Das Wunder der Sterne , Teil 8 (fm:Sonstige, 8472 Wörter) [8/8] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: RalfB | ||
| Veröffentlicht: May 30 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
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Das Wunder der Sterne
Teil 8
Die Ereignisse der letzten Abenteuer waren sicher nicht gut für Admiral Andreas Müller und das Kommando der Erde wusste das. Jeder, der mit dem Admiral jemals in Kontakt gestanden hatte, merkte deutlich, dass die lockere und unbeschwerte Art dieses eindrucksvollen Kommandeurs gelitten hatte. Andreas hatte zu dieser Zeit Albträume. In allen stillen und unbeobachteten Momenten hätte man ihn weinen sehen. Er litt wie in der Hölle. Immer wenn er die Augen schloss sah er die toten Nexari. Er sah die vielen Toten auf den vielen Welten und was noch schlimmer war… Er sah seine Familie und seine Freunde tot auf dem Boden der Station liegen, auf der seine Leute sie gerettet hatten.
Andreas hatte heftige Probleme und nur dank seiner Freunde, seiner Mannschaft stand er das gut durch. Luna steuerte das riesige Schiff in Richtung Erde. Andreas hatte den entsprechenden Befehl gegeben und mit dem Kommando abgesprochen. Es standen Gespräche an und er suchte nach Lösungen. Jeder auf diesem Schiff wusste das und jeder hatte Denkarbeit darüber zu leisten. Was Andreas aktuell angepasst hatte war, dass er Luna das Kommando übertragen hatte und jedem anderen etwas ziviler ausgerichtete Aufgaben zugewiesen hatte.
Wenn man das nur so liest, dann denkt man gar nicht über die schiere Größe dieses Schiffes nach, dass mal eben drei Kilometer lang ist. Nur zum Vergleich. Man fährt vom Rheinufer bis an die Stadtgrenze von Mainz, über die Saarstraße, keine fünf Kilometer weit. Reicht das zur Vorstellung? Wir können das auch noch auf die Spitze treiben und uns vorstellen, dass wir insgesamt dreißig Fußballfelder von 105 Meter Länge hintereinander bauen und das auf teilweise eben mal 18 Etagen, Je nach Bereich, denn die Lagerräume waren schon unglaublich im Format.
Entsprechend viel ungenutzter Raum und Möglichkeiten waren auch noch zur freien Verfügung. Ein riesiger Frachtraum wurde so inzwischen als Biotop und begrünte Freizeiteinrichtung genutzt. Ein Teil war hier abgetrennt, wo Nutzpflanzen angebaut wurden um eben auch mal etwas Frisches auf den Tisch zu bringen. Nebenbei hatte sich seit Anbau dieses Biotops das Klima, die Luft deutlich verbessert. Der weitaus größere Teil diente der Freizeitgestaltung und dem Spiel-, beziehungsweise Tobe-Bereich für die Multi Spezi Kurzen der Truppe.
Genau dieser Bereich war es, der Andreas die Moral rettete, oder zumindest wieder herstellte. Denn hier verbrachte er sehr viel Zeit mit seiner Tochter und den vielen anderen sehr kurzen Crewmitgliedern. Auch das verlief anfangs nicht ohne Reibungen, denn die beiden Caecusen Bonnie und Clyde erwiesen sich anfangs als nicht so Stubentauglich. Sie waren sehr aggressiv und bissig. Sogar Eva hatte mal eine Bisswunde abbekommen, die aber leicht zu behandeln war. Mit Galat, dem kleinen Crel kamen sie aber sehr schnell an ihre Grenzen und fingen sich selbst so manche Macke ein. Mit der üblichen Liebe und Ruhe war aber auch diese Anfangsphase eben nur das. Eine blöde Startphase.
Der Kindergarten hatte sich so auch recht schnell in diesen „Gartenbereich“ verlagert. Hier gab es Spiel und Klettermöglichkeiten. Hier konnten sie toben und sich dreckig machen. Hier gab es eine meckernde Eva, weil sie den anderen nicht auf die Bäume und Klettergestelle folgen konnte und hier gab es einen endlich wieder lachenden Andreas, der wieder lernte, wofür er diesen ganzen Scheiß eigentlich machte. Waren dann noch Livia oder andere dabei, waren die blöden Sprüche und Lacher schnell wieder an Bord.
Genau wie wir gerade darüber denken und blöd gucken, hatten inzwischen schon sehr viele Wesen geguckt, die immer wieder mit der Galaxy Hawk in Kontakt gekommen waren. Dieses Schiff war eine Gewalt und diese Gewalt hatte auf ihrer Reise inzwischen so einige Flüchtlinge gerettet und aufgenommen. Hier gab es Spezies, von denen sehr viele noch nie etwas gehört hatten. Hier bildeten sich Koalitionen von Wesen, deren Regierungen sich gegenseitig töteten. Es gab hier diese, die wie die Nexari rein friedliche Wesen waren. Teilweise sogar aus Beutespezies entstanden. Dann gab es eben diese, die absolute Alpha Prädatoren, die die Mitanwesenden eigentlich auf der Speisekarte hatten. Trotzdem hatte sich auf diesem Schiff etwas entwickelt, was unmöglich sein sollte. Hier gab es nur diese eine Logik:
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