Die Party seines Schicksals (fm:Exhibitionismus, 1485 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: smoms | ||
| Veröffentlicht: May 29 2026 | Gesehen / Gelesen: 590 / 490 [83%] | Bewertung Teil: 9.50 (6 Stimmen) |
| Jan geht endlich mal wieder auf eine Party. Sein Kumpel Marlon überredet ihn dazu sich auszuleben und auch ein bisschen Selbstbewusstsein anzutrinken. Dieser wacht allerdings noch in derselben Nacht auf einem Feld auf, nackt... | ||
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Jan folgt ihm, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl im Magen, aber so schlimm kann es ja nicht sein oder?
Wieder auf der Party hält sich Jan erstmal zurück und wartet ab. Nach etwa 20 Minuten spürt Jan allerdings eine Stärkung des Selbstbewusstseins und auch seine Sorgen verschwinden. Marlon scheint irgendwo im Getümmel zu sein. Zumindest war er schon seit einiger Zeit mehr nirgends zu sehen und so hängt sich Jan an eine Gruppe von Mädchen. Wer weiß, vielleicht hat er ja Glück.
Bei dem anderen Geschlecht kommt Jan schon immer gut an. Er war recht groß, hatte blondes, kurzes Haar, eine sportliche Figur, eine freundliche Ausstrahlung und ein freches Grinsen. Mit dem falsch gewonnenen Selbstbewusstsein kommt er auch jetzt gut bei der Gruppe an und so dauert es nicht lange, bis er mit einer von ihnen alleine tanzt und wenig später mit ihr rummacht.
In einer Ecke der Party, den Bass im Hintergrund knutschen sich die beiden ab. Er weiß noch nichtmal wie sie heißt und kann sich bei den flackernden Lichtern und dem berauschten Zustand aus Alkohol und Drogen nur vorstellen wie sie wohl aussieht.
Ein kleines "Lass uns mal nach oben gehen!" der unbekannten überzeugt Jan und er folgt ihr. In diesem Zustand hätte er sowieso zu nichts nein gesagt. Wie aufregend. Es klappt wirklich. Ein bisschen Selbstbewusstsein und ein freundliches Lächeln und er hat jemanden im Bett. Dass es so einfach ist.
Jan wacht auf. Er öffnet langsam die Augen. Ziemlich dunkel...und kalt.
Wo ist er denn? Jan richtet sich auf und seine Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit. Er ist...wo ist er denn?
Jan ist irgendwo draußen auf einem Waldweg. Er sieht nicht viel außer das Leuchten von einigen Häusern in der Entfernung. Er ist am Stadtrand? Wie ist er hierhergekommen?
Jan versucht sich an irgendetwas zu erinnern aber er scheint einen völligen Blackout zu haben. Das letzte an was er sich erinnern kann ist wie er mit der unbekannten eine Treppe nach oben gegangen ist und sie sich in einem Schlafzimmer ausgezogen haben. Fuck...er ist immernoch nackt und seine Klamotten? Die sind nirgends zu sehen.
Scheiße wie konnte das nur passieren? Daran sind nur Marlons dumme Drogen schuld.
"Fuck was mache ich nur?" grummelt Jan und reibt sich den dröhnenden Schädel.
Hinter ihm steht ein Wald und zu seiner Seite nur ein Maisfeld. Das lässt nicht viel übrig und so läuft Jan langsam, nackt, in Richtung der Lichter der Häuser. Es ist bitterkalt und natürlich ist Jans Handy auch weg. Marlon kann was erleben wenn Jan ihn finden würde.
Mit etwa 20 Minuten qualvollem Fußweg, etlichen Steinen, die in Jans Ferse stechen und ihn zum Stolpern bringen ist er bei seinem Ziel. Vor ihm befindet sich jetzt eine Reihe an Wohnhäuserblöcken und Straßenlaternen.
Da Jan nicht groß nackt durch das Viertel laufen will geht er langsam auf das äußerste Haus zu, das er sehen kann. Er sieht keine Lichter brennen. Wahrscheinlich ist es auch mitten in der Nacht. Er schleicht sich also vorsichtig an die Hinterseite des Hauses an. Auf die andere Seite des Hauses zur Tür zu laufen ist für Jan keine richtige Option und er sucht sich einen Stein, der unter einem Busch liegt. Lieber zwei zur Sicherheit.
Er wirft den ersten gegen ein Fenster und ein lautes Klirren ertönt. Für Jan klingt es nicht sehr laut und da das Fenster nicht sehr offen ist wirft er den zweiten Stein hinterher. Jetzt ist das Glas kaputt genug und vorsichtig schreitet er durch das Fenster.
Jan verspürt einen großen Schwall an Übelkeit und schaltet schnell das Licht ein. Er scheint in einem kleinen Wohnzimmer zu sein. Sehr bescheiden, aber gemütlich eingerichtet, aber das ist ihm im Moment egal.
Zum Glück erblickt Jan die Küche und rennt zum Waschbecken um zu Spucken, doch er beruhigt sich wieder und Atmet tief durch. "Jetzt erstmal ein Telefon finden." sagt er sich und geht langsam wieder ins Wohnzimmer. Dann hört er einen Schrei und dreht sich in die Richtung um.
Vor ihm steht eine Frau. Vielleicht ein oder zwei Jahre jünger als er? Schwarze, lange Haare, die zu zwei Zöpfen geflochten sind. Sie ist gut einen Kopf kleiner als er, aber sehr Schlank und sportlich. An hat die junge Frau genau so wenig wie er und Jans Blick fällt sofort auf ihre erstaunlich großen Brüste und den engen, türkisfarbenen Spitzentanga.
Bevor er was sagen kann spürt Jan, wie das Blut in seinen Schwanz schießt und dieser sich augenblicklich aufrichtet. Kurz treffen sich ihre Blicke und dann schreit die junge Frau erneut auf, dreht sich um und rennt weg.
Auch Jan löst sich von seiner Schockstarre und sprintet wieder aus dem Fenster raus. Er rennt in Richtung des Feldweges und schaut zu, wie kurz darauf zwei Polizeiwagen an das Haus mit Blaulicht und Sirene heranfahren. Es steigen etwa vier Männer aus, die etwas durch das Fenster werfen und ein lauter Knall und ein grelles Blitzlicht ertönen.
Etwas später verlassen die Polizisten das Haus wieder und fahrend ab. Jan wartet ein paar Minuten. Das hat er ziemlich verkackt. Was hat er sich auch nur gedacht.
Vorsichtig steht er auf und kommt aus seinem Versteck hervor. Jan ruft sich das Opfer seines verantwortungslosen Verhaltens noch einmal im Kopf auf und beschließt sich zu entschuldigen und läuft langsam zur Tür. Diesmal geht er vorne um das Haus herum und klingelt. Nach kurzer Wartezeit öffnet sich die Tür und er sieht das Gesicht der Jungen Frau, die plötzlich rot anläuft.
"Ähm Hey..."
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