Polizei akribisch bestrebt, diesem Modus Operandi und den kriminellen Machenschaften der eigennützigen Firmeninhaber den Hahn zuzudrehen. Im Grunde war mir das alles irgendwann völlig gleichgültig, genauso wie die Tatsache, dass unser Zusammentreffen ein Erfolg des Kommissars Zufall und damit eine reine Laune des Schicksals gewesen war. Ich wohnte vorübergehend in dem kleinen Bauernhaus in den Schweizer Alpen und war happy damit. Nicht ganz eigennützig hatte Sofia ihre vorgesetzte Stelle davon überzeugen können, dass sie noch eine Zeit bei mir blieb, bis sich die ersten Wogen geglättet hätten.

Dass sie mich danach regelmäßig besuchte, um nach dem Rechten zu sehen und mich auf Stand zu bringen, verstand sich von selbst. Doch auch, dass sie sich regelmäßig vom ordnungsgemäßen Zustand des wichtigsten ihrer Zeugen überzeugte, dabei regelmäßig über Nacht blieb und ich mich jedes Mal auf ihren Besuch freute, darf an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Wir beide hatten unseren Job gut gemacht, bisher zumindest.



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