Der Job (fm:Sonstige, 11196 Wörter) | ||
| Autor: Roman Tiker | ||
| Veröffentlicht: May 24 2026 | Gesehen / Gelesen: 278 / 229 [82%] | Bewertung Geschichte: 8.00 (1 Stimme) |
| Robert hat in Mailand einen Job zu erledigen. Eigentlich harmlos, doch aus der harmlosen Zugfahrt dorthin entwickelt sich ein rasantes Abenteuer, mit der er km Leben nie gerechtnet hatte .................................................................... | ||
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Der Job
Die Landschaft der Rheinebene seitlich des Hochschwarzwaldes schob sich am Fenster vorbei. Ich saß im Zug mit Zwischenziel Zürich. Mein Boss, neuerdings nannte er mich Robert und ich ihn Sebastian, hatte mich nach Mailand beordert, um eine wichtige Kundin zu treffen. Für mich völlig unverständlich, sollte ich unsere Firma dort vertreten und bevorstehende Aufträge ausloten. Ansonsten machten so etwas Leute in leitender Stellung und nicht Mitarbeiter in meiner Position.
Sebastian meinte, dass er mir nach 25 treuen Jahren in „unserem" Unternehmen etwas gönnen wolle, darum sollte ich ein paar Tage ausspannen, sobald ich seinen Auftrag erledigt hätte. Ein Hotel am Comer See hatte er mir empfohlen und gleich ein Zimmer reservieren lassen. Er hatte natürlich recht, dass mir nach 25 Jahren ein Dankeschön zustand, doch bisher war mir eine derartige Wohltat unseres Unternehmens nie bekannt geworden.
Wir fuhren gerade im Badischen Bahnhof in Basel ein, als eine Frau, an meinem Abteil vorbeiging, zurückkam, so als suche sie etwas, und dann weiterging. Warum mir das auffiel, wird man sich fragen. Die Auflösung ist, dass ihre geschäftsmäßige Kleidung, das Kostüm aus Rock und passender Jacke, so gar nicht zu ihrer sonstigen Erscheinung passte. Die Schuhe waren zu chic fürs Büro und sie sah so unverschämt gut aus, dass sie alles hätte tragen können, nur nicht so ein langweiliges Kostüm. Schon immer hatte ich einen Blick für schöne Frauen, aufgewachsen zwischen zwei Schwestern, eine älter eine jünger, und unter den Augen einer fürsorgenden Mutter.
Als die Abteiltüre aufgeschoben wurde und eine Frau und ein Mann hereinkamen, wurde mein Blick sprungartig von der anmutigen Erscheinung weggerissen. Versetzt zueinander nahmen die beiden in unserem Abteil Platz und legten wie selbstverständlich ihre Taschen auf den Platz neben sich. Sie verkörperten für mich den Inbegriff der geschäftsreisenden Großkotze, zu denen ich auf keinen Fall gehören wollte.
Als sie sich breit gemacht hatten, nutzte ich die Gelegenheit und machte klar, dass ich das in Zügen nicht ganz stille Örtchen aufsuchen wollte, und nötigte sie dazu, ihre Beine einzuziehen und mich vorbei zu lassen. Mein Blick erhellte sich, als ich am anderen Ende des Ganges die Dame mit dem Kostüm etwas verloren stehen sah. Natürlich nutzte ich nicht die nächstliegende, sondern die Nasszelle des nächsten Wagens, gab mir das doch die Möglichkeit, die Schönheit aus der Nähe zu betrachten.
Erwartet hatte ich, dass sie mir Platz machte, indem sie vom Gang auf die weiträumigere Fläche zwischen den Wagen wechselte. Stattdessen drückte sie ihre Rückseite ans Fenster und gab mir Zeichen, ich solle vorbei gehen. Etwas unbeholfen schob ich mein Hinterteil an die Türe des gegenüberliegenden Abteils und in dem Moment, wo wir uns zwangsläufig sehr nahekamen, atmete ich ihren Duft ein, der genauso zu ihrem Aussehen passte, wie das Lächeln in ihren Augen. Das Herz rutschte mir kurz ein Stück tiefer.
Betäubt von ihrem Anblick, ihrer freundlichen Ausstrahlung und dem, was immer noch meine Geruchsnerven belagerte, stand ich schließlich vor der Kunststoffschüssel und konnte nicht. Eine halbe Ewigkeit dauerte es, bis ich mit frisch gewaschenen Händen an meinen Platz zurückkehren konnte und fiel fast um, als ich das Abteil betrat. Sie saß auf dem Platz, der meinem genau gegenüber lag.
Die beiden arroganten Zeitgenossen konnte ich gar nicht registrieren, weil sie mich, den Neuankömmling, mit ihrem freundlichen Lächeln begrüßte. Es sah so aus, als könnte ich die Fahrt ab hier genießen und setzte mich, unbeeindruckt von den Blicken der beiden, die ihre Beine erneut für mich einziehen mussten, auf meinen Platz am Fenster. Ich saß gerade und beruhigte mich innerlich, da stand sie auf, drehte mir ihre Rückseite zu und schob den Blazer von den Schultern, um ihn neben dem Sitz aufzuhängen.
Dass ihr Po dabei genau auf meiner Augenhöhe schwebte, ließ die Ruhe in mir augenblicklich schwinden. Als sie sich wieder hinsetzte und mir abermals ihr freundliches Lächeln schenkte, hielt sie einen Stapel Papiere in der Hand, die sie zuvor ihrer Tasche entnommen hatte. Zusätzlich setzte sie eine zu groß geratene Brille auf und nahm Platz,
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